Die wichtigsten Beschlüsse der Gemeinderatssitzung vom 27. September 2021

Auch der neue Kirchenplatz an der B17, der im nächsten Jahr verwirklicht wird, war Thema der Sitzung. Die überraschende Nicht-Zustimmung der SPÖ-Gemeinderäte änderte nichts an der großen Mehrheit im Gemeinderat für dieses Projekt.

Einstimmig wurden ca. € 30.000,- an Subventionen und Zuwendungen an insgesamt 13 Vereine und Organisationen bewilligt.

Einstimmig wurde beschlossen, die angebotene Förderung der Kommunalkredit in Höhe von € 80.500,- (10 % der Gesamtkosten) für die gelungene Sanierung der Abwasserentsorgungsanlagen in den Bereichen Anninger-, Schiller- und Laxenburgerstraße sowie Lindenweg anzunehmen.

Einstimmig wurde beschlossen, die desolate Fahrbahn am Eumigweg zwischen dem Kreuzungsbereich Palmersstraße/Europaplatz bis zur Sackgasse Eumigweg 30 samt einem neuen kombinierten Geh- und Radweg noch heuer neu zu gestalten. Den Auftrag erhielt die Baufirma Streit zum Preis von € 176.640,-.

Für die Planung, Bauaufsicht und Baukoordination des neuen Kirchenplatzes und des Bereiches um den neuen Herzfelderhof (vormals Versteigerungshaus) in der Bahn- und Gartengasse wurde die Fa. Kosaplaner, Leobersdorf, zum Angebotspreis von € 54.271,- mehrheitlich (ohne die Zustimmung von SPÖ-Gemeinderäten) beauftragt.

Um auf die immer häufiger und heftiger werdenden Starkregenereignisse effektiver reagieren zu können, wurde der Ankauf von 7 zusätzlichen Unterwasser- und 2 Schlammpumpen zum Gesamtpreis von € 7.247,- von der Firma AM Baugeräte, Raasdorf, einstimmig beschlossen.

Mehrheitlich (ohne die Zustimmung eines SPÖ-Gemeinderates) wurde beschlossen, dass die Musikschule ab sofort auch für 2er- und 3er-Gruppen zusätzlich zu den 50-Minuten-Einheiten ebenfalls 30- und 40-Minuten-Einheiten anbieten kann.

Einstimmig wurde beschlossen, für den Hort Rathauspark eine Sonderturmspielanlage und zwei Fußballtore zum Gesamtpreis von € 28.372,- bei der Fa. Spielplatzservice, Wien, anzukaufen.

Einstimmig wurde beschlossen, für die Entsorgung der Papiercontainer entlang der Gemeindestraßen und für die Entsorgung von diversen Abfallfraktionen (wie Sperrmüll und Bauschutt) im Abfallwirtschaftszentrum die bestbietende Firma Josef Sieber, Guntramsdorf, zu beauftragen. Die Gesamtkosten für die Entsorgung im Abfallwirtschaftszentrum betragen ca. € 136.000,-, die Kosten für die Papierentsorgung ca. € 79.000,- jährlich, wobei ca. € 71.000,- („Börsewert“ des Altpapiers) wieder refundiert werden.

Einstimmig wurde beschlossen, den Osterschikurs für max. 36 Kinder vom 10. bis zum 16. Lebensjahr für das Jahr 2022 – vom 9. bis zum 15. April – zu planen. Mit der Organisation und Durchführung wird Dipl.Sportlehrer Dieter Pflug beauftragt. Die geschätzten Kosten von € 870,- pro Kinder werden bis auf einen Selbstbehalt von € 130,- von der Gemeinde getragen.

Es wurde beschlossen, die durch die Verhandlungen erzielte Angebote – bezüglich einer Senkung der Darlehenszinsen bei 28 unterschiedlichen Verträgen – anzunehmen. Damit finanziert sich die Gemeinde derzeit mit einem Prozentsatz von 0,1 bis 0,45 %.

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