Kategorie-Archiv: Wiener Neudorf allgemein

Nach einer kurzen Pause Vollgas bis Jahresende

Nach fünf Tagen in einem Thermenhotel im Nockbergen-Gebiet, wo Gaby und ich wettermäßig alles hatten, vom letzten hemdsärmeligen Spaziergang bei fast 20 Grad in der Sonne bis hin zu zwei Tage später den ersten Schnee – und natürlich viele, viele Saunagänge – geht es jetzt zum politischen Jahresfinale.

Das Budget 2019 ist fertig, den Gemeinderäten zugestellt und wird noch diese Woche im Finanzausschuss besprochen. Ich freue mich, dass ich abermals ein Budget vorlegen kann, das bei keiner Ausweitung des Schuldenstandes viele Projekte umsetzen wird. Die Vorbereitungen zur letzten Gemeinderatssitzung am 10. Dezember laufen auf Hochtouren. Die einzelnen Abteilungen der Verwaltung sind bei der Vorbereitung mittendrin. In den nächsten zwei Wochen tagen nahezu alle Ausschüsse, bei denen ich nach meinen zeitlichen Möglichkeit dabei sein werde.

Noch im November werde ich mit einigen Wirtschaftsbossen von Wiener Neudorfer Betrieben zusammentreffen. Ich werde u.a. mit dem Land die Notwendigkeit des Ausbaues des KIGA Anningerpark besprechen, die Planungen für den Umbau der Sporthalle vorantreiben, weitere Gespräche betreffend B17-Tunnel führen, den nächsten Bauabschnitt der Hauptstraße der Bevölkerung vorstellen, mit den Abteilungsleitern ein zweitägiges Führungskräfteseminar absolvieren, das neue Neudorf-Buch präsentieren und diverse Veranstaltungen besuchen.

Der Dezember steht für mich neben vieler abschließender politischer Termine natürlich ganz im Zeichen des Advent und der zahlreichen Weihnachtsfeiern mit unseren Vereinen und Organisationen. Viele von den Lesern meines Blogs werde ich also in den nächsten 5 Wochen auch persönlich treffen dürfen.

Der österreichische Inklusionspreis geht an: Wiener Neudorf

Am Dienstag durfte ich unser Inklusionsteam zur Vergabe des österreichischen Inklusionspreises, der von der Lebenshilfe und den Österreichischen Lotterien vergeben wird, begleiten.

Bis auf Vorarlberg und das Burgenland gab es für jedes Bundesland einen Gewinner. Für Niederösterreich ging der Preis an das „Inklusionsteam Wiener Neudorf“ für die Idee des inklusiven Begegnungsgarten im Klosterareal.

Ein Teil des Wiener-Neudorfer-Inklusionsteam konnte auf der Bühne des Festsaales der Österreichischen Lotterien in Wien den Preis entgegennehmen

Im Frühling war das Inklusionsteam bei mir vorstellig, mit dem Ersuchen zur Verfügungstellung einer Fläche im Klostergarten, wo seither von jedermann gepflanzt und geernet wird. Auch ich gehe, wenn ich zwischen dem Gemeindeamt und dem Migazzihaus unterwegs bin, immer daran vorbei, entweder zum Plaudern oder zum Naschen. Nicht ganz unabsichtlich hat sich die Gemeinde dafür entschieden, gleich im Anschluss daran einige Obstbäume zu pflanzen, deren Früchte auch in absehbarer Zukunft für alle zum Ernten sind.

Es war für mich verstörend am Rande der Veranstaltung mitzubekommen, dass beispielsweise die Integration von behinderten Menschen, die bei uns in Wiener Neudorf – nicht zuletzt durch die tolle Arbeit unseres Integrationsteams – zur Normalität und Selbstverständlichkeit gehören, anderswo ein völlig unbekanntes Fremdwort ist. Es haben sich für das kommende Jahr einige Persönlichkeiten, wie z.B. der Präsident der österreichischen Lebenshilfe, Herr Univ-Prof. Dr. Germain Weber, bei mir angesagt. Da wollen wir einerseits einen Lokalaugenschein in den inklusiven Stellen in Wiener Neudorf (Volksschule, Gemeindeamt, Nähschule, Musikschule, Lebenshilfe-Haus, Inklusionsgarten etc.) machen und uns andererseits überlegen, wie der in Wiener Neudorf funktionierende Inklusions-Gedanke möglichst rasch weitergetragen werden kann.

Ich bedanke mich für das Engagement unseres Inklusionsteams, das zurecht mit diesem österreichweiten Preis ausgezeichnet wurde.

110 Jahre Lyra

Robert Rother dirigierte die Lyra auch am Wochenende beim Jubiläumskonzert zum 110. Geburtstag zu Höchstleistungen.

Auch wenn es das letzte Wochenende mit dem 11.11. natürlich auch im Zeichen des Narrenweckens stand, war das Jubiläumskonzert unseres Musikvereins Lyra im restlos ausverkauften Festsaal des Freizeitzentrums der ultimative Höhepunkt. Und wie bei jedem Konzert der letzten Jahren war man als Zuhörer geneigt zu sagen: Das war das beste Konzert, das sie je gespielt haben.

