Trotz einer Vielzahl an Verdächtigten, konnte der heimtückische Mord im Glassaal des Migazzihauses rasch aufgeklärt werden.
Zum zehnten Mal in Folge lud das Gaby Stur Ensemble zum Mord à la carte. Auf dem Bild sehen Sie eine Szene mit Mag. Helmut Mariner, Christine Wiesmüller, Erika Ghods, Gaby Stur und Isabella Bauer. Während eines 4-gängigen Menüs von Elfi’s Parkcafé wird den Zusehern ein Kriminalstück geboten, bei dem auch die Lachmuskeln nicht zu kurz kommen. Im seltsamen Wirtshaus am Ende der Schlucht, in dem auch betreute Wohnungen angeboten werden, passieren eigenartige Dinge. Eine Frau ist verschwunden und letztlich liegt sogar eine Leiche am Boden. Und eigentlich sind alle auf der Bühne agierenden Schauspieler verdächtig. Aber nur eine/r kann es gewesen sein. Die Frage ist: Wer? Mit Hilfe des Publikums kann der Mord schlussendlich aufgeklärt werden.
Sie haben noch 4 Male die Chance, bei diesem kulinarischen Theaterstück dabei zu sein. Für alle 4 Vorstellungen gibt es noch Restkarten (17., 18., 24. und 25. Oktober, Beginn jeweils 19.00 Uhr). Karten bekommen Sie im Bürgerservice des Gemeindeamtes.
Immer wieder bekomme ich Mails bzw. persönliche Aussagen zu hören, welche sinngemäß lauten: „Das wäre so schön mit der Untertunnelung der B17 – aber kann das gelingen?“
Natürlich ist es einfacher, das Projekt nicht zu wagen. Natürlich ist es einfacher zu sagen: Das geht nicht! Es ist immer einfacher, nichts zu tun, als etwas anzupacken. Es ist immer einfacher, die Dinge laufen zu lassen und zu meinen: „Was soll ma denn tun?“ Es tut mir leid, aber ich ticke da anders. Wenn Wiener Neudorf einen Lokalpolitiker braucht, der von einem Lokal ins andere geht, dann bin ich dafür nicht der Richtige. Ich bin weder ein Grüßaugust, vielleicht auch kein begnadeter Händeschüttler und Wangenküsser. Ich habe am liebsten ein Sachproblem, das ich gemeinsam mit meinem Team lösen kann. Je größer ein Problem, desto lieber ist es mir. Einfache Wege waren mir schon immer zu langweilig. Meine Frau kann mehrere Lieder davon singen. Aber ich weiß: da bin ich nur einer von vielen.
Es gibt Dinge, die manche Menschen können, die ich mir nicht einmal in den kühnsten Träumen vorstellen kann. So wie der Bike-Trial-Profi Danny MacAskill. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und schauen Sie sich seinen neusten Clip an. Es wird Ihnen genauso wie mir der Mund offen bleiben. Eigentlich unmöglich, was dieser Typ da treibt. Aber er schafft Unmögliches mit einer geradezu unglaublichen Leichtigkeit. Aber so ist es oft im Alltag – zu oft werden gute Ideen im Keim erstickt, weil geglaubt wird, dass das sowieso nicht geht und nicht klappt.
Ich glaube an die Unterführung der B17. Ich glaube an eine Temporeduktion auf der A2. Ich glaube, dass wir die finanzielle Situation in Wiener Neudorf wieder in den Griff bekommen. Ich glaube daran, dass in einer Gemeinde die Wohn- und Lebensqualität der Bevölkerung wichtiger sein muss als das Wohlergehen von Projektbetreibern.
Glücklicherweise haben wir alle andere Fähigkeiten. Wahrscheinlich weiß Danny MacAskill nicht, wie er das B17-Problem angehen müsste. Genauso unmöglich wäre es für mich in diesem Terrain zu Fuß, geschweige denn mit einem Bike unterwegs zu sein. Nur weil man etwas selbst für unmöglich hält, heißt es noch lange nicht, dass es das ist.
Alleine werde ich die großen Probleme in Wiener Neudorf nicht bewältigen können, aber gemeinsam mit meinen Freunden in meinem politischen Team bin ich dazu imstande. Und wissen Sie warum? Weil sie genauso ticken wie ich. Weil sie genauso bereit sind, die schwierigen und schweren Themen anzugreifen und zu lösen.
Diejenigen, die mir zu meinem Blog geraten und mich auch diesbezüglich beraten haben, meinten, ich solle mir alle zwei bis drei Tage das von der Seele schreiben, was mich gerade bewegt, was mich am meisten interessiert und woran ich am meisten denke.
Hätte ich das auf Punkt und Beistrich befolgt, dann wären in den letzten Wochen nur Beiträge über die Schwangerschaft meiner Tochter Michaela und über die nahe Geburt meiner Enkeltochter erschienen. Meine nähere Umgebung weiß wie unruhig, nervös und mit welcher Vorfreude ich dieses Ereignis herbeigesehnt habe.
