Kategorie-Archiv: Wiener Neudorf allgemein

Rege Bautätigkeit in den Sommermonaten

Das Inhalatorium – angelehnt an die Anlage in Gutenbrunn (neben Bärnkopf) – wird für gute Luft in Wiener Neudorf sorgen.

Einiges haben wir in den Sommermonaten vor.

Entlang der B17 neben dem Wall zum Reisenbauer-Ring-Park wird die EVN-Wasserleitung erneuert bzw. verstärkt. In den nächsten Wochen wird diese Baustelle in Richtung Kirche und danach weiter auf der Nebenfahrbahn der Wiener Straße bis zum Mödlingbach weitergeführt. In diesem Zuge wird auch eine sogenannte Ringwasserleitung zum Reisenbauer-Ring hergestellt.

Von der Apotheke Richtung Norden wird der schmale Weg entlang der B17 zum Reisenbauer-Ring deutlich verbreitert und zu einem kombinierter Geh- und Radweg ausgebaut.

Ab Anfang Juli erfolgt der nächste Bauabschnitt zur Neugestaltung der Hauptstraße – zwischen der Linkegasse und dem Europaplatz inklusive einer neuen Ampelanlage Ecke Linkegasse/Hauptstraße.

Ecke Raimundweg/Wiesengasse wird ebenfalls ab Anfang Juni als gesundheitliches Highlight ein sogenanntes Inhalatorium errichtet, das ab Mitte September in Betrieb sein wird. Der Aufenthalt in dieser Anlage wird gerade für Menschen mit Lungen- und Atemwegsproblemen ärztlich empfohlen.

Kommen Sie zu den letzten Attraktionen der Wiener Neudorfer Woche!

Heute und morgen geht die 48. Wiener Neudorfer Woche zu Ende. Bis inklusive Donnerstag hatten wir „Kaiserwetter“.

Heute, Samstag, öffnet um 15.00 Uhr die Nähschule in der Alten Volksschule mit ihrem traditionellen Nähkaffee mit einer Ausstellung. Zwischen 16.00 und 19.00 Uhr können Sie die Ausstellung des Vereines Alt-Wiener-Neudorf in der Alten Post (neben Altem Rathaus) über Arbeiten einer Wiener Neudorfer Malerin, Frau Maria Vondra, besuchen. Die Ausstellung hat übrigens auch am Sonntag zu den selben Zeiten geöffnet.

Samstag und Sonntag ist zwischen 17.00 bis 20.00 Uhr das Eumigmuseum (in der Alten Feuerwehr) geöffnet. Ab 17.00 Uhr unterhalten uns „Die Speckys“ am Festgelände, wo um ca. 22.00 Uhr die große Lasershow, die im letzten Jahr fast 2.000 Gäste angezogen hat, stattfindet. Lassen Sie sich dieses einzigartige Erlebnis nicht entgehen.

Morgen Sonntag, den 24. Juni, starten wir um 11.00 Uhr mit einem Frühschoppen am Festgelände mit der „Tanzlmusik des Musikvereins Lyra“.

Von 13.00 bis 18.00 Uhr haben Sie die Gelegenheit ein Mineralienschau im Genossenschaftshaus zu besuchen.

Und am Sonntag-Abend gibt es noch einmal Musik: Bis 22.00 Uhr spielt das „Profisorium“.

Wiener Neudorf ist wieder Top-Wirtschaftsgemeinde

Vergleicht man die Größe der Gemeinden in Österreich mit ihrer Wirtschaftskraft, dann weist die Stadt Schwechat die höchste Wertschöpfung auf, gefolgt von der Bundeshauptstadt Wien. Auf Platz 3 liegt derzeit Wiener Neudorf.

Eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts „Economica“ zeigt die Wertschöpfung aller Gemeinden in Österreich auf, wobei die Wirtschaftskraft der Gemeinden in Relation zu ihrer Einwohnergröße gestellt wird.

Dass Schwechat betreffend der Wertschöpfung an erster Stelle liegt, ist vor allem zwei Betrieben geschuldet, der OMV und dem Flughafen. Ganz knapp hinter Wien folgt Wiener Neudorf an dritter Stelle. Gerade in den letzten Jahren haben wir uns knapp an die Bundeshauptstadt herangearbeitet. Vor allem ist es in der letzten Zeit gelungen, Betriebe mit qualifizierten Jobs anzusiedeln, die auch in der unmittelbaren Region verfügbar sind. Das ist für mich vor allem hinsichtlich des Verkehrsproblems für uns entscheidend wichtig.

Niederösterreich wird immer mehr das Bundesland, das zum Motor für die Wirtschaftsleistung von Gesamt-Österreich wird. So finden sich auf den ersten 25 Plätzen der Wirtschaftsmetropolen Österreichs gleich 7 Städte und Gemeinden aus Niederösterreich, davon gleich 4 aus dem Bezirk Mödling.

Platz 1: Schwechat

Platz 3: Wiener Neudorf

Platz 9: Schwadorf

Platz 13: Laxenburg

Platz 15: Vösendorf

Platz 19: Maria Enzersdorf

Platz 24: Mödling

Tolle Abschlussfeste in Wiener Neudorf

Die letzte volle Juni-Woche ist traditionell die Wiener Neudorfer Woche, aber daneben gibt es einige Saison-Abschlussfeste, wobei sich die Teilnehmer und Organisatoren wieder einmal selbst übertroffen haben.

Beispiel 1: Das große Abschlusskonzert im restlos gefüllten Festsaal des Freizeitzentrums. Die Musikschüler haben mit ihren Lehrern ein meisterhaftes Programm einstudiert, das perfekt in jedes Kultur-Abo passen würde. Wir Zuschauer und Zuhörer konnten nur staunen und als Bürgermeister bin ich schon besonders stolz auf mein Abteilungs-Team der Musikschule unter der Leitung von Robert Rother.

