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Einladung zur Adventsjause am kommenden Samstag

Am kommenden Samstag habe ich einen tollen Termin, auf den ich mich sehr freue. Irgendwie ist mein Team draufgekommen, dass ich an diesem Tag von 15.00 bis 17.00 Uhr keinen Termin im Kalender eingetragen habe.

Da hatte die Sabrina (Pöltl) eine Idee: “Wir machen eine Jause für Kinder und singen mit ihnen Weihnachtslieder und Du (also: ich) lesen passende Geschichten vor.” Die Eltern oder Großeltern können entweder da bleiben oder die Kleinen nach 90 Minuten wieder abholen.

Ich freue ich auf Sie bzw. Dich und natürlich vor allem auf die Kinder.

 

Vorrang für Volksschul- und Kindergartenausbau

Das Budget 2019 wird (auch) vom Ausbau unserer Kinderbetreuungseinrichtungen dominiert. Bis September 2019 wird der Kindergarten Anningerpark (siehe Bild links) um zwei Räume erweitert, ein Raum für eine zusätzliche Kindergartengruppe und ein Raum für eine Kinderkrippe. Der Baubeginn soll – sobald es die Witterung ermöglicht – so früh wie möglich im Jahr 2019 erfolgen.

Bis September 2020 wird die Volksschule um weitere vier Klassen erweitert. Die Planungen dazu werden bereits im Frühjahr 2019 beginnen.

Natürlich nur vorausgesetzt, dass der Budgetentwurf die Zustimmung des Gemeinderates bei der nächsten Sitzung am 10. Dezember finden wird. Aber davon gehe ich aus.

Wiener Neudorf wird immer mehr für Jungfamilien mit Kleinstkindern als Wohnort interessant. So wurde 2016 eine neue Kindergartengruppe eröffnet, 2017 eine weitere und seit einem Monat gibt es eine dritte Kinderkrippengruppe im Wichtelhaus. Unseren Familien stehen damit in knapp 10 Monaten insgesamt 15 Kindergartengruppen in drei Häusern (Europaplatz, Reisenbauer-Ring und Anningerpark) und 4 Kinderkrippengruppen zur Verfügung.

Diesem Trend folgend wird im Jahr darauf die Volksschule deutlich erweitert.

Ich habe immer betont, dass mir der Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen bis zum 10. Lebensjahr in Wiener Neudorf besonders am Herzen liegt. Danach ist es für mich wichtig, dass den Wiener Neudorfer Kinder in unmittelbarer Nähe für die gesamte Ausbildungszeit so viele Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen. Das gilt für die Neuen Mittelschulen mit den verschiedensten Schwerpunkten, genauso wie die Gymnasien als auch für eine Vielzahl von berufsbildenden Höheren Schulen. Es ist mir nicht wichtig, einen bestimmten Schultyp im Gemeindegebiet zu haben, sondern dass so viele Schultypen wie möglich in rasch erreichbarer Nähe (am besten zu Fuß, mit dem Rad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln) zur Verfügung stehen. Dasselbe gilt auch für Lehrausbildungen. Da haben wir natürlich mit unseren vielen ortsansässigen Betrieben einen großen Vorteil.

Ich denke, dass das Kinderbetreuungs- und Bildungsangebot, das wir in Wiener Neudorf und in weiterer Folge (bis zur universitären Ausbildung) im Nahebereich haben, auch ein Grund dafür ist, dass Wiener Neudorf für Jungfamilien ein gesuchter Wohnort ist.

Großes Thema: Kinderbetreuungseinrichtungen

Der Kindergarten am Anningerpark (links) und die Volksschule (rechts) wurden erst vor wenigen Jahren errichtet bzw. erweitert. Schon wieder zu klein? Möglich, aber genau wissen wir es nicht.

Ich möchte heute ein Thema ansprechen, das mich nahezu ständig beschäftigt: Wir haben eine Krabbelstube (Wichtelhaus in der Mühlgasse) mit ab September 3 Gruppen. Wir haben 3 Kindergärten mit insgesamt 14 Gruppen und eine Volksschule mit  jeweils 4 Klassen pro Jahrgang und eine Vorschulklasse. Wir haben Ganztagesklassen und zwei Horte. Die Volksschule haben wir erst vor wenigen Jahren um einen 7-stelligen Betrag ausgebaut, den Kindergarten am Anningerpark erst vor drei Jahren mit 2 Gruppen eröffnet, mittlerweile sind wir mit 4 Gruppen komplett ausgelastet. Im Wichtelhaus wird es ab September eine dritte Gruppe geben.

Aber: Reicht das? Der Zuzug, vor allem von jungen und jüngeren Menschen nach Wiener Neudorf wird immer mehr. Das wissen wir und das ist schön. Aber dann brauchen wir fast eine Glaskugel. Planen diese junge Menschen Kinder zu bekommen? Kommen sie eventuell sogar schon als Familie? Wie alt sind die Kinder? Brauchen Sie möglicherweise einen Kindergarten- oder Volksschul- und/oder Hortplatz? Bleiben die Mamis eher zu Hause oder kehren sie in den Arbeitsprozess zurück – und wenn ja, wann? Wenn das Kind 1 Jahr ist, 3 Jahre oder älter? Das sind Fragen, die schwer zu beantworten sind, die wir aber erraten müssen.

