Corona: Viel zu wenige sind geimpft!

Österreichweit sind knapp über 51 % vollimmunisiert, in Niederösterreich etwas mehr als 62 %, in Wiener Neudorf knapp unter 60 %. Ist das ausreichend? Tendenz: stagnierend. Die Erfahrung zeigt ein klares NEIN.

Wir wissen, dass es – beispielsweise – erst ab 95 % Durchimpfungsrate zu keinen Masern-Ausbrüchen kommt. Die Pocken konnten erst und nur durch eine Impfpflicht (in Österreich bis 1981) in Europa de facto ausgerottet werden.

Nur – und zwar nur – durch eine Impfung kann ich mich selber und meine Umgebung bestmöglich vor dem Corona-Virus (vor allem vor der sehr gefährlichen Delta-Variante) schützen. Das ist mittlerweile nicht nur eine Meinung, sondern ein Nachweis. Ich habe wenig Verständnis für diejenigen, die auf ihre persönliche Freiheit pochen. Was ist mit der Freiheit der anderen?

Es wird Menschen geben, die sich aus gesundheitlichen oder psychischen Gründen nicht impfen lassen können/dürfen und dadurch einer besonderen Gefährdung ausgesetzt sind – außer sie sperren sich zu Hause ein und vermeiden jeden Kontakt. Alleine denjenigen gegenüber sollten wir Solidarität verspüren.

Und was ist mit dem angeblich so hohen Risiko durch die Impfung? Wie bei jeder Tätigkeit (egal ob Autofahren, Baumschneiden, Schwimmengehen, Rauchen oder Impfen) gibt es ein nachgewiesenes Risiko. Pro Million Einwohner versterben je nach Land zwischen 1 und 8 Personen an oder gleich nach der Corona-Impfung – zumeist mit Vorerkrankungen. Im übrigen – sagen mir Ärzte – sind die Impfungen, die wir uns für Auslandsreisen verabreichen lassen, viel gefährlicher. Aber da fragt keiner danach.

Dem gegenüber: Pro Million Einwohner versterben je nach Land zwischen 1.000 und 3.000 (bis über 5.000) Personen an Corona. Man braucht kein “Sehr gut” in Mathematik zu haben oder gehabt zu haben, dass man sich ausrechnen kann, was um Potenzen gefährlicher ist – das Virus oder die Impfung.

Ich kann ja politisch irgendwie nachvollziehen, dass Parteien wie die FPÖ oder die AFD gegen die Impfung wettern. Dass gerade ein türkischstämmiges Migranten-Ehepaar in Deutschland (in Zusammenarbeit mit einem Österreichischen Immunologen) das Pharmaunternehmen BioNTech gründen und dann auch noch den bislang wirksamen – und noch dazu beliebtesten – COVID-19-Impfstoff entwickeln, passt da überhaupt nicht in das gerne und bislang so erfolgreich konstruierte Ausländerbild.

Aber dass sich so viele Menschen (auch durch bestimmte Medien und selbsternannte Experten) verunsichern lassen, sich selbst und andere sehr bewusst – und fast bin ich geneigt zu sagen: absichtlich – einer Gefahr aussetzen, übersteigt mein Verständnis. Dafür bin ich einfach ein zu großer Egoist, dafür bin ich einfach zu gerne gesund und dafür lebe ich einfach viel zu gerne. Abgesehen davon, dass ich andere Personen ungern gefährde.

Apropos Egoismus: Ich will keine nächste Welle. Ich will mich einfach persönlich und auch beruflich als Bürgermeister nicht noch einmal mit diesem Unfug herumquälen müssen. Ein Großteil von uns offenbar schon. Vielleicht bin zu engstirnig, aber ich verstehe auch diesen Masochismus nicht. Da gibt es einen mittlerweile milliardenfach getesteten und bewährten Impfstoff, der noch dazu gratis ist, der nachweislich Leben und Gesundheit rettet – und einige sagen: Pah, brauch i net. Mi dawischts scho net. Und die anderen: De san ma wurscht!

