Kategorie-Archiv: Wiener Neudorf allgemein

Wiener Neudorf als Filmkulisse?

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Zugegeben, da habe ich mich doch ein wenig geniert. Als wir vor ein paar Wochen mit einem auswärtigen befreundeten Ehepaar in Wiener Neudorf spazieren gingen und ihnen unseren Heimatort zeigen wollten, da kamen wir auch in die Linkegasse. Der Garagenbereich zwischen Linkegasse und Hauptstraße 26 ist ja wahrlich nicht für einen Ortsbildwettbewerb geeignet. Aber nachdem ich dort nahezu täglich vorbeikomme, ist der Gewöhnungseffekt offenbar schon so stark geworden, dass mich der Anblick nicht mehr derart stört. „Ob das eine Kulisse für einen Ostblockfilm wäre“ wollten unsere Freunde tatsächlich wissen.

Über diese Aussagen habe ich mich einerseits gewundert, andererseits geärgert und möchte mich an dieser Stelle gleich bei den Ostblockländern für diese Diffamierung entschuldigen. Wir sind sehr viel in den früheren Ostblockländern unterwegs und kennen deren liebevolle Ortsbildgestaltung.

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Vor ein paar Tagen habe ich mir den Garagenbereich genauer angeschaut. Und ich muss geben: Das ist wirklich kein Ruhmesblatt für eine Gemeinde wie Wiener Neudorf. Da müssen wir schleunigst etwas machen. Das passt überhaupt nicht ins Ortsbild und zum Stil unseres Heimatortes. Und auch wenn dieses Grundstück im Privatbesitz ist, muss und wird es der Gemeinde etwas wert sein müssen, dass dieser Bereich besser und freundlicher gestaltet wird.

Typisch Wöhrleitner: Tempo 80 auf der A2 – Die anderen sind schuld!

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Auszug Kronen Zeitung, 1.11.2014

Ich bin ja ein bekannt notorischer Frühaufsteher. Aber offenbar manche andere auch. SMS von heute 06.00 Uhr: Kronen-Zeitung kaufen. E-Mail: Unbedingt Krone kaufen. E-Mail: Anbei heutiger Kronenzeitungs-Artikel (übrigens von meinem Gemeinderatskollegen Karl Endl).

Nein, das ist keine Werbung für ein Boulevardblatt (das ich nur sehr gelegentlich selber lese). Meine ständigen Medienbegleiter sind Der Standard, das profil und die Zeit.

Zum heutigen Kronen-Zeitungs-Artikel: Es geht wieder einmal um das Thema der Tempobeschränkung auf der A2. Bgm. Wöhrleitner hat einen Beschluss des Gemeinderates ganz offensichtlich negiert. Nachdem jahrelang bei dem Thema nichts weitergegangen ist, hat sich eine Bürgerinitiative gebildet. Wie Herr Wöhrleitner darauf reagiert ist bekannt. Er attackiert, haut wild um sich und diffamiert. So war das bei der Initiative zur Rettung des Klosterparks. So war das bei der Initiative zur Rettung des Freizeitparks Reisenbauer-Ring. „Die haben alle in der Keksdose geschlafen. Kurz vor der Gemeinderatswahl werden sie munter.“ Das ist sein Statement an den Redakteur des heutigen Artikels. Typisch. Die anderen tun nichts. Die anderen sind schuld.

Es gibt einen einzigen, der dieses Thema in den letzten Jahren „versemmelt“ hat – und der heißt: Christian Wöhrleitner.

Ich selbst habe als damaliger Bürgermeister im Jahre 2003 mit Land NÖ, Ministerium und ASFINAG eine provisorische Temporeduktion auf 80 km/h herausverhandelt – allerdings nur zeitlich begrenzt auf 18 Monate. In dieser Zeit mussten wir Untersuchungen und Unterlagen erstellen, die die Wirksamkeit dieser Maßnahme beweist. Das haben wir getan. Bis zu 70 % weniger Lärm und Abgase. Nur leider kam es vor Ablauf der „Probezeit“ zum Bürgermeisterwechsel. Und Herr Wöhrleitner hat generös auf eine definitive Temporeduktion auf 80 m/h im Bereich „Wiener Neudorf/Biedermannsdorf/Laxenburg“ verzichtet. „Wir leben ja auf keiner Alm“ ist einer seiner bekanntesten Stehsätze.

