Trinkwasser in Wiener Neudorf: Beste Qualität

Unser Trinkwasser kommt aus dem Brunnenfeld Wienerherberg. Die Eurofins Umwelt Österreich GmbH & Co KG untersucht routinemäßig unser Trinkwasser an den vier Abgabestellen und hat wieder eine sehr gute Qualität ohne nennenswerte Belastungen ermittelt.

Der Härtegrad liegt mit 10,7 (deutscher Härtegrad) im absoluten Mittelbereich. Unter 7 Grad gilt das Wasser als weich und über 14 Grad als hart.

Die festgestellten Belastungen liegen weit unter den zulässigen Höchstkonzentrationen. Im Detail pro Liter: 9,3 Milligramm (mg) Nitrat, 5,2 mg Natrium, 12 mg Chlorid, 43 mg Sulfate, 1 mg Kalium, 51,7 mg Kalzium und 15 mg Magnesium.

Unser Trinkwasser hat damit den allerbesten Zustand, in jedem Fall bis zu den jeweiligen Hausanschlüssen. Es kommt natürlich auf den Zustand der privaten Hausleitungen an, ob diese Qualität dann auch den Wasserhahn erreicht.

Zusätzliche Schulbusse am Nachmittag

Auf Wunsch einiger Eltern erweitern wir ab Montag, den 28. Februar unser Schulbus-Angebot. Ab diesem Tag werden an jedem Schultag um 16.00 Uhr zwei Busse von der Haltestelle Europaplatz (direkt vor dem Haupteingang der Volksschule) abfahren.

Ein Bus hält in der Gartengasse, in der Brauhausstraße und danach am Reisenbauer-Ring-Süd und Reisenbauer-Ring-Nord.

Der andere Bus fährt über die Haltestellen Schloßmühlgasse, Augasse und Buchenweg Richtung Anningerstraße und Anningerpark.

Ich hoffe damit, einerseits die Eltern bei der Abholung ihrer Schul- und Hortkinder besser unterstützen zu können und andererseits können damit einige Autofahrten verhindert werden.

Dennoch bleibt das Zufußgehen, das Roller- bzw. (falls möglich) das Radfahren die bessere und gesündere Möglichkeit für den Schul- bzw. Heimweg. Wenn ich mich an meine Volksschulzeit zurückerinnere, dann war gerade der gemeinsame Weg mit meinen Schulfreunden das tägliche Highlight eines Schultages.

Vorsicht Sturmwarnung: Heute wird es ganz arg!

Auch der LKW-Unfall heute am frühen Vormittag auf der A2 (Höhe Ausfahrt IZ-Süd) war einer Windböe geschuldet.

Das Gemeindeamt Wiener Neudorf erreicht seit der früh von allen befassten Stellen Sturm-Warnungshinweise für die nächsten Stunden. Es werden Böen bis über 100 km/h vorhergesagt.

Vermeiden Sie bitte unnötige Ausgänge und falls sie dennoch das Haus verlassen müssen, dann passen Sie bitte auf sich auf. Meiden Sie aus Sicherheitsgründen Parkanlagen und das Waldl und geben Sie auf eventuell abfallende Äste und dergleichen acht.

Die verfügbaren Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr wurden bereits geben, sich in Sturmbereitschaft zu begeben.

Wiener Neudorf wird nicht der Parkplatz für Wien-Pendler werden!

Natürlich liegen die Haltestellen in Wiener Neudorf sehr attraktiv

Durch – oder an – Wiener Neudorf vorbei fahren täglich bis zu 250.000 Fahrzeuge. Alleine mitten in unseren unmittelbaren Wohngebiet fahren täglich bis zu 40.000 Autos durch. Mir ist schon klar, dass es für manche irgendwie logisch klingen mag, dass es da auf ein paar Hundert mehr oder weniger nicht mehr ankommt. Fakt ist auch, dass wir mit der Badner-Bahn und mehreren Haltestellen im Ort (Griesfeld, Hauptstraße und auch die Station Südstadt steht auf Wiener Neudorfer Ortsgebiet) eine gute öffentliche Anbindung an das Wiener Zentrum haben.

Da ist es natürlich naheliegend, dass es Überlegungen für großzügige Park-und-Ride-Anlagen in der unmittelbaren Nähe der Haltestellen gibt, zumal Wien nun ab März flächendeckend Parkpickerl-Zone wird.

Ich habe allen diesen Ansinnen eine Abfuhr erteilt. Wir forcieren in unserer Gemeinde jeden öffentlichen Verkehr und ich verstehe selbstverständlich den Gedanken, dass die Berufspendler und Wien-Besucher irgendwo vom Auto auf ein öffentliches Verkehrsmittel umsteigen müssen, falls sie in der Bundeshauptstadt keine (kostengünstigen) Parkmöglichkeiten haben. Aber aufgrund der bestehenden enorm hohen Autofrequenz bitte ich um Verständnis, dass dieses irgendwo nicht in Wiener Neudorf liegen kann und liegen wird. Wiener Neudorf wird mit Sicherheit nicht der Parkplatz für Wien-Pendler werden.

