Chill and grill am Skaterplatz

chill and grill 11.7.2015

Wiener Neudorf: „Chill and grill“-Fest

Das Wochenende war seit 4 Monaten das erste für mich ohne Verpflichtungen und Termine. Ich habe es genossen. Wobei: ganz ohne Termine war es nicht. Am Samstag Abend war das „grill and chill“-Fest des Jugendbeirates und des Jugendtreffs am Skaterplatz in der Tennisstraße. Aber das war keine Verpflichtung, das war Erholung pur.

Die Jugendlichen haben einen Sandstrand gezaubert mit einer nachempfundenen Strandbar, einem Grillstand und bei perfekter Musik, bei der sowohl die Twens als auch die schön etwas Älteren „abgefahren“ sind, entstand ein gewisses Urlaubs-Feeling. Natürlich durften auch Spieleinlagen, wie die Millionen-Show oder ein Limbo-Dance-Wettbewerb nicht fehlen.

Gratulation zu diesem gelungenen Abend, der ganz laut nach einer Wiederholung schreit.

200 bei Tosca

Tosca - 2015, Sankt Margarethen

Sankt Margarethen 2015, Bühnenbild von Amra Bergmann

Allgegenwärtig: Der 25 Meter hohe Engel

Allgegenwärtig: Der 25 Meter hohe drehbare Engel

200 Karten hat das Gemeindeamt für die Opernaufführung „Tosca“ (Puccini) für Donnerstag, den 9. Juli im Römersteinbruch Sankt Margarethen bestellt. Eine große Gruppe, aber angesichts des Fassungsvermögens der größten Naturbühne Europas mit 4.700 Sitzplätzen, dennoch überschaubar. Und wir hätten mehr bestellen können, denn das Kontingent war bald weg. Mit 4 Bussen fuhren wir am Nachmittag gen Burgenland.

Die Aufführung – aus meiner Sicht – kurz beschrieben:

Das Stück: Trotz vieler anderer großer Opern, die der Komponist verfasst hat (La Bohème, Madame Butterfly, Turandot, Manon Lescaut ….) das für mich kompakteste Werk von Giacomo Puccini!

Die musikalische und schauspielerische Leistung: grandios!

Der Dirigent und das Orchester: einfach gewaltig!

Der Aufführungsort: Kein Wunder, der so viele immer alle Jahre wieder kommen!

Das Bühnenbild: Extraklasse!

Inszenierung und Regie von Robert Dornhelm: Absolute Weltklasse!

Das Wetter: 5 bis 6 Grade zu kalt! Aber trocken im Gegensatz zur Premiere am Vortag.

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Weltklasse-Regie von Robert Dornhelm, groß im Bild Yusif Eyvazov (als Cavaradossi)

Im nächsten Jahr ist Opernpause und es werden die Passionsspiele St. Margarethen aufgeführt. Traditionell ist dies für die Wiener Neudorfer kein Publikumsmagnet.

Lassen Sie uns gemeinsam überlegen, ob wir nicht 2016 einen Abstecher zu den Seefestspielen nach Mörbisch machen und wir nicht Viktoria und ihren Husar besuchen sollten. Die Operette von Paul Abraham ist gespickt mit bekannten Melodien (Ja, so ein Mädel, ungarisches Mädel …, Meine Mama war aus Yokohama, Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände etc.). Aber natürlich ist das eine leichtere Kost als die Musik von Puccini.

Wiener Neudorf bekommt ab 1. September einen neuen Pfarrer

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Pater Josef Denkmayr, SVD

Das Wirken unseres derzeitigen Pfarrers, Dr. Iosef Antoci, wird insgesamt ein eher kurzes sein. Mit Wirksamkeit 1. September 2015 bekommt unsere Pfarre Maria Schnee einen neuen Pfarrer, noch dazu einen sehr namhaften und einen, der die Region bestens kennt.

In der dieswöchigen Ausgabe der NÖN machte die Erzdiözese den Namen publik. Pater Josef Denkmayr, derzeitiger Provinzial der Steyler Missionare (St. Gabriel) wird unserer neuer Pfarrer werden.

Pater Josef Denkmayr stammt aus einer Bauernfamilie aus Reichenthal in Oberösterreich, wo er als achtes von zehn Kindern 1963 geboren wurde. Er ist diplomierter Krankenpfleger und trat 1991 bei den Steyler Missionaren ein. Nach seiner Priesterweihe im Jahre 1996 arbeitete er einige Jahre in Ghana (Westafrika). Vor seiner Wahl zum Provinzial war Pater Josef Denkmayr Pfarrer der Herz-Jesu-Kirche in Mödling.