Traurig und beschämend ist allerdings die Feststellung des SPÖ-Bürgermeisters, dass ihn seine Parteigenossin SPÖ-Ministerin Bures angeblich „wie im Hamsterradl rennen hat lassen.“ Sein gestörtes Verhältnis zum Landeshauptmann ist sowieso bekannt. Herr Wöhrleitner gibt damit selbst zu, dass er offenbar keine Kontakte zu wichtigen Stellen hat und dass er offenbar nicht einmal von seinen Parteikollegen ernst genommen wird. Traurig! Traurig für ihn! Traurig für so wichtige Themen! Traurig für Wiener Neudorf!

Sind Wähler/-innen grundsätzlich dumm und vergesslich?

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Vor wenigen Jahren war hier noch eine Wiese im Klosterpark!

Es ist zwar noch 3 Monate bis zur Gemeindewahl, aber gestern habe ich schon die erste Wahlbroschüre der SPÖ Wiener Neudorf erhalten. Beim Durchlesen habe ich mir gedacht: Für wie blöd und vergesslich halten eigentlich manche Politiker die Wähler/-innen?

Da werden beispielsweise Klosterpark und Freizeitpark Reisenbauer-Ring als Vorzeigeprojekte für Ruhe und „Loslassen-Können“ gelobt, die erhaltenswert wären. Wer, außer der SPÖ, hat denn begonnen den Klosterpark zuzubauen? Und hätten nicht alle Oppositionsgruppierungen zusammengearbeitet, dann wären noch mehr Wiesenflächen verschwunden. Wer, außer der SPÖ, wollte denn einen Teil des Freizeitparks Reisenbauer-Ring als Zufahrtsstraße zum IZ-Nord umwidmen? Hätte sich nicht eine engagierte Bürgerbewegung gebildet und hätten nicht wieder alle Oppositionsgruppierungen zusammengearbeitet, dann würden zur Stunde bereits Baufahrzeuge die jetzigen Grünflächen umpflügen.

Immer vor einer Gemeindewahl wird auch der „80er“ auf der A2 zum SPÖ-Thema erklärt. Wie wir alle wissen, hatten wir den 80er bereits. Zwischen NÖ Landesregierung, ASFINAG und mir als damaligem Bürgermeister wurde nach Beendigung der offiziellen Umbauarbeiten auf der A2 im Frühjahr 2004 eine 18-monatige Probezeit für Tempo 80 vereinbart. In dieser Zeit wurde gemessen und errechnet, dass sich durch die Temporeduktion sowohl Lärm- als auch Schadstoffbelastung gravierend reduzieren – der Lärm in Teilen unseres Ortes, die Schadstoffe im ganzen Ortsgebiet. Diese Probezeit ist im Herbst 2005 abgelaufen. Dazwischen lag der Bürgermeisterwechsel. Und Herr Wöhrleitner hat generös auf Tempo 80 verzichtet.

Die SPÖ Wiener Neudorf setzt offenbar bei der kommenden Gemeindewahl in erster Linie auf die Vergesslichkeit der Wiener Neudorfer/-innen. Wir werden sehen, ob diese Strategie aufgeht.

Vom Buh-Projekt zum Wahrzeichen

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Was war das vor 10 Jahren für eine Aufregung, als auf Höhe des Lindenweges die neue Mödlingbachbrücke errichtet wurde. Der damalige Oppositionsführer C. Wöhrleitner hat immer und überall dagegen gewettert und versprochen, sollte er Bürgermeister werden, dann werde er diesen Schandfleck wieder abreißen lassen. Das hat er dann glücklicherweise nicht getan.

Ich gebe zu: Ich bin kein Radfahrer, aber begeisterter Fußgänger und damals noch täglicher Spaziergeher mit meinem Hund Simba, der mich immer wieder ins Rathaus begleitete. Die alte Brücke über den Mödlingbach (Höhe Lindenweg) war schon für Fußgeher beschwerlich, erst recht für Radfahrer. Mit der Holzabteilung der HTL Mödling haben wir deshalb ein gemeinsames Projekt gestartet. Die Brücke sollte behindertengerecht sein und breit genug, um sowohl Fußgehern als auch Radfahrern Platz zu bieten. Und ich wurde von den Fachleuten überzeugt, dass eine Brücke ein Dach braucht, einerseits um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten und andererseits, um auch bei Niederschlag ein rutschfestes Überqueren zu sichern. Das waren die Gründe, weshalb schon seit dem Mittelalter Brücken immer wieder mit Dächern überzogen wurden.

