Schlagwort-Archiv: Sicherheit

Einbruch in die Wiener Neudorfer Volksschule

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Offenbar sind die Täter über den rückwärtigen Gartenbereich in die Hans-Stur-Volksschule eingebrochen.

Unbekannte Täter sind am Wochenende in die Hans-Stur-Volksschule eingebrochen. Sonntag Abend hat eine aufmerksame Lehrerin, die es übernommen hat, die Blumen in der Aula zu gießen,  Einbruchspuren bemerkt und sofort die Polizei verständigt.

Da auch eine eingeschlagene Fensterscheibe im Hort-Europaplatz festgestellt wurde, ist anzunehmen, dass die Täter über den Gartenbereich zwischen Hort und Volkschule in das Schulgebäude gekommen sind. Wie immer in derartigen Fällen ist die Aufregung, der Zeitaufwand und der Vandalismusschaden größer als die gestohlenen Sachen (darunter 1 Laptop), weil selbstverständlich in einem Schulgebäude nichts besonders Wertvolles aufbewahrt wird.

Wir haben Anzeige gegen Unbekannt erstattet und hoffen, dass die gefundenen Spuren zu den Tätern finden werden.

München: 10 Tote und viele sind erleichtert!

 

Wie viele habe ich von gestern Abend bis in die Nacht die Nachrichten über den Anschlag in München verfolgt. Als ich schlafen ging, waren es „wahrscheinlich 7 Tote und viele Verletzte“, als ich in der früh aufstand und die neuesten Nachrichten auf „N24“ ansah, waren es 10 Tote. Die ursprünglich drei Attentäter hatten sich auf einen verringert. Die für das Attentat vermuteten Langwaffen hatten sich als eine Pistole herausgestellt. Der am Abend vermutete Terrorangriff, möglicherweise mit religiösem Hintergrund, hat sich in der Früh als Amoklauf eines 18jährigen gezeigt. Die weiteren Schießereien in der Innenstadt, die viele mitbekommen haben wollen, haben sich als Wichtigtuerei herauskristallisiert.

Die Nachrichten, die ich zwischen 6:00 und 8:00 Uhr heute morgen verfolgt habe, waren für mich irgendwie getragen von einer gewissen Erleichterung – zumindest hat das so auf mich gewirkt. Natürlich ist nicht nur München in einem Schockzustand und natürlich ist die Betroffenheit groß. Aber: Doch kein Terrorangriff. Doch kein religiöser Hintergrund. Doch kein IS-Anschlag. Nur ein Amoklauf eines halbwüchsigen, wahrscheinlich psychisch kranken Menschen, der möglicherweise wenig Kontakte hatte, möglicherweise schulische Probleme und möglicherweise irgendwie angetan von Menschen, die irgendwann durchdrehen und Amok laufen, wie ein 17ähriger in einer Schule in Winenden oder der Massenmörder von Utoya. Aber natürlich wird in diesen Tagen auf die ausländische Herkunft der Eltern hingewiesen, auch wenn der Mörder gebürtiger Deutscher ist – Deutsch-Iraner. Eigentlich bin ich dann auch ein Österreich-Tscheche, weil meine Altvorderen vor 5 Generationen als „Ziegelböhm'“ eingewandert sind.

Da denke ich mir: Na und? Was ist da jetzt der große Unterschied zwischen einem religiös verblendeten Menschen, der allen Ernstes daran glaubt, dass wenn er Unschuldige tötet, irgendein Gott ihm in ein Paradies holt, wo Jungfrauen und Edelknaben schon sehnsüchtig auf gerade ihn warten oder einem Psychopathen, der durch den Mord an möglichst vielen Menschen auf sich aufmerksam machen möchte – aus welchen Gründen auch immer.

Vielleicht tun sich rechtsradikale und populistische Bewegungen mit psychopathischen Verbrechen schwerer, diese politisch zu vermarkten. Aber sonst?

Ich denke, wir geben diesen Verbrechern, Mördern, Attentätern, Terroristen – nennen wir sie wie wir wollen – zu viel Platz, zu viel Zeit und eine zu große Bedeutung. Da nehme ich mich nicht aus. Diese Psychopathen müssen ja glauben, dass die ganze Welt sie für wichtig hält. Das sind ja zumeist extrem schwache Persönlichkeiten mit zu wenig Anschluss, die viel zu viel Zeit für ihre kranken Gedankengänge haben. Und wenn sie dann mitbekommen, wieviel Wichtigkeit und Aufmerksamkeit ein komplett verblendeter und wirrer Typ wie ein Herr Breivik über viele Wochen und Monate bekommt (und sein Verbrechen sogar einen Jahrestag bekommt), dann ist vielleicht die Hoffnung – ich weiß es nicht, ich nehme es an – selbst auf wenige Stunden Aufmerksamkeit und Weltpräsenz in allen Medien wichtiger als die Fortführung eines vermeintlich verpfuschten Lebens.