Ich verstehe, dass Wien dem auswärtigen Autoverkehr Herr werden möchte, aber das gilt auch für uns, wenn nicht sogar in einem viel größeren Ausmaß. Wir werden uns die Situation in den nächsten Wochen und Monaten ganz genau anschauen und wenn notwendig, umgehend reagieren.

Über das Geschäft mit dem Hl. Valentin

Ende des 5. Jahrhunderts wurde vom damaligen Papst Gelasius der Gedenktag des Hl. Valentin eingeführt, der übrigens überraschenderweise vor knapp 50 Jahren wieder aus dem römischen Generalkalender gestrichen wurde. Die Symbolzahl 40 hat bekanntlich in der frühchristlichen Kirche eine große Bedeutung. Zur Zeit des obgenannten Papstes wurde in der frühchristlichen Zeit am 6. Jänner das Geburts- und Tauffest Jesu gefeiert. Erst im frühen Mittelalter wurde dieser Tag zum Gedenktag für die Heiligen Drei Könige umfunktioniert. Nimmt man diesen Tag (also den 6. Jänner) dazu, dann ist exakt 40 Tage später der 14. Februar. So wurde für diesen Tag eine besondere Bedeutung gebraucht.

Der Name „Valentin“ war in den ersten Jahrhunderten gebräuchlicher als heute, auch einige Bischöfe trugen diesen Vornamen. Möglicherweise, so eine der wissenschaftlichen Annahmen, könnte es zu einer Vermischung einiger Leben gekommen sein. Jedenfalls soll im 3. Jahrhundert ein Bischof Valentin an einem 14. Februar deshalb enthauptet worden sein, weil er trotz eines staatlichen Verbotes Liebespaare christlich getraut haben und ihnen Blumen aus seinem Garten geschenkt haben soll. Das hievte ihn in die Reihe der heiligen Märtyrer. Und: Die von ihm geschlossenen Ehen hielten der Überlieferung nach besser und länger als andere. Na also! Dazu galten die Tage um die Mitte des Februar in vielen Teilen Europas schon immer als Vorboten des Frühlings – und damit: der Wärme – und damit: der Liebe. Wettermäßig gilt das auch für Mitte Februar 2022. Alles weitere werden wir in 9 Monaten wissen. Ich werde jedenfalls die Geburtenrate im heurigen November genauer im Auge behalten als in den Jahren zuvor.

Auch wenn die Erfinder der Wirtschaft, des Handels und des Kapitalismus der Kirche nicht unbedingt immer nahestehen, so nehmen sie deren Errungenschaften dennoch liebend gerne an. Irgendwann war es dann so weit und der 14. Februar wurde irgendwie zum Tag der Liebe erklärt – und Männer begannen ihren Frauen und den Mädchen, von denen sie hofften, sie würden einmal ihre Frauen werden, Blumen zu schenken. So wie es weiland der Hl. Valentin vorgemacht hatte – wenngleich nicht, um damit eine Frau fürs Leben zu finden.

Irgendwann hatte dann jemand die Eingebung, dass der Hl. Valentin, wären die Postkarten schon erfunden gewesen, statt Blumen mit Sicherheit schöne Postkarten geschenkt hätte. Alleine in England wurden so im Laufe der Zeit Mitte des 19. Jahrhunderts bereits über 400.000 Valentinskarten verschickt. Der Postkartenmarkt und die Postwirtschaft insgesamt boomte. Aber der Hl. Valentin hätte doch sicher statt Blumen oder Postkarten am ehesten Pralinen verschenkt, wären diese schon erfunden gewesen. Was kann denn der Valentin dafür, dass der diesbezügliche Pralinenerfinder-Koch erst mehr als 1.200 Jahre nach ihm geboren wurde? Für viele Valentinstag-Schenker war dies glaubhaft und so begannen sie Pralinen zu verschenken. Da konnte doch die Schmuckindustrie nicht untätig zusehen – versteht sich.

So ist der Valentinstag heute zu einem Milliardengeschäft geworden. Es gibt so cirka 2,5 Milliarden Männer auf der Erde, die entweder jemand lieben, sich verlieben wollen oder etwas gut zu machen haben. Wenn nun jeder von jenen für Valentinstagsgeschenke durchschnittlich € 10,- locker macht, dann kommt da schön was zusammen. Billiger wäre es zu sagen: Ich liebe Dich. Aber dieser Satz kommt, gemäß diverser Umfragen, vielen nur selten über die Lippen. Da greift Mann doch lieber ins Gesparte.

Für mich ist der heurige Valentinstag der 45. in Folge, an dem ich mit meiner Gaby zusammen bin. Da gab es in dieser langen Periode unterschiedliche Geschenke, von Blumen über Süßigkeiten oder Plüschtieren bis gar nichts. Mit Geschenken zum Valentinstag kann man sowieso als Mann nur alles falsch machen. Schenkt man etwas, womöglich etwas Kostbares, dann wird vielleicht geglaubt, man hätte etwas zu beichten. Schenkt man etwas Geringes oder gar nichts, dann heißt es gleich: Du liebst mich nicht mehr!