Nun ist sie da, meine erste Enkeltochter Elisabeth Helena, 50 cm groß und 3.315 Gramm leicht. Wie alle Großväter habe auch ich das entzückendste und süßeste Enkelkind und wie alle Großväter bin auch ich der stolzeste Opapa der ganzen Welt. Und selbstredend ist meine Gaby die glücklichste und stolzeste Oma von ganz Wiener Neudorf und Umgebung.
Neue Verkehrsführung Kreuzungsbereich Palmersstraße/Eumigweg/Europaplatz
Der Kreuzungsbereich Europaplatz/Eumigweg/Palmersstraße wird umgestaltet.
Der Verkehr aus dem Norden (A2, SCS) von der Palmersstraße in den Europaplatz wird durch die Umgestaltung verschwenkt und abgebremst. Das ist sicherlich ein Vorteil. Negativ wird sich auswirken, dass durch das damit verbundene Abbremsen und Wieder-Beschleunigen sowohl Lärm als auch Abgase steigen werden.
Mit der Verschwenkung wird auch versucht, den Verkehr vom Europaplatz in den Eumigweg Richtung Hauptstraße umzuleiten. Dies wird aber durch die sowieso problematische Einbindung bei der Badner-Bahn-Station äußerst schwierig werden. Bei der Garagenausfahrt der neuen Wohnhausanlage Europaplatz 21 wird es zu einer sogenannten Sichtweitenreduktion kommen.
Unsere Vorschläge nach einer weiteren Mittelinsel im Kreuzungsbereich und das komplette Kreuzungsniveau leicht anzuheben, um sicherzustellen, dass die Geschwindigkeit nachhaltig reduziert wird, wurden nicht berücksichtigt. Es wäre auch vorteilhaft gewesen, diese Straßenumgestaltung bereits mit einer Verengung bei der Tennisstraße zu beginnen, damit klar erkennbar ist, dass hier das Ortsgebiet beginnt. Damit hätten wir erreicht, dass bereits ab der Tennisstraße die Fahrgeschwindigkeit verringert wird und nicht erst im „Verschwenkungsbereich“.
Die Umbauarbeiten sollen bis Ende November 2014 abgeschlossen sein.
Millionengrab Tierseuchen-Schutzzone „Generationenpark“, 30. September 2014
Das Gebiet, auf dem derzeit die Wohnhausanlage Anningerpark entsteht, gehörte der ABB (Asea Brown Boveri). Die Wohnbaufirma AURA hatte großes Interesse dort Wohnungen zu errichten. Ein Teil des Grundstückes direkt neben der Tierseuchenanstalt darf nicht verbaut werden und hat deshalb weder für die Verkäuferin, noch für die Käuferin einen Wert. Also sprang die Gemeinde für dieses an sich wertlose Grundstück ein und zahlte 1 Million Euro. Es folgten hitzige Debatten im Gemeinderat, bei denen es der SPÖ langsam dämmerte, dass der Ankauf – noch dazu zu diesem Preis – doch keine so gute Idee wäre. Herr Wöhrleitner, Ex-Mitarbeiter der ABB, war seinem früheren Arbeitgeber im Wort und so wurde der Ankauf letztlich doch mehrheitlich beschlossen.
Millionengrab Tierseuchen-Schutzzone „Generationenpark“, 30. September 2014
Was tut man aber jetzt mit diesem wertlosen Grundstück? Ein Marketingstratege hatte die Lösung: Man gehe in die Offensive. Und so wurde dieses wertlose Grundstück neben der Tierseuchenanstaltdirekt an der Ortsgrenze zu Mödling zum Freiluft-Mittelpunkt von Wiener Neudorf erklärt. Ein gutklingender Name musste her und war alsbald gefunden: Generationenpark. Das klingt gut. Das klingt nach allen. Das klingt nach ganz Wiener Neudorf. Das kann man vermarkten. Alle Wiener Neudorfer sollen täglich dorthin wandern. Die Hundebesitzer sollen links ein Platzerl haben, die Pensionisten rechts, die Jugendlichen dahinter, die Kinder vorne. Das Ganze will natürlich ordentlich und vor allem teuer geplant sein. Also muss ein Architekturbüro her: € 90.000,- Planungskosten! Klingt nach zu viel und ist es auch! Aber, sei’s drum: Erhöhen wir halt ein paar Gebühren. Und der Rest? Was: 1,1 Millionen! Wofür? Achso, für Bäume, Sträucher, Wege, ein paar Spielgeräte, Taferln und so weiter. Was eine Bewässerungsanlage ist auch notwendig? Was, wieder 90.000. Na bumm. Und auch ein Rollrasen soll gelegt werden? Da braucht es wieder einen Kredit. Aber egal – es ist ja Wahlkampf und die Bürgermeister-Partei muss ja etwas vorzeigen können. So geht das mit diesem Projekt seit Monaten dahin. Dass eine Grünfläche zu einem finanziellen Fass ohne Boden werden kann, gibt es auch nur in Wiener Neudorf.
