Schwerer Unfall einer jungen Wiener Neudorfer Spitzensportlerin

vanessa-sahinovic-wurde-nach-hause-geflo-500x749

Die Wiener Neudorfer Spitzensportlerin Vanessa Sahinovic vor Ihrem schweren Unfall

Die 15jährige Wiener Neudorferin Vanessa Sahinovic galt seit einiger Zeit als große Zukunftshoffnung für eine österreichische Medaille bei Schwimmwettkämpfen in der Kategorie Synchronschwimmen.

2012 hat die Generalversammlung des Europäischen Olympischen Komitees beschlossen sportliche Wettkämpfe europäischer Staaten mit olympischem Charakter erstmals im Juni 2015 in Baku, der Hauptstadt Aserbaidschans, auszutragen. Diese Spiele sollen zu einem Pendant zu den Asienspielen oder den Panamerikanischen Spielen werden.

Auch Vanessa Sahinovic wurde – trotz ihres so jungen Alters – für die Teilnahme nominiert und hat sich intensiv auf Ihren Wettkampf vorbereitet. Noch vor dem Beginn der Wettkämpfe wurde Vanessa, gemeinsam mit zwei anderen österreichischen Athletinnen von einem Shuttlebus im wahrsten Sinne des Wortes „über den Haufen gefahren“. Angeblich hat der Fahrer das Brems- mit dem Gaspedal verwechselt. Dass Vanessa den Unfall überhaupt überlebt hat, grenzt an ein Wunder. Sie erlitt schwerste Verletzungen im Beckenbereich, am Oberschenkel und leider auch an der Wirbelsäule. Sie wurde sofort in ein Wiener Spital geflogen und seither mehrmals operiert. Spät- und Dauerfolgen sind leider nicht ausgeschlossen.

Die Familie bewohnt eine Wohnung im 2. Stock ohne Lift, die sie aufgeben muss, weil die Wohnung nicht barrierefrei ist. Die Familie möchte unter allen Umständen in Wiener Neudorf bleiben und sucht nach einer größeren barrierefreien Wohnung oder noch besser: nach einem freien Grundstück, auf dem ein geeignetes Häuschen gebaut werden kann.

Wenn Sie eine Idee haben, wie Vanessa und ihrer Familie geholfen werden kann, dann ersuche ich Sie um eine E-Mail an mich unter  h.janschka@wiener-neudorf.gv.at

Die Gemeinde steht auch in Kontakt mit dem Sekretariat des Österreichischen Olympischen Komitees und wir werden gemeinsam nach Möglichkeiten suchen, wie wir Vanessa helfen können.

Was Vanessa jetzt braucht ist der unbedingte Wille, die Kraft und den Mut diesen Wettkampf um ihre Gesundheit zu gewinnen. Und was sie noch braucht ist unsere Solidarität.

Kahrteich: Geländesenkung – rückwärtiger Eingang b.a.w. geschlossen!

IMG_0378

Wiener Neudorf – Kahrteich: Plötzlich ein Loch beim Hintereingang.

An der Südseite des Kahrteiches gab es früher einen 1,2 Meter hohen Kanal zu einem anderen, daneben liegenden Teich, der schon seit langem zugeschüttet ist. Möglicherweise führt dieser Kanal aber sogar bis nach Neu-Guntramsdorf zum Ozean-Teich. Aus Sicherheitsgründen wurde dieser Kanal bereits vor Jahren von der Seite des Kahrteiches aus verschlossen.

Heute, Freitag Vormittag, machte uns ein Badegast auf ein tiefes Loch in der Nähe des rückwärtigen Einganges aufmerksam. Meine Kollegen vom Teichdienst dachten noch, dass sie dieses Loch mit ein paar Schiebetruhen voll Erde wieder verschließen würden können. Bald aber wurde bemerkt, dass offenbar der Kanal eingebrochen ist und ein tiefes, in seiner Größe vorerst unbekanntes Loch, gerissen hat.