Wir brauchen eine Impfquote von zumindest 80 %, um dem Virus beizukommen. Bitte helfen wir alle zusammen, überzeugen wir diejenigen, die wir noch überzeugen müssen. Ich weiß schon, wie schwer das sein kann.

Und ja: Im Zweifelsfall bin ich für eine Impfpflicht. Einfach weil ich gerne gesund bin, mich, meine Familie und meine Umgebung in einem sicheren Zustand wissen möchte – und weil man (wie ich nach 6 Lebensjahrzehnten weiß) manche Menschen auch zu ihrem Glück zwingen muss. Und weil ich wirklich bald wieder die Chance auf einen Sommer wie früher haben möchte. Nicht nur einen angekündigten, sondern einen reellen. Und dass manche das offenbar nicht haben wollen, ist mir wiederum wurscht.

Wäre ich Bundeskanzler oder Gesundheitsminister, dann …. Aber egal, das bin ich nicht.

45 Gedanken zu „Corona: Viel zu wenige sind geimpft!

  1. Anna S.

    “Es wird Menschen geben, die sich aus gesundheitlichen oder psychischen Gründen nicht impfen lassen können/dürfen und dadurch einer besonderen Gefährdung ausgesetzt sind – außer sie sperren sich zu Hause ein und vermeiden jeden Kontakt. Alleine denjenigen gegenüber sollten wir Solidarität verspüren.” und dann: “Und ja: Im Zweifelsfall bin ich für eine Impfpflicht. Einfach weil ich gerne gesund bin, mich, meine Familie und meine Umgebung in einem sicheren Zustand wissen möchte – und weil man (wie ich nach 6 Lebensjahrzehnten weiß) manche Menschen auch zu ihrem Glück zwingen muss. Und weil ich wirklich bald wieder die Chance auf einen Sommer wie früher haben möchte. Nicht nur einen angekündigten, sondern einen reellen. Und dass manche das offenbar nicht haben wollen, ist mir wiederum wurscht.” >>> IST DAS IHR ERNST ????? Sie widersprechen sich und das ist mehr als peinlich. Macht mich ziemlich wütend!

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      1. Anna S.

        Sicher ist das ein Widerspruch! Solidarität verspüren für die, die sich nicht impfen lasen KÖNNEN (es gibt genug davon, denen es aus medizinischen Grünenden nicht möglich ist!) und dann sind diese ihnen plötzlich wurscht und sie sind für eine verfassungswidrige Impfplicht? Das ist schockierend!

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        1. Niki

          Richtig, er widerspricht sich. Wie kann man nur so wenig Empathie gegenüber den jenigen haben, die sich nicht impfen lassen dürfen? Abgesehen davon daß Impflicht gegen das Gesetz ist.

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        2. Herbert Janschka Artikelautor

          Die, die sich nicht impfen lassen können/dürfen betragen keine 40 %. Das kann mir keiner einreden. Und das glauben Sie ja hoffentlich auch selber nicht.

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          1. Paul

            Es geht um ihren gestörten Satz bzgl. Impfpflicht! Wenn die, die nicht geimpft werden dürfen, dann sterben aufgrund dessen, was sagen sie dann? Echt Peinlich dieser Absatz…es ist ihnen aber wurscht….Unfassbar!

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      2. Richard S.

        Lieber Herbert,

        ich danke Dir für Deine Worte.
        Als Betroffener bin ich unendlich dankbar, dass sich mein persönliches Umfeld hat impfen lassen.

        Auch ich bin mit der Pockenimpfpflicht aufgewachsen, kann mich aber nicht erinnern, dass jemand, für den diese Impfung aus medizinischer Sicht bedenklich war, geimpft wurde.

