Am Rosenmontag ins Genossenschaftshaus!

Archivfoto von einer der früheren Faschingsausklänge im Genossenschaftshaus

Wenn Sie am Faschingsmontag, den 12. Februar noch nichts vorhaben, dann habe ich einen Tipp für Sie. Kommen Sie zum traditionellen (39.) Faschingsausklang der ÖVP Wiener Neudorf ins Genossenschaftshaus Frieden in die Mühlfeldgasse. Wir beginnen um 19:00 Uhr (Saaleinlass: 18:00 Uhr).

Bei freiem Eintritt erwartet Sie ein Kabarettabend mit dem Titel „Für Gabi tun wir alles“ des Gabi Stur Ensembles.

Luise Mahlberg (02236/63819 oder 0664/7361 1503) nimmt Ihre Kartenwünsche gerne entgegen und reserviert persönliche Tischplätze für Sie.

Sie werden auch weder Hunger noch Durst leiden müssen: Es werden Vorspeisen, Suppe, Hauptspeisen sowie Käseteller, hausgemachte Mehlspeisen und Kaffee angeboten. Sämtliche Getränke sind bereits eingekühlt. In der Pause des Programmes und im Anschluss daran erwarte ich Sie in der Sektbar.

Auch die Wiener Neudorfer Faschingsgilde hat sich mit Kurzprogramm angesagt.

EUMIG-Abend in Wien

Ganz im Zeichen des früheren Wiener Neudorfer Weltunternehmens EUMIG stand ein Abend im restlos gefüllten Saal des Wiener Wirtschaftsmuseums. Als Bürgermeister bekam ich eine Einladung über die Bedeutung des Unternehmens für Wiener Neudorf zu erzählen. Gemeinsam mit mir sprachen Ing. Otto Pferschy, ehemaliger Direktor der Firma EUMIG und Wolfgang Pferscher, Geschäftsführer einer „quasi-Nachfolgefirma“ In-Vision. Einbegleitet wurde der Abend vom Obmann des Eumig-Museumsvereins, HR Prof.Ing.Mag. Gerhard Pahr. Zwar liegt die Schließung des früheren Weltmarktführers schon über 35 Jahre zurück, aber die Faszination über den rasanten Aufstieg und noch rasanteren Fall weckt offenbar noch immer großes Interesse.

1919 wurde die „Elektrizitäts- Und MetallwarenIndustrieGesellschaft“ in Wien Meidling gegründet, die anfangs Zigarettendosen und Taschenfeuerzeuge (aus Patronenhülsen), aber schon sehr bald verschiedene Elektroartikel erzeugten, darunter ab 1924 Radio- und ab 1931 Filmgeräte.

EUMIG mauserte sich in den 60er und 70er Jahren zum der Welt größten Hersteller von Tonprojektoren. Zum Programm zählten neben Filmkameras auch Projektoren, HiFi-Geräte, Videokameras und Lasergeräte. EUMIG exportierte rund 92 Prozent seiner Erzeugnisse in mehr als 130 Länder.

Vom Himmel aus sollte der Schriftzug „EUMIG“ sichtbar sein. Das Hochhaus war als das „I“ gedacht. 1982 wurde das Gebäude von der Fa. Palmers übernommen und nach einem Brand verglast.

1958 erfolgte die Übersiedelung des Werkes von Wien nach Wiener Neudorf. Das 10-stöckige Hochhaus, in das später die Fa. Palmers zog, ist eines der Wahrzeichen von Wiener Neudorf geworden. Auch sozialpolitisch war die EUMIG Vorreiter, so wurde bereits 1956 – gegen den großen Widerstand der Industriellenvereinigung – die 40-Stunde-Woche bei vollem Lohnausgleich eingeführt. Der Mitarbeiterhöchststand betrug 7.000, wobei über 3.000 Mitarbeiter/-innen in Wiener Neudorf beschäftigt waren. Viele frühere Wiener sind durch die Werksübersiedelung in Wiener Neudorf ansässig geworden und andererseits haben viele Wiener Neudorf in dem Unternehmen einen Job gefunden.

Durch einige Managementfehler, aber auch durch Druck und verfehlte Einmischung sowie überbordende Wünsche der Bundespolitik, musste 1981 der Konkursantrag gestellt werden. Das Verfahren wurde 1985 abgeschlossen und der Name EUMIG am 13.2.1986 aus dem Handelsregister gelöscht.

