Einladung zur letzten Gemeinderatssitzung 2015

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Wiener Neudorf – Rathaus: Am 14. Dezember wird über das Budget 2016 diskutiert und abgestimmt!

Am kommenden Montag, den 14. Dezember – 18.00 Uhr -, findet die nächste und letzte öffentliche Gemeinderatssitzung des Jahres 2015 in Wiener Neudorf im Sitzungssaal des Gemeindeamtes statt, zu der ich Sie recht herzlich einlade.

Der allerwichtigste Punkt ist der Beschluss des Budgets für 2016 und die erste Budgetrede unseres Finanzreferent, Mag. Patrick Lieben-Seutter (Liste ÖVP).

Weitere Tagesordnungspunkte:

  • Richtlinien für eine Nahversorger-Startförderung
  • Beauftragung der Planung für einen Verbindungsgang zwischen Volksschule und Hort Rathauspark
  • Ankauf von Mähtraktoren
  • Ankauf einer „Pritsche“ für den Wirtschaftshof
  • Aufträge für den Generationenpark (Anningerpark)
  • nachträgliche Genehmigung von Mehrkosten den Bau des Kindergartens Anningerpark betreffend
  • Restsubventionen 2015
  • Subventionen 2016
  • Im „nicht öffentlichen Teil“ der Sitzung wird über Wohnungs- und Personalangelegenheiten abgestimmt

Die Sitzung wurde ausnahmsweise um eine Stunde – auf 18.00 Uhr – vorverlegt, weil sich im Anschluss die Gemeinderäte zu einer kleinen internen Weihnachtsfeier im „Sport-Treff Freizeitzentrum“ zusammenfinden werden. Und diese soll spätestens um 20.00 Uhr beginnen.

PS:

Wir planen für nächstes Jahr die Aufnahme einer Gemeinderatssitzung, die wir um ein, zwei Tage zeitversetzt ins Netz stellen werden, damit auch alle jene Interessierten, die keine Zeit haben eine Sitzung persönlich zu verfolgen, die Gelegenheit haben, dabei zu sein.

 

Wiener Neudorf: Das passiert 2016

Neben den normalen, immer wiederkehrenden Tätigkeiten werden wir im kommenden Jahr zusätzliche Projekte im Gesamtwert von 4,2 Millionen € in Angriff nehmen – und zwar wie versprochen ohne Erhöhung des derzeitigen Schuldenstandes (ca. 29 Mio. €).

Der Budgetentwurf wurde bereits im Finanzausschuss besprochen. Erfreulicherweise haben alle 4 Fraktionen zugestimmt, diesen Entwurf dem Gemeinderat zu empfehlen, der darüber in seiner nächsten Sitzung am Montag, den 14. Dezember 18.00 Uhr (Gemeindeamt, Sitzungssaal) befinden wird.

Im Detail:

Generationenpark: Der größte Budgetposten ist die Verwirklichung der Grünanlage neben der neuen Wohnsiedlung „Anningerpark“. Kostenpunkt: € 850.000,- (damit knapp 1 Mio. günstiger als der ursprüngliche Plan). Fertigstellung: Herbst 2016.

Untertunnelung B17: Für dieses Projekt sind 2016 Planungen für die Grundwassersicherung und die Lärm- und Schadstoffanalysen vorgesehen.

Radwege: Schritt für Schritt werden wir in den nächsten Jahren das Radwegenetz erweitern. Den Anfang macht der Abschnitt Bahnstraße und ein Radweg zum neuen Kindergarten Anningerpark.

Verbindungsgang Volksschule: Der bisherige Hort-Rathauspark wird durch die Notwendigkeit von neuen Ganztagesklassen immer mehr zu erweiterten Volksschule. Aus diesem Grund werden wir im Sommer 2016 zwischen den beiden Gebäuden einen Verbindungsgang errichten. Kostenpunkt: ca.  200.000,-.

Wasserversorgung: Unser Wasserleitungssystem muss permanent saniert werden. 2016 sind dafür € 300.000,- budgetiert.

Neuer Jugendplatz: Anstelle des alten Skaterplatzes ist eine Neugestaltung für Aktivitäten für unsere Jugendlichen vorgesehen. Budgetrahmen: € 250.000,-.

Lärmreduktion A2: € 150.000,- sind für Verbesserung der Lärmschutzeinrichtungen vorgesehen, abgesehen von den weiteren Verhandlungen für eine Temporeduktion.

