Noch nichts vor am Samstag Abend?

Dann empfehle ich Ihnen einen Besuch des Wiener Neudorfer Balles. Ich würde mich als Gastgeber sehr darüber freuen, wenn die Restkarten, die wir noch haben, nicht verfallen.

Ich garantiere Ihnen einen tollen Abend mit einem tollen Programm, besonders tollen Tombolageschenken von vielen Geschäftspartnern der Gemeinde, einer atemberaubenden Mitternachtseinlage, einer Top-Tanz-Band, grandiosen Einlagen einer Tanzschule – und das alles für einen guten Zweck zugunsten des Vereins Big Brothers Big Sisters.

Für die Bewirtung sorgt Tom’s Schmankerl und die Feuerwehr Wiener Neudorf (Bar).

Und natürlich hat auch der Fächer als Symbol des heurigen Balles seine Bedeutung.

Die Karten um € 20,- erhalten Sie im Vorverkauf im Bürgerservice der Gemeinde und um € 25,- an der Abendkassa.

Es wäre schade, wenn Sie den Höhepunkt des Wiener Neudorfer Faschings versäumen.

Sehen wir uns?

Die nächsten beiden Monate haben es in sich

Vieles vom versprochenen Arbeitsplan 2017 ist bereits in Arbeit.

  • Das Generalverkehrskonzept (inklusive Fuß- und Radwegenetz) ist endgültig fertiggestellt und mit der Landesregierung so gut wie endbesprochen. Auch unsere Forderung nach dem B17-Tunnel wurde eingearbeitet und akzeptiert. Nächste Woche wird das Konzept dem gesamten Gemeinderat präsentiert. Für April planen wir eine große Bürger-Informationsveranstaltung im Festsaal des Freizeitzentrums. Im Anschluss daran werde ich den Herrn Bezirkshauptmann und alle Bürgermeisterkollegen des Bezirks darüber informieren.
  • Wie es derzeit aussieht, sind die Eigentümer und Projektbetreiber des Betriebsgebietes zwischen der Blauen Lagune und dem Freizeitzentrum (Stichwort: Öko-Park, Stichwort: IZ-Nord) drauf und dran alle Aufschließungsbedingungen der Gemeinde (beschlossen 2004) zu erfüllen. Bis Ende März sollten wir auch Klarheit darüber haben, ob die Projektbetreiber eine für Wiener Neudorf verkehrsverträgliche Erschließung schaffen und ob es zu einer ausreichenden Grünzone zwischen diesem Gebiet und dem Wohngebiet kommen wird. Die bisherigen Gespräche verlaufen positiv und äußerst konstruktiv.
  • Der Umbau der Kreuzung B17/B11 Höhe Griesfeld wurde  mit der Landesregierung im Detail besprochen und wird ab Mai erfolgen. Die Detailplanung erfolgt in den nächsten Wochen.
  • Die Eigentümer der Liegenschaft der früheren Kammfabrik (Europaplatz) werden mir noch im Februar ihr Konzept für eine verkehrsverträgliche Wohnverbauung präsentieren. Ich bin gespannt.
  • Das Projekt der Neugestaltung der Hauptstraße wird bis Ende März stehen und danach in die Planungs- und Umsetzungsphase gehen. Die nächste Anrainerbesprechung findet bereits am kommenden Montag statt.
  • Es gibt konkrete Überlegungen mit der SCS eine zusätzliche Badner-Bahn-Station Höhe Multiplex zu schaffen. Auch diesbezüglich sollten wir in spätestens 2 Monaten Näheres wissen.
  • Ebenfalls bis Ende März soll das Projekt „Jugendplatz – Neu“ stehen und ebenfalls danach in die Planungs- und Umsetzungsphase gehen.
  • Gemeinsam mit unserer Küchenabteilung sind wir dabei den Speiseplan noch frischer und gesünder zu gestalten.
  • Das Lärmschutzkonzept unserer Lärmsachverständigen hinsichtlich der Erneuerung der Lärmschutzwände entlang der A2 ist in Arbeit und wird bis Mitte März fertig sein.
  • Im März werden wir die noch fehlenden rechtlichen Analysen für den B17-Tunnel beauftragen.
  • Der Neubau eines zweiten Bewegungsraumes (Turnsaales) im Kindergarten Europaplatz ist mit der zuständigen Stelle des Landes NÖ positiv besprochen und genehmigt. In den nächsten Wochen wird unser Architekt den Plan fertig erarbeitet haben, sodass wir in den Sommermonaten mit den Arbeiten beginnen können.
  • Wir arbeiten mit Hochdruck am Rechnungsabschluss 2016. So weit die Ziffern bis jetzt vorliegen, kann ich vorwegnehmen, dass wir ein sehr sehr gutes Ergebnis haben werden. Wir haben die Schuldenentwicklung der letzten Jahre stoppen und darüber hinaus mehr Rücklagen als geplant erwirtschaften können.
  • Für den 6. März und den 3. April sind zwei Gemeinderatssitzungen geplant. Dabei sollen neben den obgenannten Punkten noch weitere wichtige Weichen für das Jahr 2017 gestellt werden. Beide Sitzungen werden durch NeudorfTV via Youtube übertragen.
  • Ich bedanke mich an dieser Stelle für die vielen positiven Rückmeldungen, die ich für die neue Gemeinde-Homepage, die seit kurzem online ist, bekommen habe. Für zusätzliche Anregungen und Ideen bin ich weiterhin sehr dankbar. Wer die Webseite noch nicht kennt: www.wiener-neudorf.gv.at .

