Kategorie-Archiv: persönlich

Nach Computer-Totalausfall bin ich wieder online!

Knapp 10 Tage ist es her, als mein Computer anfing zu „spinnen“. Die Spinnerei stellte sich in weiterer Folge als Totalausfall dar. Ab diesem Zeitpunkt ging nichts mehr.

Glücklicherweise ist es einer Spezialfirma gelungen, alle Daten zu sichern und sie auf ein nunmehr neues Notebook zu überspielen. Dieses habe ich gestern Abend „endlich“ bekommen – und vor diesem sitze ich gerade. Das neue Notebook und ich versuchen uns gerade anzufreunden.

In den letzten Tagen wurde ich immer wieder darauf angesprochen, warum ich mich nicht mehr elektronisch melde, ob ich denn nicht mehr blogge, ob ich auf Urlaub (gewesen) wäre u.s.w.

Nichts dergleichen. Urlaub? – Was ist das?

In jedem Fall habe ich in den letzten Tagen die Erfahrung gemacht, wie sehr ich mittlerweile auf den Computer angewiesen bin, wie sehr mein (berufliches) Leben mittlerweile vom Computer abhängt.

Ich bitte um Verständnis, wenn ich Mails nicht beantwortet habe und über nichts Neues über Wiener Neudorf informieren konnte.

Das wird sich ab sofort wieder ändern!

An die Bundesregierung: Bitte trennt euch endlich!

„Bis dass der Tod euch scheidet!“ Das versprechen sich Eheleute. Viele halten ihr Versprechen, bei vielen endet die Beziehung vorher, weil es keinen Sinn mehr macht, weil man sich auseinandergelebt habt, weil es bei zweitweise kleinen Höhen nur mehr abgrundtiefe Abneigung – bis zum Hass – gibt. Privat enden Beziehungen oft, weil einer der Partner eine neue Liebe gefunden hat. Politisch ist dies eher nicht der Fall.

Das Ende der Koalition ist kein Scheitern von Personen, darum hat es auch keinen Sinn (da bin ich mit S. Kurz einer Meinung) ein paar Köpfe auszutauschen. Die politischen Vorstellungen von SPÖ und ÖVP sind komplett anders. Deshalb war ich nie ein Freund der großen Koalition. Das führt automatisch ständig zu Kompromissen und zu einem Ergebnis, auf das man sich zwar einigen konnte, aber das von vorne herein keiner von beiden wollte und das in Wirklichkeit keiner für gut hält – obwohl man es nach außen hin so darstellen muss.

Aus meiner Sicht lebt sich die Österreichische Bundesregierung seit Jahren auseinander und seit vielen Monaten wird dieses Zusammenleben sowieso nur mehr aus in die Öffentlichkeit getragenen Sticheleien, Querelen und Anwürfen geprägt. Dazwischen fällt man sich halbherzig um den Hals und gelobt mit gekreuzten Fingern Besserung. In Wirklichkeit haben diese beiden Partner eigentlich nie zusammengepasst. Das ist keine Abwertung der beiden Partner, aber wenn beide permanent in eine andere Richtung ziehen, dann wird das Band wohl oder übel einmal reißen.

Wenn eine private Ehe schiefläuft, dann betrifft das vor allem die eigene Familie. Das Schieflaufen der Bundeskoalition geht bereits vielen außerhalb „auf die Socken“. Das mediale In-die-Länge-ziehen einer im Grunde längst beendeten Zusammenarbeit beginnt langsam zu nerven. Und es betrifft auch andere, auch unsere Gemeinde, dass derzeit nahezu keine Entscheidungen getroffen werden.

Nur eines von mehreren Beispielen:

Wir wollen zum Hochwasserschutz und aus ökologischen Gründen (Fischaufstiegshilfe) das Machaczek-Wehr am Mödlingbach umbauen. Ein knapp 2-Millionen-Projekt, das die Gemeinde alleine nicht bewältigen kann. Normalerweise gibt es dafür Fördertöpfe der Bundesregierung mit einem Bundeszuschuss von bis zu 90 %. Diese Töpfe sind derzeit leer, über eine Befüllung konnte man sich in Wien noch nicht einigen. (Hoffentlich hat das nächste Hochwasser auch dieselbe Geduld!)

