Kategorie-Archiv: Wiener Neudorf allgemein

Wir kandidieren unter neuem Namen!

Die bisherige Liste „Herbert Janschka/Unabhängige/Volkspartei Wiener Neudorf“ wird bei der kommenden Gemeinderatswahl am 26. Jänner 2025 unter der neuen Bezeichnung „Bürgermeisterliste Herbert Janschka“ antreten.

Neben vielen Persönlichkeiten, die in unserer Bewegung schon seit Jahren tätig sind, ist es uns gelungen etliche neue Kandidatinnen und Kandidaten zu finden, die ich Ihnen beim Wahlkampfauftakt am 6. Jänner 2025 um 11:00 Uhr im Festsaal des Freizeitzentrums und in unserer Wahlbroschüre vorstellen werde. Der Großteil unseres Teams gehört, genauso wie ich, keiner bestimmten Partei an. Das was uns verbindet ist, woran unsere Gruppe seit vielen Jahren arbeitet, nämlich: Die Wohn- und Lebensqualität in Wiener Neudorf zu verbessern. Darum geht es uns! Das treibt uns an!

Im Gemeinderat ist die Position des Bürgermeisters eine enorm wichtige und entscheidende. Mein Team hat mich deshalb gebeten, weiterhin für dieses Amt zur Verfügung zu stehen und unsere Liste mit meinem Namen in die kommende Wahl zu führen.

Ich bedanke mich auf diesem Weg für das in mich gesetzte Vertrauen, das ich auch aus vielen Gesprächen mit der Bevölkerung verspüren darf. Mit dem Engagement, mit dem ich mich in den letzten Jahren für unser Wiener Neudorf „ins Zeug gelegt“ habe, werde ich das auch im Wahlkampf tun – und wenn Sie wollen auch in den nächsten Jahren im Bürgermeister-Büro des Gemeindeamtes. Es ist Ihre Entscheidung. Sie haben die Wahl, ob Ihnen meine Gemeindepolitik – und die meines Teams – gefallen hat oder nicht. Sie entscheiden, ob es auf diesem Weg und in diese Richtung weitergehen soll oder nicht.

Der Voranschlag 2025 sieht weiter hohe Förderungen für Eltern vor!

Ich freue mich, dem Gemeinderat und der Bevölkerung einen durchwegs passablen 370-seitigen Voranschlag für das kommende Jahr präsentieren zu können. Dafür habe ich allerdings an sehr vielen Rädchen drehen müssen. Es stimmt nicht, dass Wiener Neudorf eine der „reichsten Gemeinden“ wäre, das waren wir übrigens noch nie. Noch nie gehörte Wiener Neudorf zu den alljährlich ermittelten 500 „reichsten“ Gemeinden Österreichs – trotzdem hält sich dieses Gerücht beharrlich. Dessen ungeachtet gelingt es uns eine gute Finanzpolitik zu machen und halten trotz vieler Projekte auch den Darlehensstand – inflationsbereinigt – seit 15 Jahren auf etwa demselben Stand und konnten die sogenannte Schuldendienstquote (wieviele Prozente der Einnahmen werden für Darlehensrückzahlungen benötigt) senken und unter 10 % drücken.

Unser jährliches Budget umfasst etwa € 50 Millionen und zeichnet sich durch hohe Förderungen für die Eltern von Kindern unserer Betreuungseinrichtungen aus, die ich auch weiterhin garantieren kann.

So unterstützen wir jedes Wichtelhauskind mit durchschnittlich € 4.500,-, jedes Kindergartenkind mit durchschnittlich € 7.100,- und jedes Hortkind mit durchschnittlich € 8.700,- pro Jahr. Das sind die Beträge, die wir derzeit mehr verlangen müssten, um deckungsgleich zu arbeiten. Aber das müssen wir nicht und das werden wir nicht. Die Gemeinde wird auch im kommenden Jahr die Kinderbetreuungseinrichtungen subventionieren ( und zwar mit insgesamt € 4,500.000,- ) um die Eltern finanziell zu entlasten. Natürlich nur wenn das Budget am 16. Dezember im Gemeinderat die Zustimmung findet. Aber davon ist auszugehen.

Eine große Herausforderung werden die Beiträge sein, mit denen die Gemeinden mithelfen werden müssen, um die Budgetlöcher von Bund und Land zu füllen. So werden wir nicht mit den erhofften Ertragsanteilen des Bundes im Rahmen des Finanzausgleiches rechnen können. Andererseits müssen wir alleine als Gemeinde Wiener Neudorf 2025 mit mehr als € 11 Millionen wieder um eine knappe Million mehr an das Land NÖ. zahlen, um mitzuhelfen, die Finanzierung der Krankenhäuser, der Jugendwohlfahrt und der Sozialhilfe zu gewährleisten.

