Wenn das Teichgelände voll ist, dann ist es voll!

Der Wiener Neudorfer Kahrteich hat eine hervorragende Wasserqualität und dennoch ist diese mehr als nur bedroht. Der Kahrteich hat keinen natürlichen Zu- und Abfluss. Der Wasserbestand reguliert sich einzig durch Niederschläge und das Grundwasser. Ohne die Installierung und den permanent überwachten Betrieb der Tiefenbelüftungsanlage (TIBEAN) – mit großer Mithilfe unseres Tauchclubs – wäre das Baden längst nicht mehr möglich.

Wir müssen höllisch aufpassen, dass das so bleibt. Dazu gehört auch die Überwachung der Tageshöchst-Besucheranzahl. Ist diese erreicht, dann wird ab diesem Zeitpunkt für den Tag der Eintrittsbereich geschlossen. Diesbezüglich gibt es klipp und klare Anweisungen. Da hilft weder das Einreden auf die oder das Anschnauzen der Kollegen des Teichdienstes noch das Kontaktieren des Bürgermeisters oder einzelner Gemeinderäte.

Wir beschränken den Tagesticketverkauf in der Regel vorerst mit 400 Stück, um ausreichend Kapazität für die Saisonkartenbesitzer zu haben. Merken wir, dass an einem Tag offenbar nicht so viele Saisonkartenbesitzer kommen, dann erhöhen wir sukzessive den Tagesticketverkauf. Sonst nicht.

So kann es wie am letzten Wochenende durchaus vorkommen, dass sich am Eintritt Warteschlangen bilden und es auch ab einem gewissen Zeitpunkt keinen Verkauf mehr von Tagestickets gibt. Ist die Tageshöchst-Besucheranzahl erreicht, dann ist auch der Zutritt für Saisonkartenbesitzer nicht mehr möglich.

Sie werden verstehen, dass es die Hauptaufgabe von mir und meinem Team ist, die gute Wasserqualität des Teiches nachhaltig abzusichern. Dieser Aufgabe widmen wir uns seit Jahren und werden diesen Weg auch sehr konsequent weitergehen

8 Gedanken zu „Wenn das Teichgelände voll ist, dann ist es voll!

  1. Justine

    Vielleicht wäre es möglich (wie in den meisten Skigebieten) Dynamic Pricing einzuführen. An Tagen mit hoher Nachfrage könnten die Preise für Tageskarten dann z.B. auf 20-30 EUR erhöht werden, um die Nachfrage entsprechend zu steuern und den Saisonkartenbesitzern die Nutzung des Teichs zu ermöglichen. Ansonsten fände ich es erforderlich, den Preis der Saisonkarten aliqout zu erstatten, wenn der Gemeinde die Erbringung der bezahlten Leistung aus Kapazitätsgründen nicht möglich ist.

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    1. P. Huber

      „…wenn der Gemeinde die Erbringung der bezahlten Leistung aus Kapazitätsgründen nicht möglich ist…..“
      Noch mehr Chuzpe geht wirklich nicht.

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    2. Herbert Janschka

      Gehen wir Ihr Ansinnen gemeinsam durch. Sie meinen also, dass die Gemeinde den Preis der Saisonkarte aliquot erstatten sollte, wenn die Erbringung der bezahlten Leistung aus Kapazitätsgründen nicht möglich ist.

      Sie haben also offenbar eine Saisonkarte für 153 Tage vom 1. Mai bis zum 30. September um € 90,- bzw. um € 45,- (falls Sie den Gesundheitsscheck eingelöst haben) erworben. Also ist der aliquote Eintrittspreis pro Tag € 0,59 oder € 0,30 (falls Sie den Gesundheitsscheck eingelöst haben).

      Habe ich Sie richtig verstanden, dass Sie meinen, dass die Gemeinde, falls es einmal vorkommen sollte, dass Sie aus Kapazitätsgründen das Teichgelände nicht nützen können, Ihnen 30 Cent oder 59 Cent rückerstatten sollte? Echt jetzt?

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      1. Max

        Was wenn er nur am Wochenende kann? Es gibt auch in Wiener Neudorf Menschen die unter der Woche arbeiten. Ihre Antwort Hr. Bürgermeister ist leider unlogisch.

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  2. Max Mustermann

    Also so eine Erklärung von einem Bürgermeister, ist lächerlich und absolut Bodenlos!
    Keinem Menschen hier gehtbes um ein paar Cent – es geht den Menschen um den Preis der Jahrekarte und die damit verbundenen neuen Regelungen.

    Entschuldigung die Wortwahl – Aber ist es richtig auf seine Einheimischen (in Wr.Neudorf wohnhaften) zu scheissen??

    Und wenn wir schon beim Thema sind… ich hoffe das öffnet einigen Menschen die Augen, das Spritzwein saufen einem Menschen nicht automatisch zu einem guten Bürgermeister macht 😉

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    1. P. Huber

      Das mit dem Spritzwein war der Bürgermeister von Wien. Und der Preis der Saisonkarte ist immer noch lächerlich im Vergleich zu Wiener Bädern, wo ich auch immer wieder mal bade (zB wenn Besucher des Kahrteichs lautstark meinen, die depperten Wiener sollen sich auf ihre Donauinsel schleichen). Da vergeht mir nämlich immer wider die Lust auf den Kahrteich für einige Zeit.

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