Das Wiener Neudorfer Ferienspiel geht langsam zu Ende

Schwedenbomben

30 Kids und die Betreuer beim Schwedenbomben-Workshop im IZ-Süd. Außer mit hat sich auch der Schwedenbomben-Chef selbst, Gerhard Schaller, nicht nehmen lassen, unsere Kinder zu unterstützen.

Wiener Neudorf bietet für Kinder eine durchgehende Ferienbetreuung an. Angefangen hat es mit dem 2-wöchigen Feriencamp im steirischen Leibnitz. Dann folgten 3 Wochen Ferienspiel, das am kommenden Wochenende mit einem Ritterfest zu Ende geht.

Heuer habe ich unsere Kids beim Kegeln und beim Selbermachen von Schwedenbomben im Heidi-Niemetz-Unternehmen im IZ-Süd besucht.

Kegeln

Auch beim Kegeln in der Sporthalle machten die Kinder eine sehr gute Figur. Und einige Male habe ich sogar die Klingel gehört, wenn „Alle Neune“ geschoben wurden.

Einbruch in die Wiener Neudorfer Volksschule

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Offenbar sind die Täter über den rückwärtigen Gartenbereich in die Hans-Stur-Volksschule eingebrochen.

Unbekannte Täter sind am Wochenende in die Hans-Stur-Volksschule eingebrochen. Sonntag Abend hat eine aufmerksame Lehrerin, die es übernommen hat, die Blumen in der Aula zu gießen,  Einbruchspuren bemerkt und sofort die Polizei verständigt.

Da auch eine eingeschlagene Fensterscheibe im Hort-Europaplatz festgestellt wurde, ist anzunehmen, dass die Täter über den Gartenbereich zwischen Hort und Volkschule in das Schulgebäude gekommen sind. Wie immer in derartigen Fällen ist die Aufregung, der Zeitaufwand und der Vandalismusschaden größer als die gestohlenen Sachen (darunter 1 Laptop), weil selbstverständlich in einem Schulgebäude nichts besonders Wertvolles aufbewahrt wird.

Wir haben Anzeige gegen Unbekannt erstattet und hoffen, dass die gefundenen Spuren zu den Tätern finden werden.

Der türkische Außenminister meint ich wäre ein radikaler Rassist. Erschrocken frage ich mich: Hat er recht?

 

Sorry, aber dieser Blogbeitrag beschäftigt sich weniger mit Wiener Neudorf als mit mir. Ich schreibe diesen Beitrag eigentlich ausschließlich für mich, weil ich mir über mich klar werden muss. Aber wenn Sie weiterlesen und sich damit auch mit mir als Person beschäftigen, dann freut mich das.

Der türkische Außenminister meint also, dass Österreich die Hauptstadt des radikalen Rassismus wäre, begründet durch die Aussagen von Bundeskanzler Kern und Außenminister Kurz betreffend den EU-Beitritt der Türkei. Wenn ich jedoch diesen Aussagen vieles abgewinnen kann, dann bin ich in der logischen Folge wohl auch in der Auffassung des türkischen Außenministers ein radikaler Rassist. Weil ich mich für einen humanistischen und christlichen Menschen halte, möchte ich der Meinung des türkischen Außenministers auf den Grund gehen. Denn, hätte er recht, würde dies mein Eigenbild das ich von mir habe, doch gewaltig erschüttern.

Die Meinung dieses Herrn ist mir zwar eigentlich herzlich egal, aber trotzdem brauche ich und brauchen sich sehr sehr viele Österreicher nicht von einem Mitglied eines sehr eigenartig agierenden Regimes beleidigen zu lassen. Oder doch? Hat er vielleicht sogar recht?

So und jetzt stülpe ich meine Seele nach außen und gehe mir komplett auf den Grund.

Ich habe es für wohltuend empfunden, dass endlich einmal versucht wird, nicht in jedem Satz Diplomatie, sondern Wahrheit wirken zu lassen. (Fast) jedem ist mittlerweile klar geworden, dass es ganz sicher zu keinem EU-Beitritt der Türkei kommen wird, aber sagen darf man das offenbar nicht. Da verhandelt man lieber viertelherzig weiter, am ehesten möchte man noch von einem Aussetzen der Verhandlungen sprechen, aber nicht von einem Abbruch – denn das klingt irgendwie diplomatischer. Denn man möchte einen zweifelhaften Flüchtlingsdeal offensichtlich nicht gefährden. Und dafür ist die Diplomatie wichtiger als die Wahrheit – glauben einige.

