Kategorie-Archiv: Wiener Neudorf allgemein

Wiener Neudorf ist St. Pöltl

Jetzt ist Wiener Neudorf also amtlich die Landesnarrenhauptstadt von Niederösterreich. Vielen, vielen Dank an alle, die bei der perfekten Organisation so toll mitgewirkt und zusammengearbeitet haben. Unser Prinzenpaar Sarina I (vom Haushaltsmanagement) und Rupert I (von der Malerburg) heißen mit bürgerlichen Namen: Pöltl. Also können wir jetzt bis zum Ende des Faschings getrost einen Kostnamen verwenden : St. Pöltl.

Auch Landtagspräsident Mag. Karl Wilfing war bei der Inthronisation des neuen Landes-Prinzenpaares persönlich anwesend.
Über 500 Teilnehmer/-innen zogen vom Palmers-Haus über das Gemeindeamt zum Freizeitzentrum. Mit dabei die Volksschüler, knapp 30 Gilden aus ganz NÖ und natürlich unsere Mädchengarde.
Ich musste den Gemeindeschlüssel und das gesamte Gemeindevermögen der Faschingsgilde begleitet mit einer Büttenrede übergeben. Aber keine Angst, die richtige Kassa habe ich zuvor in Sicherheit bringen lassen.
Der Platz vor dem Festsaal des Freizeitzentrums war sehr gut gefüllt.

Wiener Neudorf ausgezeichnet

Unter diesem Titel wurden sieben Persönlichkeiten im Rahmen eines würdigen Festaktes im Festsaal des Freizeitzentrums geehrt. Drei Damen und vier Herren haben sich in unterschiedlichster Weise und in unterschiedlichsten Kategorien um Wiener Neudorf verdient gemacht.

Es sind dies von links nach rechts im Bild mit ihren Urkunden:

Das Ehrenzeichen des Silbernen Wappens geht an: Frolieb Tomsits-Stollwerck – Intendantin des Caprices Festivals im Alten Rathaus

Das Ehrenzeichen des Silbernen Wappens geht an: Uschi Seemann – Mitinitiatorin des Eumig-Museums und Tochter und Enkeltochter der früheren Eumig-Manager Vockenhuber

Der Ehrenring der Marktgemeinde geht an: MR Dr. Norbert Stadter – jahrzehntelanger Gemeindearzt und rechte Hand der Bürgermeister in allen Gesundheitsfragen

Das Ehrenzeichen des Silbernen Wappens geht an: Regina Mahlberg – Pfadfinder/-innen Wiener Neudorf, Mitglied in Integatrations-, Migrations- und Inklusionsteams

Das Ehrenzeichen des Goldenen Wappens geht an: Josef Stoik – Mitarbeiter des Archivs und Gründungsmitglied verschiedenster Vereine

Das Ehrenzeichen des Silbernen Wappens geht an: Roland Krammer – Obmann des Tauchclubs und Hauptverantwortlicher für die gute Wasserqualität am Kahrteich

Das Ehrenzeichen des Silbernen Wappens geht an: Michael Hollinsky – ehrenamtlicher Leiter der Rotes-Kreuz-Stelle Wiener Neudorf

Umrahmt werden die Geehrten von ihren jeweiligen Laudatoren und Vertretern der vier Fraktionen im Gemeinderat, die diese Ehrung einstimmig beschlossen haben.

Eine ausführliche Zusammenfassung des Festaktes sehen Sie in wenigen Tagen auf Neudorf TV.

Grosses Remmidemmi: Wiener Neudorf wird NÖ Landesnarrenhauptstadt

Das “neue” Landesprinzenpaar Sabrina I. vom Haushaltsmanagement und Rupert I. von der Malerburg mit dem royalen Nachwuchs und dem Landespräsidenten der NÖ Faschingsgilden, Alfred Kamleitner.

Pünktlich am 11.11. um 11.11 Uhr wird alle Jahre in Niederösterreich im Rahmen des sogenannten “Narrenweckens” eine Landesnarrenhauptstadt ausgerufen.

Heuer, am kommenden Montag, ist dies Wiener Neudorf.

Mehr als 30 Faschingsgilden aus ganz Niederösterreich treffen sich am Palmers-Parkplatz und setzen sich um 9.45 Uhr in Bewegung. Der Zug geht über die gesperrte Palmersstraße und den Europaplatz bis zum Gemeindeamt, biegt dann nach rechts, zieht über die Hauptstraße (die halbseitig Richtung Westen gesperrt sein wird) bis zur Badner-Bahn-Station und geht dann weiter über den Eumigweg zum Freizeitzentrum. Dabei werden alle u.a. über 300 Volksschüler/-innen Spalier stehen.

Es wäre schön, wenn Sie auch dabei sein könnten. Bitte berücksichtigen Sie, dass es von der Früh an bis ca. 10.30 Uhr zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen wird.

Neben launigen Ansprachen erwartet uns pünktlich um 11.11 Uhr mit Böllerschüssen die Proklamation unseres Landesprinzenpaares Sabrina I. vom Haushaltsmanagement und Rupert I. von der Malerburg. Extra für diesen Anlass wurde vom Weinbau Geiszler ein eigener “Narrenwein” in einem extra angefertigten Fass kreiert, den Pfarrer Mag. Josef Denkmayr segnen wird.

Und: Ich brauche Ihre Unterstützung. Ich habe zugesagt, dass sich die Bevölkerung von Wiener Neudorf während der Faschingszeit so benehmen wird, wie es sich für eine Landesnarrenhauptstadt gehört.