Straßenbau: Geplant sind Maßnahmen in der Rathausgasse und der Linkegasse.

Machaczek-Wehr: Ähnlich wie die Gubin-Wehr soll auch unsere zweite Wehranlage ab 2017 umgebaut werden, soferne wir wieder eine 90%ige Förderung genehmigt bekommen. Für 2016 sind die Planungskosten freigegeben.

Kanalisation: Unser Kanalsystem ist über 60 Jahre alt, teilweise brüchig und muss sukzessive erneuert werden. Für 2016 sind € 600.000,- für Maßnahmen in der Hauptstraße, der Laxenburger Straße und der Anninger Straße bereit gestellt.

Ortsentwicklungskonzept: Wir werden bis September 2016 ein neues Ortsentwicklungskonzept haben, mit dem wir allerdings bereits heuer begonnen haben. In diesem Leitbild soll festgeschrieben werden, ob und wie sich Wiener Neudorf noch entwickeln soll.

Generalverkehrskonzept: Ebenfalls bis Herbst 2016 (bis zum Ende der Bausperre) werden wir endlich ein Generalverkehrskonzept (Gesamtverkehrskonzept) für ganz Wiener Neudorf haben. In Wirklichkeit soll es ein Verkehrsmeidungskonzept werden. Großprojekte werden dann nur mehr möglich sein, wenn es keine zusätzlichen Verkehrsbelastungen für die Bevölkerung gibt.

Freizeitzentrum/Sporthalle: Das Freizeitzentrum und unsere Sporthalle sind in die Jahre gekommen und bedürfen einer Generalüberholung. Ab 2016 sind deshalb laufend Sanierungs- und Renovierungsarbeiten geplant.

Linkegasse 16/1 und 2: Bei beiden Gemeindewohnhäuser werden 2016 thermisch saniert. Kostenpunkt: ca. € 530.000,-. Damit wird das 2001 begonnene Sanierungsprojekt unserer Gemeindewohnhäuser in der Gartengasse, der Brauhausstraße und der Linkegasse abgeschlossen.

Rotes Kreuz: Für das Rote Kreuz sind  60.000,- als Zuschuss für ein neues notwendiges Rettungsfahrzeug vorgesehen. Darüber hinaus werden wir uns mit € 38.000,- beim Neubau der Bezirksstelle Mödling beteiligen.

Sonstiges: Kleinere Maßnahmen sind am Friedhof, am Wirtschaftshof, im Abfallwirtschaftszentrum geplant. Weiters sind Budgetmittel für die Umsetzung der Barrierefreiheit für öffentliche Gebäude vorhanden.

Wiener Neudorf: Bauhof und Feuerwehr im Dauereinsatz

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Wiener Neudorfer Adventsmarkt vor dem Migazzihaus: Montag früh: Bis auf die Hütten alles zerstört!

Seit Montag früh, 3:40 Uhr, nur durch kurze Pausen unterbrochen, stehen die Mitarbeiter des Bauhofes und der Feuerwehr im Dauereinsatz, um die Schäden, die das Sturmtief Oscar in Wiener Neudorf verursacht hat, zu beseitigen bzw. zu sichern.

Sturmböen von über 120 km/h sorgten für Einsätze am laufenden Band – und zwar überall im Ortsgebiet, auf der A2, beim Reitsportzentrum, beim BILLA Hauptstraße, im IZ Süd, beim Weihnachtsmarkt im Klosterareal, in der Wohnhausanlage Parkvorstadt, entlang des Mödlingbaches, bei der Volksschule u.s.w. Die Sturmschäden betreffen Ladegüter auf der A2 genauso wie entwurzelte Bäume, abgebrochene Äste, umgestürzte Gitter, lose Dachziegel, abgerissene Dachrinnen oder gefährdete Werbemaste.

Es ist dem unermüdlichen Einsatz der Feuerwehrkameraden und der Gemeindemitarbeiter zu verdanken, dass die Situation nicht eskaliert und weitestgehend unter Kontrolle ist. Es sind Tage wie diese, die die Qualität und das Engagement sowohl unserer Feuerwehrmänner als auch der Gemeindebediensteten des Bauhofes unter Beweis stellen. An Tagen wie gestern und heute wissen wir die Sicherheit unseres Ortes in den allerbesten Händen.

