
Gestern war wieder ein besonders abwechslungsreicher Tag für mich. Zuerst durfte ich knapp 100 Kinder in der Volksschule willkommen heißen. Dann gab es nacheinander einige Budget-Besprechungen mit geschäftsführenden Gemeinderäten, bei denen vor allem Einsparungsmöglichkeiten für die kommenden Jahr mit den Sachbearbeitern andiskutiert wurden. Und dazwischen wurde ich zur Eröffnung des Restaurants „Zum Wiener Neudorfer Schnitzel“ gebeten, das exakt in den Räumlichkeiten in der Triester Straße 10, wo vor Jahren bereits das „Schnitzl-Platzl“ war, eingerichtet wurde.
Das Lokal stand nun ein paar Jahre leer, bevor es jetzt durch eine Familie, die bereits ein Reinigungsunternehmen (Flash Clean) in Wiener Neudorf betreibt und auch vor kurzem privat zugezogen ist, zu neuem Leben erweckt wurde.
Das Restaurant hat ab sofort Montag bis Sonntag täglich von 8:00 bis 22:00 Uhr geöffnet und bietet auch Lieferungen in der Umgebung an, entweder telefonisch unter 02236/383535 oder per e-Mail unter office@zumneudorfer.at .
Die umfangreiche Speisekarte finden Sie unter http://www.zumneudorfer.at
Guten Appetit!
Grundsätzlich mal Alles Gute – aber ein Schnitzelwirt wirkt wie ein aus der Zeit gefallenes Konzept! Wer soll die Zielgruppe sein? Die Leute im Homeoffice, die umliegenden Büros? Das Angebot besteht aus paniertem Allerlei, in Zeiten wie diesen ja nicht gerade was für jeden Tag – na mal sehen wie lange das geht… beim Vorgänger wars sogar weniger lange als wir progonstiziert hatten, hoffentlich (aus unternehmerischer Sicht) wird das hier länger… Der Wunsch nach einem lokal mit etwas kreaitverer, abwechslungsreicher Küche bleibt aufrecht, wird aber wohl wunschdenken bleiben..Bei den Preisen (lt. Website) fragt man sich schon, wie man das mit qualitativ hochwertigen Produkten kalkulieren kann – dürft sich wohl eher um billigfleisch handeln – wäre schön, wenn man mal vorangeht u. die Herkunft bekannt geben könnte, aber das ist wohl auch wunschdenken, selbst im 21. Jahrhundert!
lg
Also das Kalbsschnitzel ist mit € 26,50 nicht mal 10% billiger als beim Plachutta. Sollte sich auch mit hochwertigem Fleisch ausgehen.
Ich finde es immer toll wenn man vorab schon mal schlecht darüber schreibt. Vielleicht sollten sie doch hingehen, ausprobieren, dann motschkern.
Was soll man dort machen wenn man halt nix ausm fritter fressen mag?!ist halt, und das ist ja aus dem Angebot abzuleiten, a schnittzlbude und sehr einfallsloses Konzept… vielleicht gibt’s paar denen das taugt, ich bezweifle ein unerleben über 1 Jahr hinaus… Wie gesagt, völlig aus der Zeit gefallen
Es gibt tatsächlich noch Menschen die Fleisch essen, und es gibt eine Familie die den Mut aufbringt den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen, und nicht dem Staat am Säckel liegt. Respekt!!!
Das hat ja nix mit oder ohne Fleisch zu tun… Aber haben Sie sich die Speisekarte durchgelesen?!da kann man aus ein paar panierten Vorspeisen und ein paar frittierten Hauptspeisen wählen… Also ganz ehrlich , wer und in welcher Frequenz soll denn solche Restaurants besuchen?? Vor allem in noch dazu so völlig uncharmanter Location? Sorry dass ich da so direkt bin, aber diejenigen, die glauben dass so ein Konzept funktioniert ist ganz schön naiv!! naja… LG
Nur grundsätzlich: Dieser Blogbeitrag war kein wie immer gearteter Wunsch oder gar eine Aufforderung, dieses Lokal unbedingt zu besuchen. Es war als reine Information gedacht. Wer kein Schnitzel mag, wird wohl eher nicht hingehen. Wer gerne paniertes Fleisch isst, eher schon. Niemand, der ausschließlich Fleisch isst, wird ein vegetarisches Lokal vorziehen, dessen ungeachtet wird es Menschen geben, die dort gerne essen gehen.
Ich kann nur berichten, dass ich eine äußerst freundliche Unternehmerfamilie kennenlernen durfte, die den Mut hat etwas auszuprobieren. Ich freue mich, dass das in Wiener Neudorf passiert. Und ich kann nur hoffen, dass nicht alle aus Wiener Neudorf und Umgebung dort essen gehen, denn für 20.000 Gäste ist das Lokal nicht geeignet. Aber wenn nur 5 % davon sich hin und wieder dort sehen lassen, wird es funktionieren. Und für die Hunderten Menschen, die dort in der Umgebung arbeiten, bedeutet es ein zusätzliches Angebot, dass viele – wie ich selbst sehen konnte – gerne annehmen. Wenn das Angebot, die Qualität und der Preis passt, dann werden sie öfter können, wenn nicht, dann nicht. So funktioniert die freie Marktwirtschaft.