Im Gebäude der Alten Feuerwehr, Parkstraße 6, wurde mittlerweile das EUMIG-Museum untergebracht und im letzten Jahr deutlich erweitert. Mit dem EUMIG-Museum wird Wiener Neudorf auch Teil der NÖ. Landesausstellung 2019 sein.

Die wichtigsten Beschlüsse der Gemeinderatssitzung vom 29. Jänner

Gemeinderatssitzung: Im Bild Gastreferent Steuerberater Günter Toth neben ÖVP-GRin Irene Orchard. Die Sitzung wurde von Neudorf-TV aufgenommen und kann unter http://www.youtube.com/user/wienerneudorftv nachgesehen werden.

Einstimmig wurde ein neues Organisationsstatut für alle Kinderbetreuungseinrichtungen beschlossen. Da der Betrieb unserer Kinderbetreuungseinrichtungen nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, kann der begünstigte Mehrwertsteuersatz von 10 % angewendet werden. Unser Steuerberater Günter Toth hat dem Gemeinderat als Gastreferent die steuerrechtlichen Vorteile erläutert.

Einstimmig wurde beschlossen, die Räumlichkeiten im Erdgeschoß des Wichtelhauses einer Generalsanierung zuzuführen. Mit der Planung, Ausschreibung und Bauaufsicht wurde die Firma Breser Baumanagement GmbH. beauftragt.

Mehrheitlich (ohne die Zustimmung der SPÖ) wurde beschlossen, dass auf der freien Fläche Ecke Wiesengasse/Raimundweg ein Inhalatorium (Gradieranstalt) errichtet werden soll. Mit der Planung, Ausschreibung und Bauaufsicht wurde die Firma Breser Baumanagement GmbH., Hornstein, beauftragt. Wir haben uns für eine nahezu idente Anlage wie in Gutenbrunn entschieden. Bei Interesse, oder wenn Sie nicht genau wissen, wie ein Inhalatorium funktioniert, dann können Sie die Anlage in Gutenbrunn googeln.

Mehrheitlich (ohne die Zustimmung der SPÖ) wurde beschlossen, dass die öffentliche Beleuchtung im gesamten Ort licht- und elektrotechnisch optimiert werden soll. Dazu sind umfangreiche planerische Vorleistungen erforderlich, wofür die Fa. Kosaplaner GmbH., Leobersdorf, zum Preis von € 62.400,- inkl. Mwst. beauftragt wurde.

Mehrheitlich (ohne die Zustimmung der SPÖ) wurden Förderrichtlinien für die Neuvergabe von Gemeindewohnungen erlassen, damit unter gewissen Bedingungen ein vergünstigter Mietpreis verrechnet werden kann.

Mehrheitlich (ohne die Zustimmung der SPÖ) wurde auf Empfehlung unseres Anwaltes, Dr. Michael Schweda, ein neuer Mustervertrag für unbefristete Mietverhältnisse in Gemeindewohnungen beschlossen, der alle gesetzlich notwendigen Passagen enthält.

Einstimmig wurde beschlossen, dass in der Zeit vom 1. bis 14. Juli für 70 Kinder ab dem 10. Geburtstag bis zum vollendeten 15. Lebensjahr mit Hauptwohnsitz in Wiener Neudorf im JUFA Leibnitz die traditionelle Ferialaktion durchgeführt wird.

Einstimmig wurde beschlossen, dass vom 23. Juli bis 10. August das traditionelle 3-wöchige Ferienspiel für Kinder ab dem 6. Geburtstag bis zum vollendeten 15. Lebensjahr wochentags von 7:30 bis 17:00 Uhr durchgeführt wird.

Einstimmig wurde beschlossen, dass am 11. und 12. August das 3. Mittelalterfest im Klosterareal durchgeführt wird. Die Gemeinde wird diese Veranstaltung mit € 10.000,- unterstützen.

Einstimmig wurde beschlossen, dass der schmale Weg zwischen der Apotheke bis zum Durchgang Reisenbauer-Ring (Höhe Fa. Halwachs) zu einem kombinierten ca. 3,0 bis 3,5 m breiten Geh- und Radweg umgestaltet werden soll. Dafür wurde die Fa. Kosaplaner GmbH., Leobersdorf, mit der Planung, Ausschreibung und Bauaufsicht zum Preis von € 17.820,- inkl. Mwst. beauftragt.

Einstimmig wurde beschlossen, anstatt der alten großen Kehrmaschine eine weitere kleine Kehrmaschine (Marker Bucher Municipal, City-Cat), die wesentlich flexibler einsetzbar ist, zum Preis von € 130.200,- mittels Leasingfinanzierung anzuschaffen.

