Kategorie-Archiv: Wiener Neudorf allgemein

Save the date: 22. November 2022

Ich möchte Sie schon heute auf einen Termin in vier Wochen aufmerksam machen und Sie bitten, diesen Termin vorzumerken. Dienstag, 22. November 18.00 Uhr Festsaal Freizeitzentrum Wiener Neudorf.

Wir werden in Wiener Neudorf in naher Zukunft eine sogenannte „Energiegemeinschaft“ gründen. Das Ziel einer solchen Energiegemeinschaft ist es, Strom sauber und nachhaltig im Ort zu produzieren und diesen auch im Ort zu verbrauchen. Dazu braucht es ausreichend Häuser mit Photovoltaikanlagen, die einen Überschuss einspeisen und Haushalte, die keine Anlage besitzen, die damit versorgt werden.

Wie das genau abläuft, werden wir Ihnen bei diesem Informationsabend erläutern. Wir werden auch gute und vor allem umgehend anwendbare Tipps zum Energiesparen geben. Es werden ausgesuchte Fachexperten vor Ort sein, um offene Fragen zu beantworten.

Auch das neue Mitteilungsblatt, das Sie, soferne Sie in Wiener Neudorf wohnen, in den nächsten Tagen in Ihrem Postkasten vorfinden, widmet sich ausführlich diesem wichtigen Thema.

Höchste Jungfamilienförderung in Wiener Neudorf

Mit etwa 4 Millionen Euros unterstützt die Gemeinde die Betriebe unserer Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder. Das kommt direkt den immer zahlreicher werdenden Jungfamilien in unserem Ort zugute. Wenn ich mit unlängst zugezogenen Personen spreche, dann ist auch das mit ein Grund, um sich Wiener Neudorf als neue Heimatgemeinde auszusuchen.

Im Gegensatz zu den sogenannten „Betrieben mit marktwirtschaftlicher Tätigkeit“ (Kanal, Wasserversorgung, Müll), bei denen die Ausgaben die Einnahmen nicht übersteigen dürfen, kann eine Gemeinde – nach ihren finanziellen Möglichkeiten – im Bereich der Bildungs- und Betreuungseinrichtungen Gelder zuschießen. Und das machen wir in einem doch sehr spürbaren und namhaften Ausmaß.

Im Detail gibt die Gemeinde für ein Kindergartenkind um € 450,- pro Monat mehr aus als sie einnimmt. Die monatliche Unterstützung mit € 600,- pro Kind ist im Hort sogar noch höher. Den Ganztagesunterricht in der Volksschule unterstützen wir mit € 130,- pro Kind und Monat und den Unterricht in unserer Musikschule mit € 130,- pro Musikschüler (egal ob Kind oder Erwachsener) und Monat.

D.h. hat eine Jungfamilie zwei Kinder, wovon eines den Kindergarten besucht, eines die Volksschule und den Hort und ein Kind davon auch die Musikschule, dann summiert sich die direkte Gemeindeunterstützung auf immerhin € 12.000,- pro Jahr.

Dazu kommen noch weitere sehr hohe Subventionen für den Osterschikurs und zusätzliche Ferienbetreuungen – et cetera.

Ich kann versprechen, dass wir diese Förderungen, trotz der bekannten finanziell angespannten Situation aller Gemeinden bei uns in Wiener Neudorf aufrecht erhalten werden.

Margareta „Gabi“ Stur: 1930 – 2022

Das Foto stammt von dem Fest anlässlich des 90. Geburtstages von „Gabi“ Stur vor zwei Jahren beim „Hacker“ mit ihren Söhnen Andreas (l.) und Michael (r.).

Sie war wohl eine der schillerndsten und bekanntesten Persönlichkeiten unserer Gemeinde Wiener Neudorf. Als jahrzehntelange Lehrerin und schließlich legendäre Direktorin unserer Volksschule (die nach ihrem Mann Hans benannt ist) gingen Generationen von Schüler/-innen direkt oder am Rande durch ihre Hände. Vor wenigen Tagen ist unsere Ehrenringträgerin im Altersheim Laxenburg, wo sie ihre letzten Lebensjahre verbrachte, 92jährig verstorben.

Margareta Stur, die wir alle eigentlich nur unter ihrem Spitznamen „Gabi“ kannten, war darüber hinaus eine begnadete Schauspielerin und unterhielt jahrzehntelang alljährlich ihr Publikum. Eine unserer örtlichen Theatergruppen trägt noch heute ihren Namen: Das „Gabi-Stur-Ensemble“. Unvergesslich ihre Auftritte im Genossenschaftshaus, im Volksheim oder im Hof der Alten Volksschule in der Parkstraße, wo sie auch einige Jahre wohnte bevor sie in die Parkvorstadt gezogen ist. Aber auch die Abende im Festsaal des Migazzihauses bleiben in Erinnerung, wofür sie die Stücke für „Dinner for crime“ auch selbst (mit)geschrieben hat.

Ihren letzten öffentlichen Auftritt wird die Ehrenringträgerin, Dir.i.R. Margareta „Gabi“ Stur demnächst auf dem Friedhof von Wiener Neudorf haben, wobei der Begräbnistermin zur Stunde noch nicht feststeht.

