Inhalatorium bleibt offen

Die Bäume rund um das Inhalatorium haben ihre Blätter schon fallen lassen, aber der Betrieb geht weiter.

Das Inhalatorium Ecke Raimundweg/Wiesengasse bleibt bis auf weiteres offen. Wie lange, das kann ich noch nicht genau sagen. Das hängt einerseits vom Zustand der Nadeln auf den Ästen ab. Solange diese nicht von den Ästen abfallen, ist der Betrieb kein Problem Das hängt aber auch andererseits von den Temperaturen ab. Solange es nicht friert, können und werden wir das Inhalatorium offen halten. Denn gerade in diesen Wochen brauchen Personen mit gesundheitlichen Problemen diese Einrichtung.

Weihnachtsbeleuchtung wird eingeschränkt

Der Vorplatz des Gemeindeamtes, wo heuer der Adventsmarkt stattfindet, wird stundenweise weihnachtlich beleuchtet sein.

Die Energiekosten steigen enorm und auch die Gemeindeverwaltung muss Einsparungsmöglichkeiten überlegen. Eine davon ist, dass die Weihnachtsbeleuchtung, die eigentlich alljährlich in diesen Tagen an der Straßenbeleuchtung aufgehängt wird, gestrichen wird.

Die Weihnachtsbeleuchtung an den Straßenlampen hängt von der Dauer der Straßenbeleuchtung ab, leuchtet also die ganze Nacht über, solange eben die Lampen vom frühen Abend bis zum Morgen leuchten. Um die Weihnachtsbeleuchtung früher als die Straßenbeleuchtung abzudrehen, hätte es an jeder einzelnen Lampe eine Zeitschaltuhr gebraucht, also eine kostspielige und zeitintensive Adaptierung.

Die Weihnachtsbäume jedoch werden wir beleuchten, allerdings nur wenige Stunden pro Tag, weil wir dort jeweils Zeitschaltuhren leicht vorsehen können.

Ich ersuche um Verständnis für diese notwendige Maßnahme. Mir ist natürlich bewusst, dass bei einer schönen Straßendekoration ein besseres und vielleicht auch schöneres Weihnachtsgefühl aufkommen kann. Aber leider gilt es in diesen Tagen andere Überlegungen anzustellen

Auch wenn wir derzeit auf das eine oder andere verzichten müssen, sollten wir uns immer vor Augen halten, wie gut es uns hier in Österreich eigentlich geht – im Vergleich zu anderen Ländern und vor allem anderen Regionen.

Wir wünschen einen schönen Landesfeiertag

So sind wir eben, auch und besonders am Landesfeiertag: Den Blick nach oben, sprich: nach vorn, gerichtet! Alles Gute, Niederösterreich!

Wenn Sie an einer Niederösterreichischen oder Wiener Schule hauptberuflich tätig sind, in einer niederösterreichischen Behörde, Bank oder – so wie ich – Gemeinde, dann haben Sie Glück. Denn dann ist für Sie, genauso wie für mich, der 15. November ein Feiertag.

Wir alle kennen den Hintergrund dieses Feiertages: Durch einen unverhofften und überraschenden heftigen Windstoß an einem völlig windstillen Tag verlor Agnes, die Frau des Babenbergischen Markgrafen Leopold III., ihren Schleier. Dieser flog vom Schloß Kahlenberg hinab Richtung Donau. Jahre später fand Leopold denselben Schleier nahezu unversehrt und neuwertig aufgrund einer Marienerscheinung unter Mithilfe seiner Jagdhunde auf einem Hollerbaum wieder. Genau an dieser Stelle gründete er 1114 ein Kloster im damaligen Neuenburg: Klosterneuburg. In späteren Jahren folgte das Stift in Heiligenkreuz und das Stift Klein-Mariazell in der Gemeinde Altenmarkt.