Verdiente Persönlichkeiten werden ausgezeichnet

Am Freitag, den 8. November werden ab 19.00 Uhr Persönlichkeiten (siehe oben), die sich um die Gemeinde Wiener Neudorf verdient gemacht haben, im Festsaal des Freizeitzentrums ausgezeichnet. Ich freue mich, dass es dazu einen einstimmigen Gemeinderatsbeschluss gab.

Seien Sie dabei und feiern Sie mit uns und den Ausgezeichneten. Am Ende der Veranstaltung lädt die Gemeinde zu einem Buffet. Damit eine ausreichende Menge an Speis und Trank vorhanden ist, ersuchen wir um Ihre Anmeldung in der Kulturabteilung – entweder telefonisch unter 02236/62501-143 oder per E-Mail unter kultur@wiener-neudorf.gv.at

Die Teilnahme ist selbstverständlich kostenlos.

Ich werde persönlich den Abend moderieren und habe alle Nominierten gebeten, einen Laudator namhaft zu machen, der mehr über die ausgezeichnete Dame/den ausgezeichneten Herrn zu erzählen weiß.

Die älteste Wiener Neudorferin wurde 105!

Hilda Skala, wohnhaft in der Gartengasse, feierte ihren 105. Geburtstag. Als sie auf die Welt kam, regierte noch Kaiser Franz Josef I., der wenige Monate zuvor dem Königreich Serbien den Krieg erklärte, der zum Ersten Weltkrieg werden sollte.

Frau Skala wird seit Jahren im Rahmen einer 24-Stunden-Pflege (ganz rechts im Bild Pfleger Martin) liebevoll umsorgt. Immer wieder schauen auch der Sohn und Schwiegertochter Ricky (Bild Mitte) nach dem rechten.

Gemeinsam mit mir gratulierte Herr Thomas Saurauer von der Bezirkshauptmannschaft Mödling im Namen unserer Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

Der wichtigste Mensch an meiner Seite

Manchmal bin ich müde. Jetzt zum Beispiel. Wahrscheinlich kein Wunder, wenn man täglich nur 3 bis 4 Stunden schläft. Heute waren es noch weniger. Manchmal denke ich mir: Warum tue ich mir das eigentlich an? Einen durchschnittlich 14-Stunden-Arbeitstag, eine durchschnittlich 80-Stunden-Woche. Früher habe ich im privatwirtschaftlichen Management das Doppelte verdient und hatte freie Wochenenden. Ich hatte mehr Zeit zu schlafen. Ich habe meine Familie öfter gesehen, meine Freunde öfter getroffen. Jetzt konstruiert man gerade einen nicht vorhandenen Spesenskandal und will meinen Ruf und meinen Namen vor der kommenden Gemeinderatswahl beschädigen. Habe ich das nötig?

Dann denke ich mir wieder: Ich habe trotz alledem den tollsten Job. Ich kann etwas bewegen. Ich kann etwas verändern, hoffentlich: verbessern. Ich habe ein tolles politisches Team um mich. Ich habe mehr als 200 Gemeindemitarbeiter/-innen, mit denen ich wahnsinnig gerne zusammenarbeite und ich habe das Gefühl, auch sie gerne mit mir. Ich bekomme so vielen positiven Rückhalt, so viel positives Feed-back aus der Bevölkerung. Dieses Anpatzen, diese unhaltbaren persönlichen Diffamierungen gehören für manche offenbar zum politischen Geschäft. Auch bei denen, von denen ich dachte, dass wir gut zusammenarbeiten. Aber das muss ich ganz einfach aushalten. Kann ich das? Will ich das? Antwort: JA! Ich brauche einfach noch eine Legislaturperiode, um den begonnenen Weg fertig zu gehen und um manches in den nächsten Jahren noch auf Schiene zu bringen. Dafür will ich bei der bevorstehenden Gemeinderatswahl kämpfen.

Dazu braucht es Ruhe. Dazu braucht es Kraft. Dazu braucht es Energie. Und da gibt es vor allem einen Menschen, eigentlich: eine Menschin, die mir das alles gibt. Meine Kraftquelle ist meine Gaby, mit der ich seit 42 Jahren zusammen und seit 37 Jahren verheiratet bin. Die mir zwei tolle Kinder geschenkt hat und die immer zu mir gestanden ist, bei allem, was ich getan, angepackt und vorgehabt habe. Die immer da war, wann und wo ich sie gebraucht habe: Vor mir, neben mir, hinter mir, um mich. Sie findet ganz einfach instinktiv immer den richtigen Platz. Es ist wahrscheinlich sehr anstrengend mit mir zu leben. Manchmal ist mir das nicht so bewusst.

Ich bin irrsinnig stolz. Natürlich auf meine Frau, aber auch auf mich, dass es mir gelungen ist, sie zu finden und mich für sie zu interessieren.

Meine Frau gibt mir das Gefühl und die Zuversicht, dass mir vieles gelingen kann, was andere nicht schaffen. Keine Ahnung, wie sie das macht. Ist auch egal. Solange sie an meiner Seite ist, gehe ich meinen Weg konsequent und unbeirrt weiter. Und den Dreck, der da von außen geschmissen wird, den fange ich halt einfach auf. Den steck ich ein oder schmeiße ihn weg. Ich weiß es noch nicht. Zurückwerfen werde ich ihn ganz sicher nicht, so viel steht fest. Das ist nicht mein Stil und wird es auch nicht werden. Genauso machen wir das. Danke, Gaby!