Der Verbindungsweg zwischen der Parkstraße und der Hauptstraße in unmittelbarer Nähe zur B17 ist ein Privatweg und gehört den Eigentümern der vor wenigen Jahren neu errichteten Häusern. Allerdings wurde im Bauverfahren vereinbart, dass dieser „Privatweg“ für die Allgemeinheit, also für Fußgänger und Radfahrer, genützt werden darf. Das deshalb, weil der seit langem bestehende Weg neben den Badner-Bahn-Geleisen viel zu schmal ist.
Manche sind ein wenig unsicher und trauen sich diesen Weg nicht zu nehmen, weil er als „Privatweg“ gekennzeichnet ist. Das eine schließt aber das andere nicht aus. Es ist ein Privatweg, aber für alle Fußgänger und Radfahrer ist die Durchfahrt gestattet. In diesem Fall ist auch aus bestimmten Gründen das Befahren dieses Weges für Gemeindefahrzeuge erlaubt.
Da dort einige Kinder wohnen und es keinen gesonderten Gehsteig gibt, ersuchen die Anrainer – verständlicherweise -, dass auf diesem Weg nur langsam und behutsam Rad gefahren wird. Es soll schon zu gefährlichen Situationen gekommen sein, weil manche Radfahrer rücksichtslos „durchrasen“. Das ist dort nun wirklich nicht notwendig.
Äußerst positives Gesprächsklima betreffend den neuen Bahnhofsplatz: DI Christoph Mauler (Leiter Abteilung Infrastruktur Wiener Lokalbahnen), Mag. Monika Unterholzner (Geschäftsführerin Wiener Lokalbahnen), Vize-Bgm. DI Norman Pigisch, Bgm. Herbert Janschka, Ing. Christoph Simanko (Projektleiter Marktgemeinde Wiener Neudorf), DI Thomas Janisch (Planungsbüro kosaplaner), Ing. Fritz Hudribusch (Abteilungsleiter des Bau-, Verkehrs- und Umweltamtes).
Die grundsätzlichen Überlegungen für einen neuen Bahnhofsplatz in Wiener Neudorf Ecke Hauptstraße/Eumigweg sind seit über drei Jahren fertig. Dafür notwendig ist der Erwerb der Liegenschaft, auf der derzeit der Kebab-Stand steht. Nachdem wir uns bereits im Jahr 2020 mit dem Grundeigentümer, der nach Kanada verzogen ist, geeinigt haben, verstarb dieser unerwartet. Die Verlassenschaft zog sich in die Länge. Nun ist es gelungen, eine grundsätzliche Einigung mit der ebenfalls in Kanada lebenden Witwe – und Erbin des Grundstückes – herzustellen. Die Gemeinde wird diese Liegenschaft in den nächsten Wochen also endlich erwerben können.
Es gibt auch eine Einigung mit dem Mieter der Liegenschaft, dem Kebab-Stand-Betreiber, der ein neues Lokal auf dem neuen Platz erhalten soll.
Mag. Monika Unterholzner, die Geschäftsführerin der Wiener Lokalbahnen, zu denen die Badner Bahn gehört, ist seit Jahren in das Projekt eingebunden. Nunmehr konnte ich mich mit ihr zu einem konkreten Arbeitsgespräch treffen, weil in unseren Überlegungen auch das Bahnhofsgebäude eine wesentliche Rolle spielt.
Der heutige Gehsteigbereich zwischen der Hauptstraße und dem Eingang zur Bahnhofs-Trafik ist viel zu schmal. Wir werden deshalb als ersten Schritt noch heuer das Bahnhofsgebäude Richtung Hauptstraße ein wenig verkürzen und die Trafik etwas weiter ins Gebäudeinnere verlegen. Das werden wir architektonisch so machen, dass die Optik des Gebäudes erhalten bleibt. Der Trafikbetrieb wird während der Bauzeit in einem Container durchgehend möglich sein. Dann haben wir endlich einen ansprechenden und ausreichenden Bereich für die Fußgänger und Radfahrer.