        LG, Richard

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  2. Christian

    Gut auf den Punkt gebracht, man muss durchaus etwas forscher und offensiver argumentieren beginnen, auch Seitens der Politik wo man bisher den eindrz hat, man will es auch den stürzten impfgegnern Recht machen… Erschreckend bei der Sache ist, wie über die einfachsten gesetze der Natur, der Mathematik, der Statistik, Der Naturwissenschaften, forschungsergebisse, über Jahrzehnte angeeignetes expertenwissen …. Hinweg geschaut wird und irgendwelche Falschmeldungen von Leuten, die , ja im besten fall Medizin studiert haben, aber keinesfalls nur irgendwie expertenwissen bei den hier relevanten Themen aufweisen können, glauben geschenkt wird!! Im besten Fall wohlgemerkt, denn meistens sind’s irgendwelche Postingas in den SM denen leider viele eher glauben als den wirklichen koryphäen dieser Forschungsgebiete…. Falschmeldungen werden geteilt, Sachen aus dem Zusammenhang gerissen und als Propaganda genutzt …. Tw glaube ich aber auch, dass es zt wirklich an den mathematischen Grundkenntnissen scheitert, um nur für sich selber eine Art kosten/nutzenrechnung anstellen zu können… von Exponentialfunktion, Wahrscheinlichkeitsrechnung etc haben die meisten impfgegner und xoronaleugner genauso selten gehört wie von PCR Tests oder mRNA Impfstoffen und trotzdem Augen sie nun, ein expertenwissen aufgebaut zu haben… In Wahrheit wäre es notwendig, mathematische Grundrechenarten aufzufrischen…

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  3. Niki

    Da ich schwere Allergien habe (Impfen unmöglich) und ihnen dies WURSCHT ist am Ende, wo sie den Blödsinn mit Impfpflicht anführen, kommen sie dann zu meine Begräbnis, wenn ich durchs Impfen sterbe? Was sie da schreiben ist eine Frechheit und ekelhaft.

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    1. Herbert Janschka Artikelautor

      Ich habe ja geschrieben, dass es Personen gibt, die sich weder impfen lassen können noch dürfen. Dazu gehören offenbar Sie. Das sind aber keine 40 % der Bevölkerung. Alleine wegen diesen Personen (also auch wegen Ihnen) sollten sich die anderen überlegen, sich impfen zu lassen. Das ist meine Meinung.

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        1. Herbert Janschka Artikelautor

          Wenn das die Begründung für die Nicht-Impfung ist, dann können wir ja getrost alle Impfungen einstellen und zur Normalität zurückkehren.

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          1. Niki

            Ich rede hier von mir als Impfallergikerin (hochgradig) und ihrem Wort: Impfzwang/Pflicht! Sie schauen wohl nie über den Tellerrand? Mir reichts mit ihrem wischi-waschi Gerede.

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          2. Eva P.

            Ich könnte hier jetzt eine 100seitige Liste anführen (aufgrund von Recherchen in diversen Foren) mit Impfschäden (die vielen Menschen ihr Leben verpfuscht haben) der INFLUENZA Impfung …und dieser Impfstoff wurde jahrelang getestet !!! Tja stellen sie sich jetzt mal vor, was auf uns zukommt in den nächsten Jahren/Jahrzehnten von einigen undurchsichtigen viel zu schnell auf den Markt geworfenen Impfstoffen. Ideen? Prognosen? Fragen Herr BGM Allwissend?

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  4. Hannes

    Ich bin entsetzt über diesen Text. Haben Nicht-Geimpfte (aus triftigen Gründen) jetzt ihre Solidarität oder sind sie ihnen wurscht? Also sortieren sie die Menschen in Ihrer Gemeinde mit einer Todesspritze aus (Weil sie laut Ärzten und Befunden nicht impfbar sind) und wären für eine Impfplicht? “Ja ok, sollen ruhig ein paar Wr. Neudorfer sterben, denn meine Gesundheit ist mir wichtiger” Ich erspare mir das böse Wort, welches Personen beschreibt, die unschuldige Menschen in den Tod zwingen wollen, wie vor vielen Jahren….Sie wissen was ich meine. Genieren sie sich.