Ich persönlich plädiere dafür, die Türkei endlich als Partner ernst zu nehmen. Und einem Partner, den ich ernst nehme, mute ich auch die Wahrheit zu. Und die Wahrheit ist, dass es in absehbarer Zeit ganz sicher zu keinem EU-Beitritt kommen wird – also sollte man, und da gebe ich Herrn Kern recht, andere Wege einer Zusammenarbeit suchen, wenn man Zusammenarbeit – in welchen Kategorien auch immer – suchen möchte. Ich für meinen Teil möchte das. Was daran radikal rassistisch sein sollte, frage ich mich. Verhandlungen zum bewussten Zwecke der Augenauswischerei zu führen halte ich für unsinnig und letztlich provokativ. Aber vielleicht sieht das der türkische Herr Außenminister anders.

Und es muss für mich das hinter der österreichischen Gutmütigkeit versteckte liberale Verhalten endlich eine Grenze haben. Bei uns müssen Kreuze in öffentlichen Räumen hängen dürfen, längst nicht mehr als reines religiöses Symbol, sondern als akzeptiertes Kulturgut. Bei uns muss es Oster- und Weihnachtsfeste geben dürfen, die bei uns auch nichtreligiöse Menschen feiern. Bei uns gibt es einfach einen Nikolaus, auf den sich Kinder und Erwachsene freuen, auch wenn sie mit Religion nichts am Hut haben. Und wenn ich mir Österreich als Gastland oder neues Heimatland aussuche, dann habe ich das zu akzeptieren. Und nicht nur die paar aufgezählten Beispiele, sondern vieles andere auch. Jetzt kenne ich mich mit mir überhaupt nicht mehr aus. Ist das jetzt radikal rassistisch oder nicht?

Und wenn ich als Türke oder Türkischstämmiger demonstrieren möchte, dann habe ich diese Veranstaltung wie jeder andere auch, anzumelden und auf eine Genehmigung zu warten. Das ist bei uns Gesetz – ob einem das passt oder nicht. Bei uns ist Religion eine Privatsache und kein Satz in einem religiösen Werk steht über dem Gesetz oder ist irdisches Gesetz. Dafür haben vor einigen Hundert Jahren in Europa Generationen gekämpft. Ich kann schon nachvollziehen, dass manche, die aus einem anderen Kulturkreis kommen, damit nicht leben können – aber wenn sie in Österreich leben wollen, dann werden sie das müssen. Wir haben hier in Österreich und Mitteleuropa unsere traditionellen Werte und Grundwerte. Es kann jeder damit Probleme haben, aber leider niemand, der sich diese Gegend als Gast- oder Heimatland aussucht. Wenn diese Einstellung radikaler Rassismus ist, dann hat der türkische Herr Außenminister recht, dann bin ich ein radikaler Rassist.

Bei uns gäbe es keine Meinungsfreiheit, wurde uns Österreichern ausgerichtet, als die unangemeldete Demonstration und die Verwüstung eines türkischen Lokals kritisiert wurde. Was wäre eigentlich, wenn ich jetzt, nur angenommen, in Ankara sitzen würde und diesen Blogbeitrag geschrieben und freigegeben hätte? Wenn ich jetzt denken würde, ich könnte in der Türkei dafür vielleicht sogar verhaftet werden, dann wäre das doch ganz sicher radikal rassistisch – also denke ich das lieber nicht. Denn ich bin ja kein radikaler Rassist – oder schon?

Da soll sich einer mit sich selber noch auskennen. Am besten ich frage den türkischen Außenminister.

 

Wiener Neudorfer Ferienspiel: So viele Kinder wie noch nie!

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(Beim Feuerwehrtag des Ferienspiels konnten die Kids alle Geräte und Fahrzeuge – und auch Gewand – testen. Auch die Kinderpolizei und die Rettung waren vor Ort.)

 

Erst vor kurzem wurde Wiener Neudorfer als der Ort ausgezeichnet, der die beste Ferienbetreuung 2016 von allen Niederösterreichischen Gemeinden hat. Im August-Gemeindeblatt steht ein ausführlicher Bericht darüber. Nicht zu unrecht sind wir sehr stolz darauf.