Grüß Gott und bereits jetzt: Herzlich willkommen, Pater Josef Denkmayr!

Ein demokratisches Gedankenexperiment

Das griechische Volk hat also mit deutlicher Mehrheit gegen das geforderte Sparprogramm gestimmt. Das ist an sich in Ordnung. Wenn man eine Frage stellt, die mit „Ja“ oder „Nein“ zu beantworten ist, dann gibt es für das eine oder andere eine Mehrheit.

Was passiert, wenn jetzt in irgendeinem EU-Land eine Volksabstimmung stattfindet, mit der Frage: „Sollen wir Griechenland weiter finanziell helfen oder nicht?“ Es gibt Parteien, die könnten die Frage sicherlich auch populistischer formulieren: „Sollen wir unser Geld weiterhin nach Griechenland schicken oder sollen wir unser Geld nicht für unsere Pensionisten (oder: unsere Kinder, oder: unsere Bildung, oder: für eine ordentliche Steuersenkung, oder: ??? was auch immer) verwenden?“ Das Ergebnis wäre voraussehbar. Und was macht dann Griechenland mit dem gestrigen Ergebnis? Welcher Volksentscheid ist dann wichtiger, entscheidender?

Das irgendeine EU-Land könnte auch die Frage stellen: „Sollen wir das Abstimmungsergebnis des griechischen Volkes akzeptieren oder nicht?“ Das Ergebnis wäre spannend. Gehen wir kurz davon aus, dass das Volk des irgendeinen EU-Landes zum Ergebnis kommt: Nein, wir akzeptieren das Abstimmungsergebnis nicht. Dann könnte wiederum die griechische Regierung die Frage stellen, ob das griechische Volk das Abstimmungsergebnis des irgendeinen EU-Landes anerkennt oder nicht. Wir könnten dann die verschiedenen Völker solange fragend aufeinander loslassen, bis endlich die Realität Tatsachen schafft.

Vielleicht ist das auch die Taktik, die derzeit verfolgt wird.

Kein Fachmann weiß – oder sagt – was passiert, wenn Griechenland wieder auf eine andere Währung umsteigt bzw. umsteigen muss. Kein Fachmann weiß – oder sagt – ob ein weiteres Hilfspaket sinnvoll ist oder nicht. Nicht ganz richtig: Die einen Fachleute wissen oder sagen das eine, die anderen das genaue Gegenteil. Und wenn man Diskussionen bei uns am Stammtisch verfolgt, dann weiß sowieso jeder, was eigentlich getan werden müsste: „Haut sas ausse, de Griechen!“, „Die Sparpolitik von der Merkel ist schuld daran!“, „Keiner muss dort unten Steuern zahlen“, „Ich habs ja immer g’wusst!“, „Weil wir so viel Geld nach da unten überweisen müssen, wird bei uns alles teurer“. Etc.

Das wirklich Schlimme ist, dass jetzt ganz sicher niemand wirklich weiß, wie es weitergehen soll und weitergehen wird. Ein Hart-Bleiben der EU-Verantwortlichen würde bedeuten, ein ganzes Land fallen zu lassen. Ein Nachgeben der EU-Verantwortlichen ist ein Zeichen an alle anderen Länder, einfach das Volk befragen zu lassen, wenn man mit etwas nicht einverstanden ist und dann bekommt man, was man haben will.

Ja, die Demokratie ist in Griechenland erfunden worden und damit die Mitbestimmung des Volkes. Und hat sich durchgesetzt – nicht überall, aber doch. Das gestrige Ergebnis in Griechenland ist für mich ein Hilfeschrei, oder auch der Versuch andere Länder oder andere Regierungschefs in eine Geiselhaft (verzeihen Sie mir den Ausdruck) zu nehmen – demokratisch legitimiert. Das allerdings geht mir demokratiepolitisch etwas zu weit! 

