Endspurt der Wiener Neudorfer Woche

Eine bislang vom Programm und dem Wetter hervorragende 47. Wiener Neudorfer Woche geht in die letzten Tage. Der Regen und die Abkühlung der letzten Nacht war eine lang ersehnte Wohltat von oben.

Heute Freitag haben Sie die Möglichkeit unsere Tennisdamen 55 + ab 15:00 Uhr live im Wettkampf zu bewundern. Ab 16:00 Uhr treiben sich im Pfadi-Heim Wichtel und Wölflinge herum. Um 18:30 Uhr gibt es Tanzaufführungen der Sportunion am Festgelände, wo uns musikalisch „Die Specky’s“ unterhalten werden und ab 19:00 Uhr gibt es ein Alternativprogramm mit der Sing-Mit-Runde im Volksheim.

Morgen, Samstag findet ab 8:00 Uhr das traditionelle Stockschützenturnier statt. Um 10:00 Uhr lade ich Sie zu einem Vortrag über Pflegegeldleistungen und einer Beratung über alle Angebote der Volkshilfe ins Volkshilfe-Haus im Klosterpark zu einem Tag der Offenen Tür ein. Um 18:00 Uhr haben die Sie Gelegenheit im Festsaal des Freizeitzentrums eine Bauchtanzshow zu bewundern. Im Festgelände spielt „Mike’s Crew“, das Eumigmuseum öffnet ab 17:00 Uhr seine Pforten und um 22:00 Uhr beginnt unsere Lasershow, das ultimative Spektakel anstatt eines Feuerwerks.

Am Sonntag gibt es ab 11:00 Uhr einen Frühschoppen mit der Lyra. Und am Abend lassen wir die 47. Wiener Neudorfer Woche mit einem Konzert von „Templertrain“ ausklingen.

 

Sensationell: Wiener Neudorf ist im Finale! Mit Ihrer Unterstützung können wir gewinnen!

Es geht um den Wettbewerb der Saubersten Region Österreichs. Es geht darum, die Gemeinde, die Stadt, die Region zu finden, die ganz besondere Anstrengungen hinsichtlich der Sauberkeit macht. Teilnahmeberechtigt waren über 2.000 Städte und Gemeinden und darüber hinaus auch gesamte Regionen.

Dass wir in Wiener Neudorf unter den besten 7 (!!!!) – und damit im Finale – sind, erfüllt mich als Bürgermeister mit großer Freude und enormen Stolz. Es zeigt mir, dass wir mit den gesetzten Maßnahmen und dem Engagement vieler Beteiligter auf dem richtigen Weg sind. Ich bedanke mich bei der gesamten Gemeindeverwaltung, beim Wirtschaftshof, bei allen sonstigen Bediensteten der Gemeinde, bei so vielen Privaten, die mitgeholfen haben und bei denjenigen Gemeindefunktionären, die ebenfalls tatkräftig mitgedacht und mitbeschlossen haben.

Ein besonderer Dank gilt Vize-Bgmin. Dr. Kleissner, die die Wettbewerbsunterlagen unter dem Titel „Wiener Neudorf – picobello“ eindrucksvoll und perfekt zusammengestellt hat.

Es gewinnt die Region bzw. die Gemeinde, die bei einem Online-Voting die meisten Stimmen bekommt. Abstimmen kann jeder mit einer E-Mail-Adresse 1 x.

Bitte machen Sie mit, informieren und animieren Sie Ihre Familienangehörigen, Ihre Bekannten, Ihre Firma, Ihre Vereinskollegen, einfach alle – und unterstützen Sie Wiener Neudorf.

Abgestimmt werden kann ab sofort bis einschließlich 21. Juli – also noch einen knappen Monat –

unter www.reinwerfen.at

bzw. unter http://facebook.com/reinwerfen

Viele kennen uns nur als Autobahnanrainergemeinde oder als Wirtschaftsstandort oder als Feinstaubhochburggemeinde. Wiener Neudorf ist mehr. Wiener Neudorf ist viel, viel mehr. Alleine, dass wir bei diesem Wettbewerb im Finale sind, ist für mich ein wichtiges Zeichen, dass wir mit unserem Motto zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität gut unterwegs sind.

Und wenn wir jetzt schon im Finale sind, dann reicht uns das nicht, dann wollen wir doch gleich auch mehr – oder?

 

 

Wiener Neudorf: SPÖ sondiert offenbar eine eventuelle Neuwahl des Gemeinderates

Von vielen Seiten wurde ich seit Wochenbeginn auf eine Telefonumfrage des Unternehmens „Jaksch & Partner“ (lt. Auskunft) im Auftrag einer politischen Gemeinderatsfraktion aufmerksam gemacht und gefragt, ob ich wüsste, wer der Auftraggeber ist.

