Aus Versteigerungshaus wird Herzfelderhof: Wiener Neudorf verändert sein Gesicht!

In einem Jahr wird es diese Ansicht – von der Badner-Bahn-Station aus – geben. Die Büsche und Bäume werden allerdings noch etwas kleiner sein.

Wenn jemand vor – sagen wir – 10 Jahren ins Ausland gezogen ist und jetzt wieder zurückkehrt, dann wird sie/er sich gehörig wundern, wie sich Wiener Neudorf in dieser kurzen Zeit verändert hat. Es ist schön, dass diesbezüglich die Gemeindepolitik, die Gemeindeverwaltung, der Beraterstab und die Bauherren (in diesem konkreten Fall: Die Herzfelder’sche Stiftung) gemeinsam an einem Strang ziehen und großteils ein gemeinsames Ziel verfolgen.

Das „Alte Versteigerungshaus“: Bekannt und markant, aber ich bin froh, dass es weg ist.

Besonders wichtig ist mir persönlich der Bereich um die Kreuzung bei der Badner-Bahn-Station Ecke Hauptstraße/Bahnstraße/B11. Irgendwie ist dies der geografische Mittelpunkt unserer Gemeinde geworden, dort, wo man immer wieder vorbei muß und dort, wo auch viele Durchfahrende Wiener Neudorf am ehesten wahrnehmen und vielleicht auch bewerten und einschätzen. Zugegeben: Das Erscheinungsbild des alten Versteigerungshauses war keine allzu große Hürde für den Architekten (Büro Cserni) des neuen Herzfelderhofes. Aber für mich ist die Planung gerade dieses Gebäudekomplexes sehr gelungen und ich denke, dass dieses Haus noch etliche Architektur-Preise einbringen wird.

Der Herzfelderhof wird im Zusammenspiel mit der Pfarrkirche und unserem Wahrzeichen, dem Alten Rathaus, zu einer markanten und bekannten Zone werden.

Wir warten jetzt noch auf die Abwicklung eines leider dazwischen gekommenen Erbschaftsfalles, dann können wir mit der Neugestaltung des Bahnhofplatzes diesen Bereich noch weiterentwickeln.

Ich freue mich, wenn viele Nicht-Wiener-Neudorfer die gestalterische Neuentwicklung unseres Ortes positiv beurteilen und vor allem, dass mich immer wieder Mitbürger/-innen ansprechen, wie stolz sie mittlerweile auf den sichtbaren Fortschritt sind. Das führt auch dazu, dass immer mehr Menschen bereit sind, viel (eigentlich: sehr viel) Geld auszugeben, um Eigentum in Wiener Neudorf zu erwerben und hier leben zu können.

9 Gedanken zu „Aus Versteigerungshaus wird Herzfelderhof: Wiener Neudorf verändert sein Gesicht!

  1. Nikolett

    Tolle Infrastruktur! Ich würde mich sehr für eine Wohnung im Herzfelderhof interessieren. Wissen Sie vielleicht wo und ab wann ich Infos bezüglich der Wohnungsvergabe finden könnte? Vielen Dank!

    Antworten
    1. Herbert Janschka Artikelautor

      Die Telefonnummer des Immobilienunternehmens findet sich bereits auf der Vorderseite des Gebäudes. Ich habe sie jetzt momentan nicht parat.

      Antworten
  2. Georg

    Tolle Entwicklung. Echt. Weiß man schon etwas über Geschäfte? Wohnungen? Möglichkeiten? Es wäre schön, bei Interesse, als Wiener Neudorfer irgendwo vorab Infos holen zu können. Lg

    Antworten
    1. Herbert Janschka Artikelautor

      Die Telefonnummern der beiden Immobilienunternehmen, sowohl für die Geschäfte als auch für die Wohnungen, finden sich bereits auf der Vorderseite des Gebäudes. Ich habe sie im Moment nicht parat.

      Antworten
  3. Martin Staudinger

    Echt fein, dass hier Politik und Verwaltung und die handelnden Personen einen guten Plan für Neudorf haben und auf Bauherren treffen, die diese Ziele teilen und unterstützen. Macht echt stolz und Freude hier zu leben. Die von Ihnen angesprochenen unleistbaren Kaufpreise (ohne Erbe oder Family) sind aus meiner Sicht ein echtes Problem! Was sind hier hier Ihre Überlegungen, um hier entgegenzusteuern? Wo gibt es noch Gemeinde Gründe, um hier überhaupt noch gestalten zu können. Stichwort: Alte Volksschule, alte Feuerwehr … Freue mich auf Ihre Antwort und vielleicht sogar einen Blogbeitrag zu diesem Thema. Herzlichst, Martin Staudinger

    Antworten
    1. Herbert Janschka Artikelautor

      Ich kann gerne diesbezüglich in nächster Zeit einen Blogbeitrag machen, möchte Ihre Frage aber umgehend beantworten. Es ist eine unverrückbare Tatsache, dass Wiener Neudorf ein hochpreisiger Ort geworden ist. Das hat mit Angebot und Nachfrage zu tun. Es sind de facto alle möglichen verbaubaren Grundstücke vergeben, entweder fertig gestellt oder bereits in Bau. Was den Wohnbau betrifft, ist Wiener Neudorf an seine Grenze angelangt. Wir werden wahrscheinlich die 10.000-Einwohner-Hürde knapp überspringen. Dann ist Schluss. Die Nachfrage übersteigt das Angebot. Das treibt die Preise in die Höhe. Dazu kommt, dass Wiener Neudorf als gesuchter Wohnort zu den absoluten Aufsteigergemeinden zählt. Das hat mit dem Erscheinungsbild zu tun, mit der guten öffentlichen Anbindung, mit den Kinderbetreuungs- und -bildungseinrichtungen im Ort und den unmittelbar anschließenden Nachbargemeinden, mit der perfekten Arbeitsplatzsituation, mit dem hervorragenden Freizeitangebot u.s.w.

      Diesem Trend kann man nicht gegensteuern. Die Gemeinde selbst hat auch keinen Grundbesitz mehr, den wir mit Wohnungen verbauen könn(t)en oder woll(t)en. Wir haben mehr als 400 Gemeindewohnungen zu extrem günstigen Konditionen. Das wird die Gemeinde aufrecht erhalten. Alle, die in Wiener Neudorf einen Immobilienbesitz haben, haben ihren Vermögenswert innerhalb der letzten Jahre deutlich gesteigert. Ich gehe davon aus, dass dieser Trend anhalten wird, wenngleich nicht in dem Ausmaß der letzten Jahre.

      Unleistbar dürften die derzeitigen Preise allerdings nicht sein. Alleine die 80 Wohnungen am früheren Kammfabriksgelände, die nun fertiggestellt wurden, hätten 3 x verkauft werden können – wie mir berichtet wurde, sogar zu höheren Preisen.

      Antworten
    2. Gabi

      Schon exbürgermeister wöhrleitner sage immer er will leistbares wohnen in wr neudorf (damals anningersiedlung).
      Was daraus wurde sieht man an den m2 preisen dort.

      Und wieder ein neuer bürgermeister der hier nichts weiter bringt……

      Leistbares wohnen für wiener die es gerne grüner haben…

      Antworten

Kommentar verfassen