3. Flughafenpiste darf nicht gebaut werden: Gut für Wiener Neudorf!

Das war das Titelbild der Gemeindenachrichten vom September 2004. Die Flughafen Wien AG hat im März 2004 praktisch über Nacht die Hauptabflugschneise direkt über das Ortsgebiet von Wiener Neudorf verlegt. Die positive Unterschriftenaktion hat damals meine Verhandlungsposition sehr gestärkt und die Flugroute wurde nördlich des Palmers-Hochhauses verlegt. Gleichzeitig ist Wiener Neudorf dem Widerstand zum bereits damals angedachten Baus der 3. Piste beigetreten. Nach 13 Jahren ist dieses Verfahren nun vorerst beendet.

Heute hat das Bundesverwaltungsgericht den Antrag zur Errichtung einer dritten Piste am Flughafen Wien-Schwechat abwiesen. Der zuständige Senat begründete das unter anderem mit der hohen CO2-Belastung.

Ich habe in meiner ersten Bürgermeister-Zeit vor ca. 13 Jahren Wiener Neudorf in das Verfahren hineinreklamiert. Gelungen ist das seinerzeit vor allem dadurch, weil der damalige Gemeindeanwalt, Dr. Thomas Prader, auch zum Mediator dieses Verfahrens gewählt wurde. Wäre es zu einer Verwirklichung der 3. Piste gekommen, dann hätte dies enorme negative Auswirkungen auf die sowieso schon beeinträchtigte Luftqualität im Großraum Wiener Neudorf, weil es zu gravierend mehr Ab- und Anflugbewegungen gekommen wäre.

Vor allem unterstützt hat mich damals schon die Wiener Neudorfer Bürgerin Anneliese Schodl, die sich bis zuletzt eingebracht hat.

Es ist schön, dass das Gericht die Umwelt- und Gesundheitsaspekte von Zig-Tausend Betroffenen in letzter Entscheidung vor die Wirtschaftsinteressen eines Großunternehmens gestellt hat. Dass ein Gericht die negativen Folgen für den Klimawandel höher bewertet als positive standortpolitische Entscheidungen, ist für mich richtungsweisend. Denn immerhin liegt auch unsere Beschwerde gegen das Verkehrsministerium betreffend Tempo 80 auf der A2 – aus ähnlich gelagerten Gründen – ebenfalls bei diesem Gericht zur Entscheidung.

Für mich ist in der schriftlichen Entscheidung äußerst positiv, dass das Gericht explizit darauf hingewiesen hat, dass sich Österreich international dazu verpflichtet hat, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Die Auswirkungen des Baues der 3. Piste wären diesbezüglich kontraproduktiv gewesen.

