Unsere Energiegemeinschaft kann endlich gegründet werden

Vorne sitzend: Bgm. Herbert Janschka, Ing. Wolfgang Tomek, MBA und Mag. Robert Hofbauer (beide WNG), stehend von links: Ing. Fritz Hudribusch, DI Manuela Terzer (beide Bau- und Umweltamt), Dr. Michael Schweda (Gemeindeanwalt), DI Stelios Papadopoulos (zuständiger Gemeinderat), DI Roland Matous (GF EZN – Energie Zukunft NÖ), Vize-Bgm. DI Norman Pigisch.

Um eine Energiegemeinschaft zu gründen, braucht es mindestens zwei Partner, die einen diesbezüglichen Verein aus der Taufe heben. In unserem Wiener Neudorfer Fall sind das einerseits die Gemeinde und andererseits die WNG (Wiener Neudorfer Genossenschaft).

Da eine Wohnbaugenossenschaft vorher noch nicht Gründungsmitglied eines Vereins war, haben wir Neuland betreten. Es hat Monate gedauert, bis die WNG grünes Licht bekam. Nun ist es endlich so weit.

Ing. Wolfgang Tomek, MBA (als Vorstandsmitglied der WNG) und ich haben eine Grundsatzerklärung zur Gründung der Wiener Neudorfer Energiegemeinschaft unterfertigt. Das bedarf nun noch der Zustimmung durch den Gemeinderat bei der kommenden Sitzung am 25. September. Da alles im Vorfeld abgesprochen ist, sollte dieser Beschluss einstimmig gefasst werden.

Danach werden wir im Laufe des Oktober die formellen und verwaltungstechnischen Voraussetzung zur Führung einer Energiegemeinschaft erledigen und spätestens ab Anfang November sollte der Betrieb aufgenommen werden.

Der Sinn einer Energiegemeinschaft ist, dass die Energie im Ort erzeugt und auch verbraucht wird. Dazu werden sogenannte Einspeiser (also Besitzer einer Fotovoltaikanlage) und Verbraucher benötigt. Voraussetzung ist das Vorhandensein eines sogenannten intelligenten Maßgerätes (Smart Meter). Auf der Gemeinde-HomePage unter dem Suchbegriff „Energiegemeinschaft“ finden Sie alle notwendigen Informationen und die Interessensbekundung, wenn auch Sie dieser Gemeinschaft beitreten möchten.

Wir warten gespannt auf Antworten

Die Causa „Untertunnelung B17“ liegt nun im politischen Verantwortungsbereich des neuen Landesrates Udo Landbauer (FPÖ). Die FPÖ hat vor der Landtagswahl schriftlich dafür plädiert, vor einer Verwirklichung die Bevölkerung um ihre Meinung zu fragen. Ich habe mich deshalb an die betreffende Abteilung der NÖ Landesregierung gewandt, ob die Gemeinde eine Volksbefragung in Wiener Neudorf vorbereiten soll – und warte gespannt auf die Antwort.

Hinsichtlich „Temporeduktion auf der A2“: Nachdem im eigentlich zuständigen Verkehrs- und Umweltministerium diesbezüglich nichts weitergeht, stehen wir in Kontakt mit dem Bundeskanzleramt. Dort wurden wir um Übermittlung der erforderlichen und relevanten Unterlagen ersucht. Dies ist bereits im Juli erfolgt. Auch diesbezüglich warten wir gespannt auf Antwort. Wir haben darüber hinaus auch an unsere Landeshauptfrau um Unterstützung ersucht, nachdem die Landes-ÖVP in einem offiziellen Schreiben vor der Landtagswahl, diese zugesagt hat.

Hurra, die Schule beginnt!

Für knapp 100 Kinder aus unserer Gemeinde beginnt am Montag ab 8.30 Uhr ihre mindestens 9jährige Schulausbildung. Nahezu alle werden mit großen Erwartungen und großer Freude erstmals das Volksschulgebäude betreten. Im 15-Minuten-Rhythmus findet in der Aula eine kleine Begrüßungszeremonie statt, bei der ich gemeinsam mit Volksschuldirektorin Marion Amri die „Tafelklassler“ mit einem kleinen Geschenk herzlich begrüßen werde.