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    1. Herbert Janschka Artikelautor

      Da haben Sie mich völlig falsch verstanden. Es gibt Menschen, die sich aus – welchen Gründen auch immer – weder impfen können noch impfen dürfen. Das ist habe klar und deutlich geschrieven. Diese können wir nur schützen, wenn sich die anderen eine Impfung überlegen. Gerade weil ich will, dass niemand stirbt (weder in Wiener Neudorf noch darüber hinaus) – und ich habe den Überlebenskampf der allermeister der 14 Corona-Todesfälle in unserem Ort mitbekommen oder erzählt bekommen – habe ich die Meinung, die ich habe und habe ich die Überzeugung, die ich habe.

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      1. Anton

        Es wird immer welche geben die sich nicht nur aus medizinischen Gründen, sondern auch aus ANGST (und jede Angst hat ihre Berechtigung bei einem Notimpfstoff, der unzureichend getestet ist und man null Ahnung von Langzeitschäden hat) nicht impfen lassen. Übernehmen sie dann die Verantwortung auch für Impfschäden, weil SIE uns zB HIER dazu einlullen und in weiter Folge sogar zwingen wollen (Impfzwang)? Ich bin schockiert. Weiters können Geimpfte durchaus weiterhin infektiös sein. Ihr Wissen schwächelt aber ordentlich! Das grenzt ja an Freiheitsberaubung und Menschenrechte.

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  5. Hannelore Schmid

    Gott sei Dank sind Sie nicht Bundeskanzler oder Gesundheitsminister!
    Es reicht schon, wenn die Medien laufend die Gesellschaft spalten mit ihren Ergüssen unzähliger Experten. Dass Sie als Bürgermeister dies tun, finde ich gelinde gesagt furchtbar.
    Die 40 % Wiener Neudorfer, die nicht geimpft sind, sind Ihnen hoffentlich namentlich nicht bekannt.

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    1. Herbert Janschka Artikelautor

      Mir sind weder die 60 % bekannt, die geimpft sind, noch die anderen ungeschützten. Es gibt eine Zahl, die für alle einsichtig ist. Und die Zahl ist einfach nicht gut. Natürlich kann man auch darüber schweigen und hoffen, dass das wurscht ist. Weil ich aber überzeugt bin, dass es nicht egal ist und weil ich diesem Corona-Virus einfach noch vieles zutraue – und auch eine gewisse Verantwortung verspüre und auch trage – braucht es das Wort und nicht das Wegschauen, braucht es das Tun und nicht das Hoffen. Aber vielleicht irre ich mich. Vielleicht sollten wir mehr wegschauen, schweigen und hoffen – und eher mehr über die Medaillenbilanz bei der Olympiade reden.

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      1. Hannelore Schmid

        Ja, da bin ich tatsächlich dafür, dass man positiven Ereignissen mehr mediale Aufmerksamkeit schenken sollte. Es gibt den Bereich der Psychoneuroimmunologie, wonach Gefühle (ständige Angst) einen großen Einfluss auf das Immunsystem haben.

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  6. Ines Stöhr-Grundmann

    Sehr geehrter Herr Janschka!

