Ein weiteres E-Fahrzeug ergänzt unsere Flotte

Der Verantwortliche für unseren Gemeinde-Fuhrpark, Martin Billensteiner, hat sich um ein weiteres E-Fahrzeug – dieses Mal für die Abteilung REINIGUNG gekümmert.

Aufgrund der positiven Erfahrungswerte im Praxisbetrieb der letzten Jahre im Bereich „Essen auf Rädern“, nimmt die Marktgemeinde Wiener Neudorf ab sofort ein weiteres Elektrofahrzeug, Renault ZOE Z.E., für den Bereich „Reinigung“ in Betrieb. Das neue Fahrzeug wird für das Personal zum umweltschonenden Erreichen der verschiedenen Gemeindeobjekte im Einsatz stehen.

Ich selbst bin seit über einem Jahr mit meinem Plug-in-Hyrid auch privat nahezu ausschließlich elektrisch unterwegs und habe diese Fortbewegungsart in den letzten 13 Monaten sehr schätzen gelernt. Es ist eine neue Art des Autofahrens, mehr ein Gleiten als ein Fahren.

Da auch die Marktgemeinde Wiener Neudorf sehr viel Wert auf das Thema Elektro-Mobilität legt, wurden in den letzten Jahren auch mehrere Elektrotankstellen im Ort errichtet. 

Die Errichtung der umweltfreundlichen Tankstellen und der Ankauf eines weiteren Elektrofahrzeuges sind ein weiterer Schritt in eine saubere Zukunft!

Nachtragsvoranschlag 2020 fertig – 2 Millionen gehen uns ab!

Immer im September/Oktober machen wir das Budget für das kommende Jahr. Für 2020 also im Herbst 2019. Da war die Welt noch insofern in Ordnung, als niemand daran dachte, dass ein Virus unser gesamtes Leben durcheinanderbringen könnte. Vieles, was wir im Herbst 2019 dachten und annahmen, war im Frühjahr 2020 über Nacht anders – viele Vorhaben, Themen und Projekte mussten in den letzten Monaten neu bewertet und überlegt werden. Da geht es einer Gemeinde nicht anders als jeden Privathaushalt.

Gemeinsam mit politischen Vertretern und den Fachabteilungen haben wir nunmehr das Budget für das heurige Jahr komplett überarbeitet.

Wir werden an so vielen Vorhaben wie möglich festhalten, werden nur die Projekte schieben, die aufgrund des Corona-Virus weit verzögert wurden und für die ein Beginn oder eine Verwirklichung heuer keinen Sinn machen (z.B. Vorplatz Badner-Bahn-Station).

Wir werden weniger Kommunalsteuern einheben, es wird weniger Zuschüsse seitens des Bundes bzw. des Landes geben. Durch die Corona-Krise wird es generell zu Gebührenausfällen (Kinderbetreuungseinrichtungen, Teich ..) kommen. Andererseits gibt es eine Reihe von corona-bedingten Zusatzinvestitionen. Personaltechnisch hat das Corona-Virus keine Auswirkungen. Niemand im Gemeindedienst wurde gekündigt oder in die Kurzarbeit geschickt.

Unterm Strich fehlen mehr als € 2 Millionen. Viel Geld, aber bei einem Jahresbudget von ca. € 45 Millionen halbwegs verkraftbar. Um in Krisenzeiten die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen, darf – von offizieller Seite – nicht gespart und muss weiter intensiv investiert werden. Das ist für mich ein Grundprinzip und ein Dogma. Wir werden die nunmehr vorhandene Differenz mit Darlehensaufnahmen wettmachen. Nunmehr profitieren wir davon, dass wir in den letzten Jahren den Darlehensstand um einige Millionen gesenkt haben, sodass wir jetzt eine Erhöhung leicht verkraften.

Ab kommenden Freitag liegt der Nachtragsvoranschlag für zwei Wochen im Gemeindeamt zur allgemeinen Einsicht auf. Noch im August werden wir diesen sowohl im Finanz- als auch im Prüfungsausschuss eingehend diskutieren. Bei der kommenden Gemeinderatssitzung am 7. September steht der Nachtragsvoranschlag dann zur Beschlussfassung an.

Vorsicht: Trickbetrüger unterwegs!

