„Bürgermeister-Reise“ nach Riga

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Seit Jahren verbringen einige Bürgermeister und Vize-Bürgermeister des Bezirks Mödling ein gemeinsames Wochenende, um sich auszutauschen, um offene Themen zu besprechen und auch um sich näher kennen zu lernen. Angeführt wird dieses jährliche Beisammensein vom Bezirkshauptmann. Ziel der Reise ist die Hauptstadt des jeweiligen Landes, das die EU-Ratspräsidentschaft innehat. Heuer: Riga – Lettland.

Zugegeben: Wir wussten bislang nichts von der Existenz dieser jährlichen Reisen. Umso mehr waren wir davon überrascht, dass Wiener Neudorf dazu angemeldet war. Allerdings verständlich, weil die Zusage zur Reise noch vor der Gemeinderatswahl durch den Alt-Bgm. erfolgen musste.

Heuer war die Reise aus mehreren Gründen sehr spannend. Erstens weil wir ein Land besuchten, das den meisten eher unbekannt war und zweitens, weil es etliche politische Veränderungen gab und es dadurch noch wichtiger war, Kontakte zu knüpfen.

Interessant und wichtig für mich und Frau Vize-Bgm. Dr. Kleissner war auch der Besuch bei unserem Botschafter, Dr. Arad Benkö (am Foto links) in seiner Privatresidenz. Damit haben wir jetzt auch einen direkten Draht in dieses östliche EU-Land, falls einer unserer Betriebe im Ort einen Kontakt benötigt.

Aufgrund dieser Abwesenheit am letzten Wochenende habe ich leider einige Veranstaltungen versäumt, darunter auch die Muttertagsfeier in Bärnkopf und einen Event unserer Pfadfinder. Ich ersuche aus diesem Grund um Verständnis für mein Fernbleiben.

Kahrteich: Wir sind „startklar“

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Kahrteich Ost-Strand

Das Gemeindeteich-Team rund um Christian Luka hat die Anlage rund um den Kahrteich komplett in Schuss gebracht. Wir sind startklar. Der Sommer kann kommen. Wir haben eine perfekte Wasserqualität, die alle Monate von der Behörde kontrolliert wird. Dank der Mithilfe des Tauchvereins wurde ein Fischaufzuchtgebiet, also eine Schutzzone für Fischlaiche (an der Nord/Ost-Ecke) geschaffen. Am Ost-Strand gibt es erstmals einen Trinkwasserbrunnen, der von vielen Eltern seit Jahren gefordert wird. Das habe ich sofort veranlasst.

Mir bleibt nur uns allen einen schönen Sommer zu wünschen und viele erholsame Stunden am Kahrteich.

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Kahrteich

Brasiliens Bischof Erwin Kräutler in Wiener Neudorf

Herbert und Gaby Janschka, Bischof Erwin Kräutler, Pfarrer Dr. Iosef Antoci vor der Pfarrkirche Maria Schnee in Wiener Neudorf

Den Firmlingen in Wiener Neudorf wurde am letzten Sonntag eine ganz besondere Ehre zu Teil. Bischof Erwin Kräutler, auf Heimaturlaub in Österreich, zelebrierte das Firmungs-Hochamt in Wiener Neudorf.

Erwin Kräutler, 1939 in Koblach, Vorarlberg, geboren, ging nach seiner Priesterweihe 1965 als Missionar zum Rio Xingu und Amazonas nach Brasilien. Seit 1981 steht er der flächenmäßig größten Diözese Brasiliens als Bischof vor.

Bischof Kräutler setzt sich nicht nur für christliche Werte ein, sondern kämpft seit Jahrzehnten für die Rechte der Armen, für die Rechte der sozialen Unterschicht und vor allem der Indios. Damit machte er sich zum Erzfeind der Großgrundbesitzer und Ausbeuter. Nach der Ermordung eines Ordensbruders und einer Ordensschwester  wollte er neben den Mördern auch die Hintermänner vor Gericht bringen. Bekannt ist auch sein Kampf für den Umweltschutz, vor allem sein Widerstand gegen das Staudammprojekt Belo Monte, demzufolge viele Indio-Völker ihren Lebensraum verlieren würden und seine Anzeigen gegen einflussreiche Personen in der Provinzhauptstadt Altamira wegen sexuellen Missbruchs von Kindern. Seit über 9 Jahren steht Bischof Kräutler deswegen unter Polizeischutz und wird rund um die Uhr von 2 Polizisten auf Schritt und Tritt bewacht.

Durch die Bekanntschaft mit unserem Diakon, DI Obermeier, und unserer Pfarrsekretärin, Maria Obermeier, ist es gelungen, Bischof Kräutler nach Wiener Neudorf einzuladen.