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Wiener Neudorf: Einsatzort Autobahn

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Wiener Neudorf: Einsatzort Mödlingbach

 

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Wiener Neudorf: Einsatzort Parkvorstadt

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Wiener Neudorf: Einsatzort Hauptstraße

 

 

Ein Original-Adventskranz für das Gemeindeamt Wiener Neudorf

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Wiener Neudorf – Gemeindeamt: Pfarrer Markus Lintner (r) und Traugott Kilgus überbrachten mir einen Orginal-Adventskranz für mein Büro.

Rechtzeitig vor Adventbeginn erhielt ich Besuch von der Evangelischen Pfarrgemeinde – in Person von Pfarrer Markus Lintner und Kuratorinstellvertreter Traugott Kilgus. Die Herren übergaben mir für mein Büro einen orginalen Adventskranz, den sogenannten „Wichernschen Adventskranz“.

Dieser Adventskranz wurde 1839 von dem evangelisch-lutherischen Theologen und Erzieher Johann Hinrich Wichern (1808 – 1881) im evangelischen Norddeutschland eingeführt und verbreitete sich – in abgeänderter Form – in den nächsten 100 Jahren auch in die katholischen Gegenden.

Wichern nahm sich einigen besonders verarmten Kindern an, zog mit ihnen in ein altes Bauernhaus und betreute sie. Da die Kinder während der Adventszeit immer wieder fragten, wann denn endlich Weihnachten sei, baute er aus einem alten Wagenrad einen Holzkranz mit 4 weißen Kerzen (für die 4 Adventssonntage) und roten Kerzen (für die anderen Tage bis Weihnachten). Jeden Tag, ab dem 1. Adventssonntag wurde eine Kerze angezündet und damit war den Kindern klarer, wie lange es noch bis Weihnachten dauert. Damit ergibt sich eine Ausführung von 22 Kerzen, wenn Heiligabend mit dem 4. Adventssonntag zusammenfällt, und maximal 28 Kerzen. Heuer: 26 Kerzen.

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Aus dem traditionellen Wichernschen Adventskranz hat sich im Laufe der Zeit ein Kranz mit 4 Kerzen (für die 4 Adventssonntage) entwickelt. 1925 wurde erstmals ein Adventskranz in einer katholischen Kirche (Köln) aufgehängt.

Ich wünsche Ihnen/Dir auf diesem Weg eine besinnliche und ruhige Adventzeit. Vielleicht sehen und sprechen wir uns bei einer der so zahlreich bevorstehenden Weihnachtsfeiern, beim Adventmarkt oder sonstwo. Ich wünsche Ihnen/Dir so wenig Einkaufsstress und so wenig Hektik  und so viel Vorfreude wie möglich auf das bevorstehende Familienfest.

Die wichtigsten Beschlüsse der gestrigen Gemeinderatssitzung

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Wiener Neudorf: Im Rathaus wurden wieder wichtige Beschlüsse gefasst!

Am Montag, den 23. November, fand eine Gemeinderatssitzung statt. Anwesend waren: 13 Gemeinderäte der SPÖ, 11 der ÖVP, 5 des UFO und 2 der FPÖ. Folgende Beschlüsse wurden u.a. gefasst (einige einstimmig, viele nur mit den Stimmen von ÖVP, UFO und FPÖ):