Das Ganze klingt vielleicht lustig, ist es aber ganz und gar nicht. 2,3 Millionen Euro wird – nach heutiger Schätzung – der Generationenpark bis zur Eröffnung gekostet haben. Zwei Komma drei Millionen. Ich schreibe es aus, damit Sie nicht glauben, das wäre ein Tippfehler. Ich freue mich mittlerweile über jeden Quadratmeter, den Herr Wöhrleitner nicht verbauen lässt . Aber ich frage mich inzwischen, ob wir uns selbst die Grünflächen bei Herrn Wöhrleitner noch leisten können, wenn jeder Quadratmeter, wenn schon nicht verbaut, zumindest um teures Geld gestaltet, strukturiert und designt werden muss. Hauptsache es ist teuer. Und einen „Generationenpark“ angeblich für ALLE Wiener Neudorfer in den hintersten Winkel der Gemeinde zu setzen ist wohl auch eine Chuzpe.
Ein besorgter Wiener Neudorfer hat mir dieses Foto und folgende Zeilen zukommen lassen: „Es war genauso, wie ich es befürchtet habe: Hinter der Gitterabsperrung sind ein paar Leute gesessen – direkt daneben sind die Autos durch die verengte B17 geprescht. Ich bin dann selbst mit dem Auto durch die Neue Mitte gefahren. Das war richtig angenehm, weil sich die Fahrbahn dann nicht mehr verengt und man schön Gas geben kann, OHNE auf den/die Nebenmann/frau achten zu müssen. Es ist absurd, wie katastrophal solche Halblösungen sein können.“
Jetzt hat Herr Wöhrleitner seinen Versuch an einem Samstag nachmittag und Sonntag mittags machen lassen. Bekanntlich ist zu diesen Zeiten das Verkehrsaufkommen halbwegs erträglich. Nicht auszudenken, wenn das an einem Werktag gemacht worden wäre. Den Grundgedanken der „Wöhrleitner-Variante“ kann ich nachvollziehen. Die B17 wird verengt. Der Stau wird von der Mitte des Ortes an den Rand gedrängt. Das soll zu Verzögerungen führen und die entnervten Autofahrer dazu bringen beim „A2-Knoten-Mödling“ auf die Autobahn aufzufahren und beim „Knoten-Wiener Neudorf“ wieder abzufahren – und umgekehrt.
Ende der 90er-Jahre wurde ein ähnlicher Versuch gemacht. Die Auswirkungen waren bald klar: Die Autofahrer weichen nicht wegen 3 km über die A2 aus, sondern suchen sich Schleichwege über Wohngebiete (Reisenbauer-Ring, Friedenssiedlung, Linkegasse, Möding (Schulweg) et cetera. Selbst wenn die Ausweichroute über die A2 gelänge, wäre es für Wiener Neudorf äußerst negativ, weil sich einige stark belastete Wohngebiete entlang der A2 befinden. Der Versuch wurde bald wieder eingestellt, die Variante nicht weiter verfolgt. Weil sich Herr Wöhrleitner unserem Vorschlag des B17-Tunnels nicht anschließen möchte, versucht er krampfhaft andere Lösungen zu konstruieren und offensichtlich alte Varianten wieder hervorzukramen.
Bisher kam uns diese Vorgehensweise sehr teuer. Für Pläne und Ausarbeitungen für das „Neue-Mitte-Projekt“ beschloss die SPÖ im Alleingang an Verkehrs- und Raumplaner in der letzten GR-Sitzung weitere € 190.000,- zu bezahlen. Die Mitarbeiter des Bauhofes mussten um Mitternacht ihren Dienst antreten, um die B17 für das „Wöhrleitner-Projekt“ herzurichten. Das gesamte Wochenende über mussten Mitarbeiter des Gemeindeamtes vor Ort sein. Alleine an Überstunden fallen hier Unsummen an. Während wir unser Tunnelfest komplett aus eigenen privaten Mitteln bezahlt haben, hat Herr Wöhrleitner sein Fest als Gemeindeveranstaltung getarnt und alle Kosten über die Gemeinde verrechnet.
Diese unnötigen Ausgaben sind eine Sache. Viel entscheidender ist aber, dass für Wiener Neudorf die Wöhrleitner-Variante insgesamt kontraproduktiv und fatal ist und uns gegenüber dem Land NÖ. in eine enorm schlechte Ausgangslage bringt. Denn dem Land NÖ. zu signalisieren, dass wir mit einer halbherzigen und günstigen Variante auf der B17 zufrieden sind, die noch dazu andere Wohngebiete belastet, zeugt wohl nicht von ausgeprägtem Verhandlungsgeschick – um mich höflich auszudrücken.
Andere Beispiele haben gezeigt, dass derartige Projekte, wie der B17-Tunnel, nur dann verwirklicht werden können, wenn alle Fraktionen und die Bevölkerung an einem Strang ziehen.
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