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Die Diskussionen im Gemeinderat waren heftig. Übergeschnappt wäre ich geworden, den Blick für die Realität hätte ich verloren, ein Denkmal wolle ich mir setzen – das waren noch die freundlichsten Sätze der SPÖ, damals Opposition.

Heute, 10 Jahre später, schaut die Situation ganz anders aus. Kaum eine Aufzählung von positiven Projekten in Wiener Neudorf, in der nicht ein Foto dieser Brücke vorkommt und sie als eines der Wahrzeichen unseres Ortes gefeiert wird. Viele Radfahrer und Fußgeher bedanken sich noch heute bei mir für diese Konstruktion.

Angeblich hat mich diese Brücke jene 5 Stimmen gekostet, die meine Wiederwahl verhindert haben. Immer wenn ich über diese Brücke gehe, dann denke ich mir: Wenn es wirklich so war, dann war es das wert!

A2: Lärmtunnel ebenfalls möglich

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Krone-Bericht zur Einhausung der A21 im Bereich Brunn, Perchtoldsdorf, Gießhübl.

Von einigen Wiener Neudorfern wurde ich gefragt, ob nicht auch für Wiener Neudorf ein Lärmtunnel im Bereich der A2 möglich wäre, zumal dies jetzt auf der A21 im Gespräch ist (siehe Artikel Kronen-Zeitung).

Natürlich fahren auf der A2 in Bereich Wiener Neudorf/Biedermannsdorf deutlich mehr Fahrzeuge als auf der A23, was einen Tunnel aus Sicherheitsgründen schwieriger – aber nicht unmöglich – macht.

Ich werde versuchen, die im Zeitungsartikel angesprochene Studie zu bekommen und diese auf unsere Situation anpassen zu lassen. In jedem Fall ist die Studie interessant, nicht nur, weil sie grünes Licht für eine Verwirklichung gibt, denn bisher wurden diese Forderungen der Anrainergemeinden nur als reine Fantasterei abgetan. Interessant ist vor allem, dass von Kosten in Höhe von 210 Millionen gesprochen wird, was von Fachleuten als durchaus machbar angesehen wird.

Einerseits würde eine Tunnellösung auf der A2 im Bereich Wiener Neudorf/Biedermannsdorf ganz sicher billiger kommen. Andererseits ist es auch ein Zeichen, dass eine Mitfinanzierung bei der notwendigen B17-Untertunnelung (die insgesamt ca. 50 Millionen kosten wird) durchaus im Rahmen des Möglichen liegen muss. Auch da sprechen einige, leider auch Herr Wöhrleitner und seine SPÖ, von einer reinen Fantasterei. Manchmal sind eben Fantasien die Träume der Realisten, die eines Tages in Erfüllung gehen.

Mord im Migazzihaus aufgeklärt

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Trotz einer Vielzahl an Verdächtigten, konnte der heimtückische Mord im Glassaal des Migazzihauses rasch aufgeklärt werden.

Zum zehnten Mal in Folge lud das Gaby Stur Ensemble zum Mord à la carte. Auf dem Bild sehen Sie eine Szene mit Mag. Helmut Mariner, Christine Wiesmüller, Erika Ghods, Gaby Stur und Isabella Bauer. Während eines 4-gängigen Menüs von Elfi’s Parkcafé wird den Zusehern ein Kriminalstück geboten, bei dem auch die Lachmuskeln nicht zu kurz kommen. Im seltsamen Wirtshaus am Ende der Schlucht, in dem auch betreute Wohnungen angeboten werden, passieren eigenartige Dinge. Eine Frau ist verschwunden und letztlich liegt sogar eine Leiche am Boden. Und eigentlich sind alle auf der Bühne agierenden Schauspieler verdächtig. Aber nur eine/r kann es gewesen sein. Die Frage ist: Wer? Mit Hilfe des Publikums kann der Mord schlussendlich aufgeklärt werden.

Sie haben noch 4 Male die Chance, bei diesem kulinarischen Theaterstück dabei zu sein. Für alle 4 Vorstellungen gibt es noch Restkarten (17., 18., 24. und 25. Oktober, Beginn jeweils 19.00 Uhr). Karten bekommen Sie im Bürgerservice des Gemeindeamtes.