In den nächsten Wochen werden wir den Platz gemeinsam im Detail planen. Nachdem ein neues Jugendhaus heuer an der Tennisstraße errichtet wird, wird der „alte“, mittlerweile baufällige Jugendtreff geschliffen werden. Der Kebab-Stand wird etwas weiter in den Platz verlegt und zusätzlich ein kleines Kaffeehaus überlegt. Der Kreuzungsbereich Hauptstraße/Eumigweg soll so weit wie möglich nach Osten verlegt werden. Das hat den Vorteil, dass der Platz größer wird und außerdem kann dann einerseits von der Hauptstraße in den Eumigweg eingebogen und andererseits vom Eumigweg in beide Richtungen der Hauptstraße ausgefahren werden.
Die Arbeiten sollen bis Ende 2024 abgeschlossen sein.
Das Caprices Festival 2023 unter der Intendanz von Frolieb Tomsits-Stollwerck beginnt am Freitag, den 3. März mit einer Vernissage und einem klassischen Konzert. Bis Sonntag, den 12. März gibt es 6 hochkarätige Veranstaltungen, die Kulturinteressierte nicht versäumen sollten.
Caprices Festival: Alle Jahre ein kultureller Hochgenuss im Alten Rathaus
Durch Vermittlung der Ukrainischen Botschaft kam ich mit meinem Bürgermeisterkollegen David Berl (Laxenburg) in Kontakt mit der Region Solotschiw (ca. 30 Kilometer südöstlich von Kiew). Wenn es irgendwie möglich wäre, so der ukrainische Botschafter Dr. Vasyl Kymynets, mögen wir uns um diesen Ort kümmern, der nicht nur die Auswirkungen des Krieges zu verkraften hat, sondern sich auch um mehr als 3.000 Binnenflüchtlinge kümmern muss – und damit verständlicherweise große Probleme hat.
Nach einer Videokonferenz mit dem dortigen Bürgermeister wurden wir um dringend benötigte Güter gebeten. Der Wunschzettel umfasste neben einem alten Feuerwehrfahrzeug zur Brandbekämpfung, einen Bus, um die Schüler halbwegs sicher in entfernte Schulen bringen zu können, einen alten PKW, der als Patrouillenfahrzeug für Sicherheitskräfte dienen soll, Klappbetten, medizinische Geräte, haltbare Lebensmittel, Hygieneartikel bis hin zu Spielsachen, um die Kinder der Binnenflüchtlinge, die sich großteils in Bunkern aufhalten müssen, ein wenig abzulenken.
Wir haben daraufhin die Bürgermeister des Bezirks davon in Kenntnis gesetzt und einige Gemeinden haben sich spontan bereit erklärt, diese Aktion zu unterstützen. Einige Gemeinden (Wiener Neudorf, Laxenburg, Vösendorf, Mödling, Gaaden und Wienerwald) haben bereits Gelder auf ein gesondert eingerichtetes Hilfskonto überwiesen. Einige Gemeinden warten noch Entscheidungen der jeweiligen Gemeinderäte ab.
Ich bedanke mich ausdrücklich und herzlich bei der Firma REWE, die uns spontan 4 Paletten Lebensmittel und Hygieneartikel zur Verfügung gestellt und bei unseren Kinderbetreuungseinrichtungen, die aus ihrem Fundus Spielsachen aussortiert haben. Die Gemeinde Breitenfurt konnte uns ein altes, aber funktionstüchtiges Feuerwehrfahrzeug zu günstigen Konditionen verkaufen. Ein Bus und ein PKW konnten ebenfalls kostengünstig erstanden werden.
Vielen Dank an die Kollegen des Wiener Neudorfer Gemeindedienstes, die derzeit Richtung Ukraine unterwegs sind und an diejenigen, die im Vorfeld vor Ort alles organisiert haben.
Sowohl von Wiener Neudorfer als auch von Laxenburger Seite konnten wir Freiwillige – vor allem aus dem Gemeindedienst – gewinnen, die sich bereit erklärt haben, die Materialien an die ungarisch/ukrainische Grenze zu bringen. Dort übergeben wir in diesen Stunden einen Bus, ein Patrouillenfahrzeug und ein Feuerwehrfahrzeug mitsamt den anderen Hilfsgütern.
Die Organisation im Vorfeld war nicht einfach. Es mussten Kaufverträge der Fahrzeuge an die Ukraine ausgestellt und übersetzt, Überstellungskennzeichen besorgt und mit den ungarischen und ukrainischen Zollbehörden alles vorbesprochen werden.