Beim derzeit laufende Ferienspiel (25. Juli bis 12. August) nehmen so viele Kinder wie noch nie zuvor teil. Wir bieten von Montag bis Freitag Vormittag und Nachmittag drei bis vier verschiedene Aktivitäten an (außer an den Mittwochen, die für  gemeinsame Ausflüge reserviert sind).

Ich bedanke mich an dieser Stelle bei den zahlreichen Vereinen, die uns beim Zustandekommen dieses Programmes unterstützt haben und noch in den nächsten 10 Tagen unterstützen. Das beginnt u.a. bei der Nähschule und beim Modelleisenbahnverein, geht über den Tennis- und Squashverein, den Tischtennis-, Stockschützen-, Tanzsport-, Bogenschieß-, Kegel-, Fußball- und Landhockeyverein bis zu den Kinder- und Naturfreunden. Aber auch Unternehmen, wie Heide-Chocolat (Niemetz) unterstützen uns beispielsweise mit einem Schwedenbombenseminar.

Unter dem Grönemeyer-Motto „Kinder an die Macht“ werde ich am kommenden Freitag mit den Kindern im Gemeindeamt eine Sitzung abhalten, bei der die Kinder als „Gemeinderäte“ tätig werden können. Ich bin schon gespannt, welche Beschlüsse wir fassen – und welche Auswirkungen diese auf Wiener Neudorf haben werden.

Baustelle Volksschule geht zu Ende – Baustelle Reisenbauer-Ring beginnt

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Ein barrierefreier und beheizbarer Gang verbindet die Volksschule mit dem bisherigen Hort Rathauspark.

Die Baustelle im Garten der Volksschule geht dem Ende zu. Dort wird gerade ein Verbindungsgang zwischen dem Schulgebäude und dem „Hort“ Rathauspark errichtet. Immer mehr wird das Hortgebäude für den Schulbetrieb benötigt – vor allem durch die teilweise Umstellung auf Ganztagesklassen. Der Verbindungsgang ermöglicht ein witterungsunabhängiges Erreichen beider Gebäude, auch weil wir davon ausgehen, dass mittelfristig beide Häuser letztlich die Volksschule bilden werden. Der Kostenrahmen von ca. € 300.000,-, den wir dafür veranschlagt haben, wird eingehalten werden können.

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Der alte Firmenkomplex ist beinahe komplett abgerissen.

Die Baustelle für das neue Einkaufszentrum am Reisenbauer-Ring hat vor kurzem begonnen. Der bisherige Gebäudekomplex ist in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den Anforderungen und Notwendigkeiten eines modernen Einkaufszentrums, wie ihn sich die Projektbetreiberin und Grundeigentümerin, die REWE-International AG mit Sitz in Wiener Neudorf, IZ Süd, vorstellt. Bis Ende November soll ein neuer PENNY-Markt, ein LIBRO und ein BIPA entstehen. Gerade in ihrer Heimatgemeinde möchte der größte Arbeitgeber unseres Ortes mit mehr als 3.500 Beschäftigten die Filialen auf den neuesten Stand bringen. Insgesamt zählt der Konzern auch österreichweit bei rund 2.500 Filialen mit etwa 41.000 Mitarbeiter/-innen zu den allerwichtigsten Arbeitgebern.

Neueste SPÖ-Aussendung: Wieder viele Falschinformationen

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In diesen Tagen wird das aktuelle „Konkret“ der SPÖ Wiener Neudorf verteilt. Leider werden wieder viele Falschinformationen verbreitet. Ich nehme an, dass vieles davon passiert, weil sich die SPÖ derzeit überhaupt nicht um das Gemeindegeschehen bemüht und deshalb vieles vermuten und erfinden muss. Seit vielen Wochen hört und sieht man von SPÖ-Gemeinderäten im Gemeindeamt nichts. Vieles wird aber offenbar auch absichtlich falsch transportiert. Es ist für mich auch in Ordnung, wenn die SPÖ die Mitarbeit verweigert und sich aufs Kontrollieren beschränkt. Dann aber sollte sie richtig informieren und berichten und es sollten die 5 SPÖ-Dorf-Minister (geschäftsführende Gemeinderäte) ihre Ämter zur Verfügung stellen. Deren Ressorts machen derzeit Gemeinderäte von ÖVP, UFO und FPÖ gemeinsam mit mir unentgeltlich mit.