Die Bedenken der Flughafen Wien AG, dass nunmehr der Wirtschafts- und Tourismusstandort Österreich gefährdet wäre, teile ich keinesfalls. Der Flughafen Wien wäre durch die 3. Piste und den damit einhergehenden höheren Lande- und Abflugkapazitäten zu einer wichtigen mitteleuropäischen Drehscheibe geworden, d.h. Wien-Schwechat wäre zu einem wichtigen europäischen Umsteigeflughafen geworden. Das hätte der Flughafen Wien AG ein deutliches Einnahmen- und Gewinnplus gebracht. Auf den Tourismusstandort Österreich wirkt sich diese nunmehrige Entscheidung – aus meiner Sicht – wenig aus.

Als Bürgermeister und Bürger gratuliere ich dem Gericht zu dieser mutigen zukunftsorientierten Entscheidung im Sinne unserer Umwelt und unserer Gesundheit.

Reiner Wasserdampf

Korrektur: In der heutigen Eile habe ich mich bei der Überschrift verschrieben: Es soll natürlich Wasserdampf und nicht Wasserstoff heißen. Würde reiner Wasserstoff frei werden, dann würden wir schön ausschauen – in Wiener Neudorf. Sorry!

 

Weil ich darauf angesprochen wurde: Der Ausstoß aus dem Rauchfang auf dem Palmers-Areal ist reiner Wasserdampf. Es handelt sich um eine Fernwärmeanlage der EVN, die auch einige Objekte in Wiener Neudorf beheizt.

Je kälter das Wetter ist, umso deutlicher und intensiver wird der Ausstoß wahrgenommen.

Der Ausstoß wird durch eine Messanlage am oberen Ende des Rauchfanges permanent überprüft und ich kann bestätigen, dass es sich um völlig ungefährlichen Wasserdampf handelt, von dem keinerlei Gesundheitsgefährdung ausgeht.

Radarstrafen: Ungewöhnlich viele Anzeigen

So war das nicht gedacht. Das übersteigt unsere schlimmsten Befürchtungen und Erwartungen. Eigentlich haben wir gehofft, dass sich durch die wochenlangen Vorankündigungen in den verschiedensten Medien, dass die Radargeräte in Wiener Neudorf ab November 2016 wieder in Betrieb genommen werden, die Autofahrer an die Geschwindigkeitsgrenzen halten werden.

Das Gegenteil ist der Fall. Wie uns die Bezirkshauptmannschaft Mödling mitteilt, kommt es in Wiener Neudorf derzeit täglich zu durchschnittlich ca. 60 Überschreitungen, die zu Anzeigen und Strafen führen. Gerechnet haben wir mit 20 bis 25.

Die meisten Geschwindigkeitsüberschreitungen konnten wir bisher in der Schloßmühlgasse feststellen, obwohl dort beispielsweise nur etwa 1/5 des Verkehrs der Hauptstraße stattfindet, wo es auch eine hohe Straffrequenz gibt.

Aufgrund der Tatsache, dass es doch etliche Verkehrsteilnehmer gibt, die in den ersten Wochen 10 und mehr Anzeigen erhalten haben, macht deutlich, dass seit 8 Jahren (seit die Radargeräte abgeschaltet werden mussten) sich einige sehr sehr oft nicht an die vorgegebene Geschwindigkeit gehalten haben dürften. Das bestätigt den Eindruck, den uns die Anrainer mitgeteilt haben.

Ich kann nur hoffen, dass diese ungewöhnlich vielen Anzeigen in den kommenden Wochen und Monaten deutlich zurückgehen, sich die Autofahrer an die Vorschriften halten und damit mehr Sicherheit auf unseren Straßen entsteht.

