Gönnen wir den Kindern einen Schulweg

Nicht, dass ich nicht gerne in die Schule gegangen wäre, aber das eigentliche Highlight war der tägliche Fußweg in die Schule mit meinen Freunden (egal, ob Volksschule, Gymnasium oder Handelsakademie). Bewegung und Auslüften vor dem Schulbeginn soll auch für das Lernen von Vorteil sein.

Viele unserer Volksschulkinder kommen auch bei uns zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Scooter. Wir beobachten aber auch, dass immer mehr Kinder mit dem Auto zur Schule gebracht werden, am liebsten bis direkt vor den Eingang. Dafür gibt es natürlich nachvollziehbare Gründe. Das Wetter. Der Straßenverkehr. Schwere Schultaschen. Zu langer Schulweg. Man fährt sowieso am Weg zur Arbeit dort vorbei.

Es gibt auch im Umfeld des Europaplatzes Ausstiegstellen, von denen die Kinder gefahrlos zur Schule kommen (oben hellgrün eingefärbt) und zumindest ein paar Minuten Bewegung machen können. Bei einer gemeinsamen Aktion von Polizei und KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) wurde darauf aufmerksam gemacht und Informationen verteilt.

Vize-Bgm. DI Pigisch (2.v.r.) und ich bedanken uns für diese gemeinsame Aktion bei unserer Polizei und dem KFV

Obwohl ich diesbezüglich gedanklich in die 60er- und 70er-Jahre zurückkehren muss, aber ich kann mich noch gut daran erinnern, dass unser Schulweg von knapp 1 Kilometer oft viel länger als eine halbe Stunde gedauert hat. So viel hatten wir uns täglich zu erzählen (es gab ja noch kein Handy, bestenfalls ein dauernd besetztes Vierteltelefon), so lange haben wir herumgetrödelt und herumgeblödelt. Wie schon erwähnt: Das Schönste am Schulalltag war der gemeinsame Schulweg mit den Freunden. Den hätten wir uns nicht nehmen lassen – von keinem Wetter und keinem Auto(bus).

2 Gedanken zu „Gönnen wir den Kindern einen Schulweg

  1. Erika

    Oh ja der Schulweg war immer lang und doch mit Freunden abwechslungsreich,es gab immer etwas zu entdecken.Vor allem wir kamen munter und körprlich fit in der Schule an.

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