Hier einige Richtigstellungen, die mir wichtig erscheinen:

Die Koalition (ÖVP, UFO, FPÖ) würde bei Themen wie Radwege, Generationenpark oder Verkehrskonzept streiten, behauptet die SPÖ.

Richtig ist, dass wir gemeinsam das Grobkonzept für ein umfassendes Radwegenetz erarbeitet und dieses auch veröffentlicht haben. Den Generationenpark (Anningerpark) haben wir gemeinsam umgeplant und genauso wird er derzeit bis Mitte Oktober ausgeführt. Das Generalverkehrskonzept, an dem die SPÖ leider in den letzten Jahren überhaupt nichts gearbeitet hat, ist knapp vor der Fertigstellung. Erst heute Nachmittag war eine diesbezügliche Besprechung.

Wir hätten das „alte Skibetreuerteam des Osterschikurses“ demontiert, behauptet die SPÖ.

Richtig ist, dass wir die Gesamtleitung einem pädagogisch erfahrenen Team anvertraut haben. Ich habe persönlich allen „alten Skibetreuern“ angeboten, wieder beim Osterschikurs mitzumachen. Keine/r hat das Angebot angenommen. Es wurde bekanntlich versucht, einen SPÖ-Gegen-Osterschikurs zu organisieren, was schiefgegangen ist.

Bei der „Flüchtlings-Steuerungsgruppe“ hätten alle, bis auf die SPÖ, die Mitarbeit eingestellt und sich zurückgezogen.

Jetzt bin ich aber sehr verwundert. Richtig ist, dass die Steuerungsgruppe von ÖVP-GfGR DI Pigisch (eigentlich zuständig für Verkehr) geführt wird und alles, was die Flüchtlingsfrage anbelangt, über meinen Tisch geht. Von einer aktiven Mitarbeit der SPÖ bekomme ich wenig mit. Eigentlich wäre es Angelegenheit des Referenten für Inklusion, der der SPÖ zusteht, die Steuerungsgruppe zu führen. Das wurde aber vom damaligen Referenten, Josef Tutschek, strikt abgelehnt.

Die SPÖ unterstellt, dass wir SPÖ-GR Neunteufel als Obmann des Fußballvereines ablehnen.

Richtig ist, dass sich die Regierungskoalition in vereinsinterne Angelegenheit nicht einmischt. Das unterscheidet uns gewaltig von der Vor-Regierung. Die Obmannfrage ist die alleinige Entscheidung des Fußballvereins.

Die SPÖ behauptet, dass nördlich des Alten Fußballplatzes (wo der alte, leider morsch gewordene Nußbaum gestanden hat) ein Stockschießplatz entstehen soll und deshalb ein Schreiduell stattgefunden haben soll.

Durch die notwendige Erweiterung des Friedhofes in einigen Jahren wird der derzeitige Stockschießplatz weichen müssen. Es ist eine Ersatzfläche geplant, aber nicht nördlich des Alten Fußballplatzes, deshalb kann es auch keine Schreiduelle darüber gegeben haben. Da hört die SPÖ wieder einmal das Gras wachsen. Über den neuen Standort gibt es im übrigen Einigkeit.

Besonders eigenartig finde ich einen Artikel darüber, dass für die derzeitige Regierungskoalition behinderte Kinder nicht erwünscht wären.

Mit dem Leid und Beeinträchtigungen von Kindern Parteipolitik zu versuchen, richtet sich für mich von selbst. Wir haben alle Wiener Neudorfer Kinder mit psychischen und physischen Beeinträchtigungen und Verhaltensauffälligkeiten in unseren drei Kindergärten, der Volksschule und den beiden Horten untergebracht. Es gibt keinen einzigen Fall eines Wiener Neudorfer Kindes, wo dies nicht gelungen wäre. Dazu notwendig sind Stütz- und Hilfskräfte, die die Gemeinde selbstverständlich bezahlt. Natürlich weiß das die SPÖ.

Die SPÖ kritisiert das neue Radwegeprogramm.

