Große Auszeichnung: Vereinsfreundlichste Gemeinde

Die beiden Bilder zeigen die Spitzenfunktionäre der Volkshilfe, des Tauchclubs, des ASKÖ und des Hockeyvereins bei der Auszeichnung mit dem Vereinsaward der Gemeinde.

Ende November hat die NÖ Landesregierung Wiener Neudorf als die vereinsfreundlichste Gemeinde im Bezirk Mödling bestimmt. Ich freue mich ganz besonders über diese hohe Auszeichnung.

In den ca. 80 Vereinen unseres Ortes sind mehrere Tausend Kinder, Jugendliche und Erwachsene in vielfältigster Weise tätig. Seitens der Politik heißt das, den Vereinen die bestmögliche Unterstützung in Form von Subventionen und in Form von Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Es gibt kaum eine Gemeinde, die seit Jahrzehnten so engagiert und so effizient ihre Vereine fördert. Im nächste Woche zu beschließenden Budget wurde gerade die Vereinsförderung wieder gesteigert.

Mein großer Dank gilt den vielen ehrenamtlichen Funktionären, die viel von ihrer kostbaren Freizeit einsetzen und für dieses einzigartige Vereinsleben in Wiener Neudorf sorgen. Mein Dank gilt aber auch dem Gemeinderat, der mich gerade bei diesem Thema fast immer einstimmig unterstützt, allen voran den für die Vereine zuständigen Mandataren, GfGR Erhard Gredler und GR Michael Gnauer sowie den sonstigen Vertretern des Vereinsauschusses.

Wiener Neudorf bleibt garantiert beim Glyphosat-Verbot!

Bald 10.000 Einwohner in Wiener Neudorf

Auch auf dem Gelände der früheren Kammfabrik planen die Grundeigentümer Wohnungen

1910 hatte Wiener Neudorf bereits 4.000 Einwohner. 15 Jahre später nur mehr die Hälfte. Der Erste Weltkrieg, die Nachkriegszeit und das verständliche Wegziehen aus einer der damals ärmsten Gemeinden ohne wirkliche Zukunftschancen hatte seine Auswirkungen.

Ab dem Jahr 1960 (3.000 Einwohner) geht es mit den Einwohnerzahlen allerdings wieder rasant bergauf. Mit der Verlagerung des Werkes der Fa. BBC (Brown Boveri & Cie) von Steyr nach Wiener Neudorf übersiedelten auch mit einem Schlag viele Oberösterreichische Familien. In der Hauptstraße Nr. 50 wurden knapp 100 BBC-Werkswohnungen errichtet. Fast zur selben Zeit entstanden die Gemeindewohnungen in der Linkegasse, etwas später die „Unitas-Siedlung“ Hauptstraße 26. In den 70er Jahren die Wohnanlagen „Reisenbauer-Ring“, „Bahnstraße/Gartengasse“. Die Entwicklung dauert bis heute, bis hin zum „Anningerpark“, in dem 2018 die letzten Wohnungen bezogen sein werden.

Heute leben in Wiener Neudorf knapp 9.400 Einwohner mit Hauptwohnsitz.

Auf dem Gelände der früheren Kammfabrik zeichnet sich eine neue Anlage mit knapp 80 Wohnungen (von ursprünglich geplanten 140) ab und auf dem Gebiet des früheren Versteigerungshaus-Komplex könnten neben Betriebs- und Büroräumlichkeiten ebenfalls Wohnungen entstehen.

Insgesamt – so schätze ich – werden wir innerhalb der nächsten 5 Jahre die 10.000 Einwohner-Grenze übersteigen. Derzeit gibt es in Österreich exakt 87 Ortschaften (von insgesamt 2.100), die eine 5-stellige Einwohnerzahl aufweisen.

Diese Entwicklung hat natürlich viele Auswirkungen. Plötzlich ist das Kanal- und Wasserleitungssystem nicht mehr ausreichend. Es werden mehr Kinderbetreuungseinrichtungen benötigt. Das vorhandene Kindergarten- und Volksschulangebot wird eng. Die Gemeindeverwaltung muss vergrößert werden. Das Straßensystem ist den neuen Anforderungen längst nicht mehr gewachsen. Das bedeutet auch für die tägliche Politik neue Herausforderungen, neue Denkansätze, viele finanziellen Umschichtungen und Neuorientierungen.