Einstimmig wurde beschlossen, bei Bushaltestellen dynamische Fahrplaninformations-Anzeiger (zeigt an, in wievielen Minuten der nächste Bus kommt) aufzustellen. Dazu war der Beschluss einer Grundsatzvereinbarung notwendig. Den Beginn werden wir bei der Haltestelle Schloßmühlplatz machen.

Einstimmig wurden Subventionen an 13 Vereine und Organisationen im Gesamtbetrag von € 83.500,- beschlossen.

Einstimmig wurde dem Vergabevorschlag des Bürgermeisters zugestimmt, den bisherigen  Stadtamtsdirektor-Stv. von Mödling, Herrn Dr. Peter Klumpp, mit Wirksamkeit 1. Mai 2018 zum Amtsleiter der Marktgemeinde Wiener Neudorf zu bestellen.

Im nicht-öffentlichen Teil wurden Gemeindewohnungsangelegenheiten, Garagen- und Parkplatzvergaben sowie Personalangelegenheiten beschlossen.

Landtagswahl: So hat Wiener Neudorf gewählt

So wie in ganz Niederösterreich können auch in Wiener Neudorf die einzelnen Gruppierungen – aus meiner Sicht – durchwegs zufrieden sein:

Die ÖVP hat entgegen dem Trend 1,5 % zugelegt, die SPÖ 1 %, die FPÖ 6 %, die Grünen haben zwar verloren, aber halten noch immer 8,7 % und die NEOS haben mit einer Stimme weniger als die Grünen 8,6 %.

Der große Trübung des Wahlergebnisses ist die Wahlbeteiligung. Noch nie war eine Landtagswahl mit nur knapp über 60 % Wahlbeteiligung für so viele derart uninteressant.

Die einzelnen Wahlsprengel sind mit vorherigen Wahlen nicht ganz vergleichbar, weil wir in Wiener Neudorf im letzten Jahr eine Aufteilungsänderung vorgenommen haben. Die Wohnanlage „Am Anningerpark“ (Sprengel 1) kam neu dazu und die anderen bislang 13 Sprengel wurden auf 10 zusammengeführt und neu nummeriert.

Alles klar für die Landtagswahl

Letzte Intensivschulung für die Mitarbeiter in den einzelnen Sprengelwahlbehörden gestern Abend im Migazzihaus

Dass am kommenden Sonntag die Landtagswahl in Niederösterreich stattfindet, ist verständlicherweise unübersehbar und damit allseits bekannt. Ich bedanke mich als Gemeindewahlleiter bereits im Vorfeld für die bisherige Mit-Organisation der zuständigen Abteilung der Gemeindeverwaltung und – ganz besonders – bei den knapp 80 Personen (bekanntgegeben von ÖVP, SPÖ und FPÖ), die in den 11 Wahlsprengeln und in der Gemeindewahlbehörde nahezu den ganzen Tag mithelfen werden, dass die Wahl ordnungsgemäß ablaufen wird. Gestern Abend fand für diesen Personenkreis noch eine Intensivschulung durch einen Mitarbeiter der NÖ Landesregierung statt.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Sprengelwahlleiter und die Sprengelwahlbehörde angewiesen sind, dass alle Auflagen und Vorschriften strikt eingehalten werden (Ausweispflicht etc …). Ich denke wir alle haben genug von möglichen Wahlanfechtungen und eventuellen Wahlwiederholungen.

Bitte machen Sie, sofern Sie wahlberechtigt sind, von Ihrem Wahlrecht Gebrauch, einerseits weil es für eine Gemeinde nicht zweitrangig ist, wer in Sankt Pölten sitzt und weil eine demokratische Wahl, die für uns heute eine Selbstverständlichkeit ist, etwas ist, wofür unsere Altvorderen so lange gekämpft haben.

Wie wichtig ist eine Landtagswahl für eine Gemeinde? Ist es nicht eher gleichgültig, wer „da oben“ in Sankt Pölten sitzt? Treffen wir nicht sowieso die Entscheidungen im Gemeinderat für Wiener Neudorf, egal wer gerade Landeshauptmann oder Landeshauptfrau oder Landesrat oder Landesrätin ist? Ist es nicht für einen Ort ziemlich gleichgültig, wie die politische Zusammensetzung des Landtages ist? Einerseits: Ja, aber andererseits: Nein. Die Landesregierung ist die Oberbehörde jeder Gemeinde, gewisse Beschlüsse des Gemeinderates bedürfen der Zustimmung der Landesregierung (Bauordnungsänderungen, Raumordnungsänderungen, gewisse verkehrliche Belange, gewerberechtliche Belange, Darlehensaufnahmen, Förderansuchen etc. …). Ein guter Kontakt und eine gute Beziehung zwischen der Gemeinde, allen voran des Bürgermeisters zu den Entscheidungsträgern des Landes ist von enormen Vorteil für einen Ort.