Beispiel 2: Der Chor der Volksschule führte in der Aula der Schule ein Musical-Piratenstück auf, das hervorragend inszeniert und hervorragend vorgetragen wurde.

Beispiel 3: Im Rahmen des alljährlichen Sommerfestes des Kindergartens Europaplatz wurde der neue, zweite Bewegungsraum geöffnet. Das Rahmenprogramm, das die Pädagoginnen mit den Kindern einstudierte verdient sich wie immer das Prädikat „unbedingt sehenswert“.

Schlammpackung Mühlbach

Bis zu einem halben Meter tief lagerte der Schlamm im Mühlbach. Bevor dieser entfernt wurde, haben die Mitarbeiter des Wirtschaftshofes etliche Tiere (darunter zahlreiche Krebse) verbracht.

Es ist knapp 15 Jahre her, als ich als damaliger Bürgermeister den Mühlbach vom Schlamm befreien und von Landschaftsarchitekten neu bepflanzen ließ. Seit damals gab es keine weitere derartige Aktion. Im Laufe der letzten Jahre hat sich wieder bis zu einem halben Meter Schlamm angesammelt und seit ein paar Tagen sind Mitarbeiter unseres Wirtschaftshof dabei, den Mühlbach wieder zu säubern.

Bei dieser Arbeit gingen meine Kollegen sehr behutsam vor und haben vor der Entsorgung viele Tiere, darunter etliche Krebse gerettet und an sichere Plätze im Wasser verbracht.

Nach der Wiener Neudorfer Woche werden die Arbeiten an der Westseite des Mühlbaches fertiggestellt. Ich bitte um Ihr Verständnis und Ihre Geduld, dass die Pflanzen wieder einige Zeit benötigen, um wieder zu der früheren Pracht zu werden.

Der Schlamm wurde neben dem Wirtschaftshof zwischengelagert und wird im Anschluss daran fachgerecht entsorgt.

B17-Tunnel: Planung in der Schlussphase

Lokalaugenschein, um Details vor Ort genau besprechen zu können: Wiener Neudorfs Verkehrsreferent GfGR DI Norman Pigisch, DI Markus Brunner (Land NÖ), Ing. Wolfgang Böck (Land NÖ) DI Markus Grössinger (Land NÖ), Bgm. Herbert Janschka, Univ.Prof. Dipl.Ing. Dr. Dietmar Adam (Konsulent der Gemeinde).

So knapp an einer Lösung waren wir noch nie. Mit weit über 20.000 Fahrzeugen täglich durchschnittlich durchschneidet die B17 Wiener Neudorf in zwei Teile. Die Verkehrssituation ist unerträglich. Bereits in den Jahren 2003 und 2004 habe ich mit dem damaligen Landeshauptmann Dr. Pröll eine Untertunnelung eingehend besprochen und planen lassen (Stichwort: Masterplan). Durch den Bürgermeisterwechsel Anfang 2005 an Christian Wöhrleitner wurde dieses Projekt von der Gemeinde nicht mehr weiter verfolgt.

Seit zwei Jahren arbeiten wir wieder an einer Verwirklichung, seit 3 Monaten intensiv im 14-Tages-Rhythmus. Mit dem technischen Büro ISP, Wien, das auf Tunnelbauten spezialisiert ist,   hat die Gemeinde gemeinsam mit der Landesregierung ein profundes Ziviltechnikerbüro beauftragt, entscheidungsreife Unterlagen (unter Zuhilfenahme bereits vieler vorliegender Detailgutachten) zu erstellen. Wir sind derzeit bereits bei den Detailüberlegungen, weil es bei diesem diffizilen Bauvorhaben um Wasserhaltung (Mödlingbach), um temporäre Verlegung der Badner-Bahn-Geleise, aber natürlich auch um temporäre Umleitungen des Straßenverkehrs geht. Im Zuge der Umbauarbeiten soll auch der derzeit bestehende Gehweg unter der B17 verbreitert und damit auch für den Radfahrverkehr tauglich gemacht werden. Wir haben natürlich auch bereits die Luft- und Lärmsituation an den beiden Tunnelportalen untersuchen lassen, weil die Tunnellösung für niemand ein Nachteil sein darf – und wie wir mittlerweile wissen: auch nicht sein wird.

Ich gehe davon aus, dass wir bis Ende Juli 2018 alle Unterlagen inklusive einer möglichst exakten Kostenberechnung auf dem Tisch haben.

Dass auf der B17 etwas gemacht werden muss ist mittlerweilen allen bewusst. Eine Ortsumfahrung ist nicht möglich, also kann die Trassenführung nur übereinander erfolgen. Der Ortsverkehr oberhalb und der Durchzugsverkehr in einer Tunnelführung. Das ermöglicht dann auch (weil ca. 60 % des Verkehrs im Tunnel passieren wird) die Weiterführung des 7,5-Minuten-Taktes der Badner-Bahn von Wiener Neudorf Richtung Süden.

Das Land Niederösterreich hat die Untertunnelung der B17 im Zentrumsgebiet von Wiener Neudorf zur obersten Priorität erklärt. Aus heutiger Sicht gehe ich davon aus, dass der B17-Tunnel kommen wird. Natürlich wird noch ein Knackpunkt die Finanzierung sein. Das wird ein Thema sein, zu dem der zuständige Straßenbau- und Finanzlandesrat DI Ludwig Schleritzko und ich im Herbst das eine oder andere Mal konferieren werden. Aber wir beide kennen uns mittlerweile so gut, dass eine positive Lösung ganz sicher im Raum steht, auch weil ich weiß, dass Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner voll hinter dem Projekt steht.