Sofort wurden ich, der Bauhofleiter und die Firma Streit verständigt. Wir haben das Gelände aus Sicherheitsgründen großräumig abgesperrt und den rückwärtigen Eingang leider schließen müssen.

IMG_0390

Die Fa. Streit hat das Loch vorerst mit ca. 12 Kubikmeter Schottererde verschlossen. Das Wochenende über wird beobachtet, ob es zu weiteren Senkungen und Setzungen kommt.

Ich ersuche um Verständnis, dass zur Sicherheit der Badegäste der rückwärtige Eingang bis zur endgültigen Klärung des Schadens geschlossen bleiben muss und b.a.w. nur der Haupteingang geöffnet bleibt.

Hurrah! Wir sind 6.

IMG_0372

Wiener Neudorf: Blühendes Beispiel Kreisverkehr Reisenbauer-Ring

Als ich im Frühjahr durch viele andere Gemeinden gefahren bin, mit einem absichtlichen Blick auf die Grünpflege und die Blumenbeete, habe ich mir gedacht, dass sich Wiener Neudorf im Vergleich nicht verstecken muss. Anfang Juni habe ich deshalb unseren Ort erstmals bei der Aktion „Blühendes Niederösterreich – ein Land blüht auf“ anmelden lassen. Einige haben mir dazu geraden, andere dringend davon abgeraten. Wir wären noch nicht so weit. Das müsse ordentlich vorbereitet werden. Wir hätten keine Chance. Wir würden Letzter werden. „Auch wurscht“, habe ich gesagt, „dann wissen wir zumindest wo wir stehen!“

20140724100808369_0001

Als sich dann Ende Juni die Jury der Landwirschaftskammer NÖ für den 16. Juli bei uns ansagte, um eine Kontrolle und Bewertung durchzuführen, ging es rund. Die ersten beiden Juli-Wochen waren sicherlich vom Wetter her nicht gerade die bestgeeigneten für Grün- und Blumenpflege mit Temperaturen von ständig über 30 Grad. Die Bewertung erfolgt in 4 Kategorien (unter 250 Einwohner, 250 bis 800 Einwohner, 800 bis 3.000 Einwohner und über 3.000 Einwohner). Das bedeutet, dass wir uns mit Städten, Tourismusgemeinden und Orten, die bereits öfter teilgenommen haben und deshalb wissen, worauf die Juroren schauen, zu messen haben.

Walter Wistermayer und sein Bauhof-Team waren in den letzten 2 Wochen inständig bemüht, unseren Ort auf Hochglanz zu bringen. Das tut das Team zwar selbstverständlich immer, aber dieses Mal mit einem ganz besonderen Aspekt. Aber auch unsere Partnerfirmen Ostermann, Wolf und Kostwein haben alle ihre Kraft in Wiener Neudorf gebündelt. Die Organisation lief im Bauamt der Gemeindeverwaltung unter der Leitung von Ing. Fritz Hudribusch zusammen.

In unserer Kategorie über 3.000 Einwohner wurden letztlich 14 Orte bewertet und die Sorge vieler war, ja nicht die rote Laterne zu bekommen.

Das Endergebnis (in unserer Kategorie) wurde uns gestern offiziell mitgeteilt:

1. Gloggnitz, 2. Mödling, 3. Schwechat, 4. Herzogenburg, 5. Ybbs, 6. Wiener Neudorf, 7. Sankt Valentin, 8. Berndorf, 9. Traiskirchen, 10. Wördern, 11. Leopoldsdorf, 12. Purkersdorf, 13. Maria Enzersdorf, 14. Pressbaum

Ein ganz lautes „Hurrah“, „Danke schön“ und „Gratulation“ an alle, die für dieses tolle Ergebnis verantwortlich sind und dazu beigetragen haben. Jetzt wissen wir, wo wir stehen und werden uns in den nächsten Jahren Platz für Platz nach oben arbeiten und uns an die Spitze grünen und blühen.

