Das ist halt der Unterschied

Beim Lesen mancher Zeitungen und beim Zuschauen mancher Nachrichtensendungen kommen einem wie mir gewisse Gedanken:

Bei uns macht man sich Sorgen über steigende Spritpreise. Anderswo steigen die Kriegsopferzahlen. Bei uns kommen manche ein paar Tage später vom Urlaub zurück, weil sie auf irgendeinem Flughafen festgehalten sind. Anderswo würden die Menschen gerne auf einem Flughafen auf die Ausreise warten, egal wie lange. Bei uns steigt die Inflationsrate um 0,2 %. Anderswo fliegen Wohnhäuser in die Luft. Bei uns macht man sich Sorgen, wie die Kinder eine 3-wöchige Handypause verkraften werden. Anderswo kommen Schüler/-innen wegen eines Bombenabwurfes überhaupt nicht mehr nach Hause. Aufgrund des Krieges wird es bei uns zu einem Engpass bei Pistazien kommen. Anderswo gibt es einen Engpass bei Freiheit, Demokratie und Überleben.

Ich wundere mich über manche Unzufriedenheit, die bei uns herrscht und über die größten Sorgen, die uns angeblich plagen. Eigentlich sollten wir dankbar sein, dass wir bei uns leben dürfen – und nicht anderswo. Wahrscheinlich hätten über 90 % der Menschen, die anderswo leben, gerne unsere Sorgen. Aber wahrscheinlich müssten wir anderswo leben, um zu begreifen, welches Glück wir haben, bei uns leben zu dürfen.

Grandioser Vortrag im Alten Rathaus

Unser Altes Rathaus verwandelte sich im Rahmen der Reihe „WIR im Alten Rathaus“ erneut in einen lebendigen Ort aus Kunst und Technik. Das eumigMuseum präsentierte eine besonders spannende Ausstellung, bei der diesmal die Designerinnen und Designer hinter den historischen Geräten im Mittelpunkt standen.

Höhepunkt des Abends war für mich der Vortrag des renommierten Kunsthistorikers Carl Aigner. Unter dem Titel „Die Kunst der Technik – Kein Kunstwerk ohne Werktechnik“ beleuchtete er das Zusammenspiel von Kunst und technischer Innovation – von Fotografie und Video bis hin zur heutigen künstlichen Intelligenz, die unsere Wahrnehmung erneut tiefgreifend verändert.

Es war einer der interessantesten, spannendsten und tiefgründigsten Vorträge, die ich in der letzten Zeit hören durfte. Carl Aigner studierte in Salzburg und Paris Geschichte, Germanistik, Kunstgeschichte und Publizistik, war Hochschullehrer an mehreren österreichischen Universitäten und langjähriger Direktor der Kunsthalle Krems. Er fungierte als Projektleiter an der Donauuniversität, leitete das Museum Niederösterreich und war Vorstandsmitglied der Leopold-Museum-Privatstiftung.

Sehen und hören Sie seinen Beitrag in voller Länge, der von Uschi Seemann (Eumig-Museum) eingeleitet wurde:

https://youtu.be/fLfW37aEiWY

Wiener Neudorf leistet jährlich über € 5 Millionen an Sozialhilfe

Mit jährlich mehr als € 5 Millionen leistet Wiener Neudorf einwohnerbezogen einen der allerhöchsten Gemeindebeiträge für die Sozialhilfe und damit für die Unterstützung sozial schwacher bzw. finanziell schlechtergestellter Personen bzw. Familien.

Nicht die Gemeinden entscheiden über finanzielle Unterstützungen, sondern diese Aufgabe obliegt der Landesregierung über die jeweilige Bezirkshauptmannschaft. So ist das geregelt. Dafür müssen die Gemeinden – nach Größe und Finanzkraft – einen jährlichen Beitrag leisten. In unserem Fall eben mehr als € 5 Millionen. Ein überdurchschnittlich hoher Betrag. Die Aussagen von manchen Fraktionen im Gemeinderat, dass die Gemeinde diesbezüglich zu wenig täte, ist absurd, völlig falsch und entbehrt jeder Grundlage. Denn genau das Gegenteil ist der Fall.

Das Bürgerservice des Gemeindeamtes nimmt gerne diesbezügliche Anträge samt Unterlagen entgegen und leitet diese an die Bezirkshauptmannschaft weiter, entscheidet jedoch nicht darüber, ob Aushilfen gewährt werden oder nicht.

Im neuen März-Mitteilungsblatt haben wir dezidiert aufgelistet, welche Arten von Hilfen es gibt und welche Unterlagen dafür benötigt werden.

Zur Information und um vorweg einen besseren Überblick zu bekommen, kann man auch gerne die beiden nachstehenden Adressen anklicken:

 http://www.noel.gv.at/noe/Sozialhilfe/Sozialhilfe_Hilfe_in_besonderen_Lebenslagen.html

https://www.noe.gv.at/noe/Sozialhilfe/NOE_Sozialhilfe_Ausfuehrungsgesetz.html

Wirtschaftshof und Feuerwehr im Dauereinsatz

Die derzeitigen Schneemengen waren angekündigt, aber oft kommt es anders als angekündigt. Dieses Mal nicht. Die Mitarbeiter unseres Wirtschaftshofes in Wiener Neudorf und das Team der Feuerwehr, das auch zu einem großen Teil aus Mitarbeitern des Wirtschaftshofes besteht, waren gut vorbereitet.