Ich kann bekanntgeben, dass weder die Gemeinde noch die Orts-ÖVP eine Umfrage in Auftrag gegeben haben. Da mir auch das UFO und die FPÖ bestätigt haben, dass sie zwar von der Umfrage wissen (weil auch Funktionäre von ihnen befragt wurden), aber diese nicht von ihnen stammt, bleibt nur die Orts-SPÖ über.

Ich wurde diesbezüglich auch mehrfach gefragt, ob es stimmt, dass im Herbst eine vorgezogene Neuwahl des Gemeinderates anstünde, weil dies in der Telefonumfrage behauptet wurde – ergänzt um die Frage, wen man dann wählen würde.

KLARSTELLUNG: Die nächste Gemeinderatswahl findet im Frühjahr 2020 statt. Wenn allerdings mehr als ein Drittel der Gemeinderäte ihre Mandate zurücklegen, dann gilt der Gemeinderat als aufgelöst und es muss neu gewählt werden. Dass innerhalb der Orts-SPÖ schon länger über diese Möglichkeit diskutiert wird, ist ein offenes Geheimnis.

Offenbar dient diese Umfrage jetzt dazu, um Klarheit zu schaffen, ob eine Neuwahl für die Orts-SPÖ erfolgsversprechend ist oder nicht, ob es eine große Unzufriedenheit mit der derzeitigen Gemeindeführung gibt und ob es überhaupt eine Stimmung in der Bevölkerung nach einer Neuwahl gibt.

Wenn die Orts-SPÖ noch heuer eine Neuwahl provozieren möchte, dann müssten mindestens 12 SPÖ-Gemeinderäte ihre Mandate noch im Laufe des Sommers zurücklegen.

 

Nach Computer-Totalausfall bin ich wieder online!

Knapp 10 Tage ist es her, als mein Computer anfing zu „spinnen“. Die Spinnerei stellte sich in weiterer Folge als Totalausfall dar. Ab diesem Zeitpunkt ging nichts mehr.

Glücklicherweise ist es einer Spezialfirma gelungen, alle Daten zu sichern und sie auf ein nunmehr neues Notebook zu überspielen. Dieses habe ich gestern Abend „endlich“ bekommen – und vor diesem sitze ich gerade. Das neue Notebook und ich versuchen uns gerade anzufreunden.

In den letzten Tagen wurde ich immer wieder darauf angesprochen, warum ich mich nicht mehr elektronisch melde, ob ich denn nicht mehr blogge, ob ich auf Urlaub (gewesen) wäre u.s.w.

Nichts dergleichen. Urlaub? – Was ist das?

In jedem Fall habe ich in den letzten Tagen die Erfahrung gemacht, wie sehr ich mittlerweile auf den Computer angewiesen bin, wie sehr mein (berufliches) Leben mittlerweile vom Computer abhängt.

Ich bitte um Verständnis, wenn ich Mails nicht beantwortet habe und über nichts Neues über Wiener Neudorf informieren konnte.

Das wird sich ab sofort wieder ändern!

Generalverkehrskonzept Wiener Neudorf: Der „Meilenstein“ jetzt komplett zum Downloaden

Am 15. Mai wurde das Generalverkehrskonzept im Freizeitzentrum der Bevölkerung vorgestellt. Dabei wurde zugesagt, dieses ab Anfang Juni zu veröffentlichen.

Auf der Gemeinde-Webseite www.wiener-neudorf.gv.at sehen Sie nunmehr seit gestern das komplette Konzept samt Anhängen (auch zum downloaden) .

Die Grundidee hinter dem Konzept war, dass das gesamte Ortsgebiet von Wiener Neudorf hinsichtlich der Auslastung aller Straßen und vor allem der Straßenkreuzungen untersucht wird. Gleichzeitig sollten eventuell fehlende Fuß- und Radverbindungen festgestellt und ein möglicher Ausbau des Öffentlichen Verkehrs geprüft werden.

Festgehalten wurde bereits Anfang der 2000er Jahre, dass alle Großbauvorhaben bis zur Fertigstellung dieses Generalverkehrskonzeptes aufgeschoben werden und bis dahin über das gesamte Gemeindegebiet ein Baustopp für Großprojekte verhängt wird. An diese Aufschließungsbedingung hat sich mein Nachfolger, Christian Wöhrleitner, nicht immer gehalten, weil er dies für völlig unsinnig hielt.

