Derzeit werden die Bewohner/-innen entlang der A2 durch permanentes lautes Schlagen von der Autobahn regelrecht „genervt“. Das hat mit der Errichtung der Lärmschutzwanderhöhung auf der „Biedermannsdorfer“ Seite der Südautobahn zu tun. Laut Auskunft der ASFINAG dauert diese Lärmbeeinträchtigung (Einschlagen von Pfählen) noch bis Ende der nächsten Woche.
Wiener Neudorf war weder in die Vorbereitung noch in die Zeitplanung eingebunden. Auch unsere Gemeindeverwaltung wurde deshalb von dieser Lärmbeeinträchtigung überrascht und konnte die davon betroffenen Anrainer nicht zeitgerecht informieren. Die ASFINAG ersucht um Verständnis für diese notwendige Maßnahme und ist bemüht, diese so rasch wie möglich zu beenden.
Apropos Lärmbeeinträchtigung: Mein letztes Gespräch am vergangenen Mittwoch mit der neuen zuständigen Sektionsleiterin im Verkehrsministerium betreffend eine permanente Temporeduktion verlief positiv. Derzeit wird an den rechtlichen Rahmenbedingungen gearbeitet, die notwendige Temporeduktionen auf österreichischen Autobahnen generell ermöglichen sollen. Es ist geplant, dass es noch im Sommer zu einer diesbezüglichen Einigung in der Bundesregierung kommen soll. Der Streckenabschnitt „Wiener Neudorf“ könnte dann, aufgrund der leider österreichweit einzigartigen Belastung von Tausenden Menschen, als erstes angegangen werden.
Im April 2019 fand im bis auf den letzten Platz gefüllten Festsaal des Freizeitzentrums die letzte Ocean-Night im Rahmen einer gemeinsamen Informations- und Charity-Veranstaltung des Wiener Neudorfer Tauchclubs TCWN und der Gemeinde statt. Haie zählen zu den bedrohtesten Tierarten im Meer, sind aber für das Funktionieren unserer Ozeane enorm notwendig. Durch Fachvorträge von ausgewählten nationalen und internationalen Experten wurde uns das Thema „Shark-Project“ nähergebracht.
Am kommenden Freitag erwarten Sie wieder interessante und vor allem spektakuläre Vorträge unter der Moderation von Martin Ferdiny (ORF). Auch ein gemeinsames Projekt unseres Tauchclubs in Zusammenarbeit mit dem EUMIG-Verein steht auf der Tagesordnung.
Wieder werden im Rahmen von Freien Spenden und durch Getränke- und Speisenverkäufe wichtige Ozean-Projekte mitfinanziert.
Für alle Natur- und Meeresliebhaber eigentlich ein absoluter Pflichttermin. Falls Sie noch kein Ticket haben, dann bitte rasch reservieren (siehe oben).
Die Gemeinde Wiener Neudorf vergrößert ihr Team. Derzeit suchen wir Kinderbetreuer in Voll- und Teilzeit, Native Speaker für unsere Bildungseinrichtungen, zusätzliche Kräfte für den Empfangsbereich der neu sanierten Sporthalle und eine Verstärkung für unsere Bücherei.
Falls Sie selbst Interesse haben oder jemand kennen, der/die geeignet sein könnte, dann machen Sie einen Blick auf die Jobbörse der Gemeinde Wiener Neudorf unter http://www.wiener-neudorf.gv.at/jobboerse.html . Dort erfahren Sie die Details zu den jeweiligen Stellenausschreibungen.
Unter dem Titel „Fragen Sie dem Bürgermeister ein Loch in den Bauch“ werde ich am Mittwoch, 8. Juni ab 19.00 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) im Glassaal des Migazzihauses (Klosterareal) auf alle Ihre Wünsche, Anliegen und Fragen eingehen.
Es ist dies eine traditionelle Veranstaltung, die leider in den letzten beiden Jahren coronabedingt entfallen musste. Umso mehr freue ich mich darauf, etwaige Unklarheiten im direkten Gespräch beseitigen zu können. Aber ich erhoffe mir auch, Anregungen und Ideen Ihrerseits, die wir überlegen und verwirklichen können.
Selbstverständlich werde ich auch auf die Projekte, die wir noch heuer umsetzen bzw. die in Planung sind, hinweisen.
Persönlich weiß ich nicht, was ich mir wünschen soll. Einerseits freue ich auf mich natürlich auf zahlreichen Besuch. Andererseits würde eine geringe Teilnahme auch darauf hindeuten, dass unsere Kommunikation stimmt und die Projekte der Gemeinde – und deren Abwicklung – bekannt (und hoffentlich akzeptiert) sind. Ich bin gespannt.
