Neues Feuerwehrkommando für Wiener Neudorf

Bild: rechts von mir der bisherige Kommandant Walter Wistermayer und sein Stellvertreter Martin Billensteiner, links von mir der neue Kommandant Patrick Klebinger und sein Stellvertreter Wolfgang Stift. Ganz links: Bezirksfeuerwehrkommandant Michael Bruckmüller, ganz recht: Abschnittskommandant Christian Fröhlich neben unserem Sichereheitreferent GfGR Gilbert Mayr.

Turnusmäßig findet in Niederösterreich immer ein Jahr nach der Gemeinderatswahl (Jänner 2025) die Neuwahl des Feuerwehrkommandos statt. Alle Mitglieder der Feuerwehr wählen unter der Leitung des Bürgermeisters den Kommandanten und seinen Stellvertreter für die kommenden 5 Jahre. Am vergangenen Samstag war es so weit. Nach insgesamt 15 Jahren als Feuerwehrkommandant entschied Walter Wistermayer nicht mehr zu kandidieren. Denselben Schritt setzte sein bisheriger Stellvertreter, Martin Billensteiner.

Als neuer Kommandant wurde Patrick Klebinger gewählt, zum Stellvertreter: Wolfgang Stift.

In meinem, aber auch im Namen des gesamten Gemeinderates, der Bevölkerung und der ansässigen Wirtschaftsbetriebe bedanke ich mich auch auf diesem Weg für die herausragende Leistung des bisherigen Kommandos bei der Führung einer der einsatzhäufigsten Feuerwehren des Landes. Mit über 600 Einsätzen pro Jahr ist die Belastung unserer Feuerwehr überdurchschnittlich hoch.

Dem neuen Kommandant und seinem Stellvertreter wünsche ich alles Gute, bei den Einsätzen eine unfallfreie neue Periode sowie eine gute Zusammenarbeit mit mir und dem Sicherheitsreferenten. Da gemäß NÖ Feuerwehrgesetz die Besorgung der örtlichen Feuer- und Gefahrenpolizei der jeweiligen Gemeinde obliegt, wofür sie sich der Feuerwehr als Hilfsorgan bedient, ist ein gutes Verständnis zwischen Gemeinde und Feuerwehr für die Sicherheit der Bevölkerung von enormer Wichtigkeit.

Eine besondere Ehre war die Teilnahme von Bezirksfeuerwehrkommandant Michael Bruckmüller sowie dem amtierenden Abschnittsfeuerwehrkommandant Christian Fröhlich beim Wahlvorgang.

Event-Newsletter: Bitte anmelden!

Wiener Neudorf hat sich zu einer wichtigen Kulturgemeinde gemausert. Wir haben das Glück mit dem Festsaal des Freizeitzentrums über eine der größten Veranstaltungsräumlichkeiten der Region zu verfügen – mit der allerneuesten Licht- und Tontechnik. Daneben haben wir das Alte Rathaus und den Glassaal des Migazzihauses, aber auch unsere Gemeindebücherei in denen Events stattfinden.

Um Sie zeitgerecht und bestmöglich – auch abseits des Gemeindeblattes – über unser Kulturprogramm zu informieren, gibt es den Event-Newsletter, den Sie regelmäßig direkt in Ihren Posteingang zugesandt bekommen können. Damit verpassen Sie keine wichtige Veranstaltung in Wiener Neudorf.

Wenn Sie es noch nicht getan haben, dann melden Sie sich einfach an unter: https://www.wiener-neudorf.gv.at/kultur-events-termine/events-und-eventkalender/eventnewsletter/

Einladung zur Archiv-Präsentation

Das Archiv der Marktgemeinde Wiener Neudorf lädt herzlich zur kommenden Präsentation ein, die einen besonderen Akzent setzt: Erstmals wird die jährlich erscheinende Archivmitteilung in einem neuen Layout vorgestellt. Die Archivmitarbeiter Arntrud Prokop und Josef Tuschek präsentieren das aktuelle Heft UNSER NEUDORF – Beiträge zur Geschichte von Wiener Neudorf

Mit der Neugestaltung wird die Tradition der Archivmitteilungen fortgeführt und zugleich ein moderner Rahmen geschaffen, der die Inhalte noch besser zur Geltung bringt.

Präsentation:

UNSER NEUDORF – Beiträge zur Geschichte von Wiener Neudorf 2025

am Mittwoch, 14. Jänner 2026, 16:00 Uhr im Glassaal des Christoph-Migazzi-Hauses. 

Im Anschluss werden Erfrischungen gereicht.

Einladung zum Neujahrsempfang

Ich darf Sie zum ersten gesellschaftlichen Anlass des neuen Jahres in Wiener Neudorf zum traditionellen Neujahrsempfang meiner Bürgermeisterliste am kommenden Dienstag, den 6. Jänner um 11:00 Uhr in den Glassaal des Migazzihauses herzlich einladen.