    Nach Ihrem Kommentar zu schließen, in dem Sie sich ironischerweise als vielleicht zu engstirnig bezeichnen, könnten man wirklich gerade auf die Idee kommen!
    Noch immer hat mir niemand erklären können, warum Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen, weil sie vor den unbekannten Langzeitfolgen von in aller Hast vorläufig zugelassenen Impfstoffe berechtigte Zweifel haben, egoistisch geschimpft werden. Wäre diese Skepsis für Sie ein psychischer Grund, um der Impfpflicht zu entgehen oder was verstehen Sie unter “psychischen Gründen”??
    Ich frage mich in diesem Zusammenhang auch, welcher Arzt, der weiterhin in seinem Beruf arbeiten möchte, sich heute noch trauen würde, ein entsprechendes Attest auszustellen; zu viele haben, wie wir wissen, bereits Berufsverbot, die ihren Patienten z.B. Atteste zur Maskenbefreiung ausstellten! Ich habe einige Ärzte in meinem Bekanntenkreis, auch in leitenden Positionen in Krankenhäusern, die mir bereits bestätigt haben, dass ihnen allen ein Maulkorb angelegt worden ist. Unter diesem Gesichtspunkt alleine schon ist die ganze Berichterstattung über die Nebenwirkungen eine Farce, da offiziell nichts nach außen dringen darf.
    Hauptsache, es wird geimpft, auf Teufel komm raus und wenn man die Menschen nicht überzeugen kann, muss man sie halt zwingen – gell, Herr Bürgermeister?

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  7. SG

    Ungeheuerlich, mit welcher Selbstverständlichkeit Politiker und Journalisten behaupten, diese Impfung würde meine Umgebung schützen indem sie die Infektionskette unterbricht. Das tut sie eben nicht, und dies weiterhin mit solchem Nachdruck zu verbreiten halte ich für sehr gefährlich, Stichwort: klinische vs sterile Immunität.
    Und bitte vergleichen sie nicht herkömmliche Impfstoffe (Pocken, Masern) mit dieser mRNA- Technologie wenn sie offenbar nicht über deren wesentliche Unterschiede informiert sind.
    Verantwortung sieht anders aus, hier lese ich eine laute Meinung ohne Evidenz mit Hang zur Spaltung der eigenen Gemeinde.
    Mfg

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  8. Schwammerl

    Herr Janschka sagte klar, dass er dafür ist Menschen zu schützen, die sich nicht impfen lassen können.
    Geimpfte Personen können andere anstecken, aber in viel geringerem Maße als ungeimpfte.
    Lest doch bitte mal diese Information des RKI, sehr informativ und verständlich.

    https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/FAQ_Transmission.html

    Bei der Impfpflicht bin ich selber gespalten, ich halte sie für notwendig, kann mich aber nicht entscheiden, ob man das jemanden Aufzwingen kann.

    Wird aber unausweichlich sein, wenn wir in absehbarer Zeit wieder richtig normal leben wollen, und, ich muss es sowieso nicht entscheiden.

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    1. Erika

      Danke,Sie haben den Artikel von Hr Janschka richtig gelesen und verstanden und ich bin mit ihrer Meinung voll konform.
      Man sollte halt gut denken wenn man etwas liest bevor man gleich mit prügeln beginnt.

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  9. Oliver Woller

    Diesen Sommer liegt die Todesrate bei täglich <5 bei 9 Mio Einwohnern.
    Also Personen die mit oder an Covid gestorben sind.
    Der Peak im Winter lag kurzfristig bei lächerlichen 100 Todesfällen pro Tag.
    Nichts ungewöhnliches. 2017 hatten wir u.a. sogar mehr Grippetote als Covidtote 2020.
    Bei so Zahlen kann man über die täglichen Covid-Paniknews nur schmunzeln.