Meine aufrichtige Anteilnahme gilt ihren beiden Söhnen Michael und Andreas, die ich zu meinem Freundeskreis zählen darf, und ihren Familien.

Einladung zur Sporthallen-Eröffnung

Vor über 30 Jahren wurde unsere Sporthalle im Gelände des Freizeitzentrums an der Tennisstraße errichtet. Sie war nicht barrierefrei und wurde damals einfach auf eine nichtgeräumte Deponie gestellt. Die Sanitäranlagen entsprachen nicht mehr, die Umkleidemöglichkeiten waren zu wenig, die Kantine nur eine Notlösung. Eine überfällige Generalsanierung inklusive der Errichtung eines neuen Restaurants war notwendig, die Mitte April 2019 begann. Damit verbunden waren ganz besondere Herausforderungen, weil die uns zur Verfügung gestandenen Pläne nicht mit der Wirklichkeit übereingestimmt haben. Praktisch wartete hinter jeder Mauer, an der wir gearbeitet haben, eine neue Überraschung. Zusätzlich wollten bzw. mussten wir während der Arbeiten den Sportbetrieb der in der Halle beheimateten Vereine durchgehend aufrecht erhalten.

Nun, nach einer Bauzeit von genau 3 1/2 Jahren, sind die Arbeiten fertiggestellt und ich darf Sie am kommenden Sonntag, den 16. Oktober ab 10.30 Uhr zur feierlichen Wiedereröffnung herzlich einladen. Als Ehrengast begrüßen wir Philipp Jelinek, vor wenigen Tagen zum „Sportler mit Herz 2022“ gekürt, bekannt aus der täglichen ORF-Bewegungseinheit „Fit mit Philipp“ mit mittlerweile rund 200.000 Mittturner/-innen.

Das Eröffnungsprogramm im Detail: (Bitte beachten Sie, dass das aktive Mitmachen und Ausprobieren einer Sportart nur mit sauberen Hallensportschuhen – am besten mit hellen Sohlen – möglich ist).

Hier haben Sie einen genauen Übersichtsplan:

Herzfelderhof: Langsam geht’s in den Endspurt!

Der Herzfelderhof ist ein privates Bauprojekt mit Wohnungen und Geschäftslokalen, das polarisiert. Vielen, mit denen ich gesprochen habe, gefällt die Architektur, einigen überhaupt nicht.

Eine Gemeinde hat darauf keinen Einfluss. Eine Gemeinde regelt u.a. Bebauungshöhe und Bebauungsdichte; in diesem Fall haben wir uns auch auf ein verkehrsreduzierendes Mobilitätskonzept geeinigt. Ob mir als Bürgermeister oder ob dem Gemeinderat eine Gestaltung, die die Richtlinien des Bebauungsplanes einhält, letztlich gefällt oder nicht, spielt bei Baugenehmigungen keine Rolle. Gegenüber dem ursprünglichen Plan, den ich bei meiner Wiederwahl 2015 übernommen habe, ist es gelungen, die ursprüngliche Baumasse um ein gutes Drittel zu reduzieren. Dafür waren jahrelange Verhandlungen notwendig. Es wurde auch der Plan meines Vorgängers verworfen, das Gemeindeamt in diesen Neubau zu verlegen. Mir war wichtig, dass das neue Gebäude gegenüber dem früheren Versteigerungshaus-Gelände deutlich zurückgesetzt wird, um ausreichend Platz für einen Boulevard zu schaffen.

Wenn ein 242 Jahre altes Gebäude, also unsere Pfarrkiche, mit dem allerneuesten Gebäude, dem Herfelderhof, nun zusammenstehen, ist das natürlich eine architektonische Herausforderung und ein dementsprechender baulicher Kontrast. Das wird manchen gefallen und manchen nicht. Es war uns ein Anliegen, die Außenanlagen dieser beiden Gebäude zu verbinden und auch gleich den Kirchenvorplatz neu zu gestalten, um diesbezüglich eine Einheit zu schaffen. Die Arbeiten vor dem Herzfelderhof sollten noch im Oktober abgeschlossen sein, die Gestaltung des Kirchenvorplatzes im November, spätestens Anfang Dezember.

Die Planer wissen mittlerweile, dass für mich ein Platz ohne Wasser nur eine halbe Sache ist.
Der zweite Brunnen soll an die beiden früheren Betriebe von Robert Herzfelder, das Ziegelwerk und die Bierbrauerei erinnern.
Zwischen dem neuen breiten Geh- und Radweg und der B17 bzw. der Bahnstraße entsteht eine großzügige Grünfläche.

So hat Wiener Neudorf gewählt

In etwa hat Wiener Neudorf ein ähnliches Ergebnis wie gesamtösterreich, wenngleich bei einer etwas geringeren Wahlbeteiligung als der Durchschnitt. Auch in den jeweiligen Sprengeln hat sich der Trend zur Absoluten Mehrheit von Dr. Alexander Van der Bellen durchgesetzt.

Vielen Dank an alle, die gewählt haben und an die über 100 Helfer/-innen, die viele Stunden vor und in den Wahllokalen dafür gesorgt haben, dass die Wahl in unserer Gemeinde reibungslos über die Bühne ging.