Kategorie-Archiv: Wiener Neudorf allgemein

Alles Gute für 2018

Ich wünsche Ihnen/Dir auf diesem Weg alles Gute für das neue Jahr 2018, auf das ich mich ganz besonders freue. Erstens ist es ein gerades Jahr und die sind für mich grundsätzlich die etwas besseren. Und zweitens sind – was Wiener Neudorf betrifft – die Weichen so gestellt, dass sich im neuen Jahr vieles ergeben wird, was derzeit noch ein wenig unklar ist.

Vor allem wünsche ich Ihnen/Dir und Ihrer/Deiner Familie Gesundheit. Alles andere ergibt sich bekanntlich von selbst oder haben wir großteils selbst in unseren Händen.

Genießen wir alle den Jahreswechsel und die hoffentlich noch etwas ruhigeren Tage der kommenden Woche.

Politisch geht es am Sonntag, den 7. Jänner wieder so richtig los. Ich darf Sie/Dich zum traditionellen ÖVP-Neujahrsempfang um 11:00 Uhr in das Migazzihaus herzlich einladen. Bei dieser Gelegenheit werde ich erzählen, welche Weichen wir gestellt haben und was sich 2018 ganz sicher und was sich wahrscheinlich ergeben wird.

Es erwartet Sie ein interessantes Rahmenprogramm mit einer beschwingten musikalischen Umrahmung und einem kleinen Buffet – und jede Menge Information aus erster Hand.

Tempo 80: Jetzt liegt es allein an Infrastrukturminister Hofer

Wie ernst Bundespolitiker Wahlversprechen auch nach einer erfolgreichen Wahl nehmen, können jetzt diese drei Herren (Kanzler, Vize-Kanzler, Verkehrsminister) anhand eines „Wiener-Neudorf-Beispiels“ beweisen. 

Vor der Nationalratswahl habe ich alle wahlwerbenden Fraktionen angeschrieben und um ihre Meinung zum Thema 80 auf der A2 im Ortsgebiet von Wiener Neudorf ersucht. Ich habe eine ausführliche Stellungnahme und detaillierte Informationen beigelegt.

Von ÖVP, FPÖ und Grünen kamen positive Reaktionen, von der SPÖ (die den bisherigen Verkehrsminister stellte) eine ablehnende. Die anderen wahlwerbenden Gruppierungen (NEOS, Liste Pilz etc.) haben mir nicht geantwortet.

So lautet das Schreiben, das mir der nunmehrige Bundeskanzler Kurz über sein Sekretariat Anfang Oktober zukommen ließ:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

im Namen von Sebastian Kurz darf ich mich für Ihr Schreiben bedanken. Sebastian Kurz hat mich gebeten, Ihnen zu antworten.

Das von Ihnen angesprochene Thema der Lärm- und Schadstoffbelastung der Bürgerinnen und Bürger von Wiener Neudorf ist uns bekannt. Auch wir teilen Ihr Unverständnis über die Untätigkeit des zuständigen Verkehrsministers. Es ist bestürzend, dass hier offenbar eine Verzögerungstaktik auf dem Rücken der Bevölkerung angewendet wird. Wenngleich es in dieser Angelegenheit bis zur Nationalratswahl wohl keine großen Veränderungen geben wird, wird es als Teil einer größeren Diskussion über nachhaltige Verkehrslösungen für Österreich im Rahmen möglicher Regierungsverhandlungen thematisiert werden. Wir hoffen, dass somit auch Verbesserungen für die Menschen in Wiener Neudorf erzielt werden können.

 

Der nunmehrige Vize-Kanzler Strache hat mir Ende September persönlich geantwortet:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister!

Gesundheit, Freiheit und Sicherheit zählen zu den wichtigsten Zielen, die uns Freiheitlichen für alle Österreicher wichtig sind.

Das Grundrecht auf Gesundheit ist ein zentrales Recht, und das umfasst auch das Recht darauf, den bestmöglichen Schutz vor krankmachenden Lebensbedingungen zu erhalten. Von der in Wiener Neudorf aktiven FPÖ-Ortspartei unter der Leitung von Bgm-Stv. GfGR Robert Stania weiß ich, dass mit einem geeigneten Lärmschutz und einer Temporeduktion der Gesundheitspegel steigen würde, weshalb ich alle Bürgerbegehren in diese Richtung aktiv unterstütze, die zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Es ist mir unverständlich, dass die (Anm: damals aktuelle) Bundesregierung hier so wenig Interesse für diese Thematik aufbringt.

