Sie fragen – ich antworte!

Am Mittwoch, den 7. November findet um 18:30 Uhr im Glassaal des Migazzihauses die nächste Veranstaltung der Reihe „Wir reden Klartext“ statt.

Gemeinsam mit Vize-Bgmin. Dr. Elisabeth Kleissner (UFO) und GfGR Robert Stania (FPÖ) werde ich Ihre Fragen bestmöglich beantworten. Selbstverständlich werden auch die anderen geschäftsführenden Gemeinderäte der Regierungskoalition anwesend sein.

Die Diskussionsplattform ist für etwa 1,5 Stunden anberaumt – kommt darauf an, wieviele Fragen Sie an uns haben.

Danach dürfen wir Sie zu einem kleinen Imbiss einladen. Ich freue mich auf Sie.

 

Ein intensives Kulturwochenende

Da war der Besuch des traditionellen Adventzaubers beim „Wyhnalek“ auf der Hauptstraße, wo neben zahlreichen Wiener Neudorfern auch einige enge Freunde vorbeischauten. Wie alle Jahre traf ich neben anderen auch den „Trautmann“ Wolfgang Böck wieder.

Im Pfarrsaal gab unser „Wald- und Wiesenchor“ ein tolles Gospelkonzert, das ganz im Zeichen von Afrika stand und bei dem sich auch unser Kaplan Pater Benjamin Mboy von seiner musikalischen Seite zeigte.

Im Rahmen des Kultur-Abos waren wir im fast ausverkauften Freizeitzentrum dem „Geheimnis der 3 Tenöre“ auf der Spur. Eine grandiose Aufführung der Neuen Bühne Wien unter der Regie von Marcus Strahl, bei dem das Publikum aus dem Lachen und Applaudieren nicht herauskam. Besonders glänzte Stefan Paryla-Laky (Bild Mitte) in der Rolle des Startenors Tito Merelli.

Und dann war da noch die Aufführung des Wiener Neudorfer Ensembles der turbulenten Verwechslungskomödie „Schließ die Augen, denk an England“ im Genossenschaftshaus. Dieses Stück sollten Sie sich unbedingt ansehen. Es gibt noch vier Termine und zwar am 10.11. (19.00 Uhr), 11.11. (17.00 Uhr), 17.11. (19.00 Uhr) und 18.11. (17.00 Uhr).

Unsere Verstorbenen des letzten Jahres

 

           Gerade die Gedenktage um Allerheiligen und Allerseelen sind geeignet, um kurz innezuhalten und der Menschen zu gedenken, die im letzten Jahr von uns gegangen sind und am Wiener Neudorfer Friedhof ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

Wahrscheinlich gibt es unter den folgenden Namen Menschen, die Sie gekannt und gemocht haben, mit denen Sie einiges, vielleicht sogar vieles, sehr vieles verbunden hat. Vergessen wir diese Menschen nicht, erinnern wir uns weiter an sie und holen wir uns die Erlebnisse zurück, die uns mit ihnen verbinden.

In den letzten 12 Monaten sind folgende 87 Personen (39 Damen, 48 Herren) verstorben, die in Wiener Neudorf gewohnt oder beerdigt wurden, bzw. eine ganz besondere Beziehung zu unserem Ort gehabt haben (das Durchschnittsalter beträgt 78 Jahre):

 

DI Gunnar SPONAGL (im 77. Lebensjahr)

Ingrid MAYERHOFER (59)

Auguste HROCH (94)

Erika SANDA (94)

Thekla PÖRGYE (79)

Marie HREBEJK (98)

Anna GRAUVOGEL (91)

Franz MULCET (66)

Renate GROSZ (78)

Alois GRUBER (93)

Helene CZENCZ (96)

Siegfried KUCERA (93)

Gisela SPONAGL (76)

Johann BERGER (91)

Josef MANENA (65)

Karl POLDER (67)

Rita RIEDL (82)

Rudolf ZELINA (82)

Ludwig ONDRUSEK (97)

Helene WASINGER (84)

Brunhilde LICHTENEGGER

Felicitas GRUBER (69)

Hildegard KUNES (95)

Franziska NEUWIRTH (94)

Kurt WESTERMAIER (58)

Friedrich MÜLLNER (94)

Thomas SIMON (46)

Ing. Alfred BRUNNER (62)

Erwin WASSERER (62)

Reinhard KOCH (62)

Wilhelm ADAM (69)

Helmut OSTERMANN (76)

Traude OSTERMANN (75)

DI Peter LEHOTZKY (81)

Renate ROMMER (75)

Gerda ULLMANN (66)

