Kategorie-Archiv: Wiener Neudorf allgemein

Baustellen: Was dauert da so lang?

Wasserleitungsverlegungen, wie hier auf der B17-Begleitstraße vor dem Restaurant Monaco gehören zu den schwierigsten Straßenbauarbeiten.

B17: Die EVN verlegt seit Monaten eine neue Hauptwasserleitung von der Ecke Reisenbauer-Ring/Steinfeldstraße bis zur Verzweigung Schillerstraße, vor allem um ausreichend Wasser für die neue Wohnsiedlung am Anningerpark zur Verfügung zu stellen. In diesem Zusammenhang wurde auch gleich eine Ringleitung zum Reisenbauer-Ring verlegt.

Die Verlegung von Wasserleitungen ist eine höchst schwierige und auch komplizierte Tätigkeit. Es besteht eine ständige Gefahr, dass durch die Arbeiten Keime ins Trinkwasser gelangen. Um das zu verhindern werden die Arbeiten ständig begleitet und die Vorgänge permanent untersucht. Wird eine Verkeimung festgestellt, dann muss solange die Ursache gesucht werden, bis sie gefunden und beseitigt ist. Das dauert seine Zeit. Aber hier geht Sicherheit und vor allem Gesundheit vor Geschwindigkeit. Ich bin sicher, dass Sie diesbezüglich meiner Meinung sind.

Hauptstraße: Wir wussten, dass der Teilbereich zwischen der Linkegasse und dem Europaplatz zwar der kleinste Abschnitt, aber durch die beiden Kreuzungen auch der schwierigste werden wird. Die Baustelle geht jetzt dem Ende zu. Wir haben beschlossen, für die restlichen Asphaltierungsarbeiten auf der Hauptstraße und der Linkegasse die Herbstferien abzuwarten, weil in diesem Zeitraum erfahrungsgemäß die Hälfte des sonst üblichen Autoverkehrs stattfindet. Die Asphaltierungs- und Bodenmarkierungsarbeiten werden von Montag, den 29. Oktober bis Mittwoch, den 31. Oktober dauern. Ab dem 1. November wird die Hauptstraße wieder normal befahrbar sein. Während der Asphaltierungsarbeiten sind auch Umleitungen erforderlich und die Arbeiten sind mit Einschränkungen für den Autoverkehr verbunden. Ein detailliertes Info-Schreiben geht in knapp einer Woche an alle Wiener Neudorfer Haushalte.

A2-Lärmschutz: Endlich kommt Bewegung in die Sache!

Steter Tropfen höhlt den Stein. Eine NÖN-Umfrage ergab eine Befürwortung von über 80 % der Bevölkerung des Bezirks Mödling für weitere Autobahndemonstrationen, zur Erreichung von Tempo 80. Natürlich ist es Angelegenheit der ASFINAG und allen voran des Verkehrsministeriums, die Situation für die Anrainer des Großraums Wiener Neudorf zu lindern. Bekanntlich leben Tausende Menschen entlang des Autobahnabschnittes teilweise deutlich über den Lärm-  und zig-Tausende über diversen Schadstoffgrenzwerten (Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, Kohlenwasserstoff, Schwefeldioxid, Feinstaub …), weil sich die Schadstoffe kilometerweit ausbreiten, abhängig von der Wetterlage und der Windsituation.

Die ÖVP-Fraktion im niederösterreichischen Landtag wird sich ab sofort dieses Themas vorrangig annehmen. ÖVP-Klubobmann-Stv. (Perchtoldsdorfs Bgm.) L-Abg. Martin Schuster hat der Kronen-Zeitung erfreulicherweise ein eindeutiges Interview gegeben (siehe oben). Gestern hatte ich betreffend des Themas ein ausführliches Gespräch mit dem ÖVP-Klubobmann (Wiener Neustadts Bgm.) L-Abg. Mag. Klaus Schneeberger.

Mit der Vorstandsdirektorin der ASFINAG, Mag.a Karin Zipperer, habe ich nächste Woche ein klärendes und hoffentlich ergebnisorientiertes Vieraugengespräch.