Wenn ich in der letzten Zeit – und damit sind wir in Wiener Neudorf – mit Müttern von kleinen Kindern spreche, dann höre ich schon eine gewisse Unsicherheit heraus, in welche Welt denn diese Kinder hineingeboren werden. Da denke ich mir, dass mit dieser Unsicherheit wahrscheinlich in den 40er Jahren überhaupt keine Kinder bei uns hätten geboren werden dürfen. Oder zu vielen anderen Zeiten.

Ich bin eher bestürzt, wie geil wir auf negative Meldungen geworden sind. Ein befreundeter Journalist hat mich einmal gefragt, was ich glaube, wie die Überschrift aussehen wird, wenn ein Reisebus mit 60 Personen verunfallt und 10 Menschen schwer verletzt sind – ganz sicher nicht: 50 Personen unverletzt. Das interessiert – so mein journalistischer Freund – eher niemand. Und so sind auch die Nachrichten aufgebaut. Die ZIB2 dauert mit ihrer halben Stunde Sendezeit ja beinahe zu kurz, um alle negativen Nachrichten aus aller Welt unterzubringen, von den Kriegsberichten, Ausnahmezuständen, politischen Streitereien, Korruptionsfällen bis hin zu den sonstigen Abwegigkeiten, mit denen wir täglich ins Bett geschickt werden.

Aber auch wir in Wiener Neudorf, einem der sichersten Orte in einem der sichersten Bundesländer in einem der sichersten Staaten werden uns den Herausforderungen stellen müssen. Auch wir sind nicht gefeit vor irgendwelchen Psychopathen, die vielleicht irgendwo nebenan wohnen. Aus diesem Grund werde ich unsere Sicherheitsgemeinderäte mit der Erweiterung unseres Katastrophenschutzplanes um einen detaillierten Sicherheitsplan beauftragen. Dies in engster Zusammenarbeit mit unserer Polizeiinspektion. Auch wir haben öffentliche Plätze, auch wir haben öffentliche Einrichtungen. Die halte ich zwar alle für absolut sicher. Aber bis gestern galt auch das Einkaufszentrum in München für sicher. Dass der gestrige Anschlag keinen terroristischen Hintergrund hatte, erleichtert und beruhigt mich in keinster Weise.

Was mir imponiert hat, war mit welcher Professionalität und mit welcher Planmäßigkeit und welcher vorbereiteten Organisation die Münchener Verantwortlichen vorgegangen sind.

FZZ Wiener Neudorf: Ein Wahrzeichen muss gefällt werden

Nussbaum FZZ

Eines der Wahrzeichen Wiener Neudorfs, der alte Nussbaum im Gelände des Freizeitzentrums, muss leider gefällt werden

Der Nussbaum zwischen dem alten Fußballplatz und dem Hockeyplatz gehört zu einem der Wahrzeichen von Wiener Neudorf. Generationen von jugendlichen Sportlern haben unter ihm Fußball gespielt, genächtigt und unzählige Stunden in seinem Schatten verbracht. Im Zuge einer Begehung wurde vor wenigen Tagen festgestellt, dass der Baum extrem bruchgefährdet ist. Deshalb wurde die sofortige Absperrung des Platzes veranlasst.

Der Nussbaum weist einen erheblichen Anteil an Dürrästen auf. Ganze Kronenteile sind bereits abgestorben. Verschiedene weitere Schäden, wie Stammfäule bis in den Wurzelbereich, Saftfluss im Stammbereich, Spannungsrisse u.dgl. entsprechen allerdings dem fortgeschrittenen Alter des Baumes.

Der begutachtende Sachverständige beurteilt die Situation als nicht kalkulierbares Bruchgefahrrisiko im Sinne der Sicherheit und erklärt daher Gefahr in Verzug nach ÖNORM L122. Schweren Herzens habe ich dem dringenden Rat des Sachverständigen befolgt und die  umgehenden Fällung des Baumes in Auftrag gegeben. Die Fällung wird bereits in den nächsten Tagen vorgenommen.

