Blackout-Broschüre wird verteilt

Bei manchen Arbeiten hofft man, dass sie umsonst gemacht werden. Ein Beispiel ist die Vorbereitung auf einen sogenannten Blackout. Während ein normaler Stromausfall, der immer wieder vorkommen kann, auf ein Haus, eine Nachbarschaft oder Strßenzüge begrenzt ist – und zumeist nur maximal wenige Stunden dauert -, hat ein Blackout größere Dimensionen.

Darunter versteht man eine länger andauernde und über größere Gebiete (ganze Ortschaften, Bezirke, Bundesländer oder gar Staaten) verteilte Großstörung, bei der das überregionale Stromnetz zusammenbricht. Ein solches Szenario passiert ohne Vorwarnung und kann weitreichende Folgen haben, weil heutzutage ohne Strom praktisch nichts mehr geht.

Auch wenn ein derartiges Ereignis aus heutiger Sicht eher nicht passieren wird, kann es dennoch geschehen und müssen wir uns darauf vorbereiten. Das ist wie der Abschluss einer Feuerversicherung, auch wenn man weiß, dass derzeit Feuerschäden nur ganz ganz selten passieren. Aber wenn es gerade meinem Haus passiert, dann ist es gut, vorgesorgt zu haben.

Wir haben in einer 24-seitigen Broschüre, die in den nächsten Tagen an alle Haushalte in Wiener Neudorf verteilt wird, das Allerwichtigste über das Thema „Blackout“ zusammengefasst. Sie finden darin wie Sie einen Blackout (im Gegensatz zu einem Stromausfall) erkennen, wie sie entsprechende Warnungen erhalten, wie Sie sich verhalten sollen und wie die notwendigen Versorgungen in unserer Gemeinde auch dann funktionieren können und hoffentlich auch werden. Sie bekommen auch wichtige Hinweise, wie Sie sich darauf vorbereiten können, wie ein „krisensicherer“ Haushalt aussieht und auch wie dann in unseren Kinderbetreuungseinrichtungen vorgegangen wird.

Vor einiger Zeit haben wir in der Gemeindeverwaltung eine Stabstelle „Katastrophenschutz“ mit einem äußerst versierten Mitarbeiter neu geschaffen. Herr Lukas Derkits arbeitet täglich an Vorbereitungsarbeiten und der Verbesserung unserer Einsatzpläne für etwaige Vorfälle, die hoffentlich allesamt nie eintreten. Aber wenn sie eintreten, dann möchten ich als Bürgermeister, sowie der für Sicherheit zuständige geschäftsführende Gemeinderat Werner Heindl und der Ausschuss-Vorsitzende des Sicherheitsausschusses, GR Gilbert Mayr, dass wir bestmöglich darauf vorbereitet sind.

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