Archiv für den Monat: Oktober 2024

Endlich mehr Platz

Eines der großen Ziele von Verkehrsreferent Vize-Bgm. DI Pigisch und mir in dieser Legislaturperiode war die Umgestaltung des Bahnhofplatzes. Dazu gehörte auch, die Engstelle auf der Hauptstraße neben der früheren Trafik zu beseitigen. Sie wissen, dass sich die Verwirklichung durch einen jahrelangen Erbschaftsprozess (der Personen in Österreich und in Kanada betraf) leider deutlich hinausgezögert hat.

Dessen ungeachtet freue ich mich, dass auch dieses wichtige Versprechen noch innerhalb dieser Legislaturperiode umgesetzt werden kann. So konnten wir heuer – nach Zustimmung der Eigentümerin (Wiener Linien) – das Bahnhofsgebäude ein wenig einkürzen. Dafür haben wir als Gemeinde natürlich die Gesamtkosten übernehmen müssen. Ich denke, dass dieser Umbau auch architektonisch gut gelungen ist. Damit konnten wir den breiten kombinierten Geh- und Radweg auf der Hauptstraße, der in den letzten Jahren von Biedermannsdorf bis zur Einbindung Eumigweg entstanden ist, Richtung Westen verlängern – und die bisherige Engstelle beseitigen.

Weil ich das oft gefragt werde: Ja, noch im Oktober erfolgt eine Verbesserung des Gleisüberganges zur B17. Diese Arbeiten dürfen nur von der Badner-Bahn durchgeführt werden und werden nunmehr erfolgen.

Die restlichen noch fehlenden Arbeiten zur Umgestaltung des Bahnhofplatzes zum Lindheimplatz sind im Zeitplan und so werden wir am Sonntag, den 15. Dezember den neuen Platz feierlich eröffnen können.

Die wichtigsten Beschlüsse der Gemeinderatssitzung vom 30. September

Mehrheitlich (ohne die Zustimmung der SPÖ und der FPÖ) wurden Änderungen im örtlichen Raumordnungsprogramm und im Bebauungsplan vorgenommen. Kurz gefasst geht es bei den Änderungen um Limitierungen von Wohneinheiten pro Liegenschaft, die Belebung des Ortszentrums, wirksame Entsiegelungsmaßnahmen und die generelle Regelung von Grünfassaden und Grünflächen – vorwiegend in Betriebsgebieten.

Einstimmig wurden Subventionen in der Gesamthöhe von ca. € 30.000,- an insgesamt 18 Vereine bzw. Organisationen beschlossen.

Mehrheitlich (ohne die Zustimmung der FPÖ) wurde die Finanzierung von Photovoltaikanlagen auf Gemeindehäusern, die Erweiterung der Musikschule und des Regenwasserplanes im Gesamtbetrag von € 460.000,- durch Darlehensaufnahmen bei der Volksbank beschlossen. Aus finanztechnischen Überlegungen werden die Ausgaben durch ein Darlehen finanziert und nicht aus den vorhandenen Eigenmitteln.

Einstimmig wurde beschlossen, dass die Gemeinde Wiener Neudorf dem Verein „Modellregion Thermenlinie“, der sich intensiv mit Klima- und Energiethemen auseinandersetzt, beitritt. Der jährlichen Mitgliedsbeitrag dafür beläuft sich auf € 1,- pro Hauptwohnsitzer, derzeit also € 9.628,-. Neben Wiener Neudorf gehören diesem Projekt auch die Gemeinden Bad Vöslau, Gumpoldskirchen, Guntramsdorf, Kottingbrunn, Laxenburg, Mödling, Pfaffstätten und Sooß an.

Mehrheitlich (ohne die Zustimmung der FPÖ und Teile der SPÖ) wurde ein Mobilitätskonzept zur Eindämmung des Autoverkehrs für ein Projekt auf der Liegenschaft Mühlgasse 1b beschlossen.

Mehrheitlich (ohne die Zustimmung der FPÖ und eines SPÖ-Gemeinderates) wurde ein Mobilitätskonzept zur Eindämmung des Autoverkehrs für ein Projekt auf der Liegenschaft Anningerstraße 12 beschlossen.

Einstimmig wurde die Friedhofsordnung für die neu geschaffene Naturbestattungsanlage im Friedhof und eine Betreuungsvereinbarung mit der Naturbestattung GmbH, 2372 Gießhübl beschlossen.

Einstimmig wurden Anschaffungen in der Höhe von € 55.000,- für die neue Gemeindebibliothek, die am 27. November vom Migazzihaus in 3 x größere Räumlichkeiten in der Hauptstraße 13 übersiedeln wird, beschlossen. Ebenfalls beschlossen wurde ein äußerst geringer jährlicher Mitgliedsbeitrag von € 10,- für alle ab dem 17. Lebensjahr. Für jüngere Leser/-innen ist die Ausleihung gratis.

Im nichtöffentlichen und vertraulichen Teil wurden Sozialausgaben, Personalangelegenheiten und Wohnungsvergaben beschlossen.