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Eindeutiges Wahlergebnis in Wiener Neudorf

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Verwalter Ferdinand Pleininger, Kommandant-Stv. Markus Schock, Bgm. Herbert Janschka, Kommandant Walter Wistermayer, Abschnittskommandant Günther Stift, Bezirkskommandant-Stv. Christian Giwiser

Die 5-jährige Amtsperiode unseres Feuerwehrkommandos (Kommandant Walter Wistermayer und Stv. Markus Schock) ist zu Ende gegangen und so kam es am Donnerstag, den 28. Jänner zu einer Neuwahl, zu der alle Mitglieder der Wiener Neudorfer Feuerwehr geladen wurden.

Als einzige Kandidaten wurden wieder Walter Wistermayer und Markus Schock namhaft gemacht. Die Wahlhandlung führt gemäß gesetzlichen Bestimmungen der Bürgermeister durch.

Von den 69 anwesenden Wahlberechtigten entschieden sich 65 (94,2 %) für Walter Wistermayer als neuen/alten Kommandanten und 59 (85,5 %) für Markus Schock als neuen/alten Kommandant-Stellvertreter. Dieses eindeutige Wahlergebnis und dieses überwältigende Vertrauen beweist, dass die beiden in den letzten 5 Jahren eine hervorragende Arbeit geleistet haben.

Zum Leiter des Verwaltungsdienstes wurde zum mittlerweile bereits 5. Mal Ferdinand Pleininger bestellt.

Ich gratuliere den Gewählten und freue mich auch persönlich über dieses Wahlergebnis mit einem stolzen: Gut Wehr!

Wiener Neudorf: Bauhof und Feuerwehr im Dauereinsatz

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Wiener Neudorfer Adventsmarkt vor dem Migazzihaus: Montag früh: Bis auf die Hütten alles zerstört!

Seit Montag früh, 3:40 Uhr, nur durch kurze Pausen unterbrochen, stehen die Mitarbeiter des Bauhofes und der Feuerwehr im Dauereinsatz, um die Schäden, die das Sturmtief Oscar in Wiener Neudorf verursacht hat, zu beseitigen bzw. zu sichern.

Sturmböen von über 120 km/h sorgten für Einsätze am laufenden Band – und zwar überall im Ortsgebiet, auf der A2, beim Reitsportzentrum, beim BILLA Hauptstraße, im IZ Süd, beim Weihnachtsmarkt im Klosterareal, in der Wohnhausanlage Parkvorstadt, entlang des Mödlingbaches, bei der Volksschule u.s.w. Die Sturmschäden betreffen Ladegüter auf der A2 genauso wie entwurzelte Bäume, abgebrochene Äste, umgestürzte Gitter, lose Dachziegel, abgerissene Dachrinnen oder gefährdete Werbemaste.

Es ist dem unermüdlichen Einsatz der Feuerwehrkameraden und der Gemeindemitarbeiter zu verdanken, dass die Situation nicht eskaliert und weitestgehend unter Kontrolle ist. Es sind Tage wie diese, die die Qualität und das Engagement sowohl unserer Feuerwehrmänner als auch der Gemeindebediensteten des Bauhofes unter Beweis stellen. An Tagen wie gestern und heute wissen wir die Sicherheit unseres Ortes in den allerbesten Händen.

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Wiener Neudorf: Einsatzort Autobahn

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Wiener Neudorf: Einsatzort Mödlingbach

 

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Wiener Neudorf: Einsatzort Parkvorstadt

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Wiener Neudorf: Einsatzort Hauptstraße

 

 

Heute Nacht: Großeinsatz der Blaulichtorganisationen und der Gemeinde

Ich habe den Artikel gelöscht!

Eigentlich wollte ich dokumentieren, wie einzigartig und toll die Blaulichtorganisationen zusammenarbeiten. Ohne dieser Koordination, Kooperation, der Organisation und dem Einsatz wäre vielleicht jetzt ein Mensch weniger am Leben.

Nachdem der Einsatz stundenlang gedauert hat, von vielen Anrainern verfolgt wurde, ist bei einem überschaubaren Ort wie Wiener Neudorf sowieso in längsten zwei, drei Tagen jedem bekannt, worum und um wem es sich gehandelt hat.

Ich wollte da weder eine politische noch eine Türnummern-Debatte auslösen.

Freuen wir uns bitte alle zusammen, dass diese Aktion noch derart gut ausgegangen ist!