Budget 2016: Die Planungen haben begonnen

In knapp 5 Monaten – am Montag, den 13. Dezember – soll der Budgetentwurf für das Jahr 2016 im Gemeinderat beschlossen werden. Dafür sind umfangreiche und umfassende Vorarbeiten notwendig. Sämtliche Konten (knapp über 1.000) müssen bewertet und hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und Einsparungsmöglichkeiten überprüft werden. Darüber hinaus muss bis dahin feststellen, welche Projekte zusätzlich im nächsten Jahr und darüber hinaus angegangen werden sollen und können.

Der ordentliche Haushalt (das sind de facto alle wiederkehrenden Einnahmen und Ausgaben) beträgt in Wiener Neudorf ca. 30 Millionen €. Dazu gehören die Sicherheit (wie z.B. Feuerwehr) die Volksschule, die Kindergärten, die Horte, die Musikschule, das Freizeitzentrums, die Sportanlagen, die Gesundheit, sämtliche Förderungen und Subventionen, die Grünpflege, der Friedhofes, die Beleuchtung, die Müllabfuhr, der Betrieb der Kläranlage, die  Gemeindewohnhäuser, die Gemeindeveranstaltungen, die gesamte Gemeindeverwaltung und so weiter und so fort. Ein großer Posten ist auch unser Beitrag für die Erhaltung der Landes-Krankenhäuser und der Landes-Pflegeheime.

Die Haupteinnahmequellen sind die Kommunalsteuer sowie sämtliche anderen Steuern und die Gebühren der einzelnen Haushalte, aber auch die Mieten für Gemeindewohnungen etc.

Mit der Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben können neue Projekte angegangen und begonnene Projekte fertig gestellt werden. Diese Projekte findet man im sogenannten „außerordentlichen Haushalt“. Wenn wir gut im ordentlichen Haushalt wirtschaften, dann sollte uns ein Überhang für die Finanzierung der außerordentlichen Vorhaben zwischen 1,0 und 1,5 Millionen € gelingen. Projekte können auch von Land oder Bund gefördert werden. Beträge, die darüber hinausgehen müssen mit Darlehen fremd finanziert werden.

Ich habe mir vorgenommen, dass der außerordentliche Haushalt eine Größenordnung von etwa 4 Millionen € umfassen sollte und habe die jeweiligen Ressortchefs (geschäftsführenden Gemeinderäte) um die Bekanntgabe ihrer Wünsche ersucht. Bei der ersten Gesprächsrunde liegen nunmehr Wünsche in Höhe von ca. 10 Millionen € auf dem Tisch. Ein absolut indiskutabler Betrag, denn entweder müssten wir dafür sämtliche Gebühren mindestens verdoppeln oder die Gemeinde extrem verschulden. Für beide Varianten bin ich nicht zu haben.

Wir werden also in den nächsten Wochen das „10-Millionen-Wunschpaket“ in eine Prioritätenliste bringen. Einzelne Projekte werden wir wunschgemäß umsetzen (vor allem hinsichtlich der Verbesserung der Sicherheit und der Wohn- und Lebensqualität), begonnene Projekte (wie z.B. der Generationenpark) werden wir fertigstellen (wenn auch deutlich abgespeckt) oder auch die Hauptstraßensanierung. Es wird aber auch Vorhaben geben, die wir auf spätere Jahre verschieben oder auch gänzlich fallen lassen müssen.

Das Sommercamp in Leibnitz geht heute zu Ende

IMG_9325

Wiener Neudorfer in Leibnitz: Kinder, Betreuer, Bürgermeister und Gemeindevertreter im JUFA-Gelände

14 Tage waren über 70 Kinder und Jugendliche im alljährlichen Sommercamp am Beginn der Ferienzeit mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde. Wie in den letzten Jahren wurde das JUFA-Haus in Leibnitz (Steiermark) mit direktem Zugang zur städtischen Badeanlage angemietet.

