Neuer Gastronom in Wiener Neudorf

Oliver Andersch kommt nach Wiener Neudorf

Der Umbau unserer Sporthalle geht in die Endphase. Am 16. Oktober wird diese im Rahmen eines „Tages der Offenen Türe“ wieder feierlich eröffnet. Die genauen Informationen dafür erhalten Sie zeitgerecht. Die Halle, die leider auf einer zugeschütteten Deponie steht, musste in den letzten Jahren – bei aufrechtem Spielbetrieb aller dort ansässigen Vereine – barrierefrei gemacht werden. Die Arbeiten haben sich als äußerst schwierig herausgestellt, auch weil die uns vorgelegenen Pläne aus den 80er Jahren teilweise nicht mit der heutigen Realität übereingestimmt haben. In diesem Zuge wurde jede einzelne Sportstätte aufwendig renoviert und auf den neuesten Stand gebracht.

Und: Es wurde Platz für ein neues Restaurant/Sportsbar geschaffen. Die Schwierigkeit für alle diesbezüglichen Bewerber lag darin, einen Wirtshaus-Betrieb zu überlegen, den gleichzeitig Personen besuchen, die soeben Sport betrieben haben, und andere, die einfach nur Essen kommen.

Letztlich fiel die Wahl auf jemand, der bereits bewiesen hat, dass er auf diesem Gebiet gut reüssieren kann. Herr Oliver Andersch berät nicht nur Gastronomiebetriebe, sondern betreibt auch mit seinem Team sehr erfolgreich das „Witetschka“ – ein renommiertes Café-Bar-Lokal im Zentrum von Wiener Neustadt. Nunmehr wird es in wenigen Wochen in Wiener Neudorf einen Filialbetrieb dieses renommierten Wiener Neustädter Betriebes geben, der für Regionalität steht und vorhat, für jede Geldbörse etwas anzubieten.

Ich freue mich sehr, dass der Gemeinderat einstimmig Herrn Andersch das Vertrauen ausgesprochen hat und hoffe, dass er mit seinem Konzept und seinen Vorstellungen nicht nur bei den zahlreichen Sportlern in der Halle, sondern auch darüber hinaus, Erfolg haben wird.

Ich höre immer wieder die Klage, dass wir zu wenig Gastronomiebetriebe im Ort haben. Jetzt haben wir demnächst einen mehr.

2 Gedanken zu „Neuer Gastronom in Wiener Neudorf

  1. Sandra

    Es wäre schön gewesen, wenn man die Froschau wieder eröffnet hätte ! Anstatt die zusammenfällt . Die Gemeinde hätte da sicher was tun können . Weil a richtiges Wirtshaus haben wir hier ja nicht! Und das ist sehr traurig ?’ Macht die Froschau wieder auf

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    1. Herbert Janschka

      Liebe Sandra, da dürften Sie offenbar nicht auf dem notwendigen Wissensstand sein. Die Liegenschaft „Froschau“ war immer im Privatbesitz und nie im Gemeindeeigentum. Der frühere Besitzer der Froschau hat die Liegenschaft nach der Schließung des Gasthauses vor einigen Jahren an ein Familie verkauft, die dort ein Wohnhaus samt Atelier (der Hauseigentümer ist Künstler) eingerichtet hat.
      Abgesehen davon sind die Eigentümer keine Gastronomen und hatten aufgrund dessen nie vor, wieder eine Gastwirtschaft zu eröffnen. Das Gebäude fällt auch nicht zusammen, wie Sie fälschlicherweise vermuten, und wird auch sukzessive aufwendig und wirklich toll renoviert. Aber die Renovierung eines so großen Hauses kostet einfach Geld und Zeit. Jede/r konnte im letzten Jahr am Tag des „Offenen Ateliers“ auch einen Blick in die Räumlichkeiten machen – und „nein“: Die Gemeinde hat kein Mitspracherecht was jemand Privater mit und in seinem Haus, seiner Wohnung, seiner Liegenschaft macht, wenn das „Machen“ in die gesetzlich möglichen Rahmenbedingungen fällt. Und in einem Haus darf man wohnen. Man muss nicht eine Gastwirtschaft betreiben, nur weil dort einmal eine war.
      Aber ich gebe Ihnen recht, dass es schade ist, dass die Gastwirtschaft schließen musste und kein geeigneter Nachfolger gefunden werden konnte. Umso mehr freue ich mich, dass wir in Bälde einen neuen Gastro-Betrieb in Wiener Neudorf haben werden.

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