Über die Details des Budgets werde ich Sie im Jänner-Mitteilungsblatt der Gemeinde nach Beschlussfassung im Gemeinderat gerne umfassend informieren.

Gesunde und nachhaltige Lebensmittel! Warum?

Auf dem Bild von links nach rechts: Doris Hofbauer (Club Niederösterreich), Moderatorin Mag. Dr. Michaela Hickersberger (Generalsekretär-Stv. Ökosoziales Forum Österreich und Europa), Ing. Franz Tiefenbacher (Geschäftsführer der Waldland Holding GmbH), Andrea Wagner (Vizepräsidentin der Landwirtschaftskammer NÖ), DI Fritz Kaltenegger (Geschäftsführer der café+co International Holding GmbH), DI Andreas Weiß (Direktor des Biosphärenpark Wienerwald), Bürgermeister Herbert Janschka, GRin Gabriela Janschka und Mag. Martin Schlatzer (Studienautor und Ernährungswissenschafter am Forschungszentrum für Biologischen Landbau)

Unter dem Motto „So nah. So gut.“ luden der Club Niederösterreich und die Marktgemeinde Wiener Neudorf ins Migazzi-Haus zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung, die sich der Frage widmete, was unsere Lebensmittel wirklich nachhaltig macht und wie es gelingen kann gesunde und genussvolle Ernährung auch in Zukunft sicherzustellen. Einig waren sich die Teilnehmer/-innen, dass es trotz vieler erfolgreicher Initiativen noch große Anstrengung und auch Informationsoffensiven braucht, um einerseits die Wertigkeit von Lebensmitteln stärker ins Bewusstsein zu rücken und gleichzeitig eine nachhaltige landwirtschaftliche Produktion zu fördern, die Parameter wie Bodenverbrauch, Ressourcen- und Energieverbrauch, Klimawandel und wachsende Weltbevölkerung unter einen Hut bringt.

Nicht zuletzt wurde Wiener Neudorf deshalb als Tagungsort ausgesucht, weil wir als „Fair-trade-Gemeinde“ eine Vorbild-Gemeinde sind und wir auch eine Gemeindeküche haben, die täglich für ihre Kinderbetreuungseinrichtungen mehr als 600 Portionen mit regionalen und nachhaltigen Produkten nach dem „Tut-Gut-Prinzip“ kocht.

Vereinzelt gibt es eine für mich nicht faire und zutreffende Kritik unserer gesunden und vitalen Küche, die auch von oppositionellen Gruppierungen aufgegriffen wurde. Schade irgendwie (aber auch bezeichnend), dass deshalb nur Gemeinderäte meiner Fraktion – trotz rechtzeitiger Bekanntgabe – an dem Thema Interesse gezeigt und teilgenommen haben.

Heute: Eröffnung der neuen Gemeindebücherei

Die Gemeindebücherei, die 1977 im Keller des Gemeindeamtes begann und vor über 20 Jahren in das Migazzihaus übersiedelte, bekam im Laufe der Zeit immer mehr Zuspruch. Wieder musste eine neue, eine größere Räumlichkeit gefunden werden.

Sie wissen, dass mir das Buch und die Literatur im Besonderen, aber gerade die Sprache im Allgemeinen sehr viel bedeuten. Es war mir deshalb ein großes Anliegen, bei der Suche nach neuen Räumlichkeiten erfolgreich zu sein. Meistens liegt das Gute wirklich sehr nah. Ich weiß nicht, wie oft ich am freien Lokal in der Hauptstraße 13 achtlos vorbeigegangen bin, ohne daran zu denken, dass dieses dafür gut geeignet wäre.

Die Gespräche mit dem Hauseigentümer verliefen sehr gut. Wir konnten uns auch auf einen sehr kulanten Mietpreis einigen und so die Übersiedelung planen. Die letzten beiden Wochen der Übersiedelung von über 7.000 Büchern waren für die Mitarbeiter/-innen der Bücherei herausfordernd. Die neue Bücherei ist mehr als doppelt so groß. Es musste alles neu geordnet und überlegt werden. Es wird wie bei jeder Baustelle eine zeitliche Punktlandung werden. Wenn wir heute um 17:00 Uhr die Gemeindebücherei feierlich eröffnen werden, wozu ich Sie herzlich einlade, dann wird alles picco bello fertig sein – wahrscheinlich auch die Mitarbeiter, bei denen ich mich auch auf diesem Weg herzlich für Ihr Engagement bedanke. Bei der Neugestaltung, bei der Einrichtung, bei der Neuorganisation habe ich auf ihre Erfahrung gesetzt und ihnen bei ihrem neuen Arbeitsplatz im Rahmen des vorgegebenen Budgets viel freie Hand gelassen. Ich denke, die Übung ist gelungen!