Bereits im 13. Jahrhundert wurde unter Papst Innozenz VI. ein Heiligsprechungsverfahren eingeleitet, jedoch wieder eingestellt. So dauerte es bis zum 6. Jänner 1485, als Leopold III. von Papst Innozenz VIII., nachdrücklich begleitet von mehr oder wenig sanftem Druck der Habsburger, heiliggesprochen wurde. Als Gedenktag wurde der 15. November, der Sterbetag Leopolds III. im Jahr 1136, festgesetzt. Er avancierte 1663 anstatt des Heiligen Koloman zum Landespatron von Österreich im Allgemeinen sowie von Niederösterreich, Wien (Klemens Maria Hofbauer fungiert hier zusätzlich als Stadtpatron) und Oberösterreich (bis ihn dort der Heiligen Florian 2004 in dieser Funktion abgelöst hat) im Besonderen. In Niederösterreich ist Lepold III. als Landespatron seit also 359 Jahren, also seit 15 Generationen, unumstritten.

Ein wenig umstrittener ist das Landeswappen. Der früheste Beleg unseres heutigen Landeswappens ist auf einem Glasfenster im Kreuzgang von Klosterneuburg sichtbar, das auf die 30er Jahre des 14. Jahrhunderts zurückgeht. Im Laufe der Zeit hat sich dieses Wappen zum heutigen entwickelt: Ein blaues Schild, das eine goldene Mauerkrone (als republikanisches Symbol) mit drei Zinnen trägt. Die 5 Adler symbolisieren die Gesamtheit der damaligen habsburgischen Besitzungen im Ostalpenraum: Die Herzogtümer „ob“ und „unter“ (vulga: nieder) der Enns (also die heutigen Bundesländer Ober- und Niederösterreich (inklusive Wien), die Steiermark, Kärnten, Krain und die Windische Mark. Die letzten beiden Gebiete liegen im heutigen Slowenien.

Das niederösterreichische Wappen versinnbildlicht also mehr eine weit in frühere Jahrhunderte zurückliegende historische Bedeutung, als einen für die heutige Zeit oder die nahe zurückliegende Vergangenheit sinnvollen Gegenwartsbezug. Wenn wir nicht derzeit sowieso so viele Probleme zu bewältigen hätten, wäre ein Nachdenken über ein neues Wappen sicherlich eine Überlegung wert.

Über die derzeit entscheidenden Fragen der Menschheit

91 % finden lt. aktuellen Umfragen das radikale Aufmerksammachen der meist jungen Menschen auf die globale Klimakrise für zu extrem und überhaupt nicht in Ordnung. Dafür, dass sich manche auf Straßen und Exponaten festgeklebt haben und Verglasungen von Gemälden beworfen haben, fordert eine Mehrheit eine strenge Bestrafung. Nur 9 % meinen, dass die Aktionen gerechtfertigt sind, weil die Anliegen sonst weiterhin nicht wahrgenommen und erst genommen werden.

Aber 91 % müssen in einer Demokratie recht haben. Das ist das Gebot der Demokratie. Mein Gott, diese Jungen. Die übertreiben doch wieder nur. Okay, die Pole und die Gletscher schmelzen. Der Meeresspiegel steigt. Ein paar Inseln und flache Länder wird es bald nicht mehr geben. Die Waldbrände und sämtliche Wetterextreme nehmen zu. Auf der einen Seite der Erde enorme Überschwemmungen, auf der anderen Seite Stürme und Dürren. Parasiten und tropische Krankheiten breiten sich in Windeseile aus. Millionen Menschen sterben bereits an den Auswirkungen der Klimakrise, Hunderte Millionen werden es demnächst sein. Wir erwarten weltweit einen Anstieg von Klima- und Umweltflüchtlingen, wobei im Vergleich die bekannten Flüchtlingswellen aus Syrien, Afghanistan oder Ukraine nur ein Kindergeburtstag sind und waren. Bis zu 25 % aller Arten werden durch die gestiegenen Temperaturen und die Auswirkungen möglicherweise aussterben. Wenn die Erde Glück hat, gehört der Mensch dazu.

Aber muss man da so unbedingt so radikal darauf aufmerksam machen? 91 % sagen: Nein! Nur 9 % sagen: Ja! Und ich gehöre da blödsinnigerweise dazu, obwohl ich ja berufsbedingt gerne einer Mehrheit angehöre. Ich erwarte in wenigen Monaten mein drittes Enkelkind. Und irgendwie wünsche ich mir, dass auch diese Generation ein lebenswürdiges Umfeld vorfindet. Nicht nur, aber auch deshalb gehöre ich zu den 9 %.