War es den Gemeinderäten (außer der Bürgermeisterpartei) in den letzten Jahren strikt untersagt, die Kinder zu besuchen, war ich in diesem Jahr  gemeinsam mit Vertretern aller Fraktionen (Dr. Elisabeth Kleissner/UFO, Stefan Satra/ÖVP, Robert Stania/FPÖ und Dr. Spyros Messogitis/SPÖ) vor Ort. Dort trafen wir auch auf den Bürgermeister von Leibnitz, der als Gastgebergeschenk Kinokarten vorbeibrachte.

Außer der einen oder anderen ganz ganz kleinen „Heimweh-Träne“ hatte ich das Gefühl, dass die Mehrheit gegen eine Verlängerung des Aufenthaltes keinen Protest eingelegt hätte.

DSC_0224

Zimmerkontrolle durch den Bürgermeister und den Sozialreferent. Bei so braven Mädchen keine Überraschung, dass das Zimmer einem Museum glich. Vielleicht wundern sich jetzt manche Eltern, warum das zu hause möglicherweise anders ist.

Nach einer Zimmerkontrolle (wobei alle Zimmer wirklich einen guten Eindruck machten) gab es eine süße Belohnung und dann habe ich noch die „Eiskassa“ ordentlich aufgefüllt.

Und ganz klar: Auch nächstes Jahr geht es wieder zum Sommercamp und natürlich wieder nach Leibnitz.

Gemeindearzt: Dr. Stadter geht – Dr. Stadter-Halmer kommt!

Wiener Neudorf Gemeindearzt

Wiener Neudorf Gemeindeärzte (Bild Willy Kraus): Dr. Norbert Stadter (li) geht als Gemeindearzt in Pension. Dr. Elisabeth Stadter-Halmer (sitzend) ist ab sofort unsere neue Gemeindeärztin.

Mit Stichtag 1. Juli 1981 wurde Dr. Norbert Stadter „provisorischer“ Gemeindearzt in Wiener Neudorf, als Nachfolger seines Vaters. Bald danach bestimmte der Gemeinderat ihn einstimmig definitiv zum Gemeindearzt.

Nachdem der Bürgermeister in einem Ort auch für Gesundheit und Sanität verantwortlich ist, ist der jeweilige Gemeindearzt hier sein engster Berater und Vertrauter. Die Aufgaben des Gemeindearztes sind der schulärztliche Dienst, das Ergreifen von sanitätspolizeilichen Maßnahmen bei Auftreten von übertragbaren Krankheiten, die Erstellung von medizinischen Gutachten in Verwaltungsverfahren der Gemeinde, die Einstellungsuntersuchung von Gemeindebediensteten, die Mitwirkung bei Gesundheitsprojekten der Gemeinde, notwendige Vortragstätigkeiten als Unterstützung des Bürgermeisters, die Totenbeschau u.s.w.

Nach exakt 34 Jahren Tätigkeit hat Dr. Stadter bei mir um seine Pensionierung angesucht und der Gemeinderat hat dem zugestimmt.

Die bisherige Gemeindearzt-Stellvertreterin Dr. Elisabeth Stadter-Halmer wurde auf meinen Vorschlag hin vom Gemeinderat ab sofort zur neuen Gemeindeärztin bestellt. Dr. Norbert Stadter übernimmt freundlicherweise b.a.w. die Stellvertretung bei Abwesenheit der neuen Gemeindeärztin.

Gemeinsam mit Vize-Bürgermeisterin Dr. Elisabeth Kleissner (im Bild 2. v. li) und Gesundheitsreferent Bgm-Stv. Robert Stania (im Bild re) bedanke mich im Namen des Gemeinderates und vieler, vieler Wiener Neudorfer/-innen für die Arbeit von Dr. Norbert Stadter und freue mich auf die Zusammenarbeit mit Dr. Elisabeth Stadter-Halmer.

Für seine Patienten hat die Beendigung der Tätigkeit als Gemeindearzt allerdings keine Auswirkungen. Dr. Norbert Stadter wird weiterhin in der gemeinsamen Arztpraxis mit seiner Tochter tätig bleiben.