DI Thomas FELBERBAUER (49)

Peter UNGER (79)

Tutelja SHALA (91)

Dietlinde PETZ (87)

Karl NEYDL (85)

Johann PLATTNER (88)

Leopoldine HAD (89)

Karl WIDDER (82)

Josef HAMMER (77)

Liselotte KLUCSARITS (79)

Walter DENK (95)

Herbert GUMHOLD (55)

Valerie WÖHRER (96)

Josefine PRAUCHNER (78)

Hans MÜLLNER (78)

Edeltraud MARKOWETZ (76)

Manfred POKSTEFL (76)

Karl SEKIRA (95)

Eva MERSICH (78)

Josef ZIEGLER (88)

Johann MITTHEIS (74)

Richard GUBIN (75)

Ajisa HORIC (82)

Ing. Thomas ZWÖLFER (50)

Liselotte RIBISCH (83)

Margit JAHODA (77)

Eva VOLKMANN (68)

Klothilde BEZTA (92)

Klaus NUSSBAUMER (49)

Gertrude STEINER (79)

Franz POLL (99)

Heinrich KRIEGER (89)

Karl SELBERHERR (73)

Ing. Reinhard BRUMMER (69)

Pauline HUTERER /72)

Walter PEJCHAR (87)

Josef SCHMADERER (67)

Maria KLING (93)

Ing. Robert HOFFMANN (70)

Leopoldine MÜLLER (89)

Peter NIKOLAI (72)

Ilse PACHNER (87)

Franz MICHALIK (87)

Margit ROSNER (64)

Ruza BIJELOVIC (50)

Stefanie ROTH (85)

Karl ROSNER (72)

Fritz KREPS (70)

Elfriede LETSCH (73)

Herta SCHMIDT (86)

Georg SPIESBERGER (90)

Manfred WENINGER (95)

Vorrang für Volksschul- und Kindergartenausbau

Das Budget 2019 wird (auch) vom Ausbau unserer Kinderbetreuungseinrichtungen dominiert. Bis September 2019 wird der Kindergarten Anningerpark (siehe Bild links) um zwei Räume erweitert, ein Raum für eine zusätzliche Kindergartengruppe und ein Raum für eine Kinderkrippe. Der Baubeginn soll – sobald es die Witterung ermöglicht – so früh wie möglich im Jahr 2019 erfolgen.

Bis September 2020 wird die Volksschule um weitere vier Klassen erweitert. Die Planungen dazu werden bereits im Frühjahr 2019 beginnen.

Natürlich nur vorausgesetzt, dass der Budgetentwurf die Zustimmung des Gemeinderates bei der nächsten Sitzung am 10. Dezember finden wird. Aber davon gehe ich aus.

Wiener Neudorf wird immer mehr für Jungfamilien mit Kleinstkindern als Wohnort interessant. So wurde 2016 eine neue Kindergartengruppe eröffnet, 2017 eine weitere und seit einem Monat gibt es eine dritte Kinderkrippengruppe im Wichtelhaus. Unseren Familien stehen damit in knapp 10 Monaten insgesamt 15 Kindergartengruppen in drei Häusern (Europaplatz, Reisenbauer-Ring und Anningerpark) und 4 Kinderkrippengruppen zur Verfügung.

Diesem Trend folgend wird im Jahr darauf die Volksschule deutlich erweitert.

Ich habe immer betont, dass mir der Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen bis zum 10. Lebensjahr in Wiener Neudorf besonders am Herzen liegt. Danach ist es für mich wichtig, dass den Wiener Neudorfer Kinder in unmittelbarer Nähe für die gesamte Ausbildungszeit so viele Ausbildungsplätze zur Verfügung stehen. Das gilt für die Neuen Mittelschulen mit den verschiedensten Schwerpunkten, genauso wie die Gymnasien als auch für eine Vielzahl von berufsbildenden Höheren Schulen. Es ist mir nicht wichtig, einen bestimmten Schultyp im Gemeindegebiet zu haben, sondern dass so viele Schultypen wie möglich in rasch erreichbarer Nähe (am besten zu Fuß, mit dem Rad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln) zur Verfügung stehen. Dasselbe gilt auch für Lehrausbildungen. Da haben wir natürlich mit unseren vielen ortsansässigen Betrieben einen großen Vorteil.

Ich denke, dass das Kinderbetreuungs- und Bildungsangebot, das wir in Wiener Neudorf und in weiterer Folge (bis zur universitären Ausbildung) im Nahebereich haben, auch ein Grund dafür ist, dass Wiener Neudorf für Jungfamilien ein gesuchter Wohnort ist.