Die Zeiten ändern sich in schnelleren Abständen als wir es bislang gewohnt sind. Die Herausforderungen in der Welt, in den Kontinenten, in Europa, in Österreich und in jeder Gemeinde werden größer und verlangen uns allen sehr viel ab. Insgesamt geht es uns in Österreich, in einem der wohlhabendsten und sichersten Staaten mit den besten Gesundheits- und Sozialsystemen, noch immer sehr sehr gut. Aber wir verlieren gerade alle ein wenig unseres Wohlstandes und müssen den einen oder anderen Gürtel ein wenig enger schnallen. Viele wollen das nicht wahrhaben und sehen pessimistischer als in fast allen anderen Ländern negativ in die Zukunft. Ich behaupte aber, dass die Bewohner fast aller anderen Länder liebend gerne in Österreich leben würden und mir fallen nur wenige Länder ein, in denen ich derzeit lieber leben würde. Tauschen möchte ich mit niemandem, aber wahrscheinlich viele auf der Welt gerne mit mir.

Auch in Wiener Neudorf müssen diverse Rädchen gedreht und Schrauben ein wenig angezogen werden, frei nach dem Motto: Damit es so gut bleibt wie es ist, muss sich manches ändern!

Wir bleiben in weiten Teilen bei unserem ambitionierten Zukunftsprogramm und bei unseren wichtigen Vorhaben und Anliegen, auch wenn es dafür heute andere Voraussetzungen für deren Umsetzung gibt als noch vor wenigen Monaten.

Welche Vorhaben das sind und welche Rädchen wir drehen werden, aber auch was im letzten Jahr alles in unserer Heimatgemeinde gelungen ist – darüber möchten wir Sie aus erster Hand informieren. Gerne auch bei einem Gläschen und einem kleinen Buffet.

Bitte lassen Sie zu Sylvester die Böllerei!

Wenn Sie etwas für die Gesundheit und den Tierschutz machen möchten, dann lassen Sie zu Sylvester bitte die Böllerei bleiben. Die pyrotechnischen Artikel verursachen alle Jahre eine derartige Feinstaubentwicklung, sodass die Luft im Freien erst nach 24 bis 30 Stunden ohne Gesundheitsgefährdung wieder einatembar ist. Die Böllerei erzeugt zusätzlich sowohl bei Freiwild als auch bei den allermeisten Haustieren eine enorme Stresssituation. Dies alles abgesehen von den immer mehr werdenden Unfällen und den Dreck, den die Mitarbeiter des Wirtschaftshofes alle Jahre einsammeln müssen.

Glauben und vertrauen Sie mir, man kann das alte Jahr auch anders verabschieden und das neue Jahr anders willkommen heißen. Zum Beispiel so wie es die Stadt Salzburg empfiehlt, nämlich Korken statt Raketen knallen zu lassen. Es ist auch möglich, statt dessen eine andere Getränkeflasche zu öffnen, falls Sie so wie ich eher kein Freund von Sekt sein sollten.

Alles Gute für ein erfolgreiches, zufriedenes und vor allem gesundes neues Jahr 2026!

Fataler Wohnungsbrand in Wiener Neudorf

Im Mehrfamilienwohnhaus Reisenbauer-Ring 6/4 ging von einer Wohnung am heutigen Sonntag Vormittag im 3. Stock ein Brand aus, der rasch zu einer Verrussung der obenliegenden Wohnungen geführt hat. Insgesamt standen bei diesem Einsatz ca. 150 Feuerwehrkameraden von 7 Feuerwehren, angeführt von der Wiener Neudorfer Feuerwehr im Einsatz. Alarmiert wurden auch die Feuerwehren Möding, Brunn, Maria Enzersdorf, Biedermannsdorf, Perchtoldsdorf und Guntramsdorf – und auch ich als Bürgermeister. Ebenfalls vor Ort war Sicherheitsreferent GfGR Gilbert Mayr.

Alle Bewohner des mehrstöckigen Hauses wurden im nahegelegenen Kindergarten untergebracht und versorgt. Zum Glück gab es nur 4 eher leicht verletzte Personen, die vom großen Kontingent des ebenfalls alarmierten Roten Kreuzes versorgt und ins Krankenhaus gebracht wurden.

Nach knapp 4 Stunden konnte um 14:00 Uhr von Einsatzleiter Branddirektor Walter Wistermayer „Brand aus“ gegeben werden.

Insgesamt 5 Wohnungen musste ich bis auf weiteres sperren, davon betroffen sind auch Räume in den unteren Geschoßen, die durch Löschwasser beeinträchtigt wurden. Die Bewohner der anderen Wohnungen konnten am Nachmittag wieder in ihre Privaträume zurückkehren, nachdem jede einzelne Wohnung gründlich nach Schadstoffen untersucht und diesbezüglich freigegeben wurde.

Am Montag wird eine Kommission die Schadensursache abklären. Die Brandwohnung wird für eine sehr lange Zeit nicht bewohnbar sein. Auch die komplette Instandsetzung des Gebäudes wird einige Monate in Anspruch nehmen.

Ich bedanke mich bei den zahlreichen Feuerwehrkameraden für ihren sonntäglichen mehrstündigen Einsatz, bei den Mitarbeitern des Roten Kreuzes sowie der großen Anzahl von Polizisten, die die Feuerwehr, aber auch mich tatkräftig unterstützt haben. Die Rettungskette hat in diesem Fall allerbestens funktioniert. Das Wichtigste ist, dass wir keine Menschenleben zu beklagen haben. Die materiellen Schäden sind durch die Gebäudeversicherung und die hoffentlich in ausreichender Höhe abgeschlossen Haushaltsversicherungen gedeckt.