Die SPÖ hat 10 Jahre diesbezüglich überhaupt nichts getan. Ich habe Verständnis, dass der SPÖ nichts an einem gesamtörtlichen Radwegenetz liegt – das ist politisch in Ordnung, aber deswegen müssen ja nicht alle diesbezüglichen Überlegungen verdammt werden. Der jetzigen Gemeinderegierung liegt eben viel an einem Radwegenetz. Und auch der Radweg vom Abfallwirtschaftszentrum Richtung Biedermannsdorf ist – entgegen der Meinung der SPÖ – möglich. Die diesbezüglichen Pläne liegen vor.

Die SPÖ behauptet, dass über Wiener Neudorf TV ausschließlich Gemeindeveranstaltungen veröffentlicht werden dürfen.

Sorry, aber das ist ein kompletter Unsinn. Die Gemeinde hat einen Vertrag, bei der monatlich eine bestimmte Anzahl von Gemeindeveranstaltungen gefilmt werden. Parteiveranstaltungen müssen von den jeweiligen Fraktionen selbst bezahlt werden. Das gilt für die ÖVP genauso wie für das UFO, die FPÖ oder die SPÖ. Die Veröffentlichung der Beiträge ist Angelegenheit von Wiener Neudorf TV und nicht der Gemeinde. Und die Beiträge werden alle veröffentlicht.

Die SPÖ schreibt, dass der Schuldenstand gewaltig ansteigt.

Richtig ist, dass der Schuldenstand 2015 gesunken ist und auch 2016 sinken wird. Aber auch darüber ist die SPÖ informiert.

Die SPÖ behauptet, dass die Musikschulgebühren erhöht worden wären und der Finanzreferent im Finanzausschuss eine Erhöhung der Kanal- und Wassergebühren vorgeschlagen hätte.

Die Musikschulgebühren für Wiener Neudorfer haben wir um einen Indexbetrag erhöht, die Musikschulgebühren für Auswärtige deshalb erhöht, um den Nachbargemeinden keine Schüler wegzunehmen. Da waren wir im Vergleich zu den Nachbargemeinden einfach zu günstig. Und den Vortrag des Finanzreferenten im Ausschuss bezüglich unseres Kanal- und Wasserleitungssystems haben die SPÖ-Ausschussmitglieder entweder nicht verstanden oder falsch verstehen wollen. Es stehen keine Gebührenerhöhungen an. Aber auch das weiß die SPÖ.

Die SPÖ kritisiert, dass ich dem Jugendreferenten SPÖ-GfGR Mag. Messogitis „Aufpasser“ zur Seite gestellt habe.

Richtig ist, dass Mag. Messogitis die Jugendarbeit für die Gemeinde weitestgehend eingestellt hat, obwohl er sein Referentengehalt weiterhin in voller Höhe bezieht. Ich will ihm nichts unterstellen, aber ich denke, dass es Plan ist, dass wenn Jugendveranstaltungen schief laufen oder schlecht organisiert werden, dies dann mir und der Regierung in die Schuhe geschoben werden kann. Ich habe deshalb rechtzeitig GfGR Stania (FPÖ), GR Satra (ÖVP) gebeten, sich ebenfalls um Osterschikurs, Ferienaktion und Ferienspiel zu kümmern. Und es war letztlich eine richtige Entscheidung. Die politische Arbeit erledigen seit Monaten großteils die beiden Herren anstelle von Mag. Messogitis – in sehr enger und guter Zusammenarbeit mit der Fachabteilung – erledigt.

Die SPÖ kritisiert, dass es den Begriff „Fraktionsführer“ gibt.

Ich denke, hier einen Bezug zum Nationalsozialismus krampfhaft herstellen zu wollen, erübrigt wohl jede Diskussion. Ich tippe nicht gerne abschätzig auf die linke Stirnseite, aber hier wäre es mir beinahe passiert. Es ist Aufgabe eines Fraktionsführers seine Fraktion zu führen – also heißt die Bezeichnung einfach so. Aber ich weiß schon, dass manche gerne auf den Visitenkarten „Vorsitzender“, „Präsident“ oder ähnliches stehen haben möchte. Also werde ich Herr Mag. Messogitis als Fraktionsführer der SPÖ gerne als „Herr Fraktionsvorsitzender“ titulieren – und ihm selbstverständlich auch die Führung (hoppala, schon wieder dieses schlimme Wort) dieses Titels erlauben. Wenn wir keine anderen Sorgen haben, dann geht es uns wirklich gut.