Bis vor wenigen Jahren waren Kinderbetreuungsplätze planbar. Man wusste früher mit ziemlicher Genauigkeit einige Jahre im voraus wann es knapp werden könnte und wann ein eventueller Aus- oder Neubau notwendig ist. Jetzt kann es innerhalb weniger Wochen so weit sein, dass Betreuungsplätze fehlen. Gab es im April noch durchaus freie Kapazitäten, kann es im Juni bereits Wartelisten geben. Aber: Werden die Wartelisten länger oder entspannt sich die Situation in wenigen Wochen oder Monaten wieder? Können wir mit organisatorischen Maßnahmen eingreifen? Können Schulräume, die bislang nur Vormittags gebraucht werden, auch Nachmittags für die Betreuung verwendet werden?

Der Kindergarten am Anningerpark wurde so errichtet, dass noch eine Erweiterung um zwei Gruppen möglich ist. Kosten: ca. € 800.000,-. Sehr viel Geld. Wenn wir uns dazu entschließen, dann müssten wir umschichten. Aber ist es notwendig? Vielleicht gibt es diesen Engpass nur kurze Zeit und in wenigen Monaten hat sich die Lage wieder gedreht und entspannt?

Meine Mitarbeiter in der Gemeindeverwaltung und ich sind ständig dabei die Entwicklung zu beobachten. Wir wollen zeitgerecht agieren, aber wir wollen nicht umsonst agieren. Wiener Neudorf ist gerade in den letzten Jahren zu einer Zuzugsgemeinde geworden, zu einem Ort, in dem man sich gerne ansiedelt. Andererseits gibt es auch etliche Familien, die wieder wegziehen, vor allem aus beruflichen Gründen. Wiener Neudorf ist damit für die Bereitstellung von Kinderbetreuungsplätzen ein Stück weit unberechenbarer geworden.

Ich möchte Ihnen mit diesem Beitrag nur das Gefühl vermitteln, dass wir permanent nahe an diesem Thema dran sind. Wir wollen rechtzeitig handeln, aber nicht vorschnell falsch.

Hurra – wir haben schon wieder gewonnen!

Nach der Preisverleihung in St. Pölten: Die Kinder haben zur Erinnerung an die Feierlichkeiten einen Geocaching-Workshop gewonnen.

Wir versuchen seitens der Gemeindeverwaltung eine umfassende, durchgehende, spannende und einzigartige Ferienbetreuung für unsere Kids zu organisieren. Das beginnt mit dem zweiwöchigen Feriencamp (wieder wieder in Leibnitz) und geht dann über in das mehrwöchige Ferienspiel, das Mitte August mit dem Mittelalterfest im Klosterareal endet. Ferienkindergarten und Ferienhort gehören sowieso dazu und unsere Krabbelstube (Wichtelhaus) ist bis auf die letzte Augustwoche sowieso durchgehend geöffnet.

Immer mehr Kinder nehmen unser Angebot an und seitens der NÖ Landesregierung wurden wir dafür schon mehrfach ausgezeichnet, so auch heuer wieder. Den Preis durfte ich vergangene Woche mit einer Abordnung von Kindern aus dem Ferienhort, mit zwei Hortpädagogen und der in der Gemeindeverwaltung zuständigen Sachbearbeiterin, Frau Hiller, entgegennehmen.

Den Preis durften wir von der zuständigen Landesrätin, Mag. Christiane Teschl-Hofmeister entgegen nehmen, die uns dazu gratulierte, dass wir zum dritten Mal hintereinander auf dem Siegerpodest aller über 500 NÖ Gemeinden stehen. Darauf können wir zurecht sehr stolz sein.

Aufgrund der immer stärkeren Notwendigkeit von Doppelverdiensten, aber auch Singlehaushalten wird eine fast durchgehende Ferienbetreuung immer wichtiger. Oft sind auch die Großeltern nicht verfügbar oder in einem Alter, in dem sie ebenfalls noch berufstätig sind. Sollte die nunmehr heftig diskutierte Arbeitsplatzflexibilisierung in der Praxis zu längeren Öffnungszeiten in den Kinderbetreuungseinrichtungen führen, dann werden wir diesbezüglich auch flexibel und rasch reagieren.

Jugendplatz Tennisstraße: Los geht’s!

Gemeinsam mit den Jugendlichen wurde der neue Jugendplatz an der Tennisstraße entworfen.

Im Sommer 2015 mussten wir den Skaterplatz an der Tennisstraße (Gebiet Freizeitzentrum) schließen, weil subversive auswärtige Jugendliche (teilweise mit rechtsradikalem Gedankengut) den Platz okkupiert haben. Wir haben versprochen, an dieser Stelle einen neuen Jugendbereich zu errichten.

