Archiv für den Monat: September 2017

B17-Unterführung: Der aktuelle Stand

Im neuesten ÖVP-INFO, das in diesen Tagen an alle Haushalte in Wiener Neudorf verteilt wird, haben wir die aktuelle Entwicklung beschrieben. Dieses Projekt wurde in meiner ersten Bürgermeisterzeit sehr forciert und wir waren 2005 gemeinsam mit der NÖ Landesregierung nahezu handelseins.

Es ist zu akzeptieren, dass mein Nachfolger, Christian Wöhrleitner, dieses Projekt nicht wollte, nicht daran glaubte und alle Gespräche seitens der Gemeinde eingestellt hat – und andere Prioritäten verfolgte. Für die Vision des B17-Tunnels haben wir also gut und gerne 10 Jahre verloren.Nach dem ursprünglichen Zeitplan wären wir mit den Bauarbeiten jetzt bereits fertig.

Ich bedanke mich bei den Koalitionspartnern, dass wir gemeinsam dieses Projekt wieder aus der Schreibtischschublade geholt haben und dass ich so die Gespräche – gemeinsam mit unserem Verkehrsreferent DI Norman Pigisch – mit der NÖ Landesregierung wieder aufnehmen konnte.

Nach zwei Jahren intensivsten Gesprächen, etlichen neuen Gutachten, etlichen Adaptierung von bestehenden Gutachten gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder wir belassen es bei der Ist-Situation und ergeben uns den Gegebenheiten oder wir überlegen eine Ortsumfahrung. Aus geographischen Gründen ist eine neue Ortsumfahrung nicht möglich, also ginge nur eine Ausweichroute über Mödling, Maria Enzersdorf, Brunn und so weiter. Erstens wäre das nur eine Verlagerung in andere Ortsgebiete und zweitens würde der Verkehr dann dort vollends zusammenbrechen. Und die Bürger(meister) wurden mit Berechtigung auf die Barrikaden steigen. Also bleibt als einzig wahre Alternative nur eine Ortsumfahrung in Form einer Tieferlegung, sprich: Untertunnelung.

So weit haben wir uns mit der NÖ Landesregierung wieder verständigt. Ich darf an dieser Stelle über ein vor wenigen Tagen geführtes äußerst positives Gespräch mit dem zuständigen Landesrat, DI Ludwig Schleritzko berichten. 

Bei dem Tunnelprojekt gilt es vieles zu berücksichtigen. Wir müssen unter dem Mödlingbach durch. Es wird in offener Bauweise gebaut werden. Es muss die B17 großteils für den Verkehr offen bleiben. Es muss die Badner-Bahn-Strecke aufrecht bleiben. Es darf bei den Tunnelportalen zu keinen Lärm- und Schadstoffentwicklungen kommen. Die Kostensituation ist entscheidend (wir gehen von € 55 bis 60 Millionen aus) und hier vor allem die Teilung zwischen Land und Gemeinde. Wir haben alles Technische mittlerweile überprüfen lassen und es gibt laut den Gutachtern nichts, was gegen die Verwirklichung der B17-Unterführung spricht.

Als nächsten und entscheidenden Schritt wollen wir gemeinsam mit der NÖ Landesregierung ein dafür geeignetes Ingenieurbüro (und da gibt es nur eine Handvoll) beauftragen, das alle Gutachten zusammenträgt, noch einmal überprüft, miteinander abstimmt und einreichfähige Unterlagen vorlegt mitsamt einer detaillierten Kostenschätzung.

Beauftragen wollen wir dieses Büro noch im heurigen Herbst. Das Ergebnis erwarten wir dann bis Juni 2018.

Die wichtigsten Beschlüsse der Gemeinderatssitzung vom 4. September

Ein Wochenende ganz im Zeichen unserer Feuerwehr – und der Sicherheit

Unsere Feuerwehr steht bei Einsätzen (leider) viel zu oft im Mittelpunkt des Geschehens. An diesem Wochenende aber aus ganz anderen Gründen. Einerseits feiern wir das 145. Bestandsjubiläum unserer Freiwilligen Feuerwehr und andererseits laden wir rund um das Feuerwehrhaus zum Sicherheitstag.

Heute Freitag gibt es ein gemütliches Beisammensein ab 16:00 Uhr im großen Festzelt und ab 20:15 Livemusik.

Am Samstag geht es ab 10:00 Uhr los, so richtig ab der Mittagszeit. Wir erwarten eine Hubschrauberlandung, eine Fahrzeugausstellung von diversen Einsatzfahrzeugen, Vorführungen der Höhenrettungsgruppe und der Suchhundestaffel und viele, viele Attraktionen – auch und speziell für Kinder. Sie werden viele Informationen rund um die Feuerwehr, die Polizei, das Rote Kreuz, den Zivilschutzverband und andere wichtige Sicherheitsorganisationen erhalten. Um 19:00 Uhr wird es für wenige Minuten amtlich, wenn es die Festansprachen gibt. Und danach: Livemusik und Barbetrieb.

Und: Unsere Feuerwehr kümmert sich nicht nur um unsere Sicherheit, sie verfügt auch über ein einzigartiges Küchen-Team, das uns während der gesamten zwei Tage kulinarisch verwöhnen wird.

Nachdem das Wetter an diesem Wochenende sowieso nicht zum Baden und zum Gartenliegen – und eigentlich auch nicht zum Kochen – geeignet sein wird: Ab zum Ricoweg zum Feuerwehrhaus.