Ich habe ja noch eine Nacht Zeit darüber nachzudenken! Vielleicht mache ich es mir aber heuer auch einfach und widme ihr diesen Blogbeitrag.

Darf man im Geheimen schimpfen?

Vor dem Hinausschauen aus dem Fenster heute Nachmittag hatte ich noch keine Ahnung, worüber ich schreiben soll – danach schon.

Irgendwie regt mich diese derzeitige politische Aufgeregtheit und Angerührtheit ein wenig auf. Gut, wir alle sollten nicht sündigen – weder in Gedanken, noch mit Worten und schon gar nicht mit Werken. So verlangt es die christliche Weltanschauung.

In diesem Sinne sind bereits alleine die Gedanken „Rotes G’sindl“, „Schwarze Brut“, „Blaue Bagage“, „Grüne Hinhappler“ oder „Pinke Vollkoffer“ zu verurteilen, aber logischerweise nur von jemand, der unsere Gedanken zu kennen weiß. Andererseits heißt es spätestens seit dem Ende des 18. Jahrhunderts in einem Volkslied: Gedanken sind frei!

Es stellen sich für mich mehrere Fragen. Darunter diese:

1.) Warum glauben manche in politischen Gruppierungen, dass es Sinn macht, politische Gegner zu beschimpfen, zu beleidigen oder zu diffamieren? Warum glauben manche in politische Gruppierungen, dass es Wählerstimmen bringt, die Ideen anderer lächerlich zu machen, statt bessere zu bringen?

2.) Das politische Geschäft ist kein einfaches. Warum arbeiten politisch Tätige nicht mehr zusammen und tun etwas für das Ansehen dieses wichtigen und in einer Demokratie unerlässlichen Berufes, statt diesen mehr und mehr zu verunglimpfen?

3.) Ist es ein Unterschied, ob ich etwas im kleinen, vertrauten, familiären oder freundschaftlichen Kreis sage oder in aller Öffentlichkeit?

Frage 3.) möchte ich für mich versuchen zu beantworten. Ja, es ist ein Unterschied und es macht auch einen Unterschied. Wer von uns hat nicht – wenn er „unter sich“ war – jemand als „Trottel“, „Idioten“, „Vollkoffer“ oder „A..loch“ bezeichnet? Oder gar als „G’sindl“, „Bagage“, „Hinhappler“, „Vollkoffer“ oder „Brut“. Möglicherweise hat die oder der eine unter uns auch schon einmal den Himmelvater selbst in aller Stille beleidigt mit einem „Himmel, Herrgott noch einmal“. Aber wahrscheinlich würde niemand von uns dies in aller Öffentlichkeit tun. Auch aus einer gebotenen Höflichkeit und auch aus Wertschätzung dem anderen oder der Göttlichkeit gegenüber.

Es soll bereits vorgekommen sein, dass ein dicker Jemand in vertrauter leutseliger Runde schon einmal als „Blade Sau“ bezeichnet wurde, oder jemand mit einem größeren Pfrnak als „Nasenbär“, oder jemand, der nicht in ein oberflächliches Schema passt als „Schiachperchtn“.

Ich bin jetzt beileibe nicht der Verteidiger unserer Landeshauptfrau, aber es macht einen Unterschied – und es muss einen machen -, ob man etwas in aller Öffentlichkeit, in einer Rede, einem Interview oder einem Kommentar von sich gibt oder sich in vertrauter Zweisamkeit (und dazu gehören auch SMS und Chats) mitteilt oder auskotzt. Außer – selbstverständlich – es handelt sich um eine Unterredung für einen verbrecherischen Akt.

Ich möchte nicht wissen, als was alles ich schon von meinen politischen Mitbewerbern bezeichnet wurde. Und ich gebe unumwunden zu, dass auch in meinem mir nahen Bereich nicht unbedingt nur Positives über andere gesagt wurde. Und ich bin mir sicher, dass im Laufe der letzten Jahre auch Frau Mag. Mikl-Leitner mit Begriffen bedacht wurde, die man nicht in einem Fernsehinterview wiederholen würde – möglicherweise auch von jenen, die sich jetzt so gekünstelt aufregen.

Eine Frage, die uns alle beschäftigen sollte, ist allerdings die, wie es möglich ist, dass rein private Unterhaltungen plötzlich durch irgendwen in die Medien kommen, die so etwas liebend gerne aufgreifen – offenbar auch angebliche investigative Formate. Warum – nächste Frage – erinnert mich das jetzt in abgeschwächter Form schon irgendwie an vergangene (ich dachte: überwundene) Zeiten der Diffamierungen bei den ungerechtfertigten Hexenverfolgungen oder der Blütezeiten der Blockwarte oder ….