    Statistik Austria:
    Vor Beginn der COVID-19-Pandemie – erstellten Bevölkerungsprognose wurden für das Jahr 2020 insgesamt 85.075 Sterbefälle prognostiziert. Diese Zahl wurde nun um 5.442 Sterbefälle übertroffen.
    Todesfälle aufgrund von COVID-19 traten vor allem im höheren Alter auf: 97% der Betroffenen waren älter als 60 Jahre. Insgesamt war COVID-19 bei 8,4% aller Verstorbenen ab 80 Jahren, jedoch nur bei 0,9% der Verstorbenen unter 40 Jahren die ausschlaggebende Todesursache.
    Neben den an COVID-19 Verstorbenen weist die Todesursachenstatistik für 2020 noch 1.382 Personen mit COVID-19 als Begleiterkrankung aus.
    An COVID-19 Verstorbene litten vor allem an Bluthochdruck, Nierenerkrankungen und Diabetes.
    In der 6. Kalenderwoche 2021 (8. bis 14. Februar) starben in Österreich laut vorläufigen Daten von Statistik Austria 1.751 Personen. Dieser Wert ist nun die dritte Woche in Folge gesunken und liegt aktuell um 2,1% unter dem Durchschnittswert der gleichen Kalenderwoche der fünf vorherigen Jahre 2016 bis 2020.

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    1. Ines Stöhr-Grundmann

      Ich sage es einmal mit den Worten des Infektiologen und AGES-Chefs Franz Allerberger: “wenn wir die PCR-Tests nicht hätten, wäre Corona niemandem aufgefallen” (O-Ton)….

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      1. Clemens

        Und sogar bzgl. diesem PCR Test gibt es viele Stimmen, die sagen, dass der für Covid gar nicht relevant ist bzw gar nicht geeignet ist..inkl. Ärzte, Virologen usw…. aber die bekommen alle einen Maulkorb verpasst ….

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  10. Krammer Edda

    Liebe Mitmenschen ich weiß nicht woher Ihr alle diesen Unfug gelesen habt den Ihr hier Geschrieben habt ich denke wenn jemand nicht geimpft werden darf dann sollte er geschützt werden indem sich sehr viele Impfen lassen und ich gebe Herbert Janschka vollkommen recht

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  11. P. Huber

    Es zeigt sich, dass die Demokratie keine ideale Staatsform zur Bewältigung grundlegender Krisen ist. “Der Souverän” hat einen IQ zwischen 30 und 160. Als Regierung mit dieser Bandreite kommunizieren zu müssen bzw. diese Bandbreite im Interesse dieser Bandreite (und da wird es nun fast schon unmöglich) zu einem bestimmten Verhalten zu bewegen (weil “zwingen” ja schon undemokratisch wäre) ist praktisch nicht machbar.
    Deshalb waren und sind Krisenzeiten oft der Nährboden für Autokratien …… was demokratische Regierungen wissen und sie noch unentschlossener macht.
    Aber es ist – auch in diesem Forum – schön zu sehen, wie manche ihr Eigeninteresse über das aller anderen Stellen, und diesen Standpunkt dann auch noch recht drastisch – um es freundlich zu formulieren – verteidigen. Aber deswegen stehen wir letztlich da wo wir stehen. Mal sehen ….

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    1. Marianne Utner

      sie wären ein guter Bundeskanzler mit Mut ohne auf Stimmenfang zu sein. Warum soll die Allgemeinheit die Krankenkosten tragen von Leuten die sich nicht impfen lassen .

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      1. Oliver Woller

        Sorry, aber das ist ein ziemlich dämliches Argument.

        Bei den Krankenkassenbeiträgen wird kein Unterschied zwischen Geimpften und Ungeimpften gemacht. Auch nicht zwischen Gesunden, Erkrankten, chronisch-Kranken, Risikogruppen und und und und.
        Ist gesetzlich in Österreich auch gar nicht erlaubt, da Ungeimpfte sonnst die volle Summe einzahlen, aber keine Vollversicherung erhalten.
        Laut Ihrer These sollen also Ungeimpfte den vollen Betrag bezahlen, jedoch eine mögliche Corona-Behandlung im Krankenhaus selbst bezahlen?

        Das geht nicht; also nicht in Österreich. Unmöglich.
        Dazu müsstest du das gesamte Versicherungskonzept ändern.
        In weiterer Folge würden Ungeimpfte auch geringere Krankenkassenbeiträge bezahlen.

