Rückfrage zum Wiener Neudorfer Gemeindeblatt

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So ist beispielsweise das Gemeindeblatt gestern bei mir angekommen! Da können wir uns seitens der Redaktion noch so bemühen: Unter diesen Voraussetzungen werden die wichtigen Gemeindeinformationen kaum gelesen werden können.

Ich bekomme immer wieder Beschwerden über die Verteilung des monatlichen Informationsblattes der Gemeinde, wofür wir die Post beauftragt haben. Das Gemeindeblatt ist keine Werbung und soll trotzdem angeblich immer wieder unter dem Werbematerial verschwinden. Ich höre auch, dass das Gemeindeblatt teilweise verspätet oder gar nicht verteilt wird.

Bitte geben Sie dem Gemeindeamt Ihre Erfahrungen unter folgender E-Mail-Adresse bekannt:    redaktion@wiener-neudorf.gv.at. Wir freuen uns aber auch über positives Feedback.

Sie können aber selbstverständlich auch mich direkt kontaktieren.

Ergänzende Information: Die Gemeinde informiert ab heuer wieder alle Monate, also 12 x pro Jahr – und das Blatt sollte immer spätestens am 1. des Monats bei Ihnen sein.

 

 

„Gehn wir Bäume vergiften im Park!“

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Innerhalb weniger Tage sind die vergiftete neuen Obstbäume und -sträucher abgestorben.

Erinnern Sie sich an Georg Kreislers Lied: „Schau, die Sonne ist warm und die Lüfte sind lau!/Gehn wir Tauben vergiften im Park!/Die Bäume sind grün und der Himmel ist blau!/Gehn wir Tauben vergiften im Park! …..“

In abgewandelter Form ist dieser Text im Klosterpark von Wiener Neudorf in der letzten Woche Wirklichkeit geworden. Nur anstatt der Tauben hat ein Unbekannter 15 Bäume und Sträucher vergiftet. Im Herbst hat die Gemeinde an der Süd-West-Ecke des Klosterparks – neben der Kapelle – junge Obstbäume und Sträucher gesetzt. In diesen Tagen wollten wir diese Fläche gestalten und mit Sitzgelegenheiten zu einem Ruhepol machen. Wir wissen zwar nicht warum, aber nicht alle sind dafür – aber so ist das halt mit Entscheidungen. Auf Facebook wurde bereits mit völlig eigenartigen Argumenten dagegen gewettert. Auch dass die Gemeinde seit letztem Jahr freiwillig auf alle Mitteln, in denen der Stoff Glyphosat verwendet wird, verzichtet, dürfte jemand nicht passen. Bekanntlich hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Glyphosat als für Menschen „sehr wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft.

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Auch dieser junge Edelkastanienbaum hat es dem Unbekannten angetan.

Jedenfalls wurden die neuen Obstbäume und -sträucher in den letzten Tagen offenbar mit einem Pflanzenschutzmittel (höchstwahrscheinlich Glyphosat) in sehr hoher Konzentration – wie uns die Fachleute sagen – regelrecht vergiftet.

Den dadurch entstandenen Schaden von ca. € 2.000,- werden wir verkraften, aber natürlich ist das Erdreich kontaminiert und es besteht die Gefahr, dass der Unbekannte seine kranken Aktionen ebendort oder an anderen Stellen wiederholt und junge Bäume und Sträucher – die am ehesten gefährdet sind – weiter vergiftet.

Der Fall wurde bei der Wiener Neudorfer Polizei zur Anzeige gebracht.

Umbau der Wiener Neudorfer Volksschule hat begonnen

 

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Entlang der Hans-Stur-Volksschule wird ein Gang zum Hortgebäude Rathauspark errichtet. Im Hintergrund das Hortgebäude Europaplatz.

Zwischen der Hans-Stur-Volksschule und dem Hort Rathauspark wird ein Verbindungsgang errichtet. Die Überlegung, in der Volksschule vermehrt Ganztagesklassen anzubieten, wird vermehrt angenommen. Das Hortgebäude Rathauspark wird deshalb immer intensiver von der Volksschule genutzt. Deshalb haben wir uns entschlossen, die beiden Gebäude mit einem Gang zu verbinden. Der Ein- und Ausgang, auch für die Klassen, die im jetzigen Hortgebäude untergebracht sind, wird am Europaplatz sein. Dort werden die Schulkinder nach Unterrichtsende auch entlassen werden. Die Arbeiten werden planmäßig Ende August abgeschlossen sein. Zum Schulbeginn im September wird nichts mehr an die Umbauarbeiten erinnern.

Wiener Neudorfer Pensionistenausflug 2016: Es geht ins Burgenland

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Detailbesprechung im Rathaus Eisenstadt: Helga Hiller, gfGR Robert Stania, Bgm. Mag. Thomas Steiner (Eisenstadt), Bgm. Herbert Janschka und Mag. Sylvia Stoiber (Tourismusbüro Eisenstadt)

Am Donnerstag, den 25. August findet heuer der traditionelle Pensionistenausflug statt. Wieder werden über 500  Seniorinnen und Senioren mit Hauptwohnsitz in Wiener Neudorf einen Tagesausflug machen.