Seit Stunden stehen die Einsatzkräfte im Einsatz, um einerseits den Verkehr bei diesen extrem winterlichen Verhältnissen aufrecht zu halten und um andererseits verunfallte Fahrzeuge zu bergen bzw. Bäume, die der Schneelast nicht standgehalten haben, zu entfernen. Die Bilder entstammen der Pressestelle der Feuerwehr (Lukas Derkits). Mittlerweile wurden sogar bereits Einsatzfahrzeuge vorsorglich mit Schneeketten ausgerüstet, etwas das in den letzten Jahren kaum vorgekommen ist. Das beweist die außergewöhnliche Situation des heutigen Tages.

Wenn möglich lassen Sie Ihr Fahrzeug stehen und gehen Sie nur vors Haus, wenn es unbedingt notwendig ist. Die Wetterlage sollte sich morgen Samstag im Laufe des Nachmittag bessern.

86 % der Kindergartengebühren zahlt die Gemeinde

Weil derzeit viel über Gemeindegebühren diskutiert wird, eine kurze Erläuterung zu den Kindergartengebühren: Wiener Neudorf hat drei sogenannte „Landeskindergärten“. Wie bei allen Landeskindergärten zahlt bis auf die Standort- und Gruppenleiterinnen (Pädagoginnen) alles die jeweilige Standortgemeinde, also: Errichtung, Instandhaltung, Sanierungen, Zu- und Umbauten und Erhaltung des Betriebes sowie die Kosten des zusätzlichen Personals (Helferinnen, Reinigungskräfte etc.). Warum es dann „Landeskindergarten“ heißt, weiß eigentlich niemand so genau.

Unter dem Strich kostet der Betrieb der 3 Landeskindergärten die Gemeinde ca. € 2,8 Millionen pro Jahr. Diese Kosten sollen zwischen Gemeinde und Eltern fair aufgeteilt werden. In den 3 Kindergärten werden derzeit 284 Kinder betreut. Die Elternbeiträge (Betreuung, Material, Essen …) belaufen sich derzeit auf insgesamt € 395.000,-. Den Restbetrag in Höhe von ca. € 2,400.000,- – oder 86 % – übernimmt die Gemeinde Wiener Neudorf.

Durchschnittlich (es kommt darauf an, wie lange ein Kind täglich betreut wird) belaufen sich die Kosten pro Kindergartenkind und Jahr auf € 9.840,-. Davon werden durchschnittlich nur € 1.390,- (das sind 14 %) pro Kind und Jahr an Gebühren vorgeschrieben. Der Rest wird von der Gemeinde zugeschossen. Wie zuvor geschrieben, kommt es darauf an, wie lange das Kind täglich den Kindergarten besucht.

Auch wir als Gemeinde kämpfen mit neuen Herausforderungen und der immer schwieriger werdenden Finanzsituation, die mittlerweile alle Gemeinden betreffen. Aber wir versuchen gerade Jungfamilien bestmöglich finanziell zu unterstützen und übernehmen deshalb sehr absichtlich einen derart hohen Anteil an den Kindergartenkosten – und hoffen, dass wir diesen Level weiterhin beibehalten – und auch in Zukunft einen ähnlich hohen Prozentsatz übernehmen – können.

Trump: Endlich sagt einer, was Sache ist!

Die Wahrheit ist den Menschen zumutbar – schrieb einmal Ingeborg Bachmann. Und Donald Trump greift dieses Zitat endlich auf und handelt danach – rechtzeitig zur Faschingszeit.

CO2 ist absolut unschädlich, meint der US-Präsident und spricht damit vielen deutschsprachigen Politikern aus der Seele, deren Hauptanliegen es ist, den Verbrennungsmotor zu retten. Dass nicht CO2 für unsere Lungen schädlich ist, sondern die gute Luft unsere Gesundheit verpestet, sollte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Diesen Verschwörungstheoretikern, die inständig behaupten, dass Industrie- und Autoabgase die Luftqualität schädigen, gehört endlich die ICE-Truppe vor das Haus gestellt.

Hoffentlich tritt Trump auch endlich dem Irrglauben entgegen, dass Rauchen schädlich wäre oder die Gesundheit gefährden würde – oder dem Schwachsinn, dass Alkohol ein für unsere Psyche oder unseren Körper gefährliches Suchtmittel sei. Persönlich hoffe ich auf den US-amerikanischen Gesundheitsminister, dass endlich herausgefunden wird, dass der Verzehr vom rohem Fleisch das Gesündeste ist, was wir unserem Körper antun können.

Es ist hoch an der Zeit, dass jemand mit diesem linkslinken Bio-Wahn endlich aufräumt. Wenn schon Bio, dann in der Waffenproduktion. Es ist einfach nicht mehr länger hinnehmbar, dass Biowaffen verboten sind, aber Bio angeblich auf den Mittagstisch im Kindergarten gehört. Wem, bitte sehr, fällt so etwas ein?? So etwas kann nur von Europa ausgehen.

Die Erde war noch in Ordnung, als es nur einen einzigen Kontinent gab, Pangaea. Dort müssen wir wieder hin. Präsident Trump sollte sich nicht nur Kanada, Venezuale und Grönland einverleiben, sondern er sollte dem Auseinanderdriften der Erdteile endlich etwas entgegensetzen. Schieben wir doch die Kontinente wieder zusammen. Das sollten wir unter Zuhilfenahme der KI doch schaffen können. Wir könnten enorm sparen und uns das teure Entsenden von Kriegsschiffen ersparen. Darüber hinaus könnten von einem Ende der Welt zum anderen einfach drauf los spazieren. Statt Pangaea nennen wir es Trumpaea. Dann sind wir: Ein Volk, ein Kontinent, ein Präsident.

Es gäbe für den amerikanischen Präsidenten noch so viel zu tun, auch außerhalb der Faschingszeit – aber die dauert in Amerika offenbar 12 Monate. Und das zumindest in den nächsten drei Jahren.