Unsere Pfarrkirche Maria Schnee war bis zum letzten Stehplatz restlos gefüllt. Die Art und Weise, wie Bischof Kräutler die Messe zelebrierte, hat gezeigt, wie modern, wie schwungvoll, wie heutig die Katholische Kirche sein kann. Tolle Unterstützung gab es dabei von unserem „Wald- und Wiesenchor“. Und das absolut lockere Auftreten des Bischofs (ohne Stab und Mitra), sein Zugehen auf die Menschen und auch seine einzigartige Predigt hat uns eine Ahnung davon gegeben, warum Erwin Kräutler zu den eindrucksvollsten, charismatischsten und bekanntesten Vertretern der Katholischen Kirche weltweit zählt.

Dass Bischof Erwin Kräutler die Firmungs-Messe zelebrierte war nicht nur ein großer Tag und eine große Ehre für die Firmlinge, nicht nur für die Ortskirche, sondern für ganz Wiener Neudorf.

Die Messe wurde nicht nur von Wiener Neudorf TV aufgenommen, sondern auch vom ORF. Einen Beitrag können Sie in der Sendung „Feiertag“ am Pfingstsonntag sehen.

Herr Wöhrleitner und dieses Wochenende

Unknown

Ich mache das wirklich nicht gerne, denn dafür habe ich diesen Blog nicht eingerichtet. Aber nachdem mich mittlerweile doch viele dazu auffordern, Stellung zu beziehen, mache ich das natürlich. Ja, mir ist bekannt, dass Alt-Bgm. Wöhrleitner in persönlichen Gesprächen, in Aussendungen, vor allem aber im Facebook über mich herzieht, mich beschimpft und mir Sachen unterstellt, die nicht stimmen.

Es klingt jetzt wahrscheinlich eigenartig wenn ich schreibe, dass ich dafür ein wenig Verständnis aufbringe. Herr Wöhrleitner hat 10 Jahre in Wiener Neudorf gemacht und getan, was er wollte und offensichtlich kommt er mit der jetzigen Situation noch nicht klar. Da muss man ihm einfach noch ein wenig Zeit geben, mit dem Verlust des Bürgermeister-Amtes fertig zu werden. Dass derzeit er und einige in der SPÖ versuchen, ihren „neuen“ Platz zu finden, ist für mich verständlich. Verständlich ist für mich auch, dass die SPÖ ihre bisherige Politik mit allen Mitteln verteidigt und alle neuen Ansätze der neuen Koalition (Reformpartnerschaft) versucht von vornherein in Grund und Boden zu verdammen. Dass die Bevölkerung den Stil und das Niveau, wie das geschieht, mehrheitlich ablehnt, haben manche in der SPÖ allerdings noch nicht begriffen. Das was die SPÖ zumindest erkannt zu haben scheint ist, dass eine sofortige Neuwahl, wie von Herrn Wöhrleitner angestrebt, von den Wiener Neudorfer/-innen nicht gewünscht wird. Ich muss zur Kenntnis nehmen, dass einige (aber nicht alle) in der SPÖ unser Angebot zur Mitarbeiter ausgeschlagen und sich für Frontal-Opposition entschieden haben. Auch gut. Mehr möchte ich zu diesem Thema nicht sagen.

Dieses Wochenende! Dieses Wochenende geht es wieder rund in Wiener Neudorf. In den nächsten Tagen bieten wir eine Vielfalt an Events und Veranstaltungen. Wir stehen in guten Verhandlungen, dass das Wetter trocken bleibt.

Heute, am 30. April, wird der Maibaum im Rathauspark aufgestellt. Wir treffen uns ab 18.00 Uhr und gemeinsam mit Gemeinderäten, Vertretern einiger Vereine und hoffentlich vielen von euch werde ich den Maibaum bewachen. Für Livemusik, Speisen und Getränke wird gesorgt. Einige werden das bis morgen früh machen (natürlich ab 22.00 Uhr ohne Live-Musik), damit nichts Unvorhergesehenes passiert.

Morgen, am 1. Mai gibt es im Rathauspark ab 10.00 Uhr das traditionelle Mai-Fest mit dem Frühschoppen des Musikvereins Lyra mit einem Kinderfest und allem Drum und Dran.

Am Sonntag, den 3. Mai wird um 9.30 Uhr Bischof Erwin Kräutler (Prälat der flächenmäßig größten Diözese Brasiliens) die Firmung in unserer Pfarrkirche vornehmen. Dort werde ich dabei sein.

Ebenfalls am Sonntag räumen wir ab 10.00 Uhr in Wiener Neudorf auf. Unter der Leitung von Frau Vize-Bgm. Dr. Kleissner werden wir in einigen Gruppen ausschwärmen. Treffpunkt Gemeindeamt. Im Anschluss werden alle tatkräftigen Mitarbeiter im Rathauspark verpflegt.

Und am Montag wird um 19.00 Uhr die abgebrochene Öffentliche Gemeinderatssitzung im Sitzungssaal des Gemeindeamtes fortgesetzt. Es ist sicherlich interessant, sich das auch einmal anzuhören.