Das Inhalatorium ist fertig

Das Wiener Neudorfer Inhalatorium ist auch optisch sehr gefällig gelungen.

Gradieranstalten (Inhalatorien) sind wahre Gesundheitstempel und werden heute oft zu Kurzwecken betrieben. Deshalb sind sie auch besonders häufig in Kurorten vorzufinden. Durch das herabrieselnde (mit Salz beigesetze) Wasser entlang von Reisigbündeln wird die Luft in der Nähe des Gradierwerkes mit Soletröpfen und Salzaerosol angereichert. Die Wassertröpfen binden Partikel in der Luft. Das wirkt sich ähnlich wie bei Seeluft beispielsweise bei Pollenallergikern oder Asthmatikern äußerst positiv aus. Durch das Einatmen salzhaltiger Luft werden die Atemwege befeuchtet und die Wandungen der Atemwege positiv beeinflusst. Des weitern besitzen die feinen Salzkristalle eine sekretlösende Wirkung, reinigen die Atemwege intensiv von Bakterien und lassen die Schleimhäute abschwellen. Viele Ärzte empfehlen aus diesen Gründen einen längeren Aufenthalt an Seen oder in Kurorten. Denselben Effekt hat ein Inhalatorium.

Wie lange Sie in einem Inhalatorium verweilen, bleibt Ihre Entscheidung. Je länger umso besser für Ihre Gesundheit.

Gerade für uns Wiener Neudorf, die vor allem durch die Schadstoffe der Autobahn schlechte Luft atmen, ist der Besuch eines Inhalatoriums von großem gesundheitlichen Vorteil. Deshalb  habe ich mich auch gerade für einen Platz in einem autobahnnahen Wohnviertel entschieden.

Bereits in meiner ersten Amtszeit wollte ich eine derartige Anlage errichten lassen. Wir sind aber damals noch an technischen Voraussetzungen gescheitert, die heute möglich sind.

Der Standort Raimundweg/Wiesengasse ist mit dem Auto nicht erreichbar, weil dieses Wohngebiet ausschließlich nur Anrainerverkehr zulässt. Aber ein Spaziergang oder ein Radausflug zum Inhalatorium lohnt sich allemal.

Das Inhalatorium ist grundsätzlich täglich 24 Stunden geöffnet. Während der Wintermonate muss die Anlage allerdings wegen der Gefahr des Gefrierens abgeschaltet werden. Das bedeutet, dass wir die Anlage heuer irgendwann Ende November/Anfang Dezember außer Betrieb nehmen und im März wieder öffnen werden.

Ein besonderer Dank gebührt den Kollegen des Wirtschaftshofes, die sich ab sofort täglich um die Anlage kümmern, schauen, dass alles funktioniert – und vor allem dass der Salzgehalt des Wassers in Ordnung ist.

22. Oktober: Baubeginn für den Rathausumbau in Wiener Neudorf

 

Das Rathaus in Wiener Neudorf ist in die Jahre gekommen. Vor 40 Jahren errichtet, entspricht die Architektur den heutigen Erfordernissen weder optisch noch thermisch. Während im Sommer die Klimageräte heißlaufen, wird im Winter durch die mittlerweile undichte Fensterfront „für draußen geheizt“.

Bis auf eine kleine knapp 8 m2 Küche gibt es für die 40 Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung keinen Personalraum. Es fehlen auch noch Büroräumlichkeiten. Diese werden auf der Fläche des derzeitigen Sitzungssaales errichtet. Über dem Eingangsbereich wird der 1. Stock erweitert und ein neuer Sitzungssaal errichtet, der westseitig mit einer Grünfassade bepflanzt wird. Dieser Saal wird in Hinkunft multifunktional genutzt. Einen reinen Sitzungssaal für vielleicht 6 bis 8 Sitzungen pro Jahr brauchen wir nicht.

Durch den Umbauplan des Wiener Neudorfer Architektenbüros Strixner (Schloßmühlgasse) – das auch bereits den Umbau des Migazzihauses geplant hat – soll unser Gemeindeamt zu einem „wahren Hingucker“ werden. Es gibt zwar ganz konkrete Vorstellungen aber noch keine Pläne wie der Vorplatz zwischen dem Gemeindeamt und der Hauptstraße aussehen wird.

Während der Bauarbeiten muss der Gehweg auf der Rückseite des Gemeindeamtes aus Sicherheitsgründen gesperrt werden, genauso wie der Gehweg auf der Westseite des Europaplatzes.

Während der Umbauarbeiten bleibt der Betrieb ganz normal aufrecht. Es müssen nur Abteilungen zeitlich begrenzt übersiedeln.