Chefsache: Jetzt werde ich versuchen, gemeinsam mit ASFINAG-Vorstandsdirektorin Mag.a Karin Zipperer den Knoten zu lösen, der für die Anrainer endlich eine Entlastung bringt.

Ich möchte bis Jahresende endlich eine Lösung am Tisch haben, die 2019 umgesetzt werden kann. Es kann nicht sein, dass Grenzwerte de facto täglich überschritten werden und es kümmert keinen. Es kann nicht sein, dass derzeitigen wichtigen Verantwortungs- und Entscheidungsträgern die Gesundheit von Menschen nur am Rande etwas bedeutet.

Es ist in den letzten Wochen Bewegung in die Sache gekommen. Aus diesem Grund habe ich die für heuer noch angedachten weiteren Demonstrationen auf der A2 vorerst ruhen lassen.

Gute Chancen für eine baldige Verwirklichung des B17-Tunnels

 

Nach Monaten intensivster Planungsarbeiten können nächste Woche meine Verhandlungen mit dem zuständigen Finanzlandesrat DI Ludwig Schleritzko beginnen.

Jetzt  heißt es Daumen halten. Gleich Anfang nächster Woche beginne ich die Verhandlungen über die Verwirklichung des B17-Tunnels mit dem zuständigen Landesrat DI Ludwig Schleritzko.

Von 2015 bis 2017 dauerten die Vorbereitungsmaßnahmen, Planstudien und alle notwendigen Verkehrsuntersuchungen. Die Planunterlagen aus 2004 (aus meiner ersten Bürgermeisterzeit) wurden überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht. Ab dem Frühjahr 2018 haben wir im 14-Tages-Rhythmus mit den besten Fachleuten und den zuständigen Beamten der NÖ. Landesregierung alles bis ins kleinste Detail ausgearbeitet, inklusive einem ganz konkreten Zeitplan. Und natürlich haben wir auch die Lärm- und Schadstoffsituation bei den beiden Tunnelportalen eingehend untersuchen lassen und auch ähnliche bestehende Tunnellösungen penibel angeschaut.

In den kommenden Monaten (hoffentlich Wochen) werden die Verhandlungen über eine Kostenaufteilung zwischen dem Land, der Gemeinde und der ebenfalls betroffenen Badner-Bahn stattfinden.

Der B17-Tunnel wird endlich zu einer Zusammenführung der beiden getrennten Ortsteile von Wiener Neudorf führen. Das derzeit tägliche Verkehrsaufkommen von 20.000 bis 25.000 Fahrzeugen pro Tag (das ist in etwa das Verkehrsaufkommen der Inntalautobahn) könnte auf knapp 10.000 gesenkt werden. Das entspricht der Frequenz der Hauptstraße. Der restliche „Durchzugs“-Verkehr käme in einem Tunnel unter die Erde, der unter dem Mödlingbach durchgeführt würde.

Ich schätze aus heutiger Sicht die Chancen für eine Verwirklichung dieses für Wiener Neudorf so wichtigen Projektes für so gut wie niemals zuvor ein.

In dem Moment, in dem ich mich mit dem Land NÖ geeinigt haben werde, wird das Projekt der Bevölkerung im Detail vorgestellt.

Badeschluss für heuer am Kahrteich: Endreinigung durch unseren Tauchclub

Unser Tauchclub hat den Teich penibel gereinigt. Vielen Dank dafür!

Traditionell endet am 30. September die „Kahrteich-Zeit“. Durch den heurigen Jahrhundertsommer haben wieder sehr viele unser Erholungsgebiet genutzt und sind von den tropischen Temperaturen aus sehr vielen Wohnungen und Häusern immer wieder gerne zum Kahrteich-Gelände „geflüchtet“.

Wir haben die Wasserqualität permanent untersuchen lassen und ein jedes Mal wurden die allerbesten Werte festgestellt.

Ein großer Dank gebührt unserem „Tauchclub“, der sich das ganze Jahr über um den Kahrteich bemüht. Obmann Roland Krammer steht in ständiger Verbindung mit mir, denn die Taucher bemerken als Allererste, wenn sich hinsichtlich der Wasserqualität bzw. der Trübung etwas tut.

Ebenfalls traditionell gehen die Taucher am letzten Tag geschlossen ins Wasser, um den Teich zu reinigen. Aus allen Ecken und Enden wird achtlos weggeworfener oder auch angewehter Müll eingesammelt und so unser Teich von allem Unrat gesäubert. Auch dafür gebührt dem Tauchclub, nicht nur mein, sondern unser aller Dank.

 

Samstag, Sonntag, Montag: Wichtige Termine in Wiener Neudorf

Ich lade Sie ein:

Samstag, 29. September: Weißwurstfest von 10.00 bis 14.00 Uhr – Rathauspark

Sonntag, 30. September: Fest der offenen Töpfe von 14.00 bis 18.00 Uhr – Freizeitzentrum/Festsaal

Montag, 1. Oktober: Gemeinderatssitzung um 19.00 Uhr – Gemeindeamt

Totale Sicherheit: Die neue Drehleiter der Feuerwehr Wiener Neudorf

Das neue Drehleiter-Fahrzeug bei der Präsentation am letzten Sonntag, gelenkt von Fahrmeister Wolfgang Stift jun.

Am Sonntag wurde im Rahmen eines Festaktes in den Räumlichkeiten der Feuerwehr die neue Drehleiter in den Dienst gestellt und die „alte“ Drehleiter nach Hollabrunn verabschiedet. Die Anschaffungskosten in Höhe von € 800.000,- (davon 45 % Landesförderungen) wurden vom Gemeinderat einstimmig beschlossen. Das Team der Feuerwehr hat ganze Arbeit geleistet und nach über 2 Jahren intensivsten Planungs- und individuellen Konstruktionssarbeiten verfügt Wiener Neudorf nun über das modernste diesbezügliche Sicherheitsgerät der Umgebung.

Pfarrer Mag. Josef Denkmayr bei der Segnung des seit Sonntag im Dienst stehenden Fahrzeuges. Bereits am Montag musste es bei einem Brandalarm in die SCS erstmals eingesetzt werden.

Die Wiener Neudorfer Drehleiter (Fahrgestell: Mercedes Benz Econic 1830, Aufbau: Magirus-Lohr) verfügt nicht nur über modernste Ausrüstung und einen großen Rettungskorb (Nutzlast 500 kg) mit integriertem Wasserwerfer sondern auch über die Möglichkeit den obersten Leiterteil mit Hilfe der Gelenktechnologie zu „knicken“. Dies erweitert die Einsatzmöglichkeiten der Drehleiter insbesondere bei Dachschrägen, Dachterrassen, zurückgelegten Balkonen als auch verwinkelten Industrieanlagen.Zudem ist der benötigte Platz zum Ein- und Ausstieg in den Korb deutlich verringert, somit wurde das Arbeiten in engen Gassen deutlich erleichtert.

Auch wurde auf die Sicherheit der freiwilligen Einsatzkräfte bei der Beschaffung des neuen Fahrzeugs viel Wert gelegt. So verfügt die Drehleiter über zahlreiche Möglichkeiten die Feuerwehrmänner im Einsatz optimal zu sichern. Zum Beispiel verfügt die Drehleiter über eine Ampelschaltung (Rot/Grün) welche erkennen lässt ob ein sicheres Besteigen des Leiterpacks sowie des Korbs in bis zu 30 Metern Höhe möglich ist.

Gelungener Belastungstest des Drehleiterkorbes: Sicherheitsreferent GfGR Werner Heindl, Bgm. Herbert Janschka, Feuerwehrkommandant Walter Wistermayer, Vize-Bgm. Dr. Elisabeth Kleissner, Bgm-Stv. Robert Stania.

Mit der neuen Drehleiter ist jede Wohnung in Wiener Neudorf „theoretisch“ im Einsatzfall rasch erreichbar, soferne nicht im Wege stehende Bäume und ähnliches den Zugriff erschweren. Nachdem es nur zwei Drehleiterfahrzeuge im Bezirk gibt (Wiener Neudorf, Perchtoldsdorf) wird das Gerät auch von anderen Gemeinden im Eventualfall angefordert.

Einen ausführlichen Bericht samt Bildmaterial finden Sie unter: www.ff-wr-neudorf.at