        Ist sonnst ein mathematischer Fehler. Unvereinbar mit unserem (ALLGEMEINEN) Krankenkassensystem. Das unterscheidet nicht.

        Wenn wir schon dabei sind; Warum nicht gleich zur Gänze privat?
        Ist doch toll?! Risikogruppen ab 60 gleich mal +200% bei einer Neuversicherung?!
        Vorerkrankungen?! Na gleich nochmal 100% drauf.
        Bereits erkrankt? Wir versichern Sie nicht!
        Und wenn die private Versicherung fusioniert – Na dann beenden wir die Versicherung einfach und lassen unsere “Kunden” im Regen stehen.

        Will mal sehen wie schnell so Personen wie Sie dann beim Vater Staat betteln wenn eine OP ansteht oder die Krankenhaus/Behandlungsrechnung 350.000$ beträgt.

        Entweder es gibt einen staatlichen Versicherungsschutz; oder nicht.
        Alles andere wäre nämlich in der freiwilligen Privatversicherung anzusiedeln.

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        1. Hannelore Schmid

          Da gebe ich Ihnen recht. Was Sie in Ihrem ersten Absatz beschreiben, nennt man Solidaritätsprinzip. Egal wieviel oder wie wenig ein Mensch in dieses gesetzlich vorgeschriebene System einzahlt, ob er sich gesund oder ungesund ernährt, gefährliche Sportarten betreibt und und und, im Fall von Krankheit oder Unfall bekommt jeder eine Krankenhausbehandlung. Dass dieses Prinzip bei dieser Krankheit plötzlich nach Ansicht vieler außer Kraft gesetzt werden sollte, verstehe wer will.

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  12. Stefan Kohoutek

    Ich denke, dass die Covid-Impfungen bei weitem mehr Vorteile als Nachteile haben. Wenn ein Geimpfter infiziert wird, bleibt er symptomlos oder hat nur leichte Beschwerden. Noch viel wichtiger: Geimpfte ersparen sich Long-Covid.

    Ich wünsche mir von der Bundesregierung, dass sie den Menschen einen ebenen und leichten Weg zur Auffrischungsimpfung bietet!!

    Tests sollen aber dieses Jahr gratis bleiben, denn im Frühjahr 2021 Genesene müssen 6 Monate warten, bis sie geimpft werden können.

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  13. Wiener Neudorfer

    Gedanken.

    Stimmt es, so wie man lesen kann, die schwarzen Ortskaiser auf Geheiß des Gesalbten und Mikl-Leitners mit aller Gewalt die “100-prozentige” Impfrate durchpeitschen sollen?
    Man hört und liest solche Dinge…….

    Aber ein paar Anmerkungen:

    Was bedeutet “Vollimmunisierung”? Diesen Begriff gibt es nicht, ist reine Propaganda. Man lese nach be steriler Immunität und klinischer Immunität.

    Pocken?! Meinen Sie das ernst? Wollen Sie tatsächlich Pocken mit Covid vergleichen?

    “Nur – und zwar nur – durch eine Impfung kann ich mich selber und meine Umgebung bestmöglich vor dem Corona-Virus (vor allem vor der sehr gefährlichen Delta-Variante) schützen.”

    Was bedeutet “nur, und zwar nur”? Ich wußte nicht, das jegliche Medizin nur aus gentherapeutischen Versuchsstoffen besteht!
    Medikamente = Fremdwort??!!

    Die “Sehr gefährliche Delta Variante”?! Warum verbreiten Sie Falschmeldungen?! Delta ist ansteckender, aber nicht gefährlicher!!!

    “Wie bei jeder Tätigkeit (egal ob Autofahren, Baumschneiden, Schwimmengehen, Rauchen oder Impfen) gibt es ein nachgewiesenes Risiko.”

