Wiener Neudorf: Rekord-Budget für 2018 fertig

In Wiener Neudorf sind die Narren „aufgewacht“

Der neue Rathausschlüssel (angefertigt vom Wirtschaftshof) wird dem Bürgermeister vom Hofnarren Wie-Neuli (assistiert von Peter Eberlein und Werner Hametner) entrissen. Das Mödlinger Herzogspaar Heinrich XVIII und Sonja I. war Zeuge dieser brutalen Aktion.

Irrtümlich wird der 11.11. (zumeist: 11 Uhr 11) landläufig als Beginn der Faschingszeit bezeichnet.

Nicht ganz korrekt. Die einen meinen, die Faschingszeit beginnt gleich nach dem „Drei-Königs-Tag“, also am 7. Jänner und die anderen meinen, die Faschingszeit ist die Woche vor dem Aschermittwoch.

In Wiener Neudorf ist es Tradition, dass (wie bei vielen anderen Gemeinden) am 11. 11. das sogenannte „Narrenwecken“ gefeiert wird. D.h. die jeweiligen Faschingsgilden wissen, dass es langsam „ernst“ wird und dass sie sich auf die Faschingszeit vorzubereiten haben.

In Wiener Neudorf wird an diesem Tag der Bürgermeister von der Gilde vom Gemeindeamt mit viel „Tamtam“ abgeholt. Heuer zusätzlich von einem Großaufgebot aus Mödling. Und dann wird in „Elfie’s Parkcafé“ der Gemeindeschlüssel und die Gemeindekassa übergeben.

Wenn Sie nicht persönlich dabei sein konnten, dann haben Sie die Gelegenheit, sich das Narrenwecken in einem Film von „Wiener Neudorf TV“ anzuschauen:

http://www.youtube.com/user/wienerneudorftv

 

15.11.: Totalsperre Hauptstraße

Die „neue“ Hauptstraße – hier auf einem Animationsbild bekommt in den nächsten Tagen ihre Asphaltschicht

Die Umbauarbeiten der Hauptstraße im Bereich „Schloßmühlgasse bis Linkegasse“ gehen dem Ende zu. Es fehlt noch die Asphaltschicht. Um diese aufzubringen, wird die Hauptstraße in diesem Bereich in der Zeit vom Dienstag, 14.11. 19:00 Uhr bis Donnerstag, 16.11. 6:00 Uhr gesperrt.

In diesem Zeitraum erfolgt in beiden Fahrtrichtungen eine Umleitung über Schloßmühlgasse – Eumigweg – Europaplatz.

Wir haben eigens diesen Termin gewählt, weil am 15. November (Leopolditag) Schulen, Kindergärten und viele öffentliche Einrichtungen geschlossen haben und wir deshalb im Vergleich deutlich weniger Verkehr erwarten. Sollten Sie trotzdem in diesem Bereich unterwegs sein müssen, dann ersuche ich – genauso wie die Anrainer im Umleitungsbereich – um Ihr Verständnis.

Wenn wir alle verfügbaren Wetterberichten Glauben schenken, dann sollte es bei Plusgraden trocken bleiben. Das heißt, dass die Arbeiten zügig vorangehen können und dass damit die Baufirma den vereinbarten Zeitplan einhalten wird können.

Neuer Jugendplatz: Ein Renner

Der neue Jugendplatz an der Tennisstraße wird sehr gut angenommen. Ich erhalte viele positive Rückmeldungen. In diesem Sinne denke ich, dass die Neuerrichtung der Anlage als gelungen bezeichnet werden kann.

Die Pumptrack, der Funcourt, die Boulderwand und die sonstigen Trainingsgeräte werden gerne angenommen. Es vergeht kaum eine Stunde, in der sich nicht viele Kinder und Jugendliche dort vergnügen.

Jugendgemeinderat unter der Haube

Philipp und Jasmin Kocher umrahmt von erfahrenen „Ehe-Gemeinderäten“

Philipp Kocher, Mitglied der Liste „Herbert Janschka/ÖVP/Unabhängige“, wurde im März 2015 als jüngstes Mitglied des Gemeinderates angelobt und zum Jugendgemeinderat gewählt. Darüber hinaus ist er Vorsitzendes des Ausschusses für Jugend und Jungfamilien.

Seit einigen Jahren sind er und seine Jasmin unzertrennlich. Am Samstag gaben sie sich in der Wiener Neudorfer in der voll besetzten Pfarrkirche Maria Schnee das Ja-Wort.

Im Namen meiner Fraktion und des gesamten Gemeinderates wünsche ich dem jungen Ehepaar alles, alles Gute und viele glückliche und gesunde gemeinsame Jahrzehnte.

 

Zwischenstand zum Thema „Autobahn“

Es geht uns bekanntlich um zwei Themen:

1.) Reduktion der Geschwindigkeit zur Verringerung der Lärm- und Schadstoffsituation für Tausende Wiener Neudorfer/-innen. Nachdem es sich um eine Maßnahme nach der STVO (Straßenverkehrsordnung) handelt, ist das Verkehrsministerium zuständig. Der bisherige SPÖ-Verkehrsminister Mag. Leichtfried hat eine Temporeduktion bis zuletzt verweigert. Die Spitzenkandidaten der beiden Fraktionen, die derzeit in Koalitionsverhandlungen sind, Sebastian Kurz und H.C. Strache haben uns diesbezüglich noch vor der Nationalratswahl Unterstützung schriftlich zugesagt. Die SPÖ hat uns ausrichten lassen, dass eine Geschwindigkeitsreduktion nichts bringen würde (was nachweislich nicht stimmt). Einerseits liegt unser Anliegen derzeit beim Verfassungsgerichtshof und andererseits werde ich sofort nach Bekanntwerden des Namens der/des neuen Verkehrsminister/-in vorstellig werden.

2.) Verbesserung des Lärmschutzes entlang der Wohnsiedlungen. Wir haben ein eigenes Lärmschutzgutachten mit dem Ergebnis notwendiger Maßnahmen (12 m hohe Wand) in Auftrag gegeben. Die ASFINAG überprüft derzeit das Gutachten durch einen eigenen Sachverständigen. Dieser muss jede einzelne betroffene Liegenschaft anhand der Bauakte hinsichtlich der Fensteranzahl und der dort lebenden Personen im Detail überprüfen. Hier geht es um Hunderte Akte, die gesichtet werden müssen. Das geht im Normalbetrieb nicht. Unsere Gemeindeverwaltung (Bau- sowie Meldeamt) wird deshalb während der kommenden Wochenenden die Daten aufbereiten.

Eine wirkliche Verbesserung der Situation kann nur durch eine Kombination der Themen 1.) und 2.) erreicht werden. Ich hoffe, dass wir mit Beginn des kommenden Jahres endlich in konstruktive und positive Gespräche einsteigen können, nachdem dann alle notwendigen Daten auf dem Tisch liegen sollten.