
Jetzt bin ich nicht nur Bürgermeister, sondern auch Fußballmeister – also: nicht ich, sondern die Mannschaft, der ich seit Jahrzehnten anhänge. Viele wissen, dass ich im Privatleben enthusiastischer LASK-Anhänger bin, dessen Laune viele Jahre vom Ergebnis dieser Fußballmannschaft abhing. Es gab Montage, an denen man alles von mir haben konnte und Montage, an denen man mir besser aus dem Weg ging. Mittlerweile bin ich diesbezüglich ein wenig ruhiger geworden, wie mein Umfeld hoffentlich bestätigen kann. Durch familiäre Umstände bin ich als gebürtiger Mödlinger schon in frühester Kindheit zum LASK-Fan geworden. Eine der ersten Erinnerungen in meinem Leben gilt dem Gewinn des Meistertitels im Jahre 1965. Was folgten waren Jahre des Aufs und Abs in meinem Fanleben – eigentlich mehr Abs als Aufs.
Gestern konnte ich im Rahmen des Betriebsausfluges der Gemeindebediensteten (wir fuhren mit dem Schiff nach Dürnstein und wieder zurück) den letztlich entscheidenden und souveränen Sieg gegen die Wiener Austria verfolgen.
Meine Bewunderung gilt dabei auch dem Cheftrainer. Didi Kühbauer ist das Risiko eingegangen, nach dem ersten Viertel der Meisterschaft den damaligen Zweiten (WAC) zu verlassen und zum LASK zu wechseln, der damals stark abstiegsgefährdet war. Seit er Trainer wurde, ist nahezu dieselbe LASK-Mannschaft zur Höchstform aufgelaufen und andererseits der WAC unter einem neuen Trainer in der Bedeutungslosigkeit verschwunden. Irgendetwas macht dieser Mann offensichtlich richtig.
Nicht, dass ich mich mit Didi Kühbauer vergleichen möchte. Aber letztlich haben wir ungefähr denselben Job. So wie er seiner Mannschaft nicht das Fußballspielen beibringen kann, kann ich meinem Mitarbeitern nicht das Arbeiten und Dienstleisten für die Bevölkerung lernen. Das muss vorhanden sein und mitgebracht werden. Was wir, Trainer oder Bürgermeister, können sollten, ist es mit den richtigen Persönlichkeiten das Team verstärken, jede/n auf die richtige Position stellen oder möglicherweise umstellen, ein gutes und motivierendes Umfeld schaffen, manchmal Tipps und Ratschläge geben, ein wenig die Richtung vorgeben, das Gefühl vermitteln immer hinter der Mannschaft zu stehen – und dann das Vertrauen haben, dass jede/r einzelne das Beste gibt – für das Team, für die Fans, für die Gemeinde.
Ich habe zur Stunde keine Ahnung, aber wahrscheinlich ist heute so ein Montag, an dem man „fast“ alles von mir haben kann.
Einmal ist mehr Grund Dich zu mögen 🫢
Wir sind gestern vor Fernseher gesessen ..mein Mann ist glühender Didi Fan und sogar ich bin angesteckt worden ‼️weil es war wirklich sensationell ‼️Und vor allem gerecht 👍🏼🙏🏼
Gratulation auch Allen die ihm geglaubt haben!👏🏻
Wir haben auch einen besonders schönen Abend gehabt 🙂
Vor allem FRIEDLICHEN🫢‼️
Gratuliere Herbert du bist beim richtigen Verein Fan rotz der Up and Downs, mehr Downs – bis vor einigen Jahren J.Werner mit seinen Freunden beim Lask eingestiegen ist! Auch da lief nicht alles rund, aber es wurde eine solide Basis geschaffen!
Es geht nur gemeinsam mit einer guten Führungskraft, der die Stärken und auch Schwächen der einzelnen Player erkennt und dementsprechend an den Stärken arbeitet und diese weiter ausbaut und mit Motivation die Schwächen in den Hintergrund stellt (in diesem Fall Didi, von dem auch in Linz, vor allem in seiner ersten Saison nicht begeistert waren, aufgrund einiger Vorgeschichten)!
In diesem Sinne alles Gute und zum Abschluss „Gemeinsam sind wir Lask“!
H.W.