Ein Hoch auf die Mitarbeiter unseres Wirtschaftshofes, die sich nach dem Rathauspark nun um die Gestaltung des Klosterparks kümmern. Der Klosterteich (früheres Schwimmbecken zu Zeiten der Schwestern vom guten Hirten) wurde vom alten Schilf befreit und die Uferbereiche wurden ausgeholzt.
Der Reiher, den ich ein paar Tage vorher noch vor dem Schilfbereich fotografieren konnte, wird sich durch den Rückschnitt nicht ganz auskennen, aber auch er wird die Anlage sicher demnächst wieder gerne besuchen.
Da der Zaun rund um den Klostergartenspielplatz oft niedergetreten wurde, hat unser Wirtschaftshof in Kooperation mit der Fa. Brix-Zaun für eine solide und massive Umzäunung gesorgt, die sicherlich noch dazu viel schöner aussieht als bisher und viel besser ins Gesamtbild passt:
ÖVP-Gemeinderätin Irene Orchard und ich müssen zugeben, dass wir uns eine Naturfilteranlage ganz anders vorgestellt haben.
Weil sich viele angeblich weicheres Wasser gewünscht haben, hat unser Wasserlieferant eine Enthärtungsanlage beim Brunnen in Wienerherberg errichtet. Das bisherige Wasser war zwar für unseren Körper besser und gesünder, aber nicht so gut geeignet für Maschinen, Fliesen und Armaturen. Ab jetzt wird es weniger Kalkränder geben. Das war, so wurde uns gesagt, den Befragten wichtiger.
Eine Abordnung aus Wiener Neudorf hat die Einladung angenommen, die „Naturfilteranlage“ zu besichtigen. Ich muss zugeben, ich habe mir eine Naturfilteranlage völlig anders vorgestellt. Auf meine Frage, warum diese Anlage „Naturfilteranlage“ heißt, wurde mir geantwortet: Weil es gut klingt. Aha!
Die Neugestaltung der Hauptstraße wird mir gegenüber durchwegs gelobt. Ich denke, es ist auch schwer, keinen Gefallen an unserer wichtigsten Ortsstraße zu finden. Nicht zu unrecht trägt die Hauptstraße diesen Namen und wir wollen ihr mit unseren Gestaltungsideen gerecht werden. Ich freue mich schon darauf, wenn das Gemeindeamt und der Vorplatz fertig sind und bin schon gespannt, wie dann die Reaktionen ausfallen.
Knapp 250 Interessierte waren am Montag im Freizeitzentrum, um sich über die Errichtung der neuen Lärmschutzwände (bis zu 13 Meter Höhe) zu informieren. Diese werden hochabsorbierend ausgeführt und keine zusätzliche Belastung für Biedermannsdorf auf der anderen Seite bedeuten. Am Schluss gab es großen Applaus, viele zufriedene Gesichter und die berechtigte Hoffnung, dass es für Hunderte Familien endlich leiser wird. 442 Ein- und Mehrfamilienhäuser sind vom Autobahnlärm teilweise bis massiv betroffen. Für alle wird es eine Verbesserung geben.
Man muss sich das vor Augen führen: Der überwiegende Teil des Gebietes zwischen der Autobahn und der B17 dürfte heute gar nicht mehr zum Wohngebiet erklärt werden, so gravierend sind die derzeitigen Lärmbelastungen in Wiener Neudorf. Spätestens in zwei Jahren sollte es zu deutlich wahrnehmbaren Verbesserungen kommen. Dafür ist aber die höchste Lärmschutzwand notwendig, die je in Österreich errichtet wurde, mit 7,5 Meter hohen Seitenteilen am Eumigweg und der Hauptstraße. Die obere Grafik erläutert, dass es überall auf den grün eingefärbten Bereichen leiser wird. Dort wo es derzeit besonders laut ist, wird es deutlich leiser werden, dort, wo es heute ein wenig laut ist, wird es trotzdem leiser und dort, wo der Lärm kaum wahrnehmbar ist, wird er in Hinkunft überhaupt nicht mehr zu hören sein.
Nach Jahren des ergebnislosen Verhandelns und Dutzenden oft heftig geführten Gesprächen nun der Durchbruch mit der ASFINAG, bei der Info-Veranstaltung vertreten durch DI Karl Zeilinger (Projektleiter Lärmschutz, 2.v.l), DI Gerlinde Mattanovich (Abteilungsleiterin Netzplanung, 3.v.r.), DI Dietmar Schalko (Gruppenleiter, 2.v.r)) und Gerald Mühl (Projektleiter, r.).
Groß war verständlicherweise das Interesse, wie die Auswirkungen auf die eigene Liegenschaft sein werden.
In der ASFINAG-Auflistung der Kronen-Zeitung vom 10.5.2019 findet sich das Bauprojekt Wiener Neudorf an oberster Stelle.
Von der NÖN über den ORF, die Kronen-Zeitung, den Kurier bis zur Tiroler Tageszeitung war meine Einigung mit der ASFINAG über die neue 13-Meter-Lärmschutzwand in den letzten Tagen Thema.
Am kommenden Montag, den 13. Mai möchte ich Sie um 18:30 Uhr im Festsaal des Freizeitzentrums gemeinsam mit Fachleuten der ASFINAG über das Projekt im Detail informieren, bis hin zum Bauzeitenplan. Läuft alles plangemäß, dann gehört die teilweise dramatische und gesundheitsbeeinträchtigende Lärmsituation für Hunderte Wiener Neudorfer Familien ab 2020 der Vergangenheit an.
