A2-Lärmschutzwände: Es geht los!

Jahrelange Gespräche, „Abschasselungen“, Autobahndemonstrationen und hartnäckige Verhandlungen haben letztlich zu einer Einigung mit der ASFINAG (und dem Verkehrsministerium) geführt. Es folgte ein schwieriges Ausschreibeverfahren, das Mitte letzter Woche endlich – nach Ablauf der Einspruchsfrist – abgeschlossen werden konnte: Das Konsortium „Habau/Bernegger“ erhielt den Zuschlag. Da die Vorbereitungen bereits seit Wochen laufen (weil klar war, dass die unterlegenen Unternehmungen keinen fundierten Einspruchsgrund haben können) kann unmittelbar begonnen werden.

Kein Autobahnabschnitt (mit Ausnahme der Tangente) ist so belastet wie der Straßenabschnitt „Wiener Neudorf“. Deshalb ist es mehr als verständlich, dass gerade dort der allerbeste Lärmschutz errichtet werden muss – und einer, den es bisher nicht gibt. Zwischen den beiden Autobahnbrücken (Eumigweg und Hauptstraße) wird eine 13-Meter-hohe hoch absorbierende Wand errichtet. Um das Wohngebiet bestmöglich zu schützen werden zusätzlich bis zu 7,5-Meter-höhe Zusatzwände entlang des Eumigweges und der Hauptstraße aufgestellt. Die bestehende Lärmschutzwand nördlich des Eumigweges wird verlängert und der bestehende Lärmschutz „Weidenweg“ wird erhöht.

Bereits am 9. November beginnen die Vorbereitungsarbeiten und notwendige Rodungen. 14 Tage später beginnen die Hauptarbeiten, die ein knappes Jahr dauern werden. Die A2-Richtungsfahrbahn Graz wird für die Dauer der Hauptarbeiten auf 80 km/h gedrosselt.

3 Gedanken zu „A2-Lärmschutzwände: Es geht los!

    1. Herbert Janschka Artikelautor

      Ein Jahr dauert es noch. Dann sollte es spürbar leiser werden. Bis dahin müssen wir aber noch einiges erdulden, zumal für die Bauarbeiten der bestehende Lärmschutzwall teilweise entfernt werden muss.

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