Beschlossen und begonnen wurden die Arbeiten am Generalverkehrskonzept bereits Ende 2004. Durch den Bürgermeisterwechsel im März 2005 wurden diese abrupt beendet.

Durch den neuerlichen Bürgermeisterwechsel , festgeschrieben im Koalitionsabkommen der Reformpartnerschaft, wurde der Erstellung des Generalverkehrskonzeptes wieder oberste Priorität eingeräumt. Ab Herbst 2015 wurde intensiv mit unserem Verkehrsplanungsbüro IKK überprüft, gemessen, untersucht, abgewogen und hochgerechnet. Überspitzt ausgedrückt wissen wir bis auf die Farbe der Fahrzeuge alles, was sich auf unseren jeweiligen Straßen – und vor allem Kreuzungen – abspielt und wir wissen, was sich im Jahr 2030 abspielen wird, wenn wir nichts tun und was wir tun müssen, um einerseits den Verkehr aufrecht erhalten zu können und andererseits die lärm- und abgasgeplagte Wohnbevölkerung bestmöglich zu schützen. Wir werden immer ein verkehrsintensiver Ort sein, aber es ist möglich, Verbesserungen zu erzielen. Das hat der Generalverkehrsplan eindeutig gezeigt.

Es waren 18 Monate intensivste Erarbeitung, laufende Abstimmungen, permanente Sitzungen und Besprechungen. Und: Es hat sich ausgezahlt.

Wir können stolz darauf sein, als eine von ganz wenigen Städten und Gemeinden (wie z.B. Bregenz, St. Pölten oder Frankfurt) ein umfassendes Generalverkehrskonzept erarbeitet zu haben, auf dem nunmehr der zukünftige Ortsentwicklungsplan aufbauen wird. Wir haben neben allen Verkehrsteilnehmern, auch die machbaren Anrainerwünsche, aber auch die Bedürfnisse unserer Partner aus der Wirtschaft berücksichtigt.

Aufgrund der Basis dieses Generalverkehrsplanes wird unser Ortsentwicklungsplan gemeinsam mit unserem Raumplanungsbüro DI Friedmann & Aujesky OEG, Wien, ausgearbeitet. Beides soll dann 6 Wochen lang (wir informieren rechtzeitig) zur Einsicht und Stellungnahme in den Monaten August und September aufliegen. Anfang Oktober sollen dann sowohl das Generalverkehrskonzept, als auch der Ortsentwicklungsplan im Gemeinderat beschlossen werden.

Klosterkirche: Das habe ich vor!

Wiener Neudorf hat ein wahres Kleinod. Das ist die Klosterkirche aus dem 19. Jahrhundert. Der spätklassizistische Bau im heutigen öffentlichen Klosterpark beinhaltet einzigartige Fresken aus der „späten Nazarenerkunst“. Aus statischen Gründen ist die Kirche derzeit gesperrt.

Ende 2004 habe ich gemeinsam mit Kardinal Dr. Christoph Schönborn, dem damaligen Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und dem akad. Maler Prof. Ernst Fuchs ein Konzept erarbeitet, nach dem sowohl die Kirche als auch die Fresken restauriert hätten werden sollen. Gemeinsam haben wir viele Stunden in der Klosterkirche verbracht. Durch die knapp danach stattgefundene Gemeinderatswahl im März 2005 kam es zum Bürgermeisterwechsel und zum vorläufigen Ende für diese Pläne. Die damals zugesagten Fördermittel von Erzdiözese und Land NÖ waren mit den Restaurationsarbeiten von Prof. Ernst Fuchs unmittelbar verbunden. Leider war für meinen Nachfolger die Rettung der Klosterkirche kein Thema. Und durch den Tod von Prof. Fuchs im Jahr 2015 ist die Situation schwieriger geworden.

Einzigartige Nazarener-Fresken im Kircheninneren

Die geschätzten Kosten zur Rettung der Klosterkirche werden sich auf viele Millionen Euros belaufen. Das kann die Gemeinde Wiener Neudorf nicht alleine stemmen. Wir haben deshalb vor knapp einem halben Jahr mit einem darauf spezialisierten Unternehmen begonnen, ein neues Rettungskonzept zu erstellen und werden dies ab September mit den zuständigen EU-Behörden diskutieren und hoffen auf eine dem entsprechende EU-Förderung. Ich hoffe, dass wir bis Jahresende Klarheit haben werden, ob die Klosterkirche mit ihrem einzigartiges Innenleben restauriert und damit gerettet werden kann. Ohne den erforderlichen Zuschuss aus Brüssel wird die Klosterkirche wahrscheinlich weiter langsam verfallen.