Nur ein zweites von mehreren Beispielen:

Tempo 80 auf der A2. Seit Monaten ersuche ich den Verkehrsminister endlich um seine Mithilfe. Außer für zwei Telefonate mit mir hat er keine Zeit für unser Problem. Er werde sich die Sachlage anschauen und mit dem Koalitionspartner darüber sprechen. Stand Juni 2016. Der Minister ist mit anderen Dingen beschäftigt und zum Darüber-Sprechen hat er öffenbar noch niemand gefunden.

Es wurden auch hervorragende Dinge beschlossen (Lohnsteuerkürzung, Gemeindeinvestitionsgesetz, Finanzausgleich u.s.w.). Aber diese wurde entweder schlecht „verkauft“ und sind untergegangen oder wurden durch neuerliche Streitereien überdeckt.

Ja, Sebastian Kurz hat recht, wenn er meint: Es hat keinen Sinn, den nächsten Versuch nach dem wiederholten Scheitern eines Neubeginnes zu versuchen, wenn sowieso feststeht, dass es nicht klappen wird. Nur, um irgendwie über die Zeit bis ins Jahr 2018 zu kommen.

Ja, Christian Kern hat recht, wenn er damit droht, dass es nach der kommenden Wahl für eine längere Zeit keine Koalition zwischen ÖVP und SPÖ auf Bundesebene geben wird. Na hoffentlich!

Eine Neuwahl im Herbst 2017 hat aus meiner Sicht nur Vorteile und keinen Nachteil, auch keinen finanziellen. Die Kosten für die Nationalratswahl (für die Gemeinde Wiener Neudorf: ca. € 20.000,-) fallen dann eben nicht 2018 an, sondern halt bereits 2017. Ich habe am Freitag die zu erwartenden Kosten budgetär  bereits umschichten lassen.

Und: Die allerwichtigsten Beschlüsse hinsichtlich Beschäftigung, Bildungsreform etc. können bis zum Neuwahltermin immer noch besprochen und beschlossen werden.

Nachdem feststeht, dass die beiden Partner weder miteinander wollen, noch miteinander können, gibt es für mich zwei Möglichkeiten:

Entweder die Bundesregierung wurschtelt bis Herbst 2018 weiter – oder die Bundesregierung wurschtelt bis Herbst 2017 weiter.

Ich persönlich bin für: oder!

Wien Marathon: Wiener Neudorfer Gemeinderat mit Ausdauer

Sicherheitsreferent, GfGR Werner Heindl ist gemeinsam mit seinem Ausschuss-Vorsitzenden GR Werner Bechtold (FPÖ) für die Sicherheit in unserem Ort zuständig, d.h. für die Feuerwehr, für die Rettung und die Polizei im besonderen.

Ausdauer zu haben ist in der Politik immer eine gute Eigenschaft. Werner Heindl bringt sie als Hobby-Marathonläufer mit.

Mit seiner Zeit vom 3 Stunden, 41 Minuten und 43 Sekunden hat er am letzten Sonntag den Wien-Marathon geschafft, als 1.896 in der Männerklasse und auf dem hervorragenden 32. Rang in der Klasse 60.

Gratulation – Werner.

Und nach einer derartigen Anstrengung braucht es natürlich wieder eine besondere Stärkung, vor allem Kohlenhydrate und Elektrolyte:

Ein frohes Osterfest – oder: Was hat Ostern mit meinem Hochzeitstag zu tun?

Immer dann, wenn sich die Sonne exakt im Frühlingspunkt der Erdbahn befindet, also wenn es auf der Erde zur Tagundnachtgleiche kommt, ist Frühlingsbeginn, ein halbes Jahr später, Herbstbeginn. So habe ich das in der Volksschule gelernt.

Früher, zu Beginn des 20. Jahrhunderts, war der Frühlingsbeginn konsequent am 21. März. Das konnten sich Schüler leicht merken. Ab 1920, aber nur in den Schaltjahren, wurde der Frühlingsbeginn vorverlegt – und zwar auf den 20. März. In den letzten 15 Jahren fiel der Frühlingsbeginn aber gleich 13 x auf den 20. März (auch ohne Schaltjahr, denn so viele gibt es bekanntlich gar nicht) und nur 2 x auf den 21. März. Ab 2048 wird der Frühlingsbeginn sogar erstmals auf den 19. März fallen. Das ist übrigens auch ein Schaltjahr.

