Kategorie-Archiv: Wiener Neudorf allgemein

Hurrah! Wir sind 6.

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Wiener Neudorf: Blühendes Beispiel Kreisverkehr Reisenbauer-Ring

Als ich im Frühjahr durch viele andere Gemeinden gefahren bin, mit einem absichtlichen Blick auf die Grünpflege und die Blumenbeete, habe ich mir gedacht, dass sich Wiener Neudorf im Vergleich nicht verstecken muss. Anfang Juni habe ich deshalb unseren Ort erstmals bei der Aktion „Blühendes Niederösterreich – ein Land blüht auf“ anmelden lassen. Einige haben mir dazu geraden, andere dringend davon abgeraten. Wir wären noch nicht so weit. Das müsse ordentlich vorbereitet werden. Wir hätten keine Chance. Wir würden Letzter werden. „Auch wurscht“, habe ich gesagt, „dann wissen wir zumindest wo wir stehen!“

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Als sich dann Ende Juni die Jury der Landwirschaftskammer NÖ für den 16. Juli bei uns ansagte, um eine Kontrolle und Bewertung durchzuführen, ging es rund. Die ersten beiden Juli-Wochen waren sicherlich vom Wetter her nicht gerade die bestgeeigneten für Grün- und Blumenpflege mit Temperaturen von ständig über 30 Grad. Die Bewertung erfolgt in 4 Kategorien (unter 250 Einwohner, 250 bis 800 Einwohner, 800 bis 3.000 Einwohner und über 3.000 Einwohner). Das bedeutet, dass wir uns mit Städten, Tourismusgemeinden und Orten, die bereits öfter teilgenommen haben und deshalb wissen, worauf die Juroren schauen, zu messen haben.

Walter Wistermayer und sein Bauhof-Team waren in den letzten 2 Wochen inständig bemüht, unseren Ort auf Hochglanz zu bringen. Das tut das Team zwar selbstverständlich immer, aber dieses Mal mit einem ganz besonderen Aspekt. Aber auch unsere Partnerfirmen Ostermann, Wolf und Kostwein haben alle ihre Kraft in Wiener Neudorf gebündelt. Die Organisation lief im Bauamt der Gemeindeverwaltung unter der Leitung von Ing. Fritz Hudribusch zusammen.

In unserer Kategorie über 3.000 Einwohner wurden letztlich 14 Orte bewertet und die Sorge vieler war, ja nicht die rote Laterne zu bekommen.

Das Endergebnis (in unserer Kategorie) wurde uns gestern offiziell mitgeteilt:

1. Gloggnitz, 2. Mödling, 3. Schwechat, 4. Herzogenburg, 5. Ybbs, 6. Wiener Neudorf, 7. Sankt Valentin, 8. Berndorf, 9. Traiskirchen, 10. Wördern, 11. Leopoldsdorf, 12. Purkersdorf, 13. Maria Enzersdorf, 14. Pressbaum

Ein ganz lautes „Hurrah“, „Danke schön“ und „Gratulation“ an alle, die für dieses tolle Ergebnis verantwortlich sind und dazu beigetragen haben. Jetzt wissen wir, wo wir stehen und werden uns in den nächsten Jahren Platz für Platz nach oben arbeiten und uns an die Spitze grünen und blühen.

Das Sommercamp in Leibnitz geht heute zu Ende

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Wiener Neudorfer in Leibnitz: Kinder, Betreuer, Bürgermeister und Gemeindevertreter im JUFA-Gelände

14 Tage waren über 70 Kinder und Jugendliche im alljährlichen Sommercamp am Beginn der Ferienzeit mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde. Wie in den letzten Jahren wurde das JUFA-Haus in Leibnitz (Steiermark) mit direktem Zugang zur städtischen Badeanlage angemietet.

War es den Gemeinderäten (außer der Bürgermeisterpartei) in den letzten Jahren strikt untersagt, die Kinder zu besuchen, war ich in diesem Jahr  gemeinsam mit Vertretern aller Fraktionen (Dr. Elisabeth Kleissner/UFO, Stefan Satra/ÖVP, Robert Stania/FPÖ und Dr. Spyros Messogitis/SPÖ) vor Ort. Dort trafen wir auch auf den Bürgermeister von Leibnitz, der als Gastgebergeschenk Kinokarten vorbeibrachte.

Außer der einen oder anderen ganz ganz kleinen „Heimweh-Träne“ hatte ich das Gefühl, dass die Mehrheit gegen eine Verlängerung des Aufenthaltes keinen Protest eingelegt hätte.

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Zimmerkontrolle durch den Bürgermeister und den Sozialreferent. Bei so braven Mädchen keine Überraschung, dass das Zimmer einem Museum glich. Vielleicht wundern sich jetzt manche Eltern, warum das zu hause möglicherweise anders ist.

Nach einer Zimmerkontrolle (wobei alle Zimmer wirklich einen guten Eindruck machten) gab es eine süße Belohnung und dann habe ich noch die „Eiskassa“ ordentlich aufgefüllt.

Und ganz klar: Auch nächstes Jahr geht es wieder zum Sommercamp und natürlich wieder nach Leibnitz.

Gemeindearzt: Dr. Stadter geht – Dr. Stadter-Halmer kommt!

Wiener Neudorf Gemeindearzt

Wiener Neudorf Gemeindeärzte (Bild Willy Kraus): Dr. Norbert Stadter (li) geht als Gemeindearzt in Pension. Dr. Elisabeth Stadter-Halmer (sitzend) ist ab sofort unsere neue Gemeindeärztin.

Mit Stichtag 1. Juli 1981 wurde Dr. Norbert Stadter „provisorischer“ Gemeindearzt in Wiener Neudorf, als Nachfolger seines Vaters. Bald danach bestimmte der Gemeinderat ihn einstimmig definitiv zum Gemeindearzt.

Nachdem der Bürgermeister in einem Ort auch für Gesundheit und Sanität verantwortlich ist, ist der jeweilige Gemeindearzt hier sein engster Berater und Vertrauter. Die Aufgaben des Gemeindearztes sind der schulärztliche Dienst, das Ergreifen von sanitätspolizeilichen Maßnahmen bei Auftreten von übertragbaren Krankheiten, die Erstellung von medizinischen Gutachten in Verwaltungsverfahren der Gemeinde, die Einstellungsuntersuchung von Gemeindebediensteten, die Mitwirkung bei Gesundheitsprojekten der Gemeinde, notwendige Vortragstätigkeiten als Unterstützung des Bürgermeisters, die Totenbeschau u.s.w.

Nach exakt 34 Jahren Tätigkeit hat Dr. Stadter bei mir um seine Pensionierung angesucht und der Gemeinderat hat dem zugestimmt.

Die bisherige Gemeindearzt-Stellvertreterin Dr. Elisabeth Stadter-Halmer wurde auf meinen Vorschlag hin vom Gemeinderat ab sofort zur neuen Gemeindeärztin bestellt. Dr. Norbert Stadter übernimmt freundlicherweise b.a.w. die Stellvertretung bei Abwesenheit der neuen Gemeindeärztin.

Gemeinsam mit Vize-Bürgermeisterin Dr. Elisabeth Kleissner (im Bild 2. v. li) und Gesundheitsreferent Bgm-Stv. Robert Stania (im Bild re) bedanke mich im Namen des Gemeinderates und vieler, vieler Wiener Neudorfer/-innen für die Arbeit von Dr. Norbert Stadter und freue mich auf die Zusammenarbeit mit Dr. Elisabeth Stadter-Halmer.

Für seine Patienten hat die Beendigung der Tätigkeit als Gemeindearzt allerdings keine Auswirkungen. Dr. Norbert Stadter wird weiterhin in der gemeinsamen Arztpraxis mit seiner Tochter tätig bleiben.

Chill and grill am Skaterplatz

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Wiener Neudorf: „Chill and grill“-Fest

Das Wochenende war seit 4 Monaten das erste für mich ohne Verpflichtungen und Termine. Ich habe es genossen. Wobei: ganz ohne Termine war es nicht. Am Samstag Abend war das „grill and chill“-Fest des Jugendbeirates und des Jugendtreffs am Skaterplatz in der Tennisstraße. Aber das war keine Verpflichtung, das war Erholung pur.

Die Jugendlichen haben einen Sandstrand gezaubert mit einer nachempfundenen Strandbar, einem Grillstand und bei perfekter Musik, bei der sowohl die Twens als auch die schön etwas Älteren „abgefahren“ sind, entstand ein gewisses Urlaubs-Feeling. Natürlich durften auch Spieleinlagen, wie die Millionen-Show oder ein Limbo-Dance-Wettbewerb nicht fehlen.

Gratulation zu diesem gelungenen Abend, der ganz laut nach einer Wiederholung schreit.

200 bei Tosca

Tosca - 2015, Sankt Margarethen

Sankt Margarethen 2015, Bühnenbild von Amra Bergmann

Allgegenwärtig: Der 25 Meter hohe Engel

Allgegenwärtig: Der 25 Meter hohe drehbare Engel

200 Karten hat das Gemeindeamt für die Opernaufführung „Tosca“ (Puccini) für Donnerstag, den 9. Juli im Römersteinbruch Sankt Margarethen bestellt. Eine große Gruppe, aber angesichts des Fassungsvermögens der größten Naturbühne Europas mit 4.700 Sitzplätzen, dennoch überschaubar. Und wir hätten mehr bestellen können, denn das Kontingent war bald weg. Mit 4 Bussen fuhren wir am Nachmittag gen Burgenland.

Die Aufführung – aus meiner Sicht – kurz beschrieben:

Das Stück: Trotz vieler anderer großer Opern, die der Komponist verfasst hat (La Bohème, Madame Butterfly, Turandot, Manon Lescaut ….) das für mich kompakteste Werk von Giacomo Puccini!

Die musikalische und schauspielerische Leistung: grandios!

Der Dirigent und das Orchester: einfach gewaltig!

Der Aufführungsort: Kein Wunder, der so viele immer alle Jahre wieder kommen!

Das Bühnenbild: Extraklasse!

Inszenierung und Regie von Robert Dornhelm: Absolute Weltklasse!

Das Wetter: 5 bis 6 Grade zu kalt! Aber trocken im Gegensatz zur Premiere am Vortag.

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Weltklasse-Regie von Robert Dornhelm, groß im Bild Yusif Eyvazov (als Cavaradossi)

Im nächsten Jahr ist Opernpause und es werden die Passionsspiele St. Margarethen aufgeführt. Traditionell ist dies für die Wiener Neudorfer kein Publikumsmagnet.

Lassen Sie uns gemeinsam überlegen, ob wir nicht 2016 einen Abstecher zu den Seefestspielen nach Mörbisch machen und wir nicht Viktoria und ihren Husar besuchen sollten. Die Operette von Paul Abraham ist gespickt mit bekannten Melodien (Ja, so ein Mädel, ungarisches Mädel …, Meine Mama war aus Yokohama, Reich mir zum Abschied noch einmal die Hände etc.). Aber natürlich ist das eine leichtere Kost als die Musik von Puccini.

Wiener Neudorf bekommt ab 1. September einen neuen Pfarrer

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Pater Josef Denkmayr, SVD

Das Wirken unseres derzeitigen Pfarrers, Dr. Iosef Antoci, wird insgesamt ein eher kurzes sein. Mit Wirksamkeit 1. September 2015 bekommt unsere Pfarre Maria Schnee einen neuen Pfarrer, noch dazu einen sehr namhaften und einen, der die Region bestens kennt.

In der dieswöchigen Ausgabe der NÖN machte die Erzdiözese den Namen publik. Pater Josef Denkmayr, derzeitiger Provinzial der Steyler Missionare (St. Gabriel) wird unserer neuer Pfarrer werden.

Pater Josef Denkmayr stammt aus einer Bauernfamilie aus Reichenthal in Oberösterreich, wo er als achtes von zehn Kindern 1963 geboren wurde. Er ist diplomierter Krankenpfleger und trat 1991 bei den Steyler Missionaren ein. Nach seiner Priesterweihe im Jahre 1996 arbeitete er einige Jahre in Ghana (Westafrika). Vor seiner Wahl zum Provinzial war Pater Josef Denkmayr Pfarrer der Herz-Jesu-Kirche in Mödling.

Grüß Gott und bereits jetzt: Herzlich willkommen, Pater Josef Denkmayr!