Schon merkwürdig, dass die SPÖ offenbar glaubt, nur noch mit bewussten Falschmeldungen an die Bevölkerung punkten zu können. Ich kann nicht auf alle „Fake-News“ – wie das heutzutage neudeutsch heißt – eingehen. Deshalb nur ein paar Beispiele:
Im SPÖ-Konkret Ausgabe 01 (Mai 2019) wird geschrieben: Hinsichtlich der gerade in der letzten Zeit vielen Auszeichnungen, die die Gemeinde erhält: Die Auszeichnungen werden von der Gemeinde beantragt. Viele NÖ-Auszeichnungen erhalten ohnedies alle Gemeinden, die darum ansuchen.
Ich habe die NÖ Landesregierung mit dieser Aussage konfrontiert, die dies heftig dementiert. Die NÖ Landesregierung legt wert auf die Feststellung, dass alle Einreichungen strengsten Prüfungen unterzogen werden. Die Gemeinde Wiener Neudorf macht derzeit außergewöhnlich viel (und offenbar auch gut) und wird deshalb auch außergewöhnlich oft prämiert – so die Erklärung aus St. Pölten. Diese SPÖ-Aussage ist auch ein Affront gegenüber den Gemeindemitarbeitern, die die Gemeindeleistungen den jeweiligen Jurys perfekt aufbereitet. Von meiner Seite dafür ein herzliches und lautes DANKESCHÖN!
Weiters schreibt die SPÖ betreffend Zufahrt zum Ökopark, dass gerne verschwiegen würde, dass hinter den Kulissen über eine zusätzliche Zufahrt in der Nähe des Reisenbauer-Rings (Höhe Steinfeldstraße) verhandelt wird.
Das ist eine bewusste Falschinformation. Die zukünftig Hauptzufahrt erfolgt über den Norden über einen eigenen Autobahnkollektor bzw. über die B17 – Höhe A2 Zubringer Mödling. Die SPÖ kennt alle diesbezüglichen Pläne, genauso wie alle Gemeinderatsfraktionen. Diese SPÖ-Aussage ist auch ein Affront gegenüber den Ökopark-Projektanten, die verstanden haben, warum alle mit dem früheren Bürgermeister Wöhrleitner verhandelten Pläne (damit auch die Zufahrt über den Reisenbauer-Ring-Park oder in der Nähe des Reisenbauer-Rings) für null und nichtig erklärt wurden. In den letzten vier Jahren wurde das gesamte Gelände samt Zu- und Abfahrt komplett neu verhandelt samt neuem Wald, Grünräumen, Grünfassaden, Gründächern, Radwegen und dem Ausschluss von emittierenden und verkehrsintensiven Betrieben.
Weiters schreibt die SPÖ, dass die Gemeindeführung vergessen hätte, die Sicherungen für die Beleuchtung auf den neuesten Stand zu bringen, deshalb gäbe es jetzt so viele Ausfälle bei der Straßenbeleuchtung.
Das ist ein – verzeihen Sie – kompletter Unsinn. Und das weiß die SPÖ auch, weil sie bei den Besprechungen dabei war. Die Straßenbeleuchtung fällt seit einigen Jahren immer wieder in diversen Straßenzügen aus. Das ist ja genau der Grund weshalb wir erneuern. Die Straßenbeleuchtung ist teilweise über 60 Jahre alt, wurde immer wieder mit Flickwerk erweitert. Wir sind an einem Punkt angelangt, bei dem auch die Technik versagt. Genau deshalb nehmen wir viel Geld in die Hand, um die komplette Straßenbeleuchtung mit allen Schaltschränken und allen Leitungen in einem Jahr zu erneuern. Und natürlich können wir die Beleuchtung nur schrittweise erneuern, sonst müssten wir die Beleuchtung für Monate außer Betrieb nehmen. Dass das nicht geht, ist wohl verständlich. Und immer, wenn neue mit alten Komponenten zusammenkommen, kann es zu Problemen kommen – solange bis das System nur mehr aus neuen Komponenten besteht. Mit der Sanierung sind wir zum Jahresende 2019 fertig und dann haben wir dieses Problem für die nächsten Jahrzehnte beseitigt.
Weiters schreibt die SPÖ, dass die derzeitige Gemeindeführung die angedachten Wohnprojekte der WNG (Wiener Neudorfer Genossenschaft – Vorstand: Christian Wöhrleitner) in Wiener Neudorf nicht so positiv unterstützen würde, wie dies woanders im Bezirk und darüber hinaus der Fall wäre.
Das ist falsch. Richtig ist, dass dem Gemeindeamt in den letzten vier Jahren kein einziges genehmigungsfähiges Projekt durch die WNG vorgelegt wurde. Was also hätte die Gemeindeführung unterstützen sollen?
Die SPÖ schreibt weiters, dass das Bauprojekt „Hauptstraße 11“ unter einem SPÖ-Bürgermeister Wöhrleitner nicht genehmigt worden wäre.
Auch das ist falsch. Die Einreichung dieses Baues erfolgte bereits 2013 (der Bürgermeister-Wechsel erfolgte im März 2015). Die Nachreichung fehlender Unterlagen dauerte über ein Jahr. Das erforderliche gewerberechtliche Verfahren der BH Mödling (wegen des Hotelbetriebes) erfolgte 2015, sodass erst danach alle Bewilligungen schriftlich erteilt werden konnten, allerdings noch unter den „alten“ Bebauungsbestimmungen. Da die Einreichung vor der Bausperre (Juni 2015) erfolgte, musste der Bau genehmigt werden – egal von welchem Bürgermeister. Unter den neuen Bebauungsbestimmungen wäre dieser Bau in der jetzigen Ausführung und in den nunmehrigen Ausmaßen übrigens nicht mehr möglich.
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