Wichtig ist mir nur, dass es zu keiner generellen und allgemeinen Geschwindigkeitsreduktion auf österreichischen Autobahnen kommt, da wir seitens der FPÖ schon der Meinung sind, dass die Freiheit der raschen Fortbewegung auf österreichischen Autobahnen nicht willkürlich beeinträchtigt werden soll.

Prinzipiell sind aber Bürgeranliegen in Österreich eine ganz andere Gewichtung zuzuteilen als derzeit, sodass hier eine stärkere Stellung gegenüber Behördenwillkür geschaffen werden kann.

Aus den oben genannten Gründen kann ich Ihnen eine Unterstützung Ihres begründeten Anliegens im Sonne der Wiener Neudorfer Bürger bei den entsprechenden Stellen zusagen.

 

In diesem Sinne werde ich die Regierungsspitze bereits Anfang Jänner an Ihre E-Mails aus dem Herbst 2017 erinnern und den nunmehrigen Verkehrsminister Norbert Hofer um die dringend notwendige Umsetzung der Wahlversprechen ersuchen.

Wiener Neudorf wird also zur ersten Nagelprobe für die neue Bundesregierung hinsichtlich Einhaltung von Wahlversprechen.

Die wichtigsten Beschlüsse der Gemeinderatssitzung vom 11. Dezember

 

Obwohl alle Tagesordnungspunkte in diversen Ausschüssen vorbesprochen wurden, gab es großteils nur mehrheitliche Beschlüsse, getragen von den 3 Fraktionen der Reformpartnerschaft: ÖVP, UFO und FPÖ.

Mehrheitlich (gegen die Zustimmung der SPÖ) wurde der Hauptpunkt der Sitzung, das Budget 2018 mit einer Bilanzsumme von insgesamt € 40,8 (ordentlicher und außerordentlicher Haushalt) beschlossen. Trotz derart vieler Vorhaben wie noch nie vorher, wird es keine Ausweitung des bestehenden Schuldenstandes von € 26,9 Mio geben.

Einstimmig wurden Subventionen in Höhe von € 108.000,- (großteils bereits für 2018) sowie Mietsubventionen in Höhe von € 37.000,- beschlossen.

Mehrheitlich (gegen die Zustimmung der SPÖ) wurde die Erneuerung der öffentlichen Beleuchtung in der neu gestalteten Bahnstraße zum Preis von € 28.000,- inkl. Mwst. (Firmen Streit und Kargl) beschlossen.

Einstimmig wurde eine Schulsoftware im Wert von € 5.000,- von der Fa. Gemdat NÖ angekauft, um die Daten zwischen Volksschule und Verwaltung kompatibel zu machen.

Mehrheitlich (gegen die Zustimmung der SPÖ) wurde beschlossen die Fa. Breser Baumanagement GmbH zum Preis von € 30.000,- excl. Mwst. mit der Planung notwendiger Neustrukturierungen im Bereich des Freizeitzentrums (Festsaal, Sporthalle und Tribünengebäude) zu beauftragen – mit einem besonderen Aspekt auf die Barrierefreiheit.

Mehrheitlich (gegen die Zustimmung der SPÖ) hat der Gemeinderat beschlossen, die bisher namenlose Parkanlage zwischen der Prenningerbrücke und der Alten Feuerwehr (Festgelände der Wiener Neudorfer Woche) als Marienpark zu bezeichnen, da dort bereits die Mariensäule steht und die Brücke über den Mödlingbach bereits „Marienbrücke“ heißt.

Mehrheitlich (gegen die Zustimmung der SPÖ) wurde die Rechtsanwaltskanzlei Hofbauer-Schweda, 2351 Wiener Neudorf mit der Erstellung eines Muster-Mietvertrages für Neuvergaben von Gemeindewohnungen sowie der Erarbeitung von Förderrichtlinien zur sozialen Mietstaffelung beauftragt.

Mehrheitlich (gegen die Zustimmung der SPÖ) wurde beschlossen, die beiden nächsten Gemeinderatssitzungen (öffentlicher Teil) am 29. Jänner 2018 und 19. März 2018 von Wiener Neudorf TV (Ing. Josef Binder) zum Preis von jeweils € 710,- aufzunehmen und den Inhalt zeitlich unbefristet bereitzustellen.