Aus gegebenem Anlass warne ich Sie vor Trickbetrügern, die derzeit im Bezirk Mödling – auch in Wiener Neudorf – unterwegs sind. Erst vergangenen Freitag verschafften sich zwei gut gekleidete junge (gut deutsch sprechende) Männer Zutritt zum Reihenhaus einer älteren Dame mit der Lüge, sie kämen von einem Telekomanbieter und müssten kurz etwas beim Fernsehapparat kontrollieren.

Während einer der beiden mit der Hausbesitzerin am Fernsehgerät hantierte und nach einer geraumen Weile alles für in Ordnung befand, durchsuchte der Zweite in der Zwischenzeit die anderen Räume und entwendete unerkannt einen vierstelligen Eurobetrag, um sich danach höflichst zu bedanken und zu verabschieden. Es dauerte einige Zeit, bis die Dame den Vorfall in seiner vollen Tragweite erkannte und die Polizei verständigt wurde.

Bitte lassen Sie niemand in Ihre Wohnung, der unangemeldet vorgibt, im Namen eines Unternehmens oder einer Behörde etwas kontrollieren zu müssen. Jede namhafte und seriöse Organisation meldet sich im Vorfeld ordnungsgemäß an bzw. vereinbart einen Termin mit Ihnen. Keine Behörde und kein seriöses Unternehmen schickt einfach so Leute los, um unangemeldet in den Wohnungen Geräte oder Leitungen zu kontrollieren. Seien Sie bitte diesbezüglich sehr vorsichtig.

Offensichtlich suchen sich die Trickbetrüger vor allem ältere alleinstehende Personen aus. Bitte reden Sie deshalb auch mit Ihren älteren Verwandten oder Nachbarn über dieses Thema.

Neue Lärmschutzwände A2: Demnächst geht es los!

Die Verbesserung bzw. die Neuerrichtung des Lärmschutzes betrifft die komplette Strecke zwischen den beiden Autobahnab- bzw. ausfahrten Mödling und Wiener Neudorf

Bis zum 25. August läuft noch das Ausschreibungsverfahren der ASFINAG (Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-AG). Bis dahin haben die Baufirmen Zeit, ihre Angebote abzugeben. Danach erfolgt die Vergabe an das bestbietende Unternehmen.

In der zweiten Oktoberhälfte soll, so ist der Plan, mit den eigentlichen Bauarbeiten begonnen werden. Bis dahin werden bei den unmittelbaren Anrainern Beweissicherungen durchgeführt und wird die Strecke auf eventuell noch vorhandene Kriegsrelikte untersucht. Wir rechnen mit einer Bauzeit von ziemlich exakt einem Jahr. Während dieser Zeit wird auf der Richtungsfahrbahn Graz die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h gesenkt.

Im Bereich zwischen den beiden Autobahnbrücken (Eumigweg und Hauptstraße) wird direkt an den Fahrbahnrand eine neue 13 Meter hohe Wand errichtet. Eine derart hohe Wand wurde entlang von Autobahnen in Österreich noch nie errichtet. Dafür notwendig sind Punktpilotierungen, die bis zu einer Tiefe von 18 Meter gebohrt werden, um der Wand die erforderliche Stabilität zu geben und sie auch vor Stürmen zu schützen. Am vergangenen Montag wurden die unmittelbaren Anrainer im Rahmen einer Info-Veranstaltung über die Details informiert. Es wird temporär zu Wahrnehmungen der Arbeiten kommen.

Darüber hinaus wird die bestehende Lärmschutzwand (Plexiglaswand) bei der Firma Müller-Transporte nach Norden bis zur Autobahnabfahrt Mödling erweitert. Zusätzlich werden Lärmschutzwände (bis 7,5 Meter Höhe) entlang des Eumigweges und der Hauptstraße errichtet. Auch von der Hauptstraße Richtung Süden bis zur Autobahnabfahrt Wiener Neudorf werden die Wände verbessert und erhöht.

Derzeit liegen viele Wohnbereiche in Wiener Neudorf deutlich über den erlaubten Grenzwerten und weit im gesundheitsschädlichen Bereich. Es wird deutliche Lärmreduktionen (durchschnittlich 10 – im Extremfall bis zu 18 Dezibel) geben. Laut unserem Lärmsachverständigen bedeutet das im Extremfall eine Reduktion des Lärms, wie wenn nur mehr 1/10 des Autoverkehrs auf der A2 fahren würde.

