
Die Begründung für die immer mehr werdenden Hitzeperioden haben wir vor vielen Jahren gelegt. Wir haben den Fachleuten nicht geglaubt, die uns vor den Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels rechtzeitig gewarnt haben. Die Menschheit hätte es in der Hand gehabt, rechtzeitig gegen zu steuern. Aber wir haben es nicht ernst genommen und viele leugnen den Klimawandel bis heute – und tun noch immer nichts oder viel zu wenig dagegen.
Tatsache ist, dass wir uns mit den Auswirkungen beschäftigen müssen. Nicht nur, was zukünftige Entsiegelungen und bauliche Maßnahmen, sondern auch was bestehende Wohnungen betrifft. Die immer häufiger werdenden Hitzeperioden bedeuten ein oft unerträgliches Raumklima in den Wohnungen. Und oft sind Klimageräte die letzte und einzige Möglichkeit, die Räume noch wirksam abzukühlen. Natürlich erzeugen Klimageräte auch wieder zusätzliche Hitze, die Splitgeräte sind auf den Hausfassaden auch kein Hingucker und es gilt eventuelle Lärmbeeinträchtigungen von Nachbarn zu berücksichtigen – und anderes mehr. Aber es gilt auch das Wohlbefinden in Wohn- und Schlafräumen und die damit verbundene belastete Gesundheit der betroffenen Menschen zu berücksichtigen.
Deshalb bin ich mit dem für die Gemeindewohnungen zuständigen geschäftsführenden Gemeinderat Zoran Djekic (SPÖ) und den Fachabteilungen der Gemeinde seit Wochen in einem erfolgsversprechenden Prozess, um ab dem kommenden Jahr Klimageräte unter ganz besonderen Richtlinien – auch für Gemeindewohnungen ohne Balkone (wo derartige Geräte derzeit schon unter Auflagen montiert werden können) – zu erlauben. Das war übrigens auch eines der am häufigsten angesprochenen Themen und Wünsche bei meinen Sommersprechstunden.
So wie es derzeit aussieht, werden GfGR Djekic und ich die Mieter/-innen von Gemeindewohnungen in wenigen Wochen über die neuen Möglichkeiten informieren können, damit auf die auf uns unweigerlich zukommenden Hitzeperioden 2027 rechtzeitig reagiert werden kann.
Derartige Informationen wären auch für Wohnungsbesitzer sehr hilfreich.
Vielleicht könnte man Ergebnisse allgemein zugänglich machen.
Vielen Dank im Voraus
W.Rucker
Liebe Frau Rucker, mein Beitrag betrifft ausschließlich Gemeindewohnungen, weil die Gemeinde dabei Hauseigentümer ist. Die Handhabe von Klimageräten bei Eigentumswohnungen, wie Ihre, liegt im Verantwortungsbereich der Eigentümergemeinschaft bzw. bei der Hausverwaltung. Die Gemeinde kann bei Privateigentum nur über das Ortbild eingreifen – und das haben wir im Altortbereich bereits getan. Ihre Wohnanlage fällt aber da nicht darunter.
Wie erst du Entsiegelungen wirklich nimmst, sehe ich am Waldmüllerweg, alles wird neu gemacht, aber alles wird zu 100% asphaltiert! Klingt dann eher nice, aber wird von Dir in dieser Periode nicht um gesetzt. Ich werde hier nicht locker lassen!
Lieber Bernd – es ist zwar nicht Gegenstand dieses Blogbeitrages – aber zum wiederholten Male. Bei Straßenneugestaltungen ist der Gemeinde das Mitspracherecht der anrainenden Hauseigentümer wichtig. Es ist „eure“ Straße. Der Waldmüllerweg hat ca. 20 Einfamilienhäuser und ist kaum befahren. Ich war bei der Gestaltungsbesprechung aufgrund einer terminlichen Abwesenheit nicht dabei. Aber unser Vizebürgermeister und die Fachleute des Bauamtes sehr wohl. Bei dieser Besprechung wurde, wie mir mitgeteilt wurde, mit allen anwesenden Anrainern ein Projekt abgesegnet, das nun umgesetzt wird. Ich sehe es nicht als meine Aufgabe, ein akkordiertes Projekt umzusetzen, weil mir persönlich das eine oder andere nicht gefällt. Ich hätte als Anrainer den einen oder anderen Abänderungswunsch gehabt. Aber ich lebe nicht dort. Es ist, wie geschrieben, „eure“ Straße. Da der Waldmüllerweg keine Durchzugsstraße bzw. keine Straße mit Öffentlichem Verkehr ist, brauche ich darauf keine Rücksicht zu nehmen, sondern allem voran ist die Einschätzung der dort wohnenden Anrainer wichtig. In erster Linie benützt nur ihr als Anrainer, eure Gäste und Nachbarn aus Nebenstraßen den Waldmüllerweg. Natürlich muss das Radfahren und das Zufußgehen auch für andere möglich sein. Darauf müssen wir Bedacht nehmen. Und die Anrainer haben sich mehrheitlich für die jetzige Umsetzung ausgesprochen. Das ist Demokratie. Ich – wir – nehme/n zur Kenntnis, dass Du anderer Meinung bist. Aber bitte verstehe, dass nicht eine Einzelmeinung gegen eine Mehrheitsmeinung durchgesetzt werden kann.
Zwei Ideen:
1) Erarbeitung von Baukonzepten: Firmen im IZ sollen asphaltierte Parkplatzflächen so umgestalten, dass das Wasser in den Boden absickern kann.
2) Asphalt könnte aufgehellt werden, sodass weniger Sonneneinstrahlung absorbiert wird.