Spannende und herausfordernde Zeiten kommen auf uns zu. Es wird mir und meinem Team in den nächsten Jahren also nicht langweilig werden.

Keine Angst: Wiener Neudorf wird nicht finster werden!

Keine Angst: So eine finstere Nacht wird es in Wiener Neudorf nicht geben.

Eine Presseaussendung von Frau Vize-Bgm. Dr. Kleissner (UFO) betreffend die Lichtverschmutzung wurde von Journalisten ein wenig reißerisch dargestellt und ich habe doch sehr viele besorgte Reaktionen erhalten, sodass ich mir erlaube kurz darauf Stellung zu beziehen.

Vorweg: Es wird in Wiener Neudorf ganz sicher nichts herumtergedimmt, teilweise abgeschaltet oder finster gemacht. Die Beleuchtung entlang von Straßen, Gassen und Wegen dient in erster Linie der Sicherheit und dem persönlichen Sicherheitsgefühl. Und das wollen wir verstärken und nicht vermindern.

Wir werden die öffentliche Beleuchtung im ganzen Ort umstellen, auf LED umrüsten und in diesem Zusammenhang werden wir darauf achten, dass das Licht dorthin kommt, wo wir es brauchen – auf die Straßen, Gassen und Wege und deren unmittelbarem Umfeld. Wir brauchen keine Laternen, die sinnlos und teuer nach oben leuchten und damit Menschen in ihren Wohnungen und Tiere in den Bäumen in der Nachtruhe stören. Darauf werden wir in Hinkunft mehr achten.

Auf Lichtreklamen im Ortsgebiet  haben wir als Gemeinde einen gewissen Einfluss, in Betriebsgebieten kaum bis gar nicht.

Mein Hauptaugenmerk liegt in Wiener Neudorf in der Bekämpfung der Luftverschmutzung und des Lärms, aber dessen ungeachtet ist das Thema der Lichtverschmutzung eines, das im Hinterkopf vorhanden sein muss.

Wiener Neudorf: Rekord-Budget für 2018 fertig

In Wiener Neudorf sind die Narren „aufgewacht“

Der neue Rathausschlüssel (angefertigt vom Wirtschaftshof) wird dem Bürgermeister vom Hofnarren Wie-Neuli (assistiert von Peter Eberlein und Werner Hametner) entrissen. Das Mödlinger Herzogspaar Heinrich XVIII und Sonja I. war Zeuge dieser brutalen Aktion.

Irrtümlich wird der 11.11. (zumeist: 11 Uhr 11) landläufig als Beginn der Faschingszeit bezeichnet.

Nicht ganz korrekt. Die einen meinen, die Faschingszeit beginnt gleich nach dem „Drei-Königs-Tag“, also am 7. Jänner und die anderen meinen, die Faschingszeit ist die Woche vor dem Aschermittwoch.

In Wiener Neudorf ist es Tradition, dass (wie bei vielen anderen Gemeinden) am 11. 11. das sogenannte „Narrenwecken“ gefeiert wird. D.h. die jeweiligen Faschingsgilden wissen, dass es langsam „ernst“ wird und dass sie sich auf die Faschingszeit vorzubereiten haben.

In Wiener Neudorf wird an diesem Tag der Bürgermeister von der Gilde vom Gemeindeamt mit viel „Tamtam“ abgeholt. Heuer zusätzlich von einem Großaufgebot aus Mödling. Und dann wird in „Elfie’s Parkcafé“ der Gemeindeschlüssel und die Gemeindekassa übergeben.

Wenn Sie nicht persönlich dabei sein konnten, dann haben Sie die Gelegenheit, sich das Narrenwecken in einem Film von „Wiener Neudorf TV“ anzuschauen:

http://www.youtube.com/user/wienerneudorftv