Ich habe in den mittlerweile 28 Jahren, in denen ich durch das Vertrauen der Bevölkerung im Gemeinderat tätig sein darf, diese guten Kontakte und diese guten Beziehungen aufgebaut und gepflegt. Das galt für Erwin Pröll und seine Mannschaft und das gilt für Johanna Mikl-Leitner und ihr Team. Natürlich hilft mir das in meiner täglichen Arbeit für Wiener Neudorf als Bürgermeister in den insgesamt 8 Jahren, in denen ich diese Position innehabe. Erwin Pröll ist in einem ländlich geprägten Raum aufgewachsen und hat dort sein Leben verbracht, Johanna Mikl-Leitner lebt im sogenannten „Speckgürtel“ um Wien und kennt die Probleme und Anliegen, die wir haben, auch aus persönlicher Erfahrung. Während Erwin Pröll für mich stets ein offenes Ohr hatte, weil wir uns gut verstanden haben, unterstützt Johanna Mikl-Leitner meine Politik, weil sie ein persönliches Wissen und Erleben um die Problematik rund um die Themenkreise Verkehr, Bau und Raumordnung hat.

Für andere Menschen seine Hände „ins Feuer zu legen“ kann immer gefährlich sein und zu Verbrennungen führen. Bei „Hanni“ Mikl-Leitner habe ich diese Angst nicht. Dafür kenne ich sie zu lange und dafür kenne ich sie zu gut und dafür haben wir schon zu oft zu gut zusammen gearbeitet. Ich bin überzeugt, dass sie eine gute „Landesmutter“ ist. Ich bin überzeugt, dass sie derzeit die beste Persönlichkeit ist, die wir uns als Landeshauptfrau wünschen können. Ich bin überzeugt, dass sie von allen Kandidatinnen und Kandidaten, die am Wochenende zur Wahl stehen, die bestgeeignete für die Führungsposition im Land Niederösterreich ist und es damit auch für uns Wiener Neudorfer gut ist, wenn Johanna Mikl-Leitner und ihr Team in bewährter Weise weiterarbeiten können.

 

Wiener Neudorf als vereinsfreundlichste Gemeinde geehrt

Eine tolle, aber auch verdiente Auszeichnung für Wiener Neudorf aus den Händen von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. Unterstützt wurde die Aktion von der NÖN und der NV-Niederösterreichische Versicherung.

Gemäß einer landesweiten Umfrage sind etwa 40 % der Niederösterreicher/-innen in Vereinen aktiv. Genau weiß ich die Zahl für Wiener Neudorf nicht, aber auf unsere Gemeinde heruntergebrochen könnten 3.500 Personen durchaus stimmen.

Seit Jahrzehnten gibt es in Wiener Neudorf ein überdurchschnittlich reges Vereinsleben mit derzeit über 70 Organisationen. Jede Gemeindeführung weiß, dass gerade die Tätigkeit unserer Vereine das gesellschaftliche Leben unseres Ortes (mit)bestimmt und fördert so gut wie möglich. Mittlerweile unterstützt die Gemeinde die Vereine mit über 1 Million € jährlich, davon sind € 530.000,- für Direktsubventionen im Budget 2018 vorgesehen. Eine weitere halbe Million € kostet die Erhaltung und Sanierung der Gebäude, in denen die Vereine untergebracht sind. Darüber hinaus stellt die Gemeinde auch Personal zur Verfügung.

Dafür wurde Wiener Neudorf nunmehr im Landhaus St. Pölten als vereinsfreundlichste Gemeinde im Bezirk Mödling ausgezeichnet. Im Beisein des zuständigen Vereinsreferenten GfGR Erhard Gredler und einiger Vereinsvertreter durfte ich die Auszeichnungen aus den Händen unserer Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner entgegen nehmen.

Josef Binder von Wiener Neudorf TV hat uns begleitet. Sehen Sie seinen Beitrag unter http://www.youtube.com/user/wienerneudorftv