Das Wiener Neudorfer Kultur-ABO 2020/2021

Trotz des Corona-Virus haben wir uns dazu entschlossen, das Kultur-Abo auch für die Saison 2020/2021 im Freizeitzentrum zu organisieren. Allerdings mit einigen Änderungen bzw. Einschränkungen.

Es werden maximal ca. 350 Gäste (statt bislang 550) Zutritt haben. Die Veranstaltungen gibt es ausschließlich für Abonnenten. Es gibt keine Abendkassa. Zwischen Einzelpersonen bzw. Paaren oder definierten Gruppen werden jeweils Sesseln freigehalten werden. Die Abstände zwischen den einzelnen Reihen werden vergrößert. Die Sitzplatzvergabe erfolgt nach Einlangen der Anmeldungen in der Kulturabteilung des Gemeindeamtes.

Bisherige Abonnenten werden bevorzugt und können ihr Abo ab sofort bis 16. August exklusiv verlängern. Eventuell dann noch freie Plätze werden an neue Abonnenten ab 17. August vergeben – solange der Vorrat reicht.

Folgende Veranstaltungen werden jeweils an Samstagen ab 19.30 Uhr angeboten:

19. September 2020 – Wiener Gitarrenquartett Gitarrissima

24. Oktober 2020 – Theater „Meine Rosarote Hochzeit“ (Neue Bühne Wien)

14. November 2020 – Quo Vahid – Musik trifft Magie

19. Dezember 2020 – Andy Lee Lang: Eine Amerikanische Weihnachts-Show

22. Jänner 2021 – Neujahrskonzert der NÖ Tonkünstler (fakultativ)

20. Februar 2021 – Das neue Kabarett der Kernölamazonen

13. März 2021 – Dolls & Guy: Operetten-Musical-Potpourrie

17. April 2021 – The Longfield Gospel Workshop

29. Mai 2021 – Werner Auer mit den besten Liedern über die Liebe

Details sehen Sie auf der HomePage der Gemeinde: http://www.wiener-neudorf.gv.at

Die Abo-Kosten belaufen sich auf € 134,- (mit Neujahrskonzert) und € 104,- (ohne Neujahrskonzert). Da die Abonnenten des vorjährigen Abos um Veranstaltungen aufgrund des Corona-Virus umgefallen sind, reduzieren wir für diesen Kreis die Abo-Kosten automatisch um € 20,-.

Wann wird hier weitergebaut?

So gut sichtbar (und ungeschützt) wie jetzt wird unsere Kirche Maria Schnee nicht mehr lange sein.

Eine Frage, die mich oft erreicht, ist die, wann am früheren Versteigerungshaus-Gelände weitergebaut wird. Aufgrund der Corona-Situation hat sich das Ausschreibungsverfahren leider um einige Monate verzögert. Dass der Abbruch des Geländes in die Wintermonate (Februar, März) vorverlegt wurde, war abgesprochen, weil Staubentwicklungen befürchtet wurden – und in dieser Zeit die Fenster eher geschlossen sind.

Gemäß unseren Informationen im Gemeindeamt soll es nun in der zweiten Septemberhälfte mit dem eigentlichen Bau weitergehen und das Projekt dann zügig bis Ende 2022 fertiggestellt werden.

An den Plänen hat sich nichts geändert. Die allseits bekannte Projektstudie wird umgesetzt. Geplant sind knapp 100 eher kleine Genossenschaftswohnungen – und zur B17 hin Büros und eine Bank (Raiffeisen). Durch ein monatelang verhandeltes ausgeklügeltes Mobilitätskonzept wird und muss der zusätzliche Autoverkehr äußerst gering gehalten werden. Dafür nehmen die Projektbetreiber viel Geld in die Hand, beispielsweise um ihren zukünftigen Mietern hohe Zuschüsse für Jahreskarten für den öffentlichen Verkehr anzubieten, weit überdimensionierte Radabstellplätze oder E-Car-Sharingplätze zu errichten.

Ansicht von der Badner-Bahn-Station Wiener Neudorf
Ansicht von der B17 von Süden (Guntramsdorf) kommend