Vielen Dank an die Firma REWE für 4 Paletten Lebensmittel und Hygieneartikel
Heute früh konnte ich den Konvoi vom Feuerwehrhaus Wiener Neudorf gemeinsam mit meiner Frau verabschieden. Eigentlich war geplant, dass ich gemeinsam mit Bgm. Berl mitfahre, aber aufgrund des heute Mittag stattgefundenen Begräbnisses einer guten Bekannten und politischen Mitarbeiterin (Christa Schweiger) war mir dies leider nicht möglich.
So hoffe ich, dass die Übergabe an der Grenze an die ukrainischen Freunde aus Solotschiw gut klappt und die Helfer morgen gesund und wohlbehalten zurückkommen.
Wiener Neudorf ist sowohl Fairtrade- als auch Klimabündnisgemeinde. Dazu gehört auch die Abhaltung von Fortbildungsseminaren zu gewissen Themen. So haben wir gemeinsam mit dem Verein „Südwind Niederösterreich“ in der vergangenen Woche Workshops in der Volksschule zum Thema „Schokolade“ durchgeführt.
Wann hat man schon die Gelegenheit, eine Kakaobohne kennen zu lernen?
Wie wird der an sich bittere Schokoladegeschmack süß? Wie sieht eigentlich eine Kakaobohne aus? Wie wird aus einer Bohne eigentlich Schokolade? Wo wächst die Kakaobohne überhaupt? Wie ist das Leben auf einer Kakaoplantage? Was ist Kakaobutter? Was ist eigentlich fairer Kakao-Handel? Was hat Schokolade letztlich mit Klima zu tun? Diese und viele andere Fragen wurden mit mehreren Volksschulklassen in einem 4-stündigen Workshop beantwortet.
Ich bin sehr dankbar dafür, dass unsere Schulleitung den Kindern ermöglicht, abseits des normalen Unterrichts auch andere Themen kennenlernen zu können.
Nach dreijähriger coronabedingter Pause konnte am Faschingswochenende der Ball der Wiener Neudorfer wieder im Festsaal des Freizeitzentrums durchgeführt werden. Im Laufe der letzten 10 Jahre hat sich dieser Ball zu einem der Höhepunkte des Faschings im Bezirk gemausert und ist fast zu einem Selbstläufer, was die Gästeanzahl betrifft, geworden. Mit ein Grund ist neben dem Engagement einer der besten Ballbands, A-Live, die tolle Planung, Organisation und Abwicklung durch die betreffenden Mitarbeiter des Gemeindedienstes.
Alle Jahre steht der Ball unter einem Benefiz-Motto. Heuer unterstützten wir den Soroptimisten-Club Mödling, in dem sich engagierte Damen dem Thema „Gewalt gegen Frauen“ widmen, entsprechende Aktivitäten planen und dafür Geld benötigen. Jedenfalls erschreckend, dass ein Drittel unserer Mädchen und Frauen irgendwann in ihrem Leben von körperlicher und/oder sexueller Gewalt betroffen sind. Eigentlich traurig, dass es Organisationen wie den Soroptimisten bedarf, aber andererseits schön, dass es eine Gruppe von starken Frauen gibt, die etwas dagegen unternehmen. So konnte ich gegen Ende des Balles einen Scheck über immerhin € 6.000,- übergeben. Nähere Informationen über den Club finden Sie unter http://www.moedling.soroptimist.at
Ich danke allen, die dazu beigetragen haben, diese Summe zusammen zu bringen, den Käufern der Tombolalose, den Unternehmen, die uns wieder tolle Tombola-Preise zur Verfügung gestellt haben, den Spendern beim Kuchenbuffet und dem Gemeinderat, der sich bereit erklärt hat, noch einen zusätzlichen Betrag freizugeben, um die obgenannte Summe zu erreichen.
Es war eine gelungene Ballnacht, mit viel Tanzzeit, dem Auftritt der Mödlinger Faschingsgilde, einer fulminanten Mitternachtseinlage der Mödlinger Tanzschule Indeed-Unique, einem perfekten Gastronomieservice unseres neuen Withouses und ausgelassener Stimmung aller Teilnehmer.
Die schönsten Bilder des Balles finden Sie auf der Startseite der HomePage der Gemeinde Wiener Neudorf http://www.wiener-neudorf.gv.at
Und: Merken Sie vor: 9. Februar 2024: Der nächste Ball der Wiener Neudorfer! Mit der Planung haben wir bereits begonnen.
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