Im nicht-öffentlichen Teil wurden soziale Aushilfen, Wohnungsvergaben und Personalangelegenheiten beschlossen.

 

Liebe Grüße aus Bärnkopf

Ein buntes, feierliches und besinnliches Programm bei der Bärnkopf-Weihnachtsfeier am 10. Dezember auf der Bühne des Gasthofes Hofer.

Am Sonntag, den 10. Dezember fand in unserer Partnergemeinde Bärnkopf die alljährliche Weihnachtsfeier im Gasthof Hofer statt, bei der ich mit einer kleinen Delegation (GRin Irerne Orchard, GRin Gabriela Janschka, GfGR Werner Heindl) aus Wiener Neudorf anwesend war.

Neben ein paar Ansprachen wurde von Kindern, Jugendlichen und Ensembles aus Bärnkopf ein äußerst stimmungsvolles Programm geboten. Während ich die besten Grüße und Wünsche von Wiener Neudorf überbrachte, lässt Bgm. Arnold Bauernfried im Namen von allen Bärnkopfern alle Wiener NeudorferInnen herzlich grüßen und wünscht alles Gute für das kommende Weihnachtsfest und den nahen Jahreswechsel.

Der Besuch in Bärnkopf war eine Fahrt in eine winterliche Schneelandschaft, wo bereits die Langlaufsaison voll angelaufen ist. Bei der Rückfahrt am späten Nachmittag begleiteten uns heftiger Schneefall und glatte Straßen bis fast nach Emmersdorf an die Donau. Das war auch der Grund weshalb wir zum Adventskonzert der „Sing-Mit-Runde“ mit ein paar Minuten Verspätung in unserer Pfarrkirche ankamen.

In Bärnkopf ist der Winter schon seit Anfang Dezember in seiner vollsten Pracht angekommen. Für alle passionierten Langläufer eine gute Nachricht.

 

Nikolaus-Tag: Eine schöne Abwechslung für einen Bürgermeister

Der Besuch des Nikolaus – wie hier in einer Volkschulklasse – gehört noch immer zu den schönsten Erlebnissen unserer Kinder.

Der Sterbetag des Heiligen Nikolaus von Myra ist der 6. Dezember. Der Gedenktag eines der berühmtesten und beliebtesten Heiligen wird im gesamten Christentum mit zahlreichen Volksbräuchen begangen.

So hatte auch ich gestern eine willkommene Abwechslung als Begleiter des Nikolaus in unseren Kinderbetreuungseinrichtungen.

Es ist ein jedes Mal schön zu sehen, wie der Auftritt des Hl. Nikolaus nach wie vor – seit Generationen – kleine und große Kinder berührt und verzaubert.

Große Auszeichnung: Vereinsfreundlichste Gemeinde

Die beiden Bilder zeigen die Spitzenfunktionäre der Volkshilfe, des Tauchclubs, des ASKÖ und des Hockeyvereins bei der Auszeichnung mit dem Vereinsaward der Gemeinde.

Ende November hat die NÖ Landesregierung Wiener Neudorf als die vereinsfreundlichste Gemeinde im Bezirk Mödling bestimmt. Ich freue mich ganz besonders über diese hohe Auszeichnung.

In den ca. 80 Vereinen unseres Ortes sind mehrere Tausend Kinder, Jugendliche und Erwachsene in vielfältigster Weise tätig. Seitens der Politik heißt das, den Vereinen die bestmögliche Unterstützung in Form von Subventionen und in Form von Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Es gibt kaum eine Gemeinde, die seit Jahrzehnten so engagiert und so effizient ihre Vereine fördert. Im nächste Woche zu beschließenden Budget wurde gerade die Vereinsförderung wieder gesteigert.

Mein großer Dank gilt den vielen ehrenamtlichen Funktionären, die viel von ihrer kostbaren Freizeit einsetzen und für dieses einzigartige Vereinsleben in Wiener Neudorf sorgen. Mein Dank gilt aber auch dem Gemeinderat, der mich gerade bei diesem Thema fast immer einstimmig unterstützt, allen voran den für die Vereine zuständigen Mandataren, GfGR Erhard Gredler und GR Michael Gnauer sowie den sonstigen Vertretern des Vereinsauschusses.