Neuer Kirchenvorplatz und Herzfelder-Promenade: Los geht’s!

Nachdem der Winter 2021/2022 an diesem Wochenende noch einmal eine Abschiedsvorstellung gibt, werden in den nächsten Tagen und Wochen einige Gestaltungsarbeiten in Wiener Neudorf beginnen. Am eindrucksvollsten wird dies im Bereich vor unserer Kirche und vor dem neuen Herzfelderhof (Ecke Bahnstraße/B17) sein. Im Frühherbst sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, aber bis dahin wird es – vor allem während der Sommermonate – gerade vor der Kirche zu erheblichen Beeinträchtigungen kommen. Die Gestaltung rund um die Kirche haben wir mit unserem Pfarrer und dem Pfarrgemeinderat abgestimmt, das Erscheinungsbild rund um den Herzfelderhof (Stichwort: Promenade) mit der Eigentümerin des neuen Gebäudes.

In dem genannten Bereich werden neben Sträuchern und Rasenflächen 24 große Bäume (im Gespräch sind Buchen) nach dem Schwammstadt-Prinzip neu gepflanzt. Es wird ausreichend Sitzmöglichkeiten und Radabstellplätze geben und auch eine Radservice-Station und zwei Natursteinbrunnen. Am Ende der autofreien Zone werden wir zwei weitere E-Ladestellen für PKWs und eine E-Car-Sharing-Station errichten.

Auf der Promenade zwischen dem Herzfelderhof und der B17 werden wir Unterflurverteiler vorsehen, um für etwaige Veranstaltungen oder Märkte vorzusorgen. Leider wird nun doch keine Bankfiliale in den Herzfelderhof einziehen. Die vorgesehen Raiffeisen-Filiale kommt aus verschiedensten Gründen nicht. Dafür gibt es Chancen auf einen Bio-Lebensmittelladen.

6 Gedanken zu „Neuer Kirchenvorplatz und Herzfelder-Promenade: Los geht’s!

  1. Reinhard Urban

    Wie ich auf dem zweiten Bild gesehen habe, ist eine Linksabbiegespur von der B17 in die Gartengasse vorgesehen! Dies ist für alle Anrainer der Gartengasse und Brauhausstrasse unzumutbar. Der Durchzugsverkehr nach Mödling wird dadurch sehr stark zunehmen!

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    1. Herbert Janschka Artikelautor

      Sehr geehrter Herr Urban, wie ich es bei den Informationsveranstaltungen schon erläutert habe: Der Linksabbieger ist notwendig, um die Tiefgarageneinfahrt zu erreichen, zumindest sieht das die zuständige Verkehrsbehörde (BH Mödling) so. Bevor wir bei der nachfolgenden Straßenführung einen Schnellschuss machen, schauen wir uns an, ob und was sich eventuell verändert. Auch das habe ich mehrfach betont. Wir können bei etwaigen Veränderungen, in alle möglichen Richtungen eingreifen. Zufahrtsbeschränkungen, Einfahrtsverbote, Einbahnlösungen, alles beim alten belassen …. Wie ich das bei den Informationsveranstaltungen gesagt habe, werden wir genau beobachten und kontrollieren, ob etwas und was genau passiert – und dann die notwendigen und richtigen Schritte setzen. Aber egal was passiert und was möglicherweise nicht passiert: Eine Neugestaltung der Gartengasse steht sowieso an. Jetzt lassen wir einmal das Gebäude und das Umfeld fertig werden, lassen die Bewohner/-innen einziehen, schauen uns eventuelle Veränderungen und mögliche Unzumutbarkeiten an – und werden dann agieren. Genauso wie wir es mit den Anrainern besprochen haben.

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  2. Christiane Mieth

    Die Pläne sind ja sehr schön doch er wird auf den Bänken sitzen und auf die Triester Straße schauen, wenn es auch noch meistens ziemlich zieht? Bisher ist dort niemand prominiert, vielleicht eilen Menschen nach der Kirch schnell nach Hause. Dem fabriksähnlichen Bau des Herzfelderhofes kann ich noch nichta abgewinnen, vielleicht wir sich noch viel tun. Es wäre schön, wenn das Gesicht von Wiener Neudorf attraktiver wird als es sich mit demVersteigerungshaus bisher dargestellt hat. Ich bin gespannt wie sich alles entwickelt.

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    1. Herbert Janschka Artikelautor

      Liebe Frau Mieth,
      ich kann nur sagen, was ich bei allen derartigen Projekten immer wieder sage: Bitte warten bis alles fertig ist – und sich dann eine Meinung bilden bzw. kritisieren. Der Gesamtzustand in einigen Monaten ist nicht mit der Situation vor dem früheren Versteigerungshaus von vor zwei Jahren vergleichbar – weder optisch, noch funktionell. Dass dort mangels Promenade niemand prominiert hat, ist natürlich richtig. Nach dem Umbau der Hauptstraße gehen nunmehr auch viel mehr Menschen entlang der Hauptstraße als früher, weil es heute viel attraktiver ist als früher. In diesem Sinne bemühen wir uns seit Jahren, das Gesicht von Wiener Neudorf attraktiver zu machen. Das wird mir eigentlich auch von vielen Seiten immer wieder bestätigt.

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  3. Vanessa Reichmann

    Ich wohne noch nicht lange in Wiener Neudorf, möchte aber anmerken, dass es ganz toll wäre, wenn in den Herzfelderhof eine Bäckerei einziehen würde. Leider gibt es nur den Container der Bäckerei Pichl mit eingeschränkten Öffnungszeiten an der Hauptstraße, Ecke Bahnhof Wiener Neudorf.

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