Da soll sich noch einer auskennen!? Na gut – eigentlich wurscht! Ganz aber auch wieder nicht. Denn dann ist noch wichtig, wann genau nach dem Frühlingsbeginn der erste Vollmond ist. Heuer war dies gestern, am 11. April. Wie wir gelernt haben, fällt der Ostersonntag immer auf den ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond. Nachdem also gestern, am Dienstag der erste Frühlingsvollmond war, muss also am kommenden Sonntag, den 16. April, Ostersonntag sein. Ich blicke auf den Kalender meines Handys: Stimmt genau!

Das ist ein eher später Ostertermin, aber längst nicht der späteste. Erinnern wir uns 6 Jahre zurück. Da war am 16. April noch nicht einmal Palmsonntag.

Für mich gilt: Egal wann Ostern ist, für mich ist der 16. April seit 35 Jahren sowieso eine Konstante. Da ist mein standesamtlicher Hochzeitstag, egal ob Ostern ist – oder nicht.

Und es gibt eine weitere Konstante: In Wiener Neudorf findet am Ostermontag das traditionelle Osternestsuchen im Klosterpark statt, bei dem meine Frau und ich zur Arbeit eingeteilt sind. Und das ist heuer an meinem 35. kirchlichen Hochzeitstag. Meine Frau wird sich freuen – hoffe ich zumindest.

Alles Gute Guntramsdorf

Artikel „Kronen-Zeitung“ 11.3.2017

Es war ein Paukenschlag, der am letzten Freitag unsere Nachbargemeinde Guntramsdorf traf und durch alle Medien ging. Natürlich kennen wir aus der Distanz keine Hintergründe und dürfen uns keine voreilige Meinung bilden.

Ich kenne sowohl Bgm. Robert Weber als auch die bisherige Vize-Bgmin. Elisabeth Manz nur von ihren positiven Seiten und kann über die letzten zwei Jahre nur Gutes über die Zusammenarbeit zwischen Wiener Neudorf und Guntramsdorf berichten. Ich hätte wahrscheinlich das eine oder andere Finanzgeschäft, auf das sich Guntramsdorf in früheren Zeiten eingelassen hat, nicht gemacht bzw. wäre Projektfinanzierungen anders angegangen. Aber ich bin in diesen Dingen konservativ erzogen, habe eine sehr konservative Bank- und Wirtschaftsausbildung und agiere auch heute noch wahrscheinlich konservativer als andere Bürgermeister. Natürlich habe ich nicht diesen detaillierten Einblick, aber für mich ist die Koalitionstrennung sehr überraschend gekommen.

Es kann einem ganz einfach nicht gut gehen, wenn es einer befreundeten Nachbarsfamilie schlecht geht. Es geht mich natürlich überhaupt nichts an, aber ich hoffe, dass sich die politischen Fraktionen in unserer südlichen Nachbargemeinde zum Wohl der Guntramsdorfer/-innen (immerhin bin ich ja ein gebürtiger Eichkogelsiedler – also interessiere ich mich natürlich auch sehr für diese Gemeinde) auf einen gemeinsamen Weg verständigen.

Der Gemeinderat wird sich ab sofort bei jedem Tagesordnungspunkt gesonderte Mehrheiten suchen müssen. Natürlich ist so eine Situation für einen Bürgermeister keine leichte, aber ich denke, dass derartige Mehrheitsfindungen demokratiepolitisch auch sehr spannend sein können.

Ich wünsche unserer Nachbargemeinde Guntramsdorf alles, alles Gute zur Bewältigung dieser Situation. Für die einzelnen Fraktionen im Gemeinderat ist das eine Zeit, in der es noch mehr darauf ankommt, weniger auf den eigenen Parteivorteil, sondern noch mehr auf das Wohl der Gemeinde zu schauen – was auch immer dabei letztlich herauskommt und welche Maßnahmen letztlich notwendig erscheinen.

Dieser Beitrag wurde in der Kategorie persönlich eingetragen und mit getaggt.

Einladung zum Neujahrsempfang der Liste ÖVP Wiener Neudorf

Ich darf Sie im Namen der Fraktion „Herbert Janschka, Unabhängige, Volkspartei Wiener Neudorf“ zu unserem traditionellen Neujahrsempfang im Glassaal des Migazzihauses am kommenden Sonntag einladen.

Erfahren Sie Neuigkeiten und Aktuelles über die Gemeindepolitik und plaudern Sie mit uns bei einem Gläschen Sekt (oder etwas anderem) und einem kleinen Buffet.