Gemeinsam mit Bgm.Stv. gfGR Robert Stania und der zuständigen Sachbearbeiterin, Helga Hiller, habe ich die Details vor Ort besprochen und vereinbart.

 

Heuer geht es ins Burgenland. Wir besichtigen Eisenstadt, wo wir auch Mittagessen werden. Danach geht es weiter an den Neusiedler See. Von Mörbisch bzw. Rust werden wir mit dem Schiff nach Illmitz fahren, wo uns eine Kutschenfahrt erwartet

Den Abschluss werden wir in der Villa Vita in Pamhagen organisieren.

 

Bundespräsidentenwahl: Klares Ergebnis in Wiener Neudorf

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So spannend die Bundespräsidentenwahl im Hinblick auf das Gesamtergebnis in Österreich auch ist, so eindeutig war das Ergebnis in Wiener Neudorf.

2.586 Stimmen (55,85 %) – Dr. Alexander Van der Bellen

2.044 Stimmen (44,15 %) – Ing. Norbert Hofer

 

Wahlberechtigt waren 7.127 Wiener Neudorfer/-innen

Abgegebene Stimmen: 4.798 ( 67,3 % Wahlbeteiligung), davon 168 ungültig.

Bundespräsidentenwahl: A schware Partie fia mi!

 

Das „Van-der-Bellen-Lager“ warnt vor Norbert Hofer als Bundespräsident. Und malt ein düsteres Bild für Österreich, würde er Bundespräsident werden. Das „Hofer-Lager“ warnt vor Alexander Van der Bellen als Bundespräsident. Und malt ein düsteres Bild für Österreich, sollte er Bundespräsident werden.

Erstmals in der Geschichte von Wahlen geht es offenbar nicht um Argumente, warum man den Kandidaten wählen, sondern vorrangig darum, warum man den Gegenkandidaten nicht wählen soll bzw. darf. Den einen würde sowieso nur die Schickeria unterstützen, sagen die anderen und den anderen nur die Freunde um Maria Le Pen, sagen die einen.

Jetzt schreibe ich diesen Blog noch knapp vor der letzten ORF-Diskussionsrunde. Und vielleicht haben wir allesamt in zwei Stunden die Argumente, auf die wir warten.

Ich gebe zu, dass ich nach der ATV-Diskussion für ein paar Stunden überlegt habe, erstmals in meinem Leben „weiß“ zu wählen. Denn eigentlich haben sich damit für mich beide Herren für dieses Amt disqualifiziert. Die Erklärung, es hätte sich um ein Experiment gehandelt und es wäre eine Diskussion ohne Moderator gewesen, ist schon ein wenig eigentümlich. Denn bei den meisten Gesprächen, die ein Bundespräsident führt, ist eher kein Moderator anwesend – nehme ich einmal an. Und es kann schon sein, dass Gespräche heftiger verlaufen und gerade dann ist Professionalität gefragt, wenn es schwierig wird – und gerade dann möchte ich mich auf einen Präsidenten verlassen können. Und es wird wohl öfter vorkommen, dass ein Präsident mit jemand zu sprechen hat, den er in Wirklich nicht ausstehen kann. Dann kann ein Präsident auch nicht den Scheibenwischer zeigen, selbst wenn er in Nordkorea zu Gast ist. Und dann kann ein Präsident andererseits auch nicht ständig provozieren, auch wen ihm das Gegenüber gewaltig auf die Socken geht.

Die Wahl ist „a schware Partie fia mi“. Wahrscheinlich nicht nur für mich.

Denn eigentlich verbietet es mir mein demokratisches Selbstverständnis weiß zu wählen, weil das ja im Endeffekt nichts bringt, nichts nützt und auch nichts bewirkt. Es ist der Lagerwahlkampf geworden, den ich befürchtet habe. Und eigentlich will ich mich auch nicht zwischen einem  Rechtsaußen-Kandidaten und einem Linksaußen-Kandidaten entscheiden. ich rechne mit einem sehr sehr knappen Ergebnis, also wird knapp die Hälfte der Österreicher mit dem Ergebnis am kommenden Sonntag gewaltig unzufrieden sein. Ein Bundespräsident für alle wird der Neue wohl sehr lange, wenn überhaupt, nicht werden. Eigentliche keine guten Voraussetzungen.

Weiß wählen geht für mich nicht.

Manchmal hilft – nicht nur mir – die Literatur. Ich habe vor einigen Jahren eine Geschichte veröffentlichet, worin ich die Hauptfigur namens Musche Wiener in einem Disput sagen ließ: „Im Zweifelsfall sind mir die Erben der 68er-Bewegung noch allemal lieber als die der 38er.“

 

Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, ob dieser Satz im Zweifelsfall eine Auswirkung auf mein Wahlverhalten am kommenden Sonntag haben wird oder vielleicht sogar haben muss.

Mal nachdenken!