Schulbeginn: Wir sind startklar!

Pünktlich mit Augustende konnten die Straßenbaustellen (Bahnstraße, Europaplatz, Grenzgraben) in Wiener Neudorf zu Ende gebracht werden. Auch die neue Gehwegverbindung zwischen dem Rathauspark und dem Europaplatz zwischen der Volksschule und dem Hort ist fertig. Zusätzlich wurden auch neue grüne Straßenbegleitflächen geschaffen.

Einzig die Verbreiterung des Gehweges auf der Südseite des Eumigweges (Höhe Mahnmal) wird noch ein paar Wochen dauern.

Alle Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen wurden eingehend überprüft. Sämtliche Räumlichkeiten sind gut durchlüftbar, was gerade in Zeiten steigender Corona-Fallzahlen an Bedeutung gewinnt.

Es gibt seitens der NÖ Bildungsdirektion für die Volksschule und der NÖ Landesregierung für die Kindergärten, Horte und die Musikschule exakte Vorschriften für die Einhaltung von Corona-Regeln, die wir auch für die gemeindeeigene Krabbelstube „Wichtelhaus“ übernehmen. Den jeweiligen Leitungen sind die Regeln und Maßnahmen bekannt und haben in meinem Namen und Auftrag die Verantwortung für deren strikte Einhaltung, die wiederum von der Personalabteilung des Gemeindeamtes permanent kontrolliert wird.

Es ist allseits bekannt, dass ich ein erklärter Gegner von Impfgegner bin – vor allem innerhalb des Gemeindedienstes, erstens weil ich eine gesetzliche gesundheitliche Verantwortung für alle über mittlerweile über 210 Gemeindemitarbeiter/-innen trage und zweitens weil es diejenigen zu schützen gilt, die sich derzeit nicht impfen lassen können/dürfen, die aber in Gemeindeeinrichtungen kommen, nämlich die Kinder. Ich habe gegenüber den Mitarbeiter/-innen des Gemeindedienstes klargelegt, dass ich mir eine 100 %ige Durchimpfungsrate erhoffe und erwarte – selbstverständlich ausgenommen Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können, aber das ist bekanntermaßen glücklicherweise nur eine sehr geringe Anzahl.

Die wenigen bislang noch nicht geimpften Gemeindebediensteten müssen lt. Dienstanweisung 3 x wöchentlich einen negativen Antigentest und einmal wöchentlich einen negativen PCR-Test vorlegen und durchgehend eine FFP2-Maske tragen.

Wir möchten allen, die eine Gemeindeeinrichtung betreten das Gefühl der Sicherheit vermitteln, dass wir alles tun, um eine Covid-Ansteckung in einer Gemeindeeinrichtung zu unterbinden.

In diesem Sinne freue mich, dass die Schul-, Kindergarten- und Hortsaison 2021/2022 mit kommenden Montag starten wird. Ein Höhepunkt wird wie immer die Begrüßung der Schulanfänger sein, die ich gemeinsam mit unserer Volksschuldirektion Marion Amri vornehmen darf.

Der Impfbus kommt nach Wiener Neudorf!

Wir haben nur eine Chance die Corona-Pandemie in den Griff zu bekommen: Die Impfung! Dass die Impfung schützt, ist mittlerweile weltweit milliardenfach bewiesen. Während anderswo die Impfbereitschaft ständig zunimmt, gehört Österreich leider zu den Ländern, in denen Verschwörungstheorien, längst widerlegte Aussagen und abstruse Argumente – vor allem in den sozialen Medien – auf fruchtbaren Boden fallen und Menschen verunsichern.

Es ist mittlerweile allgemeines Wissen und durch zahlreiche Studien belegt, dass Nicht-Geimpfte ein hohes Risiko für sich selbst, aber auch für die Umwelt eingehen und mit einer großen Wahrscheinlichkeit in den nächsten Monaten erkranken werden. Es wird etliche geben, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können/dürfen, aber die allermeisten Nicht-Geimpften plädieren mit ihrer persönlichen Freiheit. Nur: Die eigene persönliche Freiheit für bestimmte Handlungen muss immer dann enden, wenn damit die persönliche Freiheit anderer in Gefahr gerät. Das ist das Selbstverständnis eines gemeinschaftlichen Zusammenlebens. Und wir steuern derzeit kerzengerade in eine 4. Corona-Welle hinein und damit schwebt wieder die Möglichkeit eines weiteren Lockdowns über uns, den es unbedingt zu vermeiden gilt.

Ich appelliere deshalb an diejenigen, die bis jetzt noch keine Gelegenheit oder Zeit dafür hatten, das Angebot am kommenden Samstag Nachmittag anzunehmen und sich ohne Voranmeldung impfen zu lassen. Bitte die E-Card und einen Lichtbildausweis mitnehmen.

Samstag, 4. September – 15.00 bis 18.00 Uhr – Freizeitzentrum Wiener Neudorf, Eumigweg 3.

Das neue Gemeindeblatt ist da!

Das September-Mitteilungsblatt wird in diesen Tagen an alle Wiener Neudorfer Haushalte ausgetragen. Für alle jene, die sich vorweg informieren wollen, haben wir das Amtsblatt wie immer bereits einige Tage vorher auf der Gemeinde-HomePage veröffentlicht: http://www.wiener-neudorf.gv.at Rubrik RATHAUS/Gemeindezeitung.