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Einen schönen Sommer

Wiener Neudorf: Erholungsidylle Kahrteich

Wiener Neudorf: ErholungsidylleKahrteich

Ich wünsche Ihnen eine schöne Sommerzeit und hoffe, dass Sie  sich vom Alltagsstress ein wenig erholen können. So wie es derzeit aussieht, werden wir auch in Wiener Neudorf in den nächsten Tagen Adriatemperaturen haben. Also steht einem Besuch unseres Kahrteiches nichts im Wege. Falls Sie auswärts urlauben, wünsche ich Ihnen, dass Sie ausgeruht, entstresst, mit vielen neuen Eindrücken und gesund wiederkehren.

Weil bei mir die durchgehenden Termine glücklicherweise ein wenig weniger werden, werde ich mich in den nächsten Wochen verstärkt um die anstehenden und laufenden Themen kümmern können:

  • Neugestaltung Generationenpark
  • Erarbeitung eines neuen Raumordnungsprogrammes
  • Überarbeitung des Bebauungsplanes
  • Neukonzeption des Skaterplatzes
  • Beginn der Budgeterstellung 2016
  • Verstärkte Suche nach Einsparungsmassnahmen
  • Neuausschreibung des Sozialzentrums
  • Wiederaufnahme der Gespräche für eine Lösung der B17
  • Weiterführung der Gespräche mit der ASFINAG (Stichwort: Temporeduktion A2)
  • Überlegungen hinsichtlich der Grünpflege in Wiener Neudorf
  • Vorbereitung der Tagesordnungspunkte für die Gemeindevorstands – und Gemeinderatssitzungen im August und September
  • Fertigstellungsarbeiten des Kindergartens Anningerpark
  • Neues Konzept für das Gemeindeblatt ab Jänner 2016 und der Gemeinde-Homepage
  • Überlegungen für die notwendige Erweiterung des Friedhofes
  • Veranlassung der notwendigen Renovierungsarbeiten im Rathaus
  • Sanierungsarbeiten des Wohnhauses Linkegasse 14
  • Überlegungen für ein verbessertes „Eumig-Museum“
  • Personelle Neuaufnahmen im Bauamt und im Bürgermeister-Sekretariat

Diese und einige andere Themen mehr warten auf mich und die zuständigen Gemeinderäte. Es wird mir und den betreffenden Gemeinderäten also nicht fad werden. Trotzdem werden wir Pausen finden, in den wir die Seele baumeln lassen werden.

Wo will der Bezirk Mödling politisch hin?

Leitbildkonferenz Gießhübl 29.6.2015

Wiener Neudorf wurde bei der Bezirkskonferenz durch Bgm. Janschka und Vize-Bgm. Dr. Kleissner vertreten

Gestern trafen sich Bürgermeister, weitere wichtige Gemeindevertreter/-innen und Spitzenrepräsentanten der Gemeindeverwaltung zu einem Leitbild-Workshop, um zu diskutieren, wohin sich der Bezirk Mödling politisch entwickeln soll. Für die Gemeinde Wiener Neudorf waren außer mir noch Vize-Bgm. Dr. Kleissner und unser Bauamtsleiter Ing. Hudribusch dabei. Gibt es Gemeinsamkeiten? Gibt es gemeinsame Probleme, die wir gemeinsam lösen wollen? Gibt es gemeinsame Strategien? Ziel ist ein gemeinsames Schlussdokument, mit dem wir gemeinsam unsere Themen bei den entscheidenden Stellen vertreten können. Es ist verständlicherweise leichter mit dem politischen Rückhalt von mehr als 100.000 Menschen zu sprechen als als kleine Gemeinde.

Das was vor allem den Großraum der Bezirkshauptstadt Mödling thematisch verbindet, ist – wenig überraschend – die Mobilitätsfrage und das Problem der Auswirkung der Verkehrsbelastung. Von meiner Seite wurden verstärkt die Themen der Anrainerprobleme entlang der A2 und die B17-Unterführung thematisiert. Ein großes Thema ist die verbesserte Anbindung an das U-Bahn-Netz und eine Verbilligung der Zonen-Karte bis Wien bzw. Vösendorf. Auch die Verbesserung des bezirksweiten Radwegenetzes wurde angesprochen. Bei Bau- und Raumordnungsfragen dominiert die Meinung dies in der Oberhoheit der Gemeinden zu belassen, auch wenn die Auswirkungen von Großprojekten auf andere Gemeinden in Hinkunft besser kommuniziert und mit Nachbargemeinden abgeglichen werden sollen.

In den nächsten Monaten wird ein Vorschlag erarbeitet, der danach noch im Herbst des heurigen Jahres in allen Gemeinderäten diskutiert werden soll.