SPÖ lässt Gemeinderatssitzung platzen

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Weil die neue Gemeinderegierung (ÖVP, UFO, FPÖ) nicht bereit ist, Wöhrleitners Millionen-Prestigeprojekt „Generationenpark“ so wie geplant weiterzuführen und wieder einen Kredit über € 500.000,- aufzunehmen, verließen die SPÖ-Mandatare die Gemeinderatssitzung. Damit war die Sitzung nicht mehr beschlussfähig und musste abgebrochen werden. Wenn mehr als 1/3 der Gemeinderäte die Gemeinderatssitzung verlassen, kann diese nicht mehr weitergeführt werden. Wichtige Punkte konnten deshalb nicht behandelt werden. Ich werde die Sitzung in der kürzestmöglichen Zeit, das ist Montag, der 4. Mai 2015 um 19.00 Uhr wieder aufnehmen. Gemäß Gemeindeordnung ist es dann egal, ob die SPÖ an der Sitzung teilnimmt oder nicht, weil bei einer Wiederholungssitzung 50 % der Gemeinderäte ausreichen.

Was ist bisher geschehen? Die ABB verkaufte ihre Liegenschaft an die AURA, die darauf Wohnbauten errichten wollte, aber nicht knapp 200 Wohnungen, wie von mir in meiner ersten Bürgermeister-Zeit geplant, sondern mehr. Aus bestimmten Gründen (Verkehr, sowie benötigte großzügige „Puffer-Flächen“ zwischen dem neuen Wohnbau und dem bestehenden Betriebsgebiet u.a.) waren die 200 Wohnungen eine Obergrenze. Die Wöhrleitner-Regierung verzichtete auf die Puffer-Flächen, erklärte das Verkehrsproblem für gering und verdoppelte bekanntlich die Anzahl der Wohnungen. Zur „Tierseuchenanstalt“ muss trotzdem ein Abstand eingehalten werden, eine Fläche, die nicht mit Wohnbauten verbaut werden darf. Die ABB wollte die Fläche trotzdem verkaufen, die AURA diese aber absolut nicht kaufen, weil wertlos. Also sprang die Gemeinde ein und erwarb die Fläche um insgesamt 1 Million € (der Vollständigkeit halber muss erwähnt werden, dass damit auch die Fläche des neuen Kindergartens erworben wurde).

Bislang wurden über € 500.000,- für die Gestaltung der 12.000 m2 Fläche ausgegeben, vor allem für Planungskosten, für die Errichtung der sogenannten „Goldenen Bank“ und der Unterflur-HighTech-Bewässerungsanlage. Alles Ausgaben, die aus unserer Sicht entbehrlich gewesen wären und für die es wichtigere Verwendungsmöglichkeiten gäbe. Der Großteil musste mit Krediten finanziert werden. Für heuer waren weitere knapp € 700.000,- geplant, davon € 500.000,- mit Krediten. Und die Fertigstellung hätte dann noch einen weiteren 6-stelligen Betrag gekostet. Dann hätten wir einen völlig „durchgestylten“ Park bekommen. Platz zum Fußball- oder Frisbee-Spielen hätte es beispielsweise keinen gegeben.

Wir haben das Projekt deshalb gestoppt und werden es deutlich „abspecken“. Wir wollen, dass sich auf dieser Fläche jeder wohlfühlen kann  und es soll möglich sein, sich eine Decke zu nehmen und sich hinzulegen. Und wenn zwischen den Grashalmen Gänseblümchen und Löwenzahn wachsen, dann sollen sie wachsen. Aber genau um das zu verhindern, wurden von der Gesamtfläche 30 cm Humuserde abgetragen (weil sich darin möglicherweise Unkrautsamen befinden könnten) und es hätte neue Humuserde als Ausgleich herangeschafft werden sollen. Damit der Rollrasen in jedem Fall grün bleibt und nichts anderes durchwachsen kann. Sorry, aber wir haben da einen anderen Zugang. Uns geht es um eine naturbelassene Grünfläche. Alles weitere können Sie auf meinem Blog-Beitrag vom 9. April lesen.

Wiener Neudorf hat endlich ein Eisgeschäft

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Heute Punkt 12.00 Uhr war es so weit. Nach über 40 Jahren wurde wieder ein Eisgeschäft in Wiener Neudorf eröffnet. An der Ecke Hauptstraße/Europaplatz, wo früher ein Fernsehgeschäft und danach die Fa. Glas-Fuchs untergebracht war, eröffnete die Gelateria Pantelini und bietet ab sofort von Montag bis Samstag von 10.00 bis 20.00 Uhr und am Sonntag von 12.00 bis 20.00 Uhr Eissorten von Zanoni, Wien, Lugeck.

Bei strahlendem Frühsommer-Wetter durfte ich das erste Eis-Stanitzel verkosten und kann die Gelateria mit tiefster Überzeugung weiterempfehlen.

Der Standort des Eisgeschäftes ist natürlich unfair. Von meinem Bürgermeister-Büro habe ich direkte Sicht. Aber ich befürchte, es wird nicht beim Blickkontakt bleiben.

Schöne Geste auch von unserem Pfarrer, Dr. Iosef Antoci, der nicht nur das Eisgeschäft segnete, sondern auch die Speise des Bürgermeisters. Und vielen Dank an unseren Fotografen, Willi Kraus, für die Fotodokumentation.

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