Zur Ergänzung auf Seite 2: Die Gemeinderatssitzungen im September und Dezember finden aufgrund der mittlerweile wieder steigenden Corona-Zahlen aus Sicherheitsgründen weiterhin im Festsaal des Freizeitzentrums statt. Es bestand eine geringe Hoffnung, dass wir wieder in den Sitzungssaal des Gemeindeamtes zurückkehren können, die sich allerdings zerschlagen hat.

Wiener Neudorf: Pensionistenveranstaltungen abgesagt!

Dieses Mal ist es nicht Corona, sondern die Wetterprognose. Für morgen Dienstag und für Donnerstag waren zwei Veranstaltungen für die Wiener Neudorfer Pensionisten – als Ersatz für den coronabedingt nicht durchführbaren Pensionistenausflug – im Rathauspark geplant.

Leider ist die Wetterprognose für beide Tage so schlecht, dass wir absagen müssen.

Schade, denn insgesamt haben knapp 700 Personen ihr Kommen zugesagt. Werner Auer und seine Liveband haben ein fulminantes Programm vorbereitet, das nun im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fällt.

Kann die Klosterkirche gerettet werden? Jetzt wird es ernst!

In den Jahren 1854 und 1855 wurde die turmlose Kirche im Areal der Schwestern vom Guten Hirten an der Hauptstraße in Wiener Neudorf errichtet. Bald zu klein geworden, wurde sie bereits 20 Jahre später erweitert.

Im Inneren befinden sich einzigartige Wandmalereien aus dem späten 19. Jahrhundert von der einer Malerfamilie entstammenden Schwester Maria Kastner im Still der Nazarener. Der mittlerweile verstorbene akademische Maler Prof. Ernst Fuchs war von den Fresken so angetan, dass er bei seinen häufigen Besuchen in Wiener Neudorf Anfang der 2000er Jahre diese unbedingt restaurieren wollte. Eigentlich war alles schon unter Dach und Fach, aber leider hat sich diese große Chance nach meiner damaligen Abwahl im Jahr 2005 wieder zerschlagen. Seither fristet die Kirche und ihr Inneres ein abwartendes Schicksal. Das Gebäude wurde verschlossen und kann aufgrund teilweiser Baufälligkeit nicht betreten werden.

Eine Gesamtsanierung des Gebäudes und der Fresken wird mehrere Millionen kosten, die die Gemeinde nicht alleine stemmen kann. Wir sind dabei mit Unterstützung der EuroVienna GmbH, einer Servicestelle für EU-Projekte in Österreich, ein umfassendes Einreichprojekt bis Ende kommenden Jahres zusammenzustellen. Wenn es uns gelingt, die EU von der Einzigartigkeit dieses Kleinods zu überzeugen, dann könnten Fördergelder in der Höhe von 80 bis 90 % genehmigt werden. Unabdingbar für eine EU-Förderung ist die Zusammenarbeit mit einer anderen Gemeinde in Europa mit einem ähnlichen Projekt. Diesbezüglich sind wir auf der Suche.

Das nächste Jahr wird also entscheidend für die Zukunft der – mittlerweile entweihten – Klosterkirche. Entweder wird dieses Gebäude zu einem der Wahrzeichen im Bezirk oder sie wird zu einer kunsthistorisch wertvollen Ruine verfallen.

Ein Bild aus dem Jahre 2004: Prof. Ernst Fuchs hat dem damaligen Landeshauptmann Erwin Pröll und mir die Einzigartigkeit der Fresken und seine Überlegungen zur Sanierung erläutert.

Rasanter Anstieg der Corona-Fälle

Problem: Delta-Variante, bei der das Virus auch die Häufigkeit der Symptome geändert hat. Waren es früher vor allem Fieberschübe und Hustenanfälle, sind es heute Kopfschmerzen und triefende Nasen.

Wir haben es ein wenig verdrängt. Vieles andere ist wieder in den Vordergrund gerückt. Ich merke es an meinem wieder sehr gefüllten und abwechslungsreicher gewordenen Terminkalender. Aber das Corona-Virus ist und bleibt Hauptthema Nummer 1. Und die Gefahr von Einschränkungen und Beschränkungen in den nächsten Wochen ist wieder brandaktuell. Verglichen mit dem Vorjahr sind die Werte österreichweit zum Zeitpunkt Mitte August enorm angestiegen.

Noch vor einer Woche hatten wir im Bezirk Mödling 65 Personen, die vom Corona-Virus befallen waren. Stand heute früh: 116. Alleine 40 Fälle sind über das Wochenende dazugekommen.

In Wiener Neudorf halten sich die Werte noch in Grenzen. Hatten wir vor einer Woche 4 Fälle, so sind es heute 6.

Auch die Zahlen in den Krankenhäusern steigen wieder. Betroffen sind fast ausschließlich Nicht-Geimpfte.

Es ist also anzunehmen, dass neue Bestimmungen kommen werden, die auch die Spätsommer- und Herbstveranstaltungen der Gemeinde betreffen könn(t)en.