Auf diesem Weg wünsche ich allen Kindern, aber natürlich auch allen Eltern ein schönes und erfolgreiches Schul- bzw. Kindergartenjahr. Bei manchen Ereignissen oder Feierlichkeiten werde ich in den jeweiligen Klassen oder Gruppen auch unter dem Jahr dabei sein dürfen. Das gehört zu den allerschönsten Aufgaben eines Bürgermeister-Alltags.

Badner Bahn: Kurzzüge derzeit nur bis zur SCS

Wegen einer Brückensanierung fahren die Kurzzüge von Wien-Oper derzeit nur bis zur Haltestelle SCS-Vösendorf. Davon nicht betroffen sind die normalen Züge von Wien nach Baden. Ab Montag, den 18. September fahren die Kurzzüge wieder im gewohnten Intervall von Wien-Oper bis Wiener Neudorf – und zurück.

Alt-Bgm. Ernst Hauschild 1942 – 2023

14 Jahre lang, von 1998 bis 2012 bekleidete Ernst Hauschild das Bürgermeisteramt unserer Partnergemeinde Bärnkopf. In meiner ersten Bürgermeister-Zeit (2000 – 2005) hatte ich viele berufliche und persönliche Begegnungen, aber auch danach trafen wir oft zusammen.

Gemeinsam haben wir versucht, die Partnerschaft zwischen unseren Gemeinden zu verstärken, auf breite Beine zu stellen und neue Ideen zu überlegen.

2013 wurde Ernst Hauschild der Ehrenring der Gemeinde Wiener Neudorf verliehen, den er immer mit sehr viel Stolz trug.

In den letzten Jahren war sein Wohlbefinden ein ständiges Auf und Ab und in der letzten Zeit verschlechterte sich sein Gesundheitszustand leider immer mehr. So musste er den gemeinsamen Treffen und Feierlichkeiten unserer beider Gemeinden immer öfter fernbleiben. Am vergangenen Samstag erreichte mich während meines Urlaubsaufenthaltes in der Steiermark die traurige Nachricht von seinem Ableben.

Meine aufrichtige Anteilnahme gilt allen voran seiner Familie und seinen engsten Freunden.

Gelungener Pensionistenausflug nach Schloß Hof

Knapp 240 Pensionisten machten sich gestern früh in 5 Bussen auf den Weg nach Schloß Hof, um einen gemeinsamen Tag zu verbringen. Nach einem Begrüßungs-Frühstück folgten die Schloßführungen, die uns in die Zeiten von Prinz Eugen und Maria Theresia zurückführten. Nach einem ausreichenden 3-Gänge-Mittagsmenue ging es weiter in die Terrassengärten, zu den Kräuterbeeten, zu den verschiedenen Tieren bzw. zur Pferdezuchtanstalt und dem früheren Militärspital. Einige von uns nutzen das geführte Angebot, andere machten sich auf eigene Faust auf den Weg.

Das Wetter meinte es fast zu gut mit uns. Über Schloß Hof breitete sich ein nahezu wolkenloser Himmel mit bereits ab 9.00 Uhr 30 Grad im Schatten.

Nach einer barocken Musikdarbietung, gefolgt von einem Jazz-Ensemble und einer kleinen Abschiedsverpflegung ging es wieder zurück nach Wiener Neudorf, wo die Fußballfans noch pünktlich zur zweiten Hälfte des Rapidspieles gegen Fiorentina zurecht kamen.

Vielen Dank an dieser Stelle für die perfekte Organisation durch unsere Bürgerservice-Abteilung, aber auch für die gute Vorbereitung und Zusammenarbeit vor Ort. Für mich war es ein abwechslungsreicher, gelungener Ausflug und die vielen positiven Reaktionen zeigen mir, dass es viele so empfanden.