Aber natürlich müssen 91 % recht haben. Es gibt wohl derzeitig wichtigere und entscheidendere Fragen, um die es geht:

Soll ein U-Ausschuss verlängert werden?

Ist Katar der richtige Austragungsort für die Fußball-WM?

Schafft es die Wiener Austria ins Obere Play-off?

Wann werden Flugreisen endlich wieder billiger?

Muss ein Nationalratspräsident sympathisch wirken?

Wer ist die nächste Buhlschaft?

Darf ein Chefredakteur ORF-Generalsekretär werden?

Wann steigt mein Fonds-Kapital endlich wieder?

An welchen neuen Schmid-Chats dürfen wir uns noch begeilen?

Wieviele Milliarden hat Herr Mateschitz jetzt wirklich vererbt?

Ist das Tragen einer FFP2-Maske im Supermarkt tragbar?

Soll die Sommerzeit beibehalten werden?

Warum hat Donald Trump mehr Haare als Joe Biden?

Und diese Liste ließe sich noch weiter fortsetzen und ich beginne zu verstehen, dass es in der Tat größere Sorgen gibt als diese blöde Klimakrise. Aber versuchen Sie das einmal diesem jungen radikalen Gesindel beizubringen?

Landtagswahl am 29. Jänner 2023 mit weniger Wahllokalen

Am Sonntag, den 29. Jänner 2023 findet mit der NÖ Landtagswahl die nächste politische Entscheidung statt. Es wird immer schwieriger ausreichend Wahlhelfer für unsere bisherigen 11 Wahllokale zu finden. Pro Wahllokal benötigen wir in Wiener Neudorf insgesamt rund 10 Personen.

Wir beobachten aber auch, dass wir aufgrund der ständig steigenden Zahl von Briefwählern und der leider gegenüber früher gesunkenen Wahlbeteiligung, mit weniger Wahllokalen das Auslangen finden.

Deshalb werde ich den Mitgliedern der Gemeindewahlbehörde vorschlagen, ab sofort auf 7 Wahllokale (dort allerdings mit mehr Wahlzellen) zu reduzieren. Das spart Personal, das spart aber auch Kosten. Natürlich müssen wir dann die Straßenzüge neu einteilen. Für die allermeisten wird das keine Auswirkungen haben, aber einige Gassen und Straßen werden wir doch umgruppieren und neuen Wahllokalen zuordnen müssen.

Über das Mitteilungsblatt und die persönlich adressierten Wahlinformationen werden wir Sie spätestens einen Monat vor dem Wahltermin zeitgerecht über die Neuorganisation informieren.

Das Wiener Neudorfer Ensemble spielt wieder

Mit der Kriminalkomödie „Morgens Fango – Abends Mord“ von Alfred Worms kehrt das Wiener Neudorfer (Theater)Ensemble unter der Regie von Roman Kollmer wieder auf die Bühne zurück.

Die Aufführungen im Genossenschaftshaus Frieden (Wiener Neudorf, Mühlfeldgasse 22) finden vom 5. bis zum 20. November jeweils Samstags um 19.00 Uhr und Sonntags um 17.00 Uhr statt. Die Karten gibt es um € 17,- (€ 15,- für Pensionisten Jugendliche und Präsenzdiener) an der Abendkassa und im Vorverkauf um jeweils € 2,- billiger unter e-Mail: Brigitte.Kerschhofer@IRV.at oder unter Tel.Nr. 0676/848 222 25.

Zum Inhalt: In einer Rehaklinik kuren diverse Personen, als plötzlich eine Patientin tot aufgefunden wird. Alles deutet auf einen Mord hin. Die Angst unter dem Personal und den weiteren Patienten wird größer. Als ein Kommissar zu ermitteln beginnt, wird noch eine Leiche gefunden, aber alle Spuren zu einem möglichen Täter führen in eine Sackgasse. Trotzdem muss in all dem Chaos der Mörder/die Mörderin gefunden werden – und das rasch, bevor noch ein Mord passiert.