Die wichtigsten Beschlüsse der Gemeinderatssitzung vom 30. Jänner 2017

Im Zuge der Öffentlichen Gemeinderatssitzung am 30. Jänner 2017 wurde beschlossen:

  • Der Gemeinderat hat die vom Land NÖ verfügte Erhöhung der Kindergartenbeiträge sozial abgefedert. Bei einem monatlichen Familiennettoeinkommen bis € 1.800,- (inkl. Kinderbeihilfe) kann um eine monatliche Reduktion um € 20,- für jedes Kindergartenkind angesucht werden. Liegt das Familieneinkommen darüber, kann um dieselbe monatliche Reduktion ab dem 2. Kindergartenkind angesucht werden. Voraussetzung: Hauptwohnsitz Wiener Neudorf.
  • Die Fa. Bösmüller, Stockerau, wird (zumindest) die nächsten 12 Ausgaben des Gemeindeblattes layouten und drucken. Die Kosten des Billigst- und Bestbieters bewegen sich pro Ausgabe zwischen € 2.380,- und  € 2.980,- (das kommt auf die Seitenanzahl an). Gegenüber der bisherigen Situation bedeutet das nahezu eine Halbierung der Kosten.
  • Die nächsten beiden Gemeinderatssitzungen am 6. März und 3. April 2017 werden wieder von Neudorf TV in voller Länge aufgenommen und  zwei bis drei Tage danach (solange dauert die Bearbeitung) über das Internet bereitgestellt.
  • Vom 2. bis 15. Juli 2017 findet wieder die traditionelle Ferialaktion für ca. 70 Kinder im Alter von 10 bis 15 Jahren im JUFA-Sportcampus Leibnitz statt. Der Kostenanteil für Kinder mit Hauptwohnsitz in Wiener Neudorf beträgt € 100,-. Nähere Information erfolgen über das Gemeindeblatt.
  • Vom 24. Juli bis 11. August 2017 findet wieder das traditionelle Ferienspiel im Rahmen einer Ganztagesbetreuung mit einem vielfältigen Programm in Wiener Neudorf statt. Die Kosten dafür übernimmt die Gemeinde bis auf einen Beitrag in Höhe von € 50,- pro Woche.
  • Die Kosten für die Tagesmiete des Festsaales im Freizeitzentrum wurde mit € 1.600,- neu festgelegt. Damit können zwar die Fixkosten noch immer nicht gedeckt werden, aber die Preise wurden damit, obwohl noch immer in der Region die vergleichbar günstigsten, den Beträgen für die Säle der Nachbargemeinden ein wenig angenähert. Bei einer karitativen Veranstaltung kann der Bürgermeister den Mietpreis um bis zu 50 % senken. Wie bisher besteht die Möglichkeit des Ansuchen um Mietsubvention.
  • Mit Taxi-Stern, Wiener Neudorf, Reisenbauer-Ring, wurde eine Vereinbarung hinsichtlich einer Verbilligung der Taxifahrten mit der Wiener-Neudorf-Card beschlossen.
  • An 7 Vereine bzw. Institutionen wurden Subventionen in der Höhe von insgesamt € 66.400,- beschlossen.
  • Aufgrund der Vielzahl an neuen Wohnungswerbern und weil sozial Benachteiligte vorrangig behandeln werden sollen, wurden Einkommensobergrenzen beschlossen: Für eine Person € 25.200,- netto pro Jahr, für Ehepaare/Lebensgemeinschaften: € 35.000,- netto pro Jahr, zuzügl. € 500,- für jedes Kind, für das Familienbeihilfe bezogen wird. Ist man volljährig, österreichischer Staatsbürger oder rechtlich gleichgestellt (EU-Bürger ..) und verdient man weniger als die Einkommensobergrenzen kann ein Ansuchen für eine Gemeindewohnung gestellt werden.
  • Für den Wirtschaftshof muss ein 28 Jahre alter LKW dringend ausgetauscht werden. Deshalb wurde beschlossen, bei der Fa. Pappas, Wiener Neudorf, ein geeignetes Fahrzeug im Wert von ca. € 270.000,- anzuschaffen und über Leasing zu finanzieren. Das alte Fahrzeug wird im Gegenzug um € 12.000,- an die Fa. Pappas verkauft.
  • Für die Betreuung bzw. Entleerung der zahlreichen Müllbehälter auf Geh- und Radwegen sowie in den Parkanlagen wurde ein Fiat Doblo inkl. Sonderumbau beim Lagerhaus Guntramsdorf zum Preis € 36.000,- exkl. Mwst. bestellt.