  • Das Kinderhaus in der Mühlgasse (Kinderkrippe) für 1 bis 2,5jährige Kleinkinder wurde bislang von der Volkshilfe betrieben, die die Kinderbetreuung per Jahresende von sich aus einstellt. Gegen die Stimmen der SPÖ wurde beschlossen, diese wichtige Institution als „Gemeindeeinrichtung“ weiterzuführen. Es wird eine halb- und ganztägige Betreuung ermöglicht. Die Öffnungszeiten sind: Montag bis Donnerstag 7.00 bis 17.00 Uhr und Freitag 7.00 bis 16.00 Uhr.
  • Für den Gemeindebetrieb des Kinderhauses in der Mühlgasse werden gegen die Stimmen der SPÖ  diverse Gegenstände um ca. € 5.000,- neu angekauft werden.
  • Der Selbstverteidigungskurs für Frauen wird gegen die Stimmen der SPÖ um 4 Wochen verlängert.
  • Die Gemeinde wird gemäß eines einstimmigen Beschlusses die Semesterschitage 2016 (Leitung: Dipl. Sportlehrer Didi Pflug) wieder fördern.
  • Gegen die Stimmen der SPÖ wird es 2016 wieder einen von der Gemeinde geförderten Osterschikurs (Zielort: Wagrain) geben. Bis zu 80 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 18 Jahren können gegen einen geringen Beitrag mitfahren, soferne sie einen Hauptwohnsitz in Wiener Neudorf haben. Kosten für die Gemeinde: ca. € 700,- pro Woche und Kind/Jugendliche(r). Beitrag: € 130,- für Kinder und € 160,- für Jugendliche (16 bis 18-jährige). Auswärtige Kinder und Jugendliche können ebenfalls mitfahren, wenn noch Plätze vorhanden sind und der volle Betrag gezahlt wird. Die Betreuung erfolgt über Freizeitpädagogen mit Skilehrer- bzw. Skiwartausbildung. Die Anmeldung dafür erfolgt ab nächster Woche im Gemeindeamt.
  • Grundsätzlich einstimmig beschlossen wurde die Sanierung der Wohnhausanlage Linkegasse 16/1 und 2. Die Arbeiten werden im Sommer 2016 durchgeführt. Damit wurden in den letzten 14 Jahren alle Gemeindewohnhäuser in der Linkegasse thermisch saniert.
  • Vor 12 Jahren wurde beschlossen, dass die Gemeinde ein Generalverkehrskonzept (Gesamtörtliches Verkehrskonzept) erstellt. Leider wurde unter der Vorregierung nicht daran gearbeitet. Nunmehr wurde die Erstellung dieses Konzeptes (Kosten: € 70.000,-) gegen die Stimmen der SPÖ beschlossen. Das Generalverkehrskonzept ist Grundlage dafür, wo und was auf den noch freien Bauflächen überhaupt noch errichtet werden kann und was verkehrsmäßig überhaupt noch möglich und verträglich ist.
  • Es wurde ein Bittleihevertrag mit einer Flüchtlingsfamilie im Pfadiheim Migazzihaus einstimmig beschlossen (Betreuung erfolgt durch die Pfadis). Die Familie wohnt bereits dort.
  • Es wurde ein Bittleihevertrag grundsätzlich mit 2 Flüchtlingsfamilien für den Kindergartencontainer Mobiki (Anningerstraße) einstimmig beschlossen. Die Betreuung dort erfolgt über unsere Ortspfarre. Die Familien sollen in den nächsten Wochen kommen.
  • Die Sporttreff-Kantine im Freizeitzentrum wird zu einem Restaurant. Der Gemeinderat hat einen Pachtvertrag mit Herrn Thomas Wagner gegen die Stimmen der SPÖ abgeschlossen, der im Jänner 2016 dort „Tom’s Schmankerln“ eröffnen wird.
  • Einige Subventionen an Vereine wurden einstimmig beschlossen.
  • Einstimmig werden die Brücken über den Mödlingbach auf Vorschlag des Leiters unseres Archivs, Dr. Csendes, mit Namen bezeichnet.

Was ist das, bitte sehr?

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Wiener Neudorf: Fa. Heidenbauer, Kunstwerbeträger

Auf dem Gelände der Firma Heidenbauer an der Kreuzung B17/B11 bei der Zufahrt zur Anningerstraße und zum Anningerpark steht seit einigen Tagen ein sogenannter Kunstwerbeträger, dessen Aufstellung vor nunmehr 3 Jahren von meinem Vorgänger genehmigt, aber jetzt erst errichtet wurde.

„Was ist das, bitte sehr?“ werde ich und werden meine Mitarbeiter im Gemeindeamt in den letzten Tagen oft gefragt. Die Fa. Heidenbauer mit Hauptsitz in Bruck/Mur hat von der Stadt Graz (nach Beendigung des Status als Kulturhauptstadt) diese Skulptur erworben und sie vorerst in Bruck aufgestellt. Im Sommer 2012 hat das Unternehmen, das auch bei uns bekanntlich einen Sitz hat, beim Gemeindeamt um Aufstellung in Wiener Neudorf angesucht. Genehmigt wurde damals in Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Bezirkshauptmannschaft ein 24,6 m hoher Kunst-Werbeträger in Form einer innenbeleuchteten Fiberglaskonstruktion. Im Genehmigungsbescheid genau geregelt ist die Art der Beleuchtung hinsichtlich präzise festgeschriebener Leuchtdichten.

Dieser Kunstwerbeträger ist keine temporäre Anlage, sondern gehört fix zum Betriebsobjekt der Fa. Heidenbauer als „Eyecatcher“ dazu. Alle 5 Jahre wird gemäß Bewilligungsbescheid überprüft, ob die Vorschriften auch eingehalten werden.

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Wiener Neudorf, Kunstwerbeträger – Fiberglaskonstruktion