Jetzt ist es so weit. In mehreren Arbeitsgesprächen und Workshops wurde ein Konzept erarbeitet. Ich bedanke mich auch bei den Jugendlichen, die uns bei der Planung unterstützt und ihre Wünsche und Ideen eingebracht haben, aber auch bei meinen Mitarbeitern im Bauamt, die in kürzester Zeit alle machbaren Wünsche zu Papier gebracht und in einen Plan eingearbeitet haben.

Auf der mehr als 2.000 m2 großen Fläche wird es neben einer Pumptrackanlage, einem Outdoor-Fitnessbereich, einer Boulderwand (Kletterwand) und anderen Attraktionen auch ein Jugendhaus geben. Das jetzige Jugendhaus bei der Badner-Bahn-Station ist baufällig, wird in spätestens 2 Jahren abgerissen und einem schönen Bahnhofsplatz weichen.  Gerade für dieses neue Haus haben die Jugendlichen besondere und spezielle Vorstellungen, die wir bestmöglich erfüllen wollen. Unterstützt werden wir durch die “NÖ Dorf- und Stadterneuerung”. Von dort erhoffen wir uns auch eine namhafte finanzielle Förderung.

Der Grobplan für den Jugendplatz steht, wird nächste Woche im Jugendausschuss noch einmal zwischen allen Fraktionen besprochen und verfeinert werden. Die Aufträge sollen bereits bei der kommenden Gemeinderatssitzung am 3. April beschlossen werden. Am 4. April sollen die Aufträge an die Firmen gehen und Anfang Mai wird mit der Errichtung begonnen. Wahrscheinlich im September wird die Anlage – bis auf das Jugendhaus – fertig sein. Für das Jugendhaus braucht es noch eine gesonderte Widmung. Diese wollen wir bis Ende des Jahres haben und danach wird das Jugendhaus im Frühjahr 2018 zügig errichtet.

Geburtstagsfeier: 15 Jahre MOJA

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(Foto Karl Stiefel): Zum 15-Jahres-Fest der MOJA, vertreten durch den fachlichen Leiter Bernhard Kuri (2.v.l.) und Herbert Aschauer (4.v.l.), kamen mit mir auch Landesrat Mag. Karl Wilfing (3.v.r.) und Gumpoldskirchens Bürgermeister Ferdinand Köck (ganz rechts). Auch eine Geburtstagstorte durfte nicht fehlen.

Ende des Jahres 2000 rief mich die damalige Landesrätin Liese Prokop an, bat um einen Termin und erklärte mir, dass sie gerne ein Streetwork-Pilotprojekt im Bezirk Mödling machen würde und sie fragte mich, ob Wiener Neudorf daran interessiert wäre, Standortgemeinde dafür zu werden. Vorläufiger Projektname: MOJA (Mobile Jugendarbeit).

Nach einigen Gesprächen mit Liese Prokop und den damals zuständigen Sozialarbeitern Herbert Aschauer und Max Foissner war ich schlichtweg begeistert, überzeugte den Gemeinderat, wir machten als Starthilfe S 500.000,- (€ 36.337,-) locker und  richten im Jugendtreff neben der Badner-Bahn-Station Räumlichkeiten für die MOJA (der Name blieb bis heute) ein. Dort zogen Max Foissner und sein Team ein und betreuen seit damals von Wiener Neudorf aus den Bezirk Mödling. Mittlerweile ist die MOJA in das Gebäude des “alten Kindergartens” neben dem Friedhof umgezogen. Herbert Aschauer (als Geschäftsführer des Trägervereins Tender) ist noch immer zuständig, mittlerweile für das Büro und Team in Wiener Neudorf verantwortlich ist Bernhard Kuri.

Die MOJA arbeitet im Auftrag der NÖ Landesregierung mit finanzieller Hilfe von Gemeinden im Bezirk Mödling mit gefährdeten Jugendlichen im Bezirk im Alter von 13 bis 23 Jahren. Die Mitarbeiter begleiten und unterstützen die Jugendlichen ein Stück auf ihrem Entwicklungsweg und sind AnsprechpartnerInnen bei Fragen zu allen jugendrelevanten Themen, wie z.B. Schule, Familie, Drogen, Sucht, Gewalt, Kriminalität, Arbeit und Beruf.

Vor wenigen Tagen feierten wir 15 Jahre MOJA in Wiener Neudorf, eine Institution, die nicht mehr wegzudenken ist, die vielen Jugendlichen in schwierigen Phasen und Lebenssituationen geholfen hat, der ich für ihre Arbeit in den letzten 1 1/2 Jahrzehnten ein großes und lautes DANKESCHÖN sage und alles Gute wünsche für die nächsten 15 Jahre.

Nähere Informationen auf den Webseiten:

MOJA: http://www.moja.at

Verein Tender: http://www.vereintender.at