Urlaub ist bei mir so eine Sache. Aber auch wenn ich immer mit dem Gemeindeamt in täglichem Kontakt stehe und die allerwichtigsten, unaufschiebbaren Entscheidungen aus der Ferne treffe, reagiere ich in diesen Tagen auf E-Mails oder Telefonanrufe nur sehr widerwillig und halbherzig. Und mein Sekretariat schirmt mich in dieser Zeit auch höchst erfolgreich – höflich aber bestimmt – weitestgehend ab.
Wenn Sie also unter denjenigen sind, die seit 14 Tagen auf eine Reaktion meinerseits warten, dann entschuldige ich mich dafür. Mein Terminkalender für die nächsten Wochen ist zwar randvoll, aber ich werde zwischendurch alles noch Unerledigte in den kommenden Tagen versuchen zu erledigen.
Wir haben die Insel Madeira in 8 Tagen von Norden bis Süden und von Westen nach Osten halbwegs flächendeckend erkundet und sind im Anschluss daran noch mit dem Nachtzug für ein paar Tage nach Hamburg gefahren, natürlich nicht ohne ein Konzert in der Elbphilharmonie erlebt zu haben.
Nicht nur das Wetter konnte unterschiedlicher nicht sein.
Offenbar müssen wir wieder auf die Straße, sprich: A2
Die Raser unter uns wird es freuen, dass sich die Verhandlungen bezüglich Tempo 80 auf der A2 im Streckenabschnitt Wiener Neudorf nach wie vor hinziehen. Für die lärm- und schadstoffgeplagten Hunderten Familien im Einflussbereich der Autobahn heißt es weiter warten. Für mich ist es einerseits bedauerlich und andererseits verwunderlich, dass sich diesbezüglich nichts durch den Ministerwechsel von Ing. Hofer (FPÖ) auf Gewessler (Grüne) geändert hat. Eines vielleicht doch: Die Überlegungen für Tempo 160 sind vom Tisch.
Wie wir aus dem Ministerbüro erfahren, liegt es angeblich weniger am Willen der Ministerin, sondern an gewissen Beamten, dass diese Causa noch nicht erledigt ist. Das klingt ein wenig für mich nach Ausrede, genauso wie die Behauptung, dass es diesbezüglich Probleme mit dem Koalitionspartner (sprich: ÖVP) gäbe. Die Ministerin, so ihr Büro, strebe eine österreichweite Lösung an – und da gäbe es noch keine Einigung. Meine Frage nach Personennamen aus den Reihen der ÖVP, die sich angeblich querlegen (denn darum würde ich mich kümmern) bleibt seit Monaten unbeantwortet.
Irgendwie erinnert mich das Ganze an das Thema „Lärmschutzwand“. Auch da gab es mit der ASFINAG (allerdings unter anderer Führung als heute) unendliche Diskussionen, die erst zu einem positiven Ergebnis geführt haben, als wir unsere Drohung, Autobahndemonstrationen zu organisieren, wahrgemacht haben. Wenn nun das Verkehrsministerium das unbedingt provozieren möchte, dann gerne – wir haben darin mittlerweile schon Erfahrung. Wir wissen, wie wir den Antrag formulieren müssen, damit die Demonstration genehmigt werden muss und wir wissen, wie so etwas abläuft. Es gibt auch die Bereitschaft aus den Nachbargemeinden Mödling, Maria Enzersdorf, Biedermannsdorf und Laxenburg daran teilzunehmen. Ich persönlich halte das zwar für entbehrlich, aber wenn es sein muss und man uns dazu zwingt, dann werden wir auch diesen Weg wieder gehen. Interessant wird es sein, wie sich die „grüne“ Ministerin dann verhält, denn es waren vor allem die „grünen“ Fraktionen der Nachbargemeinden, die uns tatkräftig unterstützt haben und das sicherlich hoffentlich auch wieder werden.
Aufgrund der Errichtung der Lärmschutzwand auf der Ostseite der A2 Höhe Biedermannsdorf/Laxenburg gibt es derzeit Geschwindigkeitsbeschränkungen und die Situation ist derzeit dadurch wirklich erträglich. Aber die Baustelle ist in wenigen Monaten abgeschlossen und dann würde wieder Tempo 130 gelten – bei mittlerweile bis zu 200.000 Fahrzeugen täglich. Es ist mittlerweile der einzig verbliebene Autobahnstreckenabschnitt (ca. 5 Kilometer) in Österreich mit einer so hohen Frequenz bei Tempo 130. Alle anderen Abschnitte wurden mittlerweile positiv gelöst, nur diese paar Kilometer im Bezirk Mödling noch nicht.
Und wenn irgendjemand glauben sollte, dass wir irgendwann schon Ruhe geben werden, bevor wir diese erkämpft haben, dann irrt er/sie sich aber ganz gewaltig.
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