
Wenn jemand vor – sagen wir – 10 Jahren ins Ausland gezogen ist und jetzt wieder zurückkehrt, dann wird sie/er sich gehörig wundern, wie sich Wiener Neudorf in dieser kurzen Zeit verändert hat. Es ist schön, dass diesbezüglich die Gemeindepolitik, die Gemeindeverwaltung, der Beraterstab und die Bauherren (in diesem konkreten Fall: Die Herzfelder’sche Stiftung) gemeinsam an einem Strang ziehen und großteils ein gemeinsames Ziel verfolgen.

Besonders wichtig ist mir persönlich der Bereich um die Kreuzung bei der Badner-Bahn-Station Ecke Hauptstraße/Bahnstraße/B11. Irgendwie ist dies der geografische Mittelpunkt unserer Gemeinde geworden, dort, wo man immer wieder vorbei muß und dort, wo auch viele Durchfahrende Wiener Neudorf am ehesten wahrnehmen und vielleicht auch bewerten und einschätzen. Zugegeben: Das Erscheinungsbild des alten Versteigerungshauses war keine allzu große Hürde für den Architekten (Büro Cserni) des neuen Herzfelderhofes. Aber für mich ist die Planung gerade dieses Gebäudekomplexes sehr gelungen und ich denke, dass dieses Haus noch etliche Architektur-Preise einbringen wird.
Der Herzfelderhof wird im Zusammenspiel mit der Pfarrkirche und unserem Wahrzeichen, dem Alten Rathaus, zu einer markanten und bekannten Zone werden.
Wir warten jetzt noch auf die Abwicklung eines leider dazwischen gekommenen Erbschaftsfalles, dann können wir mit der Neugestaltung des Bahnhofplatzes diesen Bereich noch weiterentwickeln.
Ich freue mich, wenn viele Nicht-Wiener-Neudorfer die gestalterische Neuentwicklung unseres Ortes positiv beurteilen und vor allem, dass mich immer wieder Mitbürger/-innen ansprechen, wie stolz sie mittlerweile auf den sichtbaren Fortschritt sind. Das führt auch dazu, dass immer mehr Menschen bereit sind, viel (eigentlich: sehr viel) Geld auszugeben, um Eigentum in Wiener Neudorf zu erwerben und hier leben zu können.