    Wollen Sie jetzt ernsthaft “Baumschneiden” und “Schwimmengehen” mit der Verabreichung eines per Notzulassung auf den Markt gebrachten Therapeutikums, das vorher nie eine Zulassung bekommen hat, vergleichen?!

    FPÖ. AFD und türkische Migranten? Fällt Ihnen noch was Tieferes ein? Nur so eine Erinnerung, ohne die FPÖ mit Herrn Stania, der auf einen Vizebürgermeister verzichtet hat, wären Sie NIE ins Amt gekommen. Es tut mir leid, aber das ist unterste Schublade.

    “Und ja: Im Zweifelsfall bin ich für eine Impfpflicht. Einfach weil ich gerne gesund bin, mich, meine Familie und meine Umgebung in einem sicheren Zustand wissen möchte – und weil man (wie ich nach 6 Lebensjahrzehnten weiß) manche Menschen auch zu ihrem Glück zwingen muss. Und weil ich wirklich bald wieder die Chance auf einen Sommer wie früher haben möchte. Nicht nur einen angekündigten, sondern einen reellen. Und dass manche das offenbar nicht haben wollen, ist mir wiederum wurscht.

    Wäre ich Bundeskanzler oder Gesundheitsminister, dann …. Aber egal, das bin ich nicht.”

    Nun sind Sie gottseidank nicht der BK! Was bilden Sie sich denn ein? Wen wollen Sie denn zum Glück zwingen?! Sie können Ihren Gartenzwerg zwingen…..

    Mein Gott, wo sind wir alle gelandet?

    Diese Wortmeldung hat mich wirklich erschüttert zurück gelassen…..

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    1. Ines Stöhr

      Vielen Dank für Ihren ausgezeichneten Kommentar – Sie haben mir aus der Seele gesprochen, Wiener Neudorfer!!
      Dass unsere Gesellschaft immer totalitärer wird, scheint leider wenige zu stören, denn unter dem Deckmäntelchen “Sicherheit und Rettung von Menschenleben” schluckt die Mehrheit mittlerweile offenbar alles……

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  14. Oliver Woller

    In Frankreich kündigt mittlerweile reihenweise Krankenhauspersonal. Es gibt in vielen französischen Krankenhäusern kaum noch Personal. War seitens der französischen Regierung wohl ein Schuss ins Knie; mit der Impfpflicht. Wobei ich es auf diesem Sektor noch “verstehen” könnte. Auch die Impfpflicht bei Pflegepersonal ist durchaus einer Diskussion würdig. Stellt sich nur die Frage, wer für Impfschäden haftet und in welcher Höhe?
    Laut EMM wurden europaweit bislang ~800.000 Impfschäden bzw. Nebenwirkungen in Zusammenhang mit einer Covid Impfung verzeichnet.
    Wer bezahlt das? Kenne selbst 2 im Bekanntenkreis die nach der zweiten Impfung mit Folgeschäden zu kämpfen haben und das noch immer, bereits über Wochen hinweg. Langzeitfolgen sind nicht auszuschließen.

    Statt teilweise ungeimpften Krankenhauspersonal, gibt es in Frankreich seit der Gesetzesgebung oft gar keines mehr. Somit wurde der Personalnotstand ausgerufen.

    Der Krankenhaus-Personalnotstand wird dank Kurz und co. wohl auch schon bald Österreich treffen.
    Bin gespannt.

    Also – GESUND BLEIBEN!

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  15. Oliver Woller

    Zitat:
    Weltweit seien derzeit 27 Millionen Krankenschwestern und Krankenpfleger tätig. Bereits zu Beginn der Pandemie habe es einen Mangel von sechs Millionen Pflegekräften gegeben. Bis 2030 gingen zudem vier Millionen Fachkräfte in Rente. Sollten sich die Befürchtungen bestätigen, könnte der weltweite Fachkräftemangel laut Hatton auf fast 13 Millionen steigen. „Wir stehen vor einem Abgrund“.

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