Ich wünsche Ihnen viel Freude mit unserer neuen Gemeindebücherei, die ab Donnerstag wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet sein wird.

Heute im Migazzihaus: So nah. So gut.

Der „Club Niederösterreich“ ist mit dem Ersuchen an mich herangetreten, ob es möglich ist, diese Veranstaltung in Wiener Neudorf abzuhalten. Nicht zuletzt deshalb, weil auch über unsere Gemeindegrenzen bekannt ist, dass wir uns sehr intensiv mit diesem Thema beschäftigten. Denn wie gut, wie nachhaltig, wie regional, wie gesund gerade unsere mit dem Goldstatus ausgezeichnete Gemeindeküche für die Kinderbetreuungseinrichtungen funktioniert, weiß man mittlerweile auch außerhalb von Wiener Neudorf.

Es herrscht wohl gesellschaftlicher Konsens darüber, dass unsere Ernährung gesund und auch nachhaltig sein soll. Sehr rasch allerdings scheiden sich die Geister, wenn es darum geht, was ein nachhaltiges Lebensmittel tatsächlich ausmacht. Ist die Art der Produktion entscheidend oder doch eher der Ort? Geht es um ein Mehr an Saisonalität oder ein Weniger an Fleisch? Wie wirkt sich was auf die ökologische, die ökonomische und die soziale Nachhaltigkeits-Bilanz aus? Und welche Rolle spielen Produzent:innen einerseits und Konsument:innen andererseits?

Nach einem Impulsvortrag von Martin Schlatzer, Studienautor und Wissenschafter am Forschungszentrum für Biologischen Landbau, diskutieren am Podium

  • Andrea Wagner, Vize-Präsidentin der Landwirtschaftskammer Niederösterreich
  • Andreas Weiß, Geschäftsführer des Biosphärenparks Wienerwald
  • Fritz Kaltenegger, Geschäftsführer der café+co International Holding GmbH
  • Franz Tiefenbacher, Geschäftsführer der Waldland Holding GmbH

– und schließlich ist auch das Publikum eingeladen, Fragen an das Podium zu richten und sich in das Gespräch einzubringen.

Eintritt frei

Tempo 80 auf der A2: Noch nie war die Chance größer als jetzt!

Im heurigen Frühjahr hat das Verkehrsministerium exakte Richtlinien erlassen, bei deren Erfüllung eine Gemeinde um Temporeduktion auf einer Autobahn ansuchen kann – und das Ministerium diesem Ansuchen eigentlich folgen muss. Wiener Neudorf erfüllt alle diese auf Punkt und Beistrich. Außer unserer Gemeinde wird es österreichweit wahrscheinlich nur eine Handvoll anderer geben, für die es ebenfalls die Möglichkeit eines Ansuchens gibt. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass es wenige Gemeinden gibt, die vom Autobahnlärm so betroffen sind wie wir. Wir haben die letzten Monate dafür genützt, um die für die Beantragung einer Temporeduktion auf der A2 notwendigen umfassenden Unterlagen gemeinsam mit Fachleuten zu erstellen.

Seit September finden Gespräche mit den zuständigen Beamten in den Räumlichkeiten des Ministeriums statt. Dabei wurden wir noch um die Beibringung von zusätzlichen Auswertungen ersucht, die wir mittlerweile übergeben haben. Wir konnten u.a. nachweisen, dass das erforderliche Lärm- Emissionsreduktionspotential von 2-3 dB laut Leitfaden mit einer Temporeduktion erreicht wird – und zwar nur mit einer Temporeduktion. 3 dB entspricht in etwa einer Verdoppelung des Schalldrucks. Für die nächsten Tage ist ein persönliches Gespräch zwischen Verkehrsministerin Leonore Gewessler und mir vereinbart. Ich kann hier und heute nur versprechen alles zu tun, um dieses Thema endlich abschließen zu können, zumal es natürlich möglich ist, dass ein neuer Verkehrsminister diese Gewessler-Richtlinie wieder kippt.

Die Errichtung der Lärmschutzwand hat eine gewisse Verbesserung für die Wohnbevölkerung gebracht, aber dennoch leben noch immer etwa 800 Mitbürger/-innen über den gesetzlich erlaubten Grenzwerten und sind einem gesundheitsgefährdenden Zustand ausgesetz. Eine endgültige Verbesserung ist nur durch eine Temporeduktion möglich. Noch nie war die Chance darauf so groß wie jetzt.