
(Anstelle des „Marienhofes“ (Bahnstraße 6) kommt der neue BILLA-Markt.)
Bereits vor Jahren hat der Rewe-Konzern das Grundstück des „Marienhofes“ gekauft, um zu einem späteren Zeitpunkt dieses Areal für einen Neubau des BILLA-Marktes Reisenbauer-Ring zu nützen. Und dieser Zeitpunkt ist jetzt gekommen. Natürlich ist es schade, dass ein zwar älteres, aber optisch sehr ansprechendes Gebäude weichen muss, aber es ist Liegenschaftseigentümern bei uns grundsätzlich erlaubt, ihren Besitz zu veräußern. Und, weil ich das bereits gefragt wurde: Nein, ich weiß nicht, warum die Vorbesitzer ihre Liegenschaft verkauft haben – und das geht mich eigentlich auch überhaupt nichts an. Und: Auch „nein“: Die Gemeinde hat von dem Verkauf der Liegenschaft im Vorfeld nichts gewusst, so wie wir nie von Verkäufen von Wohnungen und Häusern im Vorfeld informiert werden (müssen).
Die Arbeiten am Abbruch des Marienhofes haben in diesen Tagen begonnen. Der Plan ist, auf dem neu angekauften Grundstück, ergänzt um einen Teil des bisherigen Parkplatzes, ein neues Einkaufslokal zu errichten. Es sind ein Gründach und eine Photovoltaikanlage vorgesehen. Während der Bauphase bleibt der jetzige BILLA-Markt (im obigen Bild links) durchgehend geöffnet und wird nach Fertigstellung des neuen Gebäudes abgerissen. Auf dieser Fläche werden dann die durch den Neubau wegfallenden Parkplätze ersetzt. Und selbstverständlich müssen auf dem neuen Parkplatz ausreichend Bäume gepflanzt werden. Die Anzahl der bisherigen Parkplätze wird allerdings nicht erhöht. Die Geschäftslokale des Kaffeehauses, des China-Restaurants und des Jagd- und Sportgeschäftes bleiben erhalten. Es wird auch eine direkte neue Geh- und Radwegverbindung zwischen der Bahnstraße und dem Reisenbauer-Ring geben.

(Der derzeitige BILLA-Markt am Reisenbauer-Ring (gelb) wird später abgerissen. Die anderen Lokale (Kaffeehaus, China-Restaurant, Jagd- und Sportgeschäft (braun) bleiben erhalten.)
Die derzeit offenbar verbreiteten Gerüchte, dass das neue Gebäude zwei- oder mehrstöckig werden und eine Tiefgarage notwendig sein soll, sind – wie so viele Gerüchte und Verschwörungstheorien – blanker Unsinn.
Ein exakter Bauphasen-Zeitplan mit einem vorgesehenen Eröffnungstermin des neuen BILLA-Marktes liegt der Gemeinde (noch) nicht vor.