Was 1908 im Hinterzimmer des damaligen Gasthauses zum „Goldenen Posthorn“ von 17 Hobbymusikern gegründet wurde, ist heute das musikalische Aushängeschild von Wiener Neudorf geworden. Ist die Lyra heute an einem absoluten Höhepunkt, sowohl musikalisch als auch vereinstechnisch, angelangt, so gab es im Laufe der Jahrzehnte auch Situationen, in denen der Weiterbestand gefährdet war. Aber es waren immer wieder Persönlichkeiten, die dafür sorgten, dass der Musikverein – auch in schweren Zeiten – weiterbestand.

Für ein besonders gutes Miteinander zwischen dem Musikverein und der Gemeinde sorgen: Ehrenobmann Werner Fuchs, GRin Gabriela Janschka, GfGR Erhard Gredler (für Vereine zuständig), Obfrau Elisabeth Taschler, Bgm. Herbert Janschka, Obfrau-Stv. Richard Watzko und Kapellmeister und Musikschuldirektor Robert Rother

Mein persönlicher Dank gilt nicht nur den über 60 Musikern, die sich ein jedes Jahr für 50 Proben und etwa 30 Spieleinsätze Zeit nehmen, sondern auch unserem Kapellmeister Robert Rother, der seit über 20 Jahren die Lyra zu einer der absolut besten Musikkapellen Österreichs geführt hat und als Direktor unserer gemeindeeigenen Musikschule auch für den qualitativen Nachwuchs sorgt.

Für jeden Verein sind Funktionäre wichtig und allen voran die jeweiligen Obleute. Und auch da beweist die Lyra Kontinuität. Gerade einmal 12 Obleute gab es in den letzten 110 Jahre, derzeit mit Elisabeth Taschler erstmals eine Frau an der Spitze des Musikvereins.

Alles Gute zum Geburtstag, liebe Lyra. Und wenn man in die vielen jugendlichen Gesichter unseres Musikvereins blickt – und auch um die Qualität des Nachwuchsorchesters (ABC-Orchester) Bescheid weiß, dann weiß man, dass noch viele runde Geburtstag folgen werden.

 

11.11. Narrenwecken in Wiener Neudorf

Am kommenden Sonntag, den 11.11. findet am Nachmittag das traditionelle Narrenwecken für die Faschingssaison 2018/2019 statt.

Um 15.30 Uhr werde ich von der Faschingsgilde vom Gemeindeamt abgeholt und in den Rathauspark begleitet. Danach erfolgt ein Programm, u.a. mit dem erstmaligen Auftritt unserer neuen Mädchengarde.

Pünktlich um 16.11 Uhr wird die Herausgabe des Gemeindeschlüssels gefordert und die Regentschaft der Faschingsgilde in Wiener Neudorf wortgewaltig proklamiert.

Für Speis und Trank im Anschluss daran ist gesorgt, die Büttenreden sind geschrieben. Was jetzt nur noch fehlt ist das Publikum: Also Sie.

 

Sie fragen – ich antworte!

Am Mittwoch, den 7. November findet um 18:30 Uhr im Glassaal des Migazzihauses die nächste Veranstaltung der Reihe „Wir reden Klartext“ statt.

Gemeinsam mit Vize-Bgmin. Dr. Elisabeth Kleissner (UFO) und GfGR Robert Stania (FPÖ) werde ich Ihre Fragen bestmöglich beantworten. Selbstverständlich werden auch die anderen geschäftsführenden Gemeinderäte der Regierungskoalition anwesend sein.

Die Diskussionsplattform ist für etwa 1,5 Stunden anberaumt – kommt darauf an, wieviele Fragen Sie an uns haben.

Danach dürfen wir Sie zu einem kleinen Imbiss einladen. Ich freue mich auf Sie.

 

Ein intensives Kulturwochenende

Da war der Besuch des traditionellen Adventzaubers beim „Wyhnalek“ auf der Hauptstraße, wo neben zahlreichen Wiener Neudorfern auch einige enge Freunde vorbeischauten. Wie alle Jahre traf ich neben anderen auch den „Trautmann“ Wolfgang Böck wieder.

Im Pfarrsaal gab unser „Wald- und Wiesenchor“ ein tolles Gospelkonzert, das ganz im Zeichen von Afrika stand und bei dem sich auch unser Kaplan Pater Benjamin Mboy von seiner musikalischen Seite zeigte.

Im Rahmen des Kultur-Abos waren wir im fast ausverkauften Freizeitzentrum dem „Geheimnis der 3 Tenöre“ auf der Spur. Eine grandiose Aufführung der Neuen Bühne Wien unter der Regie von Marcus Strahl, bei dem das Publikum aus dem Lachen und Applaudieren nicht herauskam. Besonders glänzte Stefan Paryla-Laky (Bild Mitte) in der Rolle des Startenors Tito Merelli.

Und dann war da noch die Aufführung des Wiener Neudorfer Ensembles der turbulenten Verwechslungskomödie „Schließ die Augen, denk an England“ im Genossenschaftshaus. Dieses Stück sollten Sie sich unbedingt ansehen. Es gibt noch vier Termine und zwar am 10.11. (19.00 Uhr), 11.11. (17.00